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Veröffentlicht am 18.03.2026

Gefangen im Spiel der Macht

The Cursed Queen | Prüfung der Kronen (Band 2)
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Nachdem Elana dem Gefängnis Tenebris entkommen ist, findet sie sich direkt im nächsten Käfig wieder. Zwar ist das Leben im Palast deutlich luxuriöser, doch die Lügen und Intrigen sind noch viel gefährlicher ...

Nachdem Elana dem Gefängnis Tenebris entkommen ist, findet sie sich direkt im nächsten Käfig wieder. Zwar ist das Leben im Palast deutlich luxuriöser, doch die Lügen und Intrigen sind noch viel gefährlicher als zuvor. Und als wäre das nicht genug, wird ausgerechnet Riven zu ihrer Überwachung abgestellt, der Mann, der ihr Vertrauen missbraucht hat und mit dem sie nie wieder zusammenarbeiten wollte. Um ihren Anspruch auf den Thron Nordamerikas zu sichern, muss Elana außerdem an der Prüfung der Krönen teilnehmen, einer königlichen Variante der Blutspiele. Ob sie sich dort behaupten kann?
Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil bin ich direkt wieder gut in die Geschichte gestartet. Elana konnte mich schon im ersten Teil überzeugen, und das hat sich auch hier fortgesetzt. Besonders mochte ich ihre Schlagfertigkeit und ihren starken Willen, sich nicht unterkriegen zu lassen. Während der Prüfung gab es allerdings Momente, in denen ich ihre Entscheidungen nicht ganz nachvollziehen konnte, da sie in entscheidenden Situationen oft zu sehr beobachtet hat, anstatt selbst aktiv zu werden. Dennoch war es schön zu sehen, wie sie im Verlauf der Geschichte immer weiter über sich hinauswächst. Riven bildet dazu einen gelungenen Gegenpart. Dieses Mal erhält man deutlich mehr Einblicke in sein Leben als Veydras, wodurch seine Beweggründe greifbarer werden. Die Anziehung zwischen den beiden ist durchgehend spürbar, und besonders gut hat mir gefallen, wie sich ihre Beziehung weiterentwickelt. Sie beginnen ehrlicher miteinander zu kommunizieren, was sie nicht nur als Paar, sondern auch als Team stärker macht. Dazu kommen das Setting und das Worldbuilding, die mich erneut überzeugen konnten und neugierig auf die weiteren Entwicklungen machen. Während die Handlung zunächst langsam vorwärts geht, nimmt sie in der zweiten Hälfte immer mehr an Fahrt auf und einige unerwartete Wendungen sorgen für die nötige Spannung. Vor allem der Cliffhanger am Ende sorgt dafür, dass man unbedingt weiterlesen möchte.

Eine spannende Fortsetzung mit starken Charakteren, gelungener Dynamik und fesselnder Handlung, die vor allem durch die Entwicklung von Elana und Riven überzeugt. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 18.03.2026

Zwischen Regeln und Gefühlen

You Are My Anchor
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Schon als kleines Kind war für Isla klar, dass sie unbedingt als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen will. Doch seit sie an der Fairview University angekommen ist, konnte sie keinen einzigen Wettkampf ...

Schon als kleines Kind war für Isla klar, dass sie unbedingt als Schwimmerin zu den Olympischen Spielen will. Doch seit sie an der Fairview University angekommen ist, konnte sie keinen einzigen Wettkampf für sich entscheiden. Zum Glück hat der Coach einen neuen Mentor engagiert, der ihr und den anderen Schwimmern dabei helfen soll, ihre Leistungen zu verbessern. Allerdings hat Isla nicht damit gerechnet, dass es sich dabei ausgerechnet um ihren One-Night-Stand handelt, der ihr seitdem nicht mehr aus dem Kopf geht. Eine Beziehung zwischen Mentor und Studentin ist jedoch absolut gegen die Regeln. Für Cyrus ist der Job die letzte Chance, sich in der Schwimmwelt wieder einen Namen zu machen. Können die beiden die wachsende Anziehung zwischen sich ignorieren?

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Sowohl Isla als auch Cyrus waren mir von Anfang an sympathisch. Isla ist eine starke junge Frau, die mit einigen Selbstzweifeln zu kämpfen hat, ihren Traum von Olympia aber nicht aus den Augen verliert und hart dafür arbeitet. Man bekommt einen guten Einblick in ihre Gedanken und Beweggründe, wodurch es leichtfällt, sich in sie hineinzuversetzen. Bei Cyrus erfährt man dagegen erst nach und nach mehr über seine Vergangenheit und die Gründe für das Ende seiner Karriere. Gerade dieser Aspekt verleiht ihm zusätzliche Tiefe und macht ihn zu einem interessanten Charakter. Es ist schön zu sehen, wie sich die beiden Schritt für Schritt annähern und merken, dass zwischen ihnen mehr ist als nur eine einmalige Begegnung. Die Handlung bietet zwar kleinere Überraschungen, bleibt insgesamt aber recht vorhersehbar, was dem Leseerlebnis jedoch keinen großen Abbruch tut, da der Fokus klar auf der Entwicklung der Beziehung liegt. Das Setting hat mir gut gefallen, auch wenn ich etwas überrascht war, dass die Protagonisten aus dem ersten Teil überhaupt keine Rolle mehr spielen.

Eine gefühlvolle Sports-Romance mit sympathischen Charakteren und einer ruhigen, nachvollziehbaren Liebesgeschichte. Trotz teils vorhersehbarer Handlung konnte mich die Entwicklung zwischen Isla und Cyrus überzeugen. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Ehrgeiz, Vertrauen und eine Expedition in die Hölle

Montcrest University 1: Lessons in Evil
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Ihr ganzes Leben lang war Grace eine Einzelgängerin und hat gelernt, dass man niemand anderem vertrauen kann. Doch nun soll sie an die Montcrest University gehen, eine geheime Elite-Universität für Dämonen ...

Ihr ganzes Leben lang war Grace eine Einzelgängerin und hat gelernt, dass man niemand anderem vertrauen kann. Doch nun soll sie an die Montcrest University gehen, eine geheime Elite-Universität für Dämonen und Schattenengel. In diesem Schuljahr bietet die Universität fünf Studierenden die Möglichkeit, an einer Expedition in die Hölle teilzunehmen. Für Grace ist sofort klar, dass sie unbedingt dabei sein muss. Allerdings ist sie nicht die Einzige mit diesem Ziel, denn auch Isak Volstrom, der beliebteste und mächtigste Dämon der Schule, setzt alles daran, in die Hölle hinabzusteigen.

Durch den angenehmen und fesselnden Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Das Setting einer Elite-Akademie mitten in den Schweizer Alpen hat mir auf Anhieb zugesagt. Allerdings muss ich zugeben, dass ich es etwas düsterer erwartet hatte. Zwar geht es um Dämonen, Schattenengel und die Hölle, insgesamt wirkte vieles aber doch relativ harmlos. Grace fand ich dafür als Charakter sehr interessant. Man merkt schnell, dass sie keine normale Kindheit hatte und deshalb große Schwierigkeiten hat, sich in ihrem neuen Umfeld zurechtzufinden. Sie will unbedingt ihren Evilscore verbessern, um an der Expedition teilnehmen zu können, ignoriert jedoch jeden Vorschlag der Lehrkräfte. Nach und nach beginnt sie allerdings, sich im Akademie-Alltag einzufinden und andere Menschen in ihrem Leben zu akzeptieren. Auch Isak ist ein spannender Charakter. Nach außen gibt er sich als arroganter Bad Boy, doch man merkt schnell, dass hinter dieser Fassade deutlich mehr steckt. Für die Menschen, die ihm wichtig sind, würde er alles tun, und das obwohl auch er keine leichte Kindheit hatte. Die Anziehung zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar, und ich fand es interessant zu beobachten, wie sich ihre Beziehung im Verlauf der Geschichte entwickelt. Die Handlung hält einige unerwartete Wendungen bereit, auch wenn manche Entwicklungen recht früh vorhersehbar sind. Der gewaltige Cliffhanger macht auf jeden Fall neugierig auf den nächsten Teil.

Eine spannende Fantasy-Geschichte mit interessantem Akademie-Setting, starken Hauptfiguren und einer sich langsam entwickelnden Beziehung. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Zwischen Vergangenheit und Herz

The Darlington - Logan & Rose
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Schon ihr ganzes Leben träumt Rose davon, eine renommierte Kochschule zu besuchen, um sich zur Sterneköchin ausbilden zu lassen. Allerdings hat ihr das Leben bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht, ...

Schon ihr ganzes Leben träumt Rose davon, eine renommierte Kochschule zu besuchen, um sich zur Sterneköchin ausbilden zu lassen. Allerdings hat ihr das Leben bisher einen Strich durch die Rechnung gemacht, weswegen sie nach wie vor im Luxushotel „The Darlington“ als Küchenhilfe arbeitet. Doch seit dem Skandal rund um Richard Darlington läuft dort alles andere als rund. Deswegen springt ausgerechnet Logan, der verstoßene Sohn der Familie, als Küchenchef ein. Logan ist allerdings auch der Mann, mit dem Rose vor zwei Jahren einen One-Night-Stand hatte und den sie seitdem nicht mehr vergessen kann.
Der Schreibstil der Autorin ist wieder angenehm und flüssig, was mir den Einstieg in die Geschichte sehr leicht gemacht hat. Sowohl Rose als auch Logan hatten wir ja in den ersten beiden Teilen bereits kennengelernt, und umso neugieriger war ich auf ihre Geschichte. Logan war mir auf Anhieb sympathisch, und dieser Eindruck hat sich im Verlauf der Geschichte immer weiter gefestigt. Er weiß, was er will, und ist auch bereit, dafür zu kämpfen, obwohl er alles andere als eine angenehme Kindheit hatte. Außerdem ist es schön zu sehen, wie er Stück für Stück wieder eine Beziehung zu seinen Brüdern aufbaut. Bei Rose muss ich zugeben, dass ich zwischenzeitlich Schwierigkeiten hatte, sie und ihr Verhalten wirklich zu verstehen. Je mehr ich über sie, ihre Geschichte und ihre Beweggründe gelernt habe, desto leichter fiel es mir jedoch, mich in sie hineinzuversetzen. Jeder geht anders mit schwierigen Situationen um, und das ist vollkommen in Ordnung. Der Autorin ist es gelungen, einige wichtige Themen in die Geschichte zu integrieren und aufzuzeigen, wie unterschiedlich Menschen sich in solchen Momenten verhalten. Die Anziehung zwischen Rose und Logan ist von Anfang an spürbar. Beide haben mit ihrer Vergangenheit zu kämpfen, aber sie finden einen Weg, damit umzugehen und füreinander da zu sein. Besonders hat mir gefallen, wie sich ihre Beziehung ohne übertriebenes Drama oder künstliche Missverständnisse entwickelt und dabei trotzdem emotional berührend bleibt.
Eine gefühlvolle Liebesgeschichte, die durch glaubwürdige Charakterentwicklungen, emotionale Tiefe und eine natürliche Beziehung überzeugt. Rose und Logan wachsen gemeinsam über sich hinaus, die Geschichte bleibt dabei ruhig und ohne künstliches Drama. Von mir gibt es 4,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 15.03.2026

Zwischen Pflicht und Herz

The Defender
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Vincent hat sein Leben fest im Griff. Als Kapitän seines Teams weiß er genau, was er will und was er sich erlauben kann. Gefühle gehören für ihn definitiv nicht dazu, denn seine Karriere steht immer an ...

Vincent hat sein Leben fest im Griff. Als Kapitän seines Teams weiß er genau, was er will und was er sich erlauben kann. Gefühle gehören für ihn definitiv nicht dazu, denn seine Karriere steht immer an erster Stelle. Doch dann sorgt ein Stalker dafür, dass er sich in seinen eigenen vier Wänden nicht länger sicher fühlt. Als er daraufhin bei Brooklyn, der besten Freundin seiner Schwester, einzieht, hätte er nie erwartet, dass es ihm so schwerfallen würde, sich von ihr fernzuhalten. Allerdings ist Brooklyn auch die Tochter seines Trainers und damit für ihn absolut tabu.
Auch in dieser Geschichte war der Schreibstil der Autorin wieder sehr angenehm zu lesen und ich bin schnell in die Handlung hineingekommen. Allerdings hatte ich ein wenig das Gefühl, dass bei der Übersetzung nicht alles ganz rund gelaufen ist. Es gab die klassischen Sie-/Du-Fehler und auch die ein oder andere seltsame Formulierung. Nachdem ich ein großer Fan des ersten Teils war, in dem wir die beiden Protagonisten bereits etwas kennenlernen durften, war ich sehr gespannt darauf, wie sich ihre Geschichte entwickeln würde. Zunächst mochte ich die beiden auch wirklich gerne und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Doch mit der Zeit fiel mir das bei Brooklyn immer schwerer. Sie ist seit zwei Jahren mit dem Studium fertig, arbeitet aber immer noch „nur“ als Praktikantin im Fußballclub ihres Vaters und darf dort kaum eigene Ideen einbringen. Gleichzeitig wundert sie sich, dass sie den „Innovator Award“ nicht erhält. Für mich wirkte diese Erwartung an einigen Stellen etwas schwer nachvollziehbar. Hinzu kommt ihre komplizierte Beziehung zu ihren Eltern. Ihr Vater wirkt im Grunde wie ein guter Mensch, der jedoch völlig überfordert ist, und ich hatte mehrfach das Gefühl, dass ein offenes Gespräch vieles hätte klären können. Ihre Mutter hingegen ist eine wirklich schreckliche Persönlichkeit, weshalb ich es schade fand, dass Brooklyn erst durch Vincent den Mut findet, hier klare Grenzen zu ziehen. Vincent mochte ich dagegen deutlich lieber. Nach außen wirkt er kontrolliert und distanziert, doch hinter dieser Fassade steckt deutlich mehr, als man zunächst vermuten würde. Man merkt schnell, dass er für die Menschen, die ihm wichtig sind, fast alles tun würde. Die Anziehung zwischen ihm und Brooklyn ist von Anfang an spürbar, auch wenn sich ihre Beziehung im Verlauf der Geschichte teilweise sehr langsam entwickelt. Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten geben die beiden ein tolles Paar ab und ich habe mich sehr über ihr Happy End gefreut.
Eine emotionale Sports-Romance mit etwas schwächerer Protagonistin, die mich in Summe aber doch überzeugen konnte. Von mir gibt es 3,5 Sterne.

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