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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.06.2026

Mystery, friendship and a love story that feels like a rollercoaster ride

One Second to Love (Breaking Waves 1)
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Avery, Isabella, Odina, Lee and Josie used to be inseparable, spending every summer together at surf camp. Until the summer Josie disappeared without a trace. Ten years later, Avery returns to town with ...

Avery, Isabella, Odina, Lee and Josie used to be inseparable, spending every summer together at surf camp. Until the summer Josie disappeared without a trace. Ten years later, Avery returns to town with her band for a summer festival. When a mysterious announcement appears in the local newspaper that seems connected to Josie's disappearance, she reaches out to her old friends to figure out what is going on. On top of everything she also has to navigate her complicated history with Jake, her bandmate and the man she has never quite managed to get over.
As a teenager I was obsessed with Pretty Little Liars, and this book feels very much like an adult version of that. It is a great mix of romance, friendship and mystery that kept me hooked throughout. I especially enjoyed the time jumps, which let us gradually piece together what happened in the past while following what is unfolding in the present. Avery is a compelling protagonist and learning more about her background made me root for her even more. Her relationship with Jake is far from healthy though. There is a lot of miscommunication, mostly because the two of them simply never talk to each other properly, and Jake pushes her boundaries a little too often. That said, I found it surprisingly relatable that she never really gets over him despite everything. What I enjoyed most however was the friendship and mystery side of the story. Watching Avery and Odina reconnect while trying to decode the new clues was one of the highlights for me. The book ends with plenty of open questions around Josie's case, which makes it very hard not to pick up the next part straight away.
A fun and engaging read that combines friendship, romance and just enough mystery to keep you guessing.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Gute Idee, schwierige Umsetzung

The Road Between Us
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Seit Jahren sind Casper und Clea beste Freunde, und fast genauso lange ist Clea heimlich in Casper verliebt. Kurz vor dem Schulabschluss möchte Casper noch einen letzten großen Roadtrip unternehmen, bevor ...

Seit Jahren sind Casper und Clea beste Freunde, und fast genauso lange ist Clea heimlich in Casper verliebt. Kurz vor dem Schulabschluss möchte Casper noch einen letzten großen Roadtrip unternehmen, bevor er in den familieneigenen Hotelbetrieb einsteigen soll. Da Casper seit seiner Geburt blind ist, bittet er Clea, ihn zu begleiten. Beide müssen sich auf der Reise einiges klarwerden: Wird Casper den sicheren Weg wählen oder doch seinen Traum vom eigenen Foodtruck verwirklichen? Und wird Clea ihm endlich ihre Gefühle gestehen, bevor sie im Herbst an die Uni verschwindet?

Der gewohnt angenehme Schreibstil macht den Einstieg leicht und ich war schnell in der Geschichte angekommen. Clea war mir sofort sympathisch und es fiel mir leicht, mich in sie hineinzuversetzen. Besonders neugierig war ich auf Casper, da ich der Meinung bin, dass es mehr Bücher mit Disability Representation braucht. Leider wurde ich hier aber auch am meisten enttäuscht. Die Umsetzung der Disability Representation fand ich nicht sonderlich gelungen, da es verhältnismäßig wenig Kapitel aus Caspers Sicht gibt und das Thema dadurch nur am Rande behandelt wird. Dazu kommt, dass mir Casper als Charakter einfach nicht sympathisch war. Er versinkt ständig im Selbstmitleid und denkt die meiste Zeit nur an sich. Wie es seiner besten Freundin geht, kommt ihm kaum in den Sinn, und wenn doch, trifft er Annahmen, anstatt sie einfach zu fragen. Dadurch habe ich die Anziehung zwischen den beiden nie wirklich gespürt und hatte zwischendurch fast gehofft, dass es kein Happy End für die beiden gibt. Schade, denn die Grundidee und das Roadtrip-Setting haben mich wirklich angesprochen.

Leider hat mich die Umsetzung nicht überzeugt, weshalb ich nur 2,5 Sterne vergeben kann.

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Veröffentlicht am 21.06.2026

Mehr Tempo, mehr Wendungen, mehr Fragen

Dreamcatcher | Der weiße Drache (Band 3)
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Alexis ist verzweifelt. Alle Versuche, Wraith, den Mare in ihrem Körper, unter Kontrolle zu bringen, sind gescheitert, und so trifft sie eine Entscheidung, die Nate definitiv verletzen wird. Ihr Weg führt ...

Alexis ist verzweifelt. Alle Versuche, Wraith, den Mare in ihrem Körper, unter Kontrolle zu bringen, sind gescheitert, und so trifft sie eine Entscheidung, die Nate definitiv verletzen wird. Ihr Weg führt sie ausgerechnet zu Morpheus und seinen Leuten, den Feinden der Dreamcatcher. Doch umgeben von Mare, die ihr alles andere als wohlgesonnen sind, stellt sich schnell die Frage, wem sie überhaupt trauen kann. Besonders Pain, der sowohl Traumländer als auch Wraith zu hassen scheint, gibt dabei mehr als ein Rätsel auf.

Der gewohnt angenehme Schreibstil macht den Einstieg leicht und ich war schnell wieder in der Geschichte angekommen. Was mich in diesem Band besonders positiv überrascht hat, ist das Erzähltempo. Im Vergleich zu den ersten beiden Teilen bleibt es diesmal durchgehend hoch und kennt keine längeren Durchhänger. Alexis überzeugt mich weiterhin als Protagonistin, und ihre Situation in diesem Band bringt noch einmal eine ganz neue Dynamik mit sich. Nate zeigt dagegen immer mehr, dass meine bisherigen Zweifel berechtigt waren und er nicht bereit ist, sich wirklich in Alexis' Lage zu versetzen. Cael und Morpheus bekommen in diesem Band mehr Raum und ich fand es spannend, mehr über die Organisation zu erfahren. Auch Pain ist ein interessanter Charakter, der eine immer größere Rolle zu spielen scheint. Doch seine echten Pläne sind nach wie vor offen und ich bin gespannt, was wir dazu in den nächsten Teilen noch erfahren. Die ein oder andere unerwartete Wendung sorgt für die nötige Spannung und der Cliffhanger macht einen neugierig auf den nächsten Band.

Ein starker dritter Band, der gut zum Rest der Reihe passt und von mir 4,5 Sterne bekommt.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Dorothy im Land der Schatten

West of Wicked. Folge deinem Verlangen
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Als Kind wurde Dorothy an ein Paar in Kansas übergeben, das sie seitdem wie ihre eigene Tochter aufgezogen hat. Doch jetzt ist sie erwachsen und ein plötzlicher Wirbelsturm bringt sie in das ihr unbekanntes ...

Als Kind wurde Dorothy an ein Paar in Kansas übergeben, das sie seitdem wie ihre eigene Tochter aufgezogen hat. Doch jetzt ist sie erwachsen und ein plötzlicher Wirbelsturm bringt sie in das ihr unbekanntes Land Oz. Dorothy setzt alles daran, wieder nach Hause zurückzukehren, doch auf dem Weg zum Zauberer lauern so einige Tücken und Gefahren.

Zunächst muss ich sagen, dass ich das Original weder gesehen noch gelesen habe und daher nicht beurteilen kann, wie sehr dieses Retelling davon abweicht. Durch den angenehmen Schreibstil bin ich auf jeden Fall direkt gut in die Geschichte gekommen. Die Kapitel sind recht kurz, an der ein oder anderen Stelle für meinen Geschmack sogar fast etwas zu kurz. Kaum hat man sich zurechtgefunden und versucht, sich in den Charakter hineinzuversetzen, landet man auch schon in der nächsten Perspektive. Trotz der zahlreichen Perspektivwechsel geht die Geschichte zunächst relativ schleppend vorwärts. Es dauert eine Weile, bis sich die nötige Spannung aufbaut und man wirklich wissen will, wie es weitergeht. Und trotz des langsamen Starts habe ich das Gefühl, dass das Worldbuilding ebenfalls etwas ausführlicher sein dürfte. Dagegen ist es der Autorin gelungen, die düstere, atmosphärische Stimmung zu kreieren, die man nach dem Klappentext von der Geschichte erwartet. Besonders interessant fand ich den Charakter des Blechmanns, da man schnell merkt, dass mehr hinter seiner Fassade steckt. Auch Cleo hat mich neugierig gemacht, auch wenn man noch recht wenig über sie erfährt. Ich hoffe, dass sich das im zweiten Teil ändern wird. Gegen Ende nimmt die Geschichte dann richtig an Fahrt auf und es gibt die ein oder andere Wendung, die man so nicht erwartet hätte.

Ein atmosphärisches Oz-Retelling mit starkem Ende, das jedoch durch einen schleppenden Start, zu kurze Kapitel und ausbaufähiges Worldbuilding gebremst wird.

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Veröffentlicht am 03.06.2026

Zwischen Rivalität und Anziehung

Not Safe for Work
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Eigentlich hat Trishara ihre Hoffnung auf eine Beförderung schon fast aufgegeben, denn schon wieder wurde sie übergangen. Doch dann wird sie plötzlich zum konzernweiten Seminar für Führungskräfte eingeladen, ...

Eigentlich hat Trishara ihre Hoffnung auf eine Beförderung schon fast aufgegeben, denn schon wieder wurde sie übergangen. Doch dann wird sie plötzlich zum konzernweiten Seminar für Führungskräfte eingeladen, das ausgerechnet auf Hawaii stattfindet. Allerdings ist neben ihr auch ihr Erzrivale Rafe eingeladen, der ihr gerade noch den Job weggeschnappt hat. Und als wäre das nicht genug, gab es bei der Buchung einen Fehler und die beiden müssen sich eine gemeinsame Suite teilen. Ob das gut gehen wird?

Durch den angenehmen Schreibstil der Autorin bin ich direkt gut in die Geschichte gestartet. Mit Tris ist ihr außerdem eine Protagonistin gelungen, die man einfach lieben muss. Sie ist stark, selbstbewusst und weiß, was sie vom Leben will. In einer von Männern dominierten Welt hat sie es nicht leicht, und doch ist sie nicht bereit aufzugeben. Ihre Art, mit den teils recht sexistischen Kommentaren und der offensichtlichen Diskriminierung umzugehen, ist einfach bewundernswert. Dabei ist ihre beste Freundin Molly immer an ihrer Seite, und die beiden haben in meinen Augen eine wirklich beneidenswerte Freundschaft. Auch Rafe mochte ich auf seine eigene Art sehr gerne, allerdings bleibt er im Verlauf der Geschichte relativ flach. Außerhalb seines Traumes, der auch für den Konflikt mit seinem Vater verantwortlich ist, und seiner Bereitschaft, sich für Tris einzusetzen, erfährt man kaum etwas über ihn. Trotzdem spürt man die Anziehung zwischen den beiden von Anfang an. Diese Geschichte ist absoluter Slow Burn, aber ich habe jede Minute davon genossen. Umso schöner fand ich das Ende und dass Tris Abgang alles andere als leise war.

Ein Slow-Burn-Roman mit einer starken Protagonistin, der trotz eines etwas flachen männlichen Leads durch Charme, Witz und ein gelungenes Ende überzeugt und daher von mir 4,5 Sterne bekommt.

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