London brennt
Nachdem in Dark Desire das Verlangen im Vordergrund stand, geht es in Dark Royalty jetzt um alles oder nichts. Der Titel ist Programm: Alec muss beweisen, dass er der wahre „Prince“ der Unterwelt ist, ...
Nachdem in Dark Desire das Verlangen im Vordergrund stand, geht es in Dark Royalty jetzt um alles oder nichts. Der Titel ist Programm: Alec muss beweisen, dass er der wahre „Prince“ der Unterwelt ist, und Florence steht mitten im Kreuzfeuer.
Was mich an diesem Band fertiggemacht hat:
Der Showdown: Endlich werden die Karten auf den Tisch gelegt. Die Geheimnisse um Alecs Herkunft und die Machtkämpfe in der Londoner Unterwelt spitzen sich so sehr zu, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Es ist deutlich actionlastiger als die ersten beiden Bände.
Das Trio-Gefüge: Florence muss sich entscheiden, oder besser gesagt: Sie muss ihren Platz zwischen Alec und Davies endgültig finden. Die Loyalität der beiden Männer zueinander und zu ihr wird auf eine harte Probe gestellt. Besonders Davies hat mich in diesem Teil wieder emotional total abgeholt – er ist einfach dieser "Stille Wasser sind tief"-Typ.
Die Entwicklung: Florence ist am Ende dieses Bandes eine ganz andere Frau als das schüchterne Mädchen aus dem Bellagio. Zu sehen, wie sie ihren Platz in dieser grausamen „Royalty“-Welt behauptet, war extrem befriedigend.
Mein Fazit:
Ein würdiger, krachender Abschluss der Trilogie. Es ist düster, es ist blutig und die Romantik ist so intensiv, wie man es von J.S. Wonda erwartet. Wer die ersten beiden Bände verschlungen hat, wird hier mit einem Feuerwerk an Emotionen belohnt.
5 von 5 Sternen (einfach, weil der Abschluss der Storyline um Alec und Florence genau den richtigen Punch hatte).