Cover-Bild Die Neue
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: dtv Verlagsgesellschaft
  • Themenbereich: Belletristik - Thriller: Psycho
  • Genre: Romane & Erzählungen / Erzählende Literatur
  • Ersterscheinung: 18.03.2021
  • ISBN: 9783423438582
Harriet Walker

Die Neue

Violeta Topalova (Übersetzer)

Was Frauen Frauen antun

Alle beneiden Margot – um ihr perfektes Äußeres, ihren tollen Ehemann und vor allem um ihren Traumjob als Moderedakteurin. Doch als Margot schwanger wird, bricht die äußere Fassade zunehmend zusammen: Maggie, ihre Elternzeitvertretung, läuft ihr von Anfang an den Rang ab und drängt sich immer mehr in alle Bereiche von Margots Leben. Auch das Zerwürfnis mit ihrer besten Freundin Winnie setzt Margot zu, denn Winnie, die ihr in der Jugend schon übel mitgespielt hat, kennt Margots schlimmstes Geheimnis … Als sich die Zeichen mehren, dass Winnie und Maggie sich gegen Margot verbünden, stellt sich immer mehr die Frage: Könnte ihre Tochter in Gefahr sein? Oder ist die Bedrohung, die sie empfindet, nur Einbildung?

Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 18.04.2021

Brillant

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Zum Inhalt:
Margot ist schwanger und wählt - gemeinsam mit ihrer Chefin - Maggie als Vertretung für ihren Job in der Redaktion einer Zeitschrift aus. Als Margot bemerkt, wie gut sich Maggie in das Team ...

Zum Inhalt:
Margot ist schwanger und wählt - gemeinsam mit ihrer Chefin - Maggie als Vertretung für ihren Job in der Redaktion einer Zeitschrift aus. Als Margot bemerkt, wie gut sich Maggie in das Team einfügt, werden bei ihr Verlustängste geweckt. Ihre Freundin Winnie ist dabei keine Hilfe, denn deren Sohn Jack ist im Kindbett gestorben. Als Winnie sich nicht nur abweisend, sondern sogar feindselig verhält und Maggie sich immer breiter in Margots Leben macht, bekommt diese Angst: Wollen diese beiden Frauen ihr Leben? Die eine das Kind, die andere den Job?

Mein Eindruck:
Ein Psychothriller, der es in sich hat. Von der Autorin in drei Abschnitte eingeteilt, berichtet er jeweils aus einer weiblichen Perspektive den Fortgang der Ereignisse. Dieses Stilmittel wird vor allen Dingen zum Ende hin grandios ausgenutzt, wenn die Kapitel immer kürzer werden und die Spannung dadurch immer größer.
Und noch etwas gelingt Harriet Walker: Zweifel zu schüren. Wer handelt warum wie? Zwar deckt sie Stückchen für Stückchen die erste große Zäsur in der Freundschaft von Winnie und Margot auf; doch auch dann bleibt Vieles im Dunkeln. Denn die Leserschaft fragt sich, ob die Frauen, deren Gedanken sie serviert bekommt, wirklich so sind, wie Walker es schreibt, oder ob sie sich – und damit auch den Leser/innen – nur etwas vormachen.
Es macht absolut Spaß, genauso seine Gedanken und Eindrücke zu hinterfragen, wie es die Charaktere im Buch tun.
Der Höhepunkt zum Ende wird perfekt in Szene gesetzt und – das ist vielleicht sogar das Beste an der Geschichte – die Rolle der Frauen wird klar, alle Vorgänge sind im Nachhinein logisch und lösen sich auf.

Mein Fazit:
Eine wirklich gut gemachte Geschichte mit ein bisschen Glamour und viel Mutterliebe

Veröffentlicht am 21.03.2021

absolute Leseempfehlung

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Über "Die Neue" habe ich bereits im Vorfeld viel gehört und gelesen. Im Englischen überschlagen sich die positiven Rezensionen, was für mich der ausschlaggebende Grund war, dieses Buch zu lesen. Besonders ...

Über "Die Neue" habe ich bereits im Vorfeld viel gehört und gelesen. Im Englischen überschlagen sich die positiven Rezensionen, was für mich der ausschlaggebende Grund war, dieses Buch zu lesen. Besonders interessiert hat mich die Beschreibung, in der es heißt, dass eine Frau versucht sich in das Leben einer anderen zu drängen. Somit haben wir zwar ein gesellschaftlich beliebtes Thema, das nicht neu ist, aber nach wie vor spannend.

Der Plot ist straff konstruiert, man kommt von einem Ereignis zum nächsten und kaum dazu, in Ruhe nach Luft zu schnappen. Und so temporeich, wie alles beginnt, bleibt es auch.
Wir lernen Margot kennen, eine stilvolle, glücklich verheiratete Redakteurin, die offenbar alles erreicht hat, was sie sich jemals gewünscht hat. Ihr Glück wird komplettiert, als sie schwanger wird. An ihrer Stelle soll, als Mutterschaftsersatz, Maggie die Aufgaben vorerst übernehmen. Und hier beginnt das eigentliche Thema. Maggie, die mit der Zeit immer mehr Vertrauen und Selbstbewusstsein erlangt, wird plötzlich zur ernstzunehmenden Konkurrentin für Margot. Hier geht es nicht nur darum, seinen Standpunkt deutlich zu machen, sondern diesen zu behalten. Gepaart mit dem gesellschaftskritischen Aspekt, wie stark eine Bindung sein kann und wie viel diese aushält. Denn nicht nur Margots Arbeitsplatz ist in Gefahr, sondern auch ihre Freundschaft zu Winnie, der Maggie wie zufällig über den Weg läuft.

Der Schreibstil ist genauso stilvoll wie die Figuren in diesem hochexplosiven, vieldiskutierten Roman, der mich einige Male erstaunen konnte. Wer auf psychologische, abgründige Spielchen steht, greift unbedingt zu "Die Neue".

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Veröffentlicht am 31.03.2021

Ich habe mir viel mehr vorgestellt ...

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Manchmal gibt es so Bücher, da weiß ich nicht, was ich von denen halten soll. Die Neue gehört dazu. Das Buch war irgendwie komisch. Anders. Auch etwas wirr und spannend, aber gleichzeitig voll langweilig ...

Manchmal gibt es so Bücher, da weiß ich nicht, was ich von denen halten soll. Die Neue gehört dazu. Das Buch war irgendwie komisch. Anders. Auch etwas wirr und spannend, aber gleichzeitig voll langweilig und ohne viel Handlung. Es geht um Margot, die als Journalistin arbeitet und jetzt in Elternzeit geht. Maggie soll ihren Job übernehmen. Maggie ist in jeder Hinsicht die bessere Margot, jünger, hübscher, beliebter. Ganz schnell beginnt Margot, nun zuhause mit Baby, via Instagram zu stalken und sich hereinzusteigern, dass Maggie sie ausstechen will und ihr ihren Job wegnehmen wird. Gleichzeitig hat Margot immer mehr Sorge, dass ihre beste Freundin Winnie ihr oder ihrem Baby etwas antun möchte. Irgendwie fand ich Margot von Anfang an komisch. Sie ist sehr unsicher, steigert sich total schnell in Sachen rein und ich habe mich immer gefragt, ob sie übertreibt oder es wahr ist, was sie sich denkt. Es war total verwirrend, manchmal sogar widersprüchlich. Vor allem aber auch Maggie war komisch, ich wusste gar nicht, ob sie wirklich so ist oder nur so spielt. Ich hatte die ganze Zeit das Gefühl, dass hier versucht wird, Spannung aufzubauen, aber es wirkte alles so verwirrend und konnte mich echt nicht abholen. Vom Ende war ich ein wenig enttäuscht, es war so schlicht. Zwar war’s auch logisch und hat Sinn gemacht, aber ich habe echt gedacht, da kommt jetzt der große Knall. Das Buch war irgendwie eine gute Idee, aber es hat mich nicht begeistert.

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