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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 08.07.2026

Ein spannender Psychothriller

Das Signal
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Viola Decker, eine junge Innenarchitektin, verliert bei einem Unfall, an den sie sich jedoch nicht mehr erinnern kann, ein Bein. Der Schock sitzt tief und ihr fällt erst jetzt auf, wie viele Hindernisse ...

Viola Decker, eine junge Innenarchitektin, verliert bei einem Unfall, an den sie sich jedoch nicht mehr erinnern kann, ein Bein. Der Schock sitzt tief und ihr fällt erst jetzt auf, wie viele Hindernisse es plötzlich für sie gibt.
Als sie wieder nach Hause kann, kümmert sich ihr Mann Adam rührend um sie und möchte ihr alle Aufgaben abnehmen. Da ihr Haus noch im Umbau ist, hat er ihr ein Zimmer im Erdgeschoss eingerichtet. Die Treppe zum Obergeschoss hat noch kein Geländer und somit ist es Viola nicht möglich, diese zu benutzen.
Ihre Welt und ihr Leben findet fortan im Erdgeschoss statt, da der Umbau zu einem behindertengerechten Haus viel Zeit in Anspruch nehmen wird.
Da er natürlich wieder ins Büro zurück muss, hat er für Viola eine Pflegerin eingestellt. Doch die wortkarge Dame ist so gar nicht nach Violas Geschmack. Sie hat das Gefühl, als würde diese sie ständig beobachten. Sie verrichtet zwar ihren Dienst als Pflegerin, bleibt dabei aber völlig distanziert.
Obwohl es so scheint, als würde Adam alles für seine Frau tun und ihr jeden Wunsch erfüllen, hat Viola immer mehr das Gefühl, dass sich in ihrer Beziehung etwas verändert hat. Ihr Misstrauen wächst und so beschließt Viola GPS Tracker einzusetzen. In Adams Schuhe und Jacke und auch ihre Freundinnen, die sie sporadisch besuchen, bekommen einen Tracker verpasst. Nun hat Viola die Möglichkeit, jeden auf seinem Weg zu beobachten und findet bald Unglaubliches raus.

Meine Meinung:

Mein letztes Buch der Autorin war “Erebos” und das fand ich hervorragend. Jetzt wollte ich doch mal wissen, wie es ist, einen Thriller von Ursula Poznanski zu lesen.
Ich wurde nicht enttäuscht. Von der ersten Seite an war ich von der Story gefangen. Ich habe immer wieder mit der Protagonistin mit gefiebert und versucht herauszubekommen, ob ihr Mann, ihre Freundinnen oder die Pflegerin, es wirklich gut mit ihr meinen. Warum werden sowohl ihre Krücken, als auch der Rollstuhl immer so abgestellt, dass sie diese nicht selber erreichen kann, obwohl sie am Abend zuvor direkt neben ihrem Bett standen.
Violas Erfindungsreichtum, um bestimmte Dinge zu erkunden, hat mich wirklich begeistert.
Letztendlich war dieses Buch sehr spannend und flüssig zu lesen. Was zum Schluss jedoch heraus kam hat mich dann doch überrascht. Aber genau das Mitraten machte diesen Thriller zu einem besonderen Leseerlebnis.
Von mir bekommt “Das Signal” 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für jeden, der einen hervorragenden Psychothriller lesen möchte.

https://nadys-buecherwelt.de/das-signal-von-ursula-poznanski-rezension/

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Veröffentlicht am 19.05.2026

Ein mystischer und spannender Roman

Rauhnächte
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Meine Meinung:

Die 22-jährige Pia freute sich darauf, den Heiligabend zusammen mit ihrer Familie zu verbringen. Doch als sie sich gerade auf dem Weg zu ihren Eltern, Kathrin und Paul, befindet, bekommt ...

Meine Meinung:

Die 22-jährige Pia freute sich darauf, den Heiligabend zusammen mit ihrer Familie zu verbringen. Doch als sie sich gerade auf dem Weg zu ihren Eltern, Kathrin und Paul, befindet, bekommt sie ein Streitgespräch zwischen ihrer Mutter und ihrem Vater mit. Sie stoppt, als sie ihre Mutter sagen hört: “Sie darf das nie erfahren. Du hast es mir versprochen!” Sie hört, wie ihr Vater erklärt, dass er eine Affäre hat und diese Frau jetzt ein Kind bekommt. Er möchte sich von Kathrin trennen und mit einem neun Leben beginnen.
Kurz darauf findet Pia heraus, dass sie mit vier Jahren adoptiert wurde. Ihre Welt steht plötzlich Kopf, obwohl sie schon immer das Gefühl hatte, nicht richtig zur Familie zu gehören. Da waren ihre roten Haare und die Distanz, die ihre Eltern ständig hielten. Sie fühlte sich zeitlebens fremd und vermisste die vollständige Zuneigung seitens der Mutter. Warum haben ihre Eltern das verschwiegen? Schließlich macht sich Pia auf die Suche nach Antworten und fährt nach Wasserburg am Inn. Hier soll ihre leibliche Mutter gelebt haben.
Als sie ankommt, findet in dem Ort ein alter Brauch statt. Durch das mittelalterliche Städtchen tanzen schaurige Gestalten. Diese sollen die alten Geister vertreiben. In den Rauhnächten sollen alte Geheimnisse an die Oberfläche kommen.
Pia kommt der Wahrheit über ihre leibliche Mutter, Sonja, und deren Vergangenheit immer näher. Doch was sie nicht weiß, jemand hat es auf sie abgesehen und sie schwebt in tödlicher Gefahr.

Fazit:

Ich lese die Romane von Ellen Sandberg immer sehr gerne. Auch dieses Mal hat sie mich wieder, von der ersten Seite an, in ihren Bann gezogen. Die Charaktere, besonders Pia, waren sehr gut ausgearbeitet und ich habe mit den Protagonisten mit gefiebert. Pia kam mir öfters sehr naiv vor und ihr kopfloses Handeln konnte ich nicht immer nachvollziehen. Ellen Sandberg hat mir mal wieder spannende Lesestunden beschert und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Ich hatte beim Lesen immer das Gefühl, dass hier etwas ganz und gar nicht stimmte.
Das Ende war dann jedoch sehr überraschend und ich habe mit dieser Auflösung nicht gerechnet. Die Autorin hat es hervorragend geschafft, diese mystische Zeit mit einer Story zu kombinieren. Man findet in diesem Buch alles, was die Rauhnächte ausmacht. Kälte, Schnee, Eis, Feuer und Aberglauben.
Die Atmosphäre in dem Roman ist überaus düster und teilweise gruselig. Ich gebe dem Buch 4/5 Sterne und freue mich auf das nächste Werk von Ellen Sandberg.

https://nadys-buecherwelt.de/rauhnaechte-von-von-ellen-sandberg-rezension/

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Veröffentlicht am 14.05.2026

Ungewöhnlicher Schreibstil

Kleopatra
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Meine Meinung:

Mit gerade einmal 19 Jahren, stirbt Kleopatras Vater unverhofft und sie besteigt im Jahr 51 v.Chr., als Nachkommin den Thron. Als letzte altägyptische Königin muss sie von nun an ein riesiges ...

Meine Meinung:

Mit gerade einmal 19 Jahren, stirbt Kleopatras Vater unverhofft und sie besteigt im Jahr 51 v.Chr., als Nachkommin den Thron. Als letzte altägyptische Königin muss sie von nun an ein riesiges Weltreich leiten. Ihr ist nicht klar, welche Verantwortung auf ihren Schultern lastet. Sie soll, zusammen mit ihrem Bruder, regieren. Doch das gestaltet sich alles andere als einfach. Kleopatra fühlt sich mehr und mehr von ihren Geschwistern hintergangen. Dazu kommt, dass das Leben in Ägypten ständig bedroht wird und der ausbleibende Regen das Leben erschwert.
Kleopatra, Herrscherin, Pharaonin, Ehefrau und Mutter gelingt es jedoch, Ägypten durch diese Dürre zu bringen und eine neue blütenreiche Zeit bricht an.
Dadurch werden die Herrscher von Rom auf Kleopatra aufmerksam und die muss um ihr Leben fürchten, denn Rom möchte die alleinige Macht über den Besitz und Land.

Fazit:

Ich war sehr gespannt auf diesen Roman. Ich habe bisher noch nichts von der Autorin gelesen und das Thema “Kleopatra” hat mich wirklich sehr interessiert. Leider konnte mich das Buch nicht 100%ig überzeugen.
Der Schreibstil von Saara El-Arifi ist sehr gewöhnungsbedürftig und ich kam nur schwer in die Geschichte hinein.
Besonders störend fand ich Sätze zwischendurch, die mich als Leserin persönlich angesprochen haben. Solche Sätze kamen immer wieder unerwartet und haben mich in meinem Lesefluss sehr gestört.
Es war also kein Buch, was sich einfach so weg lesen lässt, obwohl die Geschichte von Kleopatra interessant war. Deshalb bekommt “Kleopatra” 3 von 5 Sterne von mir.

https://nadys-buecherwelt.de/kleopatra-von-saara-el-arifi-rezension/

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Veröffentlicht am 06.05.2026

Ein toller Debütroman

Die Tochter der See
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Rezension:

Wir reisen in die Zeit der Napoleonischen Kriege. Durch diesen Krieg hat die junge Londonerin Isabel ihren Mann verloren. Doch das ist nicht alles. Aufgrund von unschicklichen Gerüchten und ...

Rezension:

Wir reisen in die Zeit der Napoleonischen Kriege. Durch diesen Krieg hat die junge Londonerin Isabel ihren Mann verloren. Doch das ist nicht alles. Aufgrund von unschicklichen Gerüchten und völlig verarmt, zieht sie in ein kleines Cottage, welches an der rauen Küste Cornwalls liegt. Sie hofft, dort endlich ihre Ruhe zu finden.
Was Isabel jedoch nicht weiß, dass Haus wird immer wieder von Schmugglern in Beschlag genommen, die ihre Beute darin verstecken.
Doch dann stürmen plötzlich Männer in Isabels Haus, die ihren Kapitän, der schwer verletzt zu sein scheint, in die Hütte tragen. Dass inzwischen Isabel dort wohnt, war ihnen nicht bekannt und ist ihnen eigentlich auch egal. Kurzerhand wird er in ihr Bett gelegt und sie soll sich von nun an um seine Gesundheit kümmern. Die restlichen Schmuggler fahren wieder zu See.
Während Isabell sich um den attraktiven und charmanten Jack kümmert, zieht sie sich immer mehr zu ihm, aber auch zu rauer See hingezogen. Er verspricht, sie nach seiner Genesung mitzunehmen.
Natürlich muss sie ihren Gast davor schützen, entdeckt zu werden. Besonders vor einem Leutnant Sowerby, der Isabel beschützen möchte, und der mit aller Macht versucht, etwas gegen die Schmuggler zu unternehmen.
Da der Leutnant jedoch immer aufdringlicher wird und seinen wahren Charakter, der eine böse, mitleidlose und besessene Seite offenbart, zeigt, muss Isabel und ihr Kapitän schnellstmöglich verschwinden.

Fazit:

Allein die Aufmachung dieses Buches ist schon etwas ganz besonders.
Es handelt sich um den Debütroman von Linda Wilgus.
Am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Dann jedoch konnte mich der Roman wirklich fesseln. Der Schreibstil von Linda Wilgus ist flüssig und spannend. Ich habe mit Isabel mitgefiebert und man konnte die Anziehung zwischen ihr und ihrem Kapitän Jack wirklich spüren.
Die Story wurde dann noch richtig spannend und ich wurde sehr gut unterhalten.
Der historische Roman bekommt von mir 4 von 5 Sternen und empfehle ihn sehr gerne weiter. Die Autorin werde ich mir auf jeden Fall merken.

https://nadys-buecherwelt.de/die-tochter-der-see-von-linda-wilgus-rezension/

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Veröffentlicht am 18.04.2026

Ein wunderbarer Roman

Die Frauen von Ballymore
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Über jeden Roman, der aus der Feder von Lucinda Riley erscheint, freut ich mich sehr. Ich bin froh, dass ihr Sohn, die schon bestehenden Manuskripte überarbeitet, und im Namen seiner Mutter veröffentlicht.
So ...

Über jeden Roman, der aus der Feder von Lucinda Riley erscheint, freut ich mich sehr. Ich bin froh, dass ihr Sohn, die schon bestehenden Manuskripte überarbeitet, und im Namen seiner Mutter veröffentlicht.
So auch bei „Die Frauen von Ballymore“.

Wir lernen hier die 16jährige Sorcha O´Donovan kennen. Sie lebt in den 1960iger Jahren in Ballymore. Sie wächst behütet, aber streng bei ihren Eltern auf.
Doch alles verändert sich, als sie sich in den Musiker Con Daly verliebt. Con hat in Ballymore einen schlechten Ruf. Er lebt wie ein Einsiedler in einer kleinen Hütte am Strand. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine Liebesbeziehung, die sie aber geheim halten müssen. Mehr als heimliche Treffen in der kleinen Hütte, darf es für sie nicht geben.
Sie wissen jedoch nicht, dass es jemanden gibt, der ihre Treffen heimlich beobachtet.
Hellen McCarthy ist eine reiche Erbin, die es ebenfalls auf Con abgesehen hat. In ihrer Einsamkeit und Missgunst verrät sie Sorchas Eltern, was sie beobachtet hat.
Kurzerhand und voller Zorn macht sich Sorchas Vater zu dieser Hütte auf und erwischt die beiden Liebenden. Damit scheint die Liebe zwischen Sorcha und Con ein jähes Ende zu finden, den Sorcha soll von ihrem Vater verbannt werden.
Doch die Beiden verlassen heimlich, über Nacht, ihre irische Heimat und fliehen nach London.
Für Con wird dort ein langgehegter Traum war. Er macht Kariere als Musiker und wird fast über Nacht von einem Straßenmusiker zu einem Star.
Alles läuft für die Beiden prima, bis Helene unerwartet in London auftaucht.

Mein Fazit:

Lucinda Riley hat diesen Roman um 1990 als Lucinda Edmonds geschrieben. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet und die irische Landschaft hervorragend beschrieben.
Der Roman ist in drei Zeitabschnitten geschrieben. Als erstes ging es um die 1960iger Jahre, die in Ballymore spielen. Der zweite Abschnitt spielte dann einige Jahre später und der dritte Teil dann in den 1980iger Jahren.
Mir kam das Buch sehr kurzweilig vor und ich habe es sehr gerne gelesen. Es fällt mir immer schwer, ein Buch von Ludinda Riley zuzuklappen, da man ja nie weiß, ob es noch weitere Romane von ihr geben wird.
Mit einer großen Leseempfehlung bekommt der Roman von mir 4 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/die-frauen-von-ballymore-von-lucinda-riley-rezension/

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