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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.03.2026

Gladiator trifft auf Vampire Diaries und ich liebe es

We Who Will Die
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„Empire of Blood“ war für mich ein echtes Highlight! Die Mischung aus Gladiatorenkämpfen, Vampiren, Intrigen und Magie hat mich komplett abgeholt – vor allem das Setting, das stark an das alte Rom erinnert, ...

„Empire of Blood“ war für mich ein echtes Highlight! Die Mischung aus Gladiatorenkämpfen, Vampiren, Intrigen und Magie hat mich komplett abgeholt – vor allem das Setting, das stark an das alte Rom erinnert, war mal etwas ganz anderes im Romantasy-Bereich.

Der Schreibstil von Stacia Stark ist angenehm flüssig, temporeich und fesselnd, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin. Besonders die Arenakämpfe und das Training haben für mich für konstant Spannung gesorgt, ohne langweilig zu werden.

Arvelle mochte ich als Protagonistin richtig gern. Sie startet schwach, wächst aber mit jeder Herausforderung und überzeugt vor allem durch ihren Mut, ihre Loyalität und ihr großes Herz. Ihre Entwicklung fühlte sich authentisch an und ich habe richtig mit ihr mitgefiebert.

Die Welt ist komplex und vielseitig, mit Vampiren, Sigillen und verschiedenen Machtstrukturen. Allerdings hätte ich mir hier und da etwas mehr Erklärung gewünscht, da ich vor allem zu Beginn beim Magiesystem teilweise den Überblick verloren habe. Trotzdem hat mich die Story durch ihre vielen Wendungen und Überraschungen total gepackt.

Auch der Romance-Anteil ist spannend angelegt. Zwischen Vergangenheit und Gegenwart entsteht ein emotionales, noch undurchsichtiges Geflecht, das definitiv neugierig auf die Fortsetzung macht. Insbesondere, da mir die Brüder richtige Stephan und Damon Vibes gegeben haben.

Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich die Geschichte komplett fesseln. Spannung, Emotionen, Intrigen und ein Hauch Herzschmerz – genau die Mischung, die ich liebe. Ein packender Romantasy-Auftakt mit einzigartigem Setting und Suchtfaktor!

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Veröffentlicht am 14.03.2026

Eine willkommene Überraschung

Der Gott und die Füchsin
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„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann ...

„Der Gott und die Füchsin“ hat mich schon auf der ersten Seite positiv überrascht. Der Einstieg fiel mir sehr leicht und der humorvolle, sarkastische Ton der Geschichte hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sophie Kims Schreibstil liest sich flüssig und lebendig, sodass ich das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen habe - passt ja auch irgendwie zu der Geschichte.

Besonders begeistert hat mich die Dynamik zwischen Hani und Seokga. Beide sind starke Persönlichkeiten mit Ecken und Kanten, die sich nichts schenken. Hani ist schlagfertig, clever und lässt sich von Seokgas mürrischer Art kein bisschen einschüchtern. Ihre Wortgefechte und Streitereien sind herrlich unterhaltsam und sorgen immer wieder für humorvolle Momente.

Gleichzeitig entwickelt sich zwischen den beiden ganz langsam eine spürbare Anziehung. Diese hätte für meinen Geschmack auch etwas weniger subtil ausfallen dürfen. Diese Mischung aus Spannung, Humor und emotionaler Entwicklung hat mir beim Lesen besonders gefallen. Hani und Seokga sind ein großartiges Duo, das definitiv im Kopf bleibt.

Auch die Handlung rund um Dämonen, Ermittlungen und übernatürliche Wesen bleibt durchgehend spannend. Die Einbindung der koreanischen Mythologie verleiht der Geschichte meiner Meinung nach eine besondere Atmosphäre, auch wenn ich mich erst an die koreanischen Namen und Wesen ein wenig gewöhnen musste.

Zum Ende hin nimmt die Geschichte noch einmal eine emotionalere und dramatischere Wendung, die mich wirklich überrascht hat. Nach all den lustigen Momenten trifft einen das Finale umso stärker und lässt einen definitiv gespannt auf die Fortsetzung zurück.

Eine unterhaltsame Urban-Fantasy-Geschichte mit Humor, spannender Dämonenjagd und einer mitreißenden Slow-Burn-Romance.

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Veröffentlicht am 11.03.2026

Für mich bisher der schwächste Band

The Fallen and the Kiss of Dusk (Crowns of Nyaxia 4)
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Ich habe mich wirklich darauf gefreut, endlich mehr über Mische zu erfahren, denn als Nebenfigur in den vorherigen Büchern habe ich sie geliebt. Leider konnte mich dieses Duett insgesamt nicht so überzeugen ...

Ich habe mich wirklich darauf gefreut, endlich mehr über Mische zu erfahren, denn als Nebenfigur in den vorherigen Büchern habe ich sie geliebt. Leider konnte mich dieses Duett insgesamt nicht so überzeugen wie die vorherigen Teile der Reihe.

Der Einstieg fiel mir tatsächlich ziemlich schwer. Die ersten 30 % fühlten sich für mich etwas chaotisch und langatmig an, sodass ich das Buch immer wieder weglegte. Danach wurde die Handlung aber deutlich spannender. Gerade die Entwicklungen rund um die Götter, den Verrat und die Rache haben eine düstere, intensive Atmosphäre geschaffen, die ich mochte.

Was mir besonders gefallen hat, war das Wiedersehen mit bekannten Figuren aus der Welt von Nyaxia. Insbesondere die Begegnungen mit Raihn und Oraya waren emotional und sind mir richtig ans Herz gegangen. Auch kleine Einblicke in andere Figuren wie Lilith oder Vale fand ich sehr interessant.

Mit Mische und Asar hingegen hatte ich leider meine Schwierigkeiten. Obwohl ihre Beziehung eine zentrale Rolle spielt, konnte ich emotional kaum mit ihnen mitfühlen. Viele der romantischen oder spicy Szenen wirkten für mich eher überflüssig und haben die Geschichte nicht wirklich vorangebracht. Insgesamt fühlten sich beide Figuren für mich leider etwas blass an.

Trotzdem gab es auch Momente, die mir wirklich gefallen haben – besonders gegen Ende. Die zweite Hälfte der Geschichte entwickelt eine viel stärkere Dynamik und das Finale von Mische und Asar war überraschend emotional und sehr schön geschrieben.

Insgesamt war dieses Buch für mich leider eher durchschnittlich, auch wenn ich die Welt rund um Nyaxia weiterhin unglaublich spannend finde. Umso neugieriger bin ich jetzt auf das nächste Duett – besonders nach dem Epilog rund um Septimus.

Ein Abschluss mit starkem Ende, der mich emotional nicht ganz erreichen konnte.

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Veröffentlicht am 28.02.2026

Zwischen Göttern, Verrat und Herzschmerz

Supernatural Academy: Year Two (Supernatural Academy 2)
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Band 1 war für mich ein Highlight – humorvoll, spannend und mit einer starken Protagonistin. Umso größer war meine Erwartung an „Year Two“. Der Einstieg gelingt auch hier: Wir sind sofort zurück im Academy-Alltag, ...

Band 1 war für mich ein Highlight – humorvoll, spannend und mit einer starken Protagonistin. Umso größer war meine Erwartung an „Year Two“. Der Einstieg gelingt auch hier: Wir sind sofort zurück im Academy-Alltag, bei Maddison und Asher, und spüren diese trügerische Ruhe… bis plötzlich alles kippt. Mit dieser Wendung habe ich absolut nicht gerechnet.

Maddison wächst weiter über sich hinaus. Sie wird stärker, mutiger und muss sich nicht nur äußeren Gefahren, sondern auch ihrem Gefühlschaos stellen. Gerade diese emotionale Zerrissenheit steht stark im Fokus – für meinen Geschmack jedoch manchmal zu dominant. Das Drama rund um Asher nimmt viel Raum ein und hat mich stellenweise eher angestrengt als mitgerissen.

Das Setting bleibt für mich das absolute Highlight: die Academy mit ihrer besonderen Atmosphäre, die aufsteigende Bedrohung durch Atlantis und die Einführung weiterer Gottheiten. Die Welt ist bildgewaltig und kreativ, auch wenn manche Zusammenhänge etwas wirr wirken und Nebencharaktere leider an Tiefe verlieren.

Der Schreibstil von Jaymin Eve ist flüssig und angenehm, die Geschichte liest sich schnell weg. Trotzdem fühlte sich dieser zweite Band für mich wie ein klassischer Mittelteil an: viel Emotion, weniger Fortschritt in der großen Handlung. Einige Entwicklungen waren vorhersehbar und nicht jede Entscheidung wirkte logisch.

Das Ende macht neugierig auf mehr, auch wenn ich mir insgesamt eine stärkere Überraschung gewünscht hätte.

Fazit: Atmosphärisch stark und emotional intensiv, aber mit zu viel Drama und zu wenig echter Weiterentwicklung der Story. Für Fans der Reihe dennoch lesenswert – mich konnte Band 2 leider nicht ganz überzeugen.

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Veröffentlicht am 23.02.2026

Zwischen Anspruch und Gefühl

Der Vertraute
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Nachdem ich bisher alle Bücher von Leigh Bardugo geliebt habe, freute ich mich unheimlich auf ihr neuestes Werk. Doch bald machte sich Ernüchterung breit. Der Einstieg war für mich verwirrend, insbesondere ...

Nachdem ich bisher alle Bücher von Leigh Bardugo geliebt habe, freute ich mich unheimlich auf ihr neuestes Werk. Doch bald machte sich Ernüchterung breit. Der Einstieg war für mich verwirrend, insbesondere da ich den historischen Kontext Spaniens jener Zeit kaum kannte. Zudem erschwerten mir die Vielzahl der Figuren und ihre zahlreichen Namen und Titel das Verfolgen der Handlung. Leider konnte ich auch keinen Zugang zu den Figuren finden. Obwohl sie außergewöhnlich und vielschichtig gezeichnet sind (was ich an Figuren liebe) und mit ihren Charakterzügen das Thema des Buches „Streben nach Macht“ verkörpern, konnten sie mich emotional kaum berühren.

Vielleicht habe ich das Buch einfach zum falschen Zeitpunkt gelesen, denn den flüssigen Schreibstil und die unterschwellig bedrohliche Atmosphäre mochte ich sehr. Allgemein bin ich auch ein großer Fan von Geschichten über Macht, Gier und Intrigen sowie der Verwebung von historischen Details mit magischen Elementen. Auch handelten die Figuren meiner Meinung nach plausibel und boten eine Vielzahl von Überraschungen und auch der rote Faden war erkennbar. Es hätte mein Highlight werden können, doch der Funke wollte einfach nicht überspringen.

Bardugo hat ein Werk geschaffen, das historische Fiktion und Fantasy miteinander verknüpft – eine ungewöhnliche Geschichte über eine Frau, die so stark nach einem besseren Leben strebt, dass sie sich und andere in Gefahr bringt. Eine Leseempfehlung für die, die genau das anspricht.

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