Cover-Bild In den Augen meiner Mutter
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13,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Droemer Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: Familienleben
  • Genre: keine Angabe / keine Angabe
  • Seitenzahl: 352
  • Ersterscheinung: 21.07.2025
  • ISBN: 9783426309117
Jo Leevers

In den Augen meiner Mutter

Roman
Maria Hochsieder (Übersetzer)

Ein Familienroman, der unter die Haut geht: Ist die schwangere Georgie bereit herauszufinden, was ihre Mutter 20 Jahre lang verheimlicht hat?

Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen – ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage.

Einfühlsam und ergreifend, ohne kitschig zu werden , erzählt Jo Leeversʼ berührender Familienroman »In den Augen meiner Mutter« von den Dynamiken innerhalb einer Familie, von den Banden zwischen Müttern und ihren Kindern, von Lügen und Geheimnissen und davon, wie unsere Erinnerungen uns täuschen können. Eine bewegende Familiengeschichte, die Leser*innen von »Der Gesang der Flusskrebse « oder »Vom Ende der Einsamkeit« tief berühren wird.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.08.2025

Eine Mutter verlässt ihre Kinder

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„Wir können nicht anders, als den ausgetretenen Pfaden zu folgen, selbst wenn es uns klar ist, dass sie im Unheil enden.“ (S.114)
Nancy ist Mutter von zwei Kindern, Georgie und Dan, aber sie ist keine ...


„Wir können nicht anders, als den ausgetretenen Pfaden zu folgen, selbst wenn es uns klar ist, dass sie im Unheil enden.“ (S.114)
Nancy ist Mutter von zwei Kindern, Georgie und Dan, aber sie ist keine glückliche Mutter. Und der Ehemann arbeitet die ganze Zeit und möchte doch nur eine glückliche Familie. Das Drama einer dysfunktionalen Familie wird mit jeder Seite in diesem Roman deutlicher. In einem zweiten Erzählstrang wird die Geschichte der hochschwangeren Tochter Georgia (der Ehemann ist auf einer Geschäftsreise) erzählt, die in den sozialen Medien ein Bild ihrer seit 20 Jahren verschwundenen Mutter sieht. Sie ruft ihren Bruder Dan an, mit dem sie seit ein paar Jahren in einem schwierigen emotionalen Verhältnis steht und die beiden begeben sich auf einen spannenden Roadtrip. Es ist eine Reise in die schottischen Highlands und in die 80iger Jahre, wobei wir nach und nach erfahren, warum Nancy ihre Familie verlassen hat. Die Autorin beschreibt die Auswirkungen von Lügen und Geheimnissen auf die ganze Familie und deren Wechselwirkungen. Die Gedanken und Gefühle der einzelnen Protagonisten werden so authentisch beschrieben, dass sie sehr gut nachvollziehbar sind. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen, weil ich auch unbedingt wissen wollte, warum Nancy ihre Kinder verlassen hat.
Eine sehr emotionale und spannende Geschichte, die zum Nachdenken anregt. Warum wird eine Frau, die ihre Kinder verlässt, immer noch kritischer behandelt als ein Mann?
Ich habe diesen tiefgründigen Roman sehr gerne gelesen und empfehle "In den Augen meiner Mutter" unbedingt weiter.

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Veröffentlicht am 18.07.2025

Eine berührende Familiengeschichte

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Klappentext:
Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so ...

Klappentext:
Die 32-jährige Georgie ist im achten Monat schwanger, als sie durch Zufall einen Hinweis auf den Aufenthaltsort ihrer Mutter Nancy erhält. Vor 20 Jahren hatte Nancy ihre Familie einfach so verlassen, ohne Erklärung, ohne Abschied. Jetzt, da Georgie selbst Mutter wird, kann sie das noch weniger verstehen als damals. Aber sie hat das Gefühl, Antworten zu brauchen, um in ihrem eigenen Leben endlich zur Ruhe zu kommen. Zusammen mit ihrem Bruder Dan reist Georgie in die schottischen Highlands, wo in den Medien über ihre Mutter berichtet wurde. Unterwegs kommen Erinnerungen an ihre Kindheit zurück, die mehr und mehr Fragen aufwerfen. War es etwa Georgies Schuld, dass Nancy gegangen ist? Und war ihr Vater wirklich der Held in der Geschichte? Was die Geschwister über ihre Familie herausfinden, erschüttert all ihre Gewissheiten. Und es stellt Georgies eigene Entscheidungen infrage.:

„In den Augen meiner Mutter“ von Jo Leevers ist ein Familienroman der mich berühret hat.

Georgie reist mit ihrem Bruder Dan in die schottischen Highlands. Dort soll sich ihre Mutter Nancy aufhalten, die vor 20 Jahren die Familie verlassen hat. Jetzt wo Georgie selbst Mutter wird, denn sie ist im 8. Monat schwanger kann sie noch weniger verstehen, warum die Mutter die Familie verlassen hat. Sie möchte Klarheit und möchte es gerne verstehen.

Jo Leevers erzählt die Geschichte sehr berührend. Dabei gibt es zwei Perspektiven. Einmal, wo Georgie mit Dan ihre Mutter suchen. Die Geschwister sind sich nach einem Schicksalsschlag fremd geworden und es ist schön mitzuerleben, wie sie sich wieder annähern. Man erfährt einiges aus ihrer Kindheit, die nicht immer einfach war. Dan und Georgie beklagt den Tod von Finn, Dans besten Freund und Georgies früherer Partner.

Aus der Perspektive der Mutter Nancy erfahren die Leserinnen ihre Geschichte.
Nancy hat nie wirklich Liebe erfahren. Von den Eltern fühlte sie sich ungeliebt. Später hat sie ihren späteren Ehemann Frank kennengelernt. Nancy bekommt ihre zwei Kinder, ist aber nicht glücklich. Sie verfällt dem Alkohol und verlässt schließlich die Familie.

Jo Leevers lässt ihre Leser
innen mit ihren Protagonisten mitfühlen. Dabei kommen so einige Geheimnisse ans Licht. Mir haben Georgie, Dan und auch Nancy gut gefallen. Ich habe mit allen dreien gelitten und mich auch gefreut, dass sie sich gefunden haben.
Der Schreibstil von Jo Leevers ist flüssig, gut verständlich und voller Dynamik. Am Ende hat die Autorin noch einmal eine überraschende Wendung eingebaut und mich zufrieden die Buchdeckel schließen lassen.

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Veröffentlicht am 15.08.2025

Eine tolle Story

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Rezension:

Die 32-jährige Georgie ist hochschwanger, als sie in einem Zeitungsartikel das Bild ihrer Mutter entdeckt. Sie ist völlig perplex, den ihre Mutter verschwand vor 20 Jahren spurlos. Sie hat ...

Rezension:

Die 32-jährige Georgie ist hochschwanger, als sie in einem Zeitungsartikel das Bild ihrer Mutter entdeckt. Sie ist völlig perplex, den ihre Mutter verschwand vor 20 Jahren spurlos. Sie hat damals Georgie, ihren Bruder Dan und ihren Vater einfach von heute auf morgen verlassen. Sie bekamen damals keine Erklärung, warum ihre Mutter einfach gegangen ist, noch hat sie sich von ihren Kindern verabschiedet.
Natürlich hat ihre Mutter sich in den 20 Jahren sehr verändert und trotzdem ist sich Georgie sicher, dass auf dem Zeitungsfoto ihre Mutter zu sehen ist.
In dem Artikel steht, dass ihre Mutter einem kleinen Kind das Leben gerettet habe.
Kurzerhand beschließt Georgie ihren Bruder anzurufen. Das fällt ihr nicht gerade leicht, den die Beiden haben schon sehr lange keinen Kontakt mehr miteinander. Ein blöder Streit hat die Beiden mal entzweit. Wird er ihr überhaupt zuhören und glauben?
Dadurch, dass Georgie jetzt selbst Mama wird, ist der Wunsch ihre eigene Mutter wieder zu sehen extrem groß. Sie möchte Antworten von ihrer Mutter Nancy um selbst mit dem Thema abschließen zu könne.
Dan reagiert jedoch ganz anders, als Georgie gedacht hat. Er verspricht ihr, sofort mit seinem Auto zu kommen und sie abzuholen.
Trotz ihrer fortgeschrittenen Schwangerschaft, willigt Georgie sofort ein.
Gemeinsam fahren sie in die schottischen Highlands, zu dem Ort, der im Zeitungsartikel erwähnt wird.
Auf der langen Fahrt kommen bei Georgie und Dan Kindheitserinnerungen hoch und es kommen immer mehr Fragen auf. Georgie hat das Gefühl, dass sie schuld daran ist, dass ihre Mutter sie damals bei ihrem Vater zurückließ. Und ist ihr Vater wirklich der Held für den ihn Georgie immer gehalten hat.

Fazit:

Ich habe von Jo Leevers schon den Debütroman „Café Leben“ gelesen und dieser hat von mir 3 von 5 Sterne erhalten. Ein nettes Buch.
Dieser Roman hat mir schon viel besser gefallen.
Er ist aus zwei verschiedenen Perspektiven geschrieben. Einmal aus der Sicht von Georgie und Dan, und dann aus der Sicht von Nancy und ihrer Geschichte.
Der Schreibstil von der Autorin ist angenehm und spannend. Zwischendurch empfand ich es etwas langatmig, aber dann hat sich die Spannung wieder aufgebaut.
Gerade die Rückblicke von Nancy haben mir sehr gut gefallen und waren teilweise sehr ergreifend und emotional.
Mir hat „In den Augen meiner Mutter“ wirklich gut gefallen und ich gebe sehr gerne 4/5 Sterne. Ein Roman, den ich durchaus empfehlen kann.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Wunden der Vergangenheit

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Ich hatte schon viel zu dem Buch „In den Augen meiner Mutter“ gehört und war sehr gespannt, die Geschichte zu lesen.

Die schwangere Georgie entdeckt durch Zufall im Fernsehen das Bild ihrer Mutter Nancy, ...

Ich hatte schon viel zu dem Buch „In den Augen meiner Mutter“ gehört und war sehr gespannt, die Geschichte zu lesen.

Die schwangere Georgie entdeckt durch Zufall im Fernsehen das Bild ihrer Mutter Nancy, die die Familie vor über 20 Jahren kommentarlos verließ. Zusammen mit ihrem Bruder Dan begibt sie sich auf einen Roadtrip nach Schottland, um Nancy zu finden und endlich alle Fragen aus der Vergangenheit zu klären.

Der Beginn ist spannend und wird abwechselnd von Georgie und Nancy in verschiedenen Zeitebenen erzählt.

Georgie und Dan haben nicht das beste Verhältnis, nähern sich auf der Suche nach ihrer Mutter aber wieder an. Nach und nach kommt das ganze Ausmaß der zerrütteten Familie ans Licht.

Jo Leevers hat einen interessanten, tiefgründigen und einfühlsamen Schreibstil und hat die Figuren behutsam herausgearbeitet. Trotzdem verlor sie mich im Laufe der Geschichte, denn die Spannung nahm ab und einige Gegebenheiten wirkten zu konstruiert.

Das Buch behandelt Themen wie zum Beispiel Depression, Alkoholsucht und Gewalt und die muss man aushalten können. Ich gebe zu, ich habe das Buch schon deswegen schlicht nicht gerne gelesen. Die Trauer und Zerrissenheit der Personen sind die ganze Zeit spürbar.

Die Gründung Georgies eigener kleiner Familie mit der die Geburt für einen Neuanfang steht, konnte mir persönlich keine Hoffnung schenken.

Das Ende verwunderte mich ehrlich gesagt, kam es doch wie ein Happy End daher. Leider konnte das den faden Beigeschmack von der vorherigen Geschichte nicht ganz vertreiben.

Fazit: Für mich war das Buch eine Spur zu tragisch und das Potenzial wurde nicht ganz ausgeschöpft: Trauer und Zerrissenheit haben alles andere überlagert, deshalb 3/5 Sternen.

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