Humorvoller Liebesroman rund um eine Hundetagesstätte
Auf den Hund gekommen und die Liebe gefunden – der zweite Band der Hundeglück-Reihe von Isabell Sommer
Für Elena stand die Familie immer an erster Stelle. Doch seit ihr Mann sie verlassen hat, und die Kinder ihre Wochenenden viel lieber bei ihm verbringen, möchte sie sich endlich einen langersehnten Wunsch erfüllen: ein eigener Hund. Im Tierheim entdeckt sie die Dalmatinerhündin Sansa, die mit ihrer wuseligen Art sofort Elenas Herz erobert – aber auch ihren Alltag gehörig durcheinander bringt. Deshalb kontaktiert Elena einen Hundetrainer, bei dessen Anblick sie aus allen Wolken fällt: vor ihr steht Liam, ihre Jugendliebe. Sie haben sich lange nicht gesehen, doch die Anziehung zwischen den beiden ist sofort wieder da. Bekommt nicht nur Sansa eine zweite Chance in Elenas Leben, sondern auch die Liebe?
Auf den Hund gekommen und die Liebe gefunden – die Hundeglück-Reihe
Elena ist eine Frau nach meinem Geschmack. Nachdem sie viel zu lange nur folgsame Ehefrau und Mutter war, beschließt sie endlich, mal etwas für sich selbst zu tun. Der Ehemann hat sie ohnehin für eine ...
Elena ist eine Frau nach meinem Geschmack. Nachdem sie viel zu lange nur folgsame Ehefrau und Mutter war, beschließt sie endlich, mal etwas für sich selbst zu tun. Der Ehemann hat sie ohnehin für eine Jüngere verlassen und ehrlich gesagt ist Elena noch viel zu nett zu ihrem Ex. Die Kinder wissen ihre Mutter überhaupt nicht mehr zu schätzen und reagieren empört, dass ihre Mutter nicht nur zuhause auf sie wartet, sondern sich einen Hund anschafft. Endlich ein Lebewesen, welches sie bedingungslos liebt, wie sie ist.
Und dann stellt Elena auch noch fest, dass der Hundetrainer, der ihr helfen soll, die temperamentvolle Hündin Sansa zu erziehen, kein Unbekannter ist. Liam ist wirklich ein Schnuckelchen und wie er mit Hunden umgeht, lässt ihm bestimmt jedes Frauenherz zufliegen 😂.
Sitz, Platz, Liebe enthält wieder ganz viele Hundeszenen und Sansa hat sich in mein Herz gejault. Ein locker leichtes Lesevergnügen, welches ich sehr gerne weiterempfehle.
Um was es geht:
Elena steht vor den Trümmern ihrer Ehe und erfüllt sich mit Sansa endlich den Traum von einem eigenen Hund. Leider stellt sich der Alltag mit ihr chaotisch dar und so benötigt sie die Hilfe ...
Um was es geht:
Elena steht vor den Trümmern ihrer Ehe und erfüllt sich mit Sansa endlich den Traum von einem eigenen Hund. Leider stellt sich der Alltag mit ihr chaotisch dar und so benötigt sie die Hilfe eines Hundetrainers, den sie in ihrer Jugendliebe Liam findet. Erhalten alle die Möglichkeit auf eine zweite Chance?
Tolle Figuren:
Elena ist 45 Jahre alt und die Mutter von Ronja 14 und Finn 8 Jahre. Ich mag ihre Spontaneität, ihre Ehrlichkeit und die Tatsache, dass sie bereit ist, auf ihre eigenen Wünsche einzugehen. Sie ist im Handeln nicht konsequent, aber liebevoll, womit sie mein Herz gewinnt.
Liam arbeitet nach einer erfolgreichen Karriere als Hundetrainer. Weshalb es dazukam, bleibt eine Weile im Dunkeln. Er ist ein Mann, dem man vertrauen kann, und das spüren auch die Hunde. Liam wird mit den schwierigsten Fällen fertig und gibt verlorenen Seelen ein behütetes Zuhause. Kein Wunder, das ich bei ihm dahinschmelze.
Die Kinder gefallen mir prima. Sie agieren altersgerecht, bringen mich zum Lachen und Elena ab und an zum Verzweifeln. Die Autorin verliert dabei nie die Balance und so sind sie ein großer Mehrwert für die Geschichte. Es gibt einige weitere Nebenfiguren, die ebenfalls gründlich ausgearbeitet sind.
Was für ein Spaß:
Der Schreibstil holt mich blitzschnell ab und so lande ich direkt bei Elena, die in einem greifbaren Gefühlschaos steckt. Sie ist eine fürsorgliche Mutter, die sich ständig mit den Alltagsproblemen ihrer Kinder herumschlagen darf, während ihr Ex-Mann den beiden die Schokoladenseite am Wochenende schenkt und dafür in den Himmel gelobt wird. Ich schätze, damit können sich etliche Leserinnen identifizieren, weil sie Ähnliches erleben.
Es dauert nicht lange und eine Dalmatinerhündin taucht im Buch auf. Schon im 1. Band hat mich die Autorin mit einigen Hunden beglückt und so wuseln auch diesmal eine Menge durch die Seiten und lassen mich schmunzeln.
Der Alltag mit Hund gestaltet sich spannungsvoll, chaotisch, aufregend und herzerwärmend. Meiner Meinung nach übertreibt Sommer dabei nicht, sondern schreibt überzeugend und realitätsnah. Die Rolle der Kinder bringt weiteren Schwung hinein und sobald Liam und Elena aufeinandertreffen, prickelt die Luft. Und dann kommen mir bei einer Szene die Tränen und das mitten in einem voll besetzten Wartezimmer beim Augenarzt. Wow, wie gut ist das geschrieben. So berührend.
Es ist eine lockere und leichte Lovestory, die aber tiefe Momente bereithält. Endlich erfahre ich, wie es mit Clara und Kilian aus dem 1. Band weitergeht. Wie hier die Fäden geknüpft werden, trifft genau meinen Geschmack. Sogar Robin und Mila haben ihren Auftritt. Erneut werden einige Perspektiven aus Sicht der 3. Person bedient, was prima passt.
Mein Fazit:
Mit „Sitz, Platz, Liebe“ habe ich wunderbare Lesestunden, die ich total genieße. Hatte ich im 1. Band Probleme mit der Protagonistin, schließe ich diesmal sämtliche Charaktere ins Herz. Es wird humorvoll, prickelnd, romantisch und bleibt dabei absolut realistisch. Alles liest sich wie direkt aus dem Leben gegriffen – die Hundeszenen ebenso wie die zweibeinigen Momente. Erfrischend, charmant und bildhaft geschrieben, vergesse ich jeden um mich herum.
Als das Gebell im Tierheim erklingt, schaue ich besorgt auf, ob sich unsere Hunde davon angesprochen fühlen. Erst in dieser Sekunde wird mir klar, dass sie nicht mein Kopfkino teilen. Hier wird alles genial zum Leben erweckt und das Buch schenkt mir tierischen Lesespaß. Es ist ein Muss für jeden Hundefreund und jene, die eine amüsante Geschichte zu schätzen wissen. Am 29.05.2024 erscheint der 3. Band.
Von mir erhält „Sitz, Platz, Liebe“ 5 beeindruckende Sterne von 5 und eine absolute und unbedingte Leseempfehlung.
Elena ist fünfundvierzig Jahre alt, hat zwei Kinder, Ronja, vierzehn Jahre, und Finn, acht Jahre, und ist geschieden. Früher, noch zu Schulzeiten, war sie immer sehr ehrgeizig und wollte später einmal ...
Elena ist fünfundvierzig Jahre alt, hat zwei Kinder, Ronja, vierzehn Jahre, und Finn, acht Jahre, und ist geschieden. Früher, noch zu Schulzeiten, war sie immer sehr ehrgeizig und wollte später einmal unbedingt Karriere machen. Dieser Traum hat sich aber schnell zwischen Windelwechseln und Fläschchen aufwärmen verloren. Nun hat ihr Ex-Mann sie wegen einer jüngeren, lässigeren Praktikantin verlassen und spielt an den Wochenenden den coolen, lockeren Papa, der den Kindern alles erlaubt und bei dem alles immer Spaß macht. Elena ist frustriert und mit ihrem Leben nicht zufrieden. Als ihre beste Freundin Clara sie dann nach einem Wunsch fragt, den sie sich aufgrund ihrer Familie bisher nie erfüllen konnte, fällt ihr spontan nur ein Hund ein. Also fährt sie spontan ins Tierheim und schließt die wilde, aufgedrehte und absolut liebenswürdige Dalmatinerhündin Sansa sofort in ihr Herz. Diese ist zwar all das, was Clara für sie als Anfängerin ausgeschlossen hat, aber Elena will es schaffen und Sansa zu einer braven, folgsamen Hündin erziehen. Ohne Hilfe von außen klappt das aber nicht, das merkt Elena schnell. Clara empfiehlt ihr daher Liam, einen sehr guten Hundetrainer. Keiner von ihnen weiß aber da, dass es sich bei Liam um Elenas erste große Liebe aus der Oberstufenzeit handelt. Schon bei der ersten Trainingsstunde ist eine alte Vertrautheit spürbar, die mit jeder Begegnung wächst. Ist in Elenas Herz vielleicht noch mehr Platz als nur für das neue Familienmitglied Sansa?
Isabell Sommer versteht es, die Handlung unterhaltsam und gefühlvoll gleichermaßen zu gestalten, sodass weder die Hunde, noch die Liebesgeschichten der Besitzer zu kurz kommen. Da sie in mehreren Perspektiven kapitelweise wechselnd erzählt, wobei Elena und Clara am häufigsten an der Reihe sind, erhalten die Leser tiefere Einblicke in die einzelnen Gedanken und Handlungen der Personen. Einzig Elena berichtet aus der Ich-Perspektive, alle anderen Charaktere werden aus der 3. Person erzählt.
Da ich bereits den ersten Teil der Reihe gelesen habe, wusste ich, dass ich gerne wieder in die HuTa von Clara zurückkehren möchte. Besonders gut gefallen hat mir, dass man die Geschichte von Clara und Kilian weiterverfolgen kann, während Elenas Leben aber im Vordergrund steht. Elena und Liam sind mir gleichermaßen sympathisch und schnell ans Herz gewachsen, denn sie sind so bodenständig und realistisch, dass ich sie einfach mögen musste. Auch ihre Liebe zu den Hunden gefällt mir sehr. Da ich selbst einen Hund habe, der mich vorallem anfangs häufig an meine Grenzen gebracht hat, kann ich so manche Situation nachvollziehen und musste immer wieder schmunzeln, wenn ich dabei an meine Hunde-Anfänge gedacht habe. Eine rundum gelungene Story, die mich wunderbar unterhalten hat!
Als Hundemama und erklärter Fan der sympathischen Autorin, von der ich bereits einige tolle Romane verschlungen habe (u.A. auch jene, die unter ihrem Pseudonym Isabell May erschienen sind), ist diese wunderbare ...
Als Hundemama und erklärter Fan der sympathischen Autorin, von der ich bereits einige tolle Romane verschlungen habe (u.A. auch jene, die unter ihrem Pseudonym Isabell May erschienen sind), ist diese wunderbare Feel-Good-Reihe natürlich Pflichtlektüre für mich.
Tatsächlich konnte mich die Story rund um das Gewusel in der Hundetagesstätte dieses Mal sogar noch mehr catchen und definitiv noch emotionaler abholen als der ohnehin schon unterhaltsame Reihenauftakt ("Sitz, Platz, Kuss").
Ich fieberte mit Elena mit, deren Frust ich nur allzu gut nachvollziehen konnte - irgendwann muss man auch mal an sich selbst denken und das eigene Glück voranstellen. Ihre Kinder halten die sympathische Mittvierzigerin ordentlich auf Trab - und dann gibt es seit Neuestem auch die goldige Fellnase Sansa in ihrem Leben.
Elenas Love Interest ist kein Unbekannter: Um den Alltag mit Sansa zu wuppen, engagiert Elena nämlich professionellen Beistand … und staunt nicht schlecht, als ausgerechnet Liam vor ihr steht. Na, ob an dem Spruch "alte Liebe rostet nicht" wohl was dran ist?! Mein Herz erobert der liebenswerte Hundetrainer auf jeden Fall!
Doch nicht nur die Romanze steht im Fokus, auch interessante Nebenfiguren (und jede Menge Vierbeiner) bereichern das Geschehen. Es gibt wieder mehrere Perspektiven, wobei es mir hier erstaunlich leicht fiel, mich darauf einzulassen. Der locker-leichte, humorvolle Schreibstil der Autorin ließ mich durch die Seiten fliegen und zeugte zugleich von einer erfrischenden Nähe zum echten Leben.
𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Ein herrlich angenehmer Wohlfühlroman, den ich allen Hundeeltern sowie generell Fans von kurzweiligen Liebesgeschichten wärmstens empfehle!
Ich glaube, es überrascht niemanden, dass dieses Buch bei mir einziehen musste. Und dennoch bin ich froh, dass die Fortsetzung mit dem ersten Band wunderbar mithalten kann. Der Schreibstil ist gewohnt ...
Ich glaube, es überrascht niemanden, dass dieses Buch bei mir einziehen musste. Und dennoch bin ich froh, dass die Fortsetzung mit dem ersten Band wunderbar mithalten kann. Der Schreibstil ist gewohnt locker sowie leicht und es macht unglaublich Spaß Elena bei den Herausforderungen einer munteren Hundedame zu begleiten.
Besonders gut gefallen hat mir dabei Elena, die eine gewaltige Charakterentwicklung gleich zu Beginn vollzieht, indem sie nach viel Drama in der Ehe und auch Frustration in der Rolle als Mutter endlich mal etwas für sich tut und einen Dalmatiner adoptiert.
Dabei behandelt die Autorin nicht nur das Thema 'überraschende Hundeadoption', sondern ermutigt die Lesenden dazu mutig zu sein und die eigenen Leidenschaften zu verfolgen. Elena ist hierbei ein richtiges Paradebeispiel und zeigt, dass es nach einem Tief immer wieder nach oben gehen kann.
Ein weiterer Pluspunkt: Die Autorin hat in der Zeichnung von Sansa gekonnt den Charakter eines Dalmatiners widergegeben, sodass ich mich mehrfach an Chiyo erinnert fühlte und lächeln musste. Und obwohl es sich in dem Werk in erster Linie um eine süße Liebesstory zwischen zwei Menschen handelt, der mit humorvollen Dialogen und charmanten Momenten gespickt ist, hat mir dennoch das Zusammenspiel rund um die Verbindung zwischen Tier und Mensch am besten gefallen.
"Sitz, Platz, Liebe" ist eine gelungenes Buch über Selbsterkenntnis, Mut und Liebe. Ideal für alle, die eine humorvolle, kurzweilige und dennoch emotionale Geschichte suchen, werden hiermit ihren Spaß haben.