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Veröffentlicht am 17.02.2026

Eine starke Frau in einer von Männer dominierenden Zeit

Ein verhängnisvolles Testament
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Rezension:

Wir reisen in diesem historischen Roman in das Jahr 1590. Der Mann von Elisabeth von Thannberg ist gerade verstorben, als der Kurfürst von Trier ihr jetzt noch ihren ganzen Besitz streitig ...

Rezension:

Wir reisen in diesem historischen Roman in das Jahr 1590. Der Mann von Elisabeth von Thannberg ist gerade verstorben, als der Kurfürst von Trier ihr jetzt noch ihren ganzen Besitz streitig machen möchte. Laut eines sehr alten Vertrages, würde der gesamte Besitz Thannberg an den Trierer gehen, da es anscheinend keinen männlichen Erben mehr gibt. Das eine Frau den Besitz führt ist undenkbar.
Doch einen Trumpf und eine Hoffnung bleibt Elisabeth. Sie ist schwanger und hofft auf einen männlichen Nachkommen. Dann wären sie und ihre bisherigen Kinder in Sicherheit. Ansonsten droht ihnen die Armut.
Doch Elisabeth möchte nicht untätig sein. Sie schickt ihre Kusine Anna nach Laach ins Kloster. Hier liegen die kompletten Aufzeichnungen ihrer Familie und sie hofft, dass es eventuell doch irgendwo einen männlichen Erben gibt und sie ihren Besitz und ihr Ansehen behalten kann. Auf keinen Fall darf es an den Kurfürsten von Trier gehen.

Fazit:

Der Schreibstil von Iny Lorentz war flüssig und ließ sich wunderbar lesen. Die Story war spannend und es war wieder sehr interessant, wie Frauen damals behandelt wurden.
Die Charaktere waren hervorragend beschrieben, so dass ich mit Elisabeth mit fieberte, dass sie den ersehnten Sohn bekommt.
Die Trierer stellten sich sehr unsympathisch da und waren Frauen gegenüber sehr herablassend.
Dies war der erste Roman, den ich von Iny Lorentz gelesen habe und es wird sicherlich nicht der letzte sein. Mir hat der historische Roman gut gefallen und er bekommt von mir 4 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

https://nadys-buecherwelt.de/ein-verhaengnisvolles-testament-von-iny-lorentz-rezension/

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Veröffentlicht am 16.02.2026

Gänsehaut garantiert

Der Nachbar
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Rezension:
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Sebastian Fitzek gefreut, obwohl mich die letzten Psychothriller aus seiner Feder nicht komplett begeistern konnte.
Wir lernen die Strafverteidigerin ...

Rezension:
Ich habe mich sehr auf das neue Buch von Sebastian Fitzek gefreut, obwohl mich die letzten Psychothriller aus seiner Feder nicht komplett begeistern konnte.
Wir lernen die Strafverteidigerin Sarah Wolff kennen. Obwohl sie immer sehr taff und selbstbewusst wirkt, leidet sie unter der psychischen Erkrankung Monophobie, sie hat Angst vor dem Alleinsein.
Aufgrund dieser Phobie ist sie in die Nähe ihrer Tochter, an den Stadtrand Berlins, gezogen. Aber die Angst ist immer gegenwärtig und schon bald stellt sie Dinge fest, die so nicht sein können. Zum Beispiel wurde ein Einkaufszettel, den sie auf dem Küchentisch hat liegen lassen, durch weitere Lebensmittel erweitert. Aber es kommt noch schlimmer, als sie in ihren Kühlschrank schaut, ist der Einkauf schon erledigt.
Es geschehen noch mehr eigenartige Dinge und sie weiß nicht, an wen sie sich wenden soll. Wer glaubt ihr?

Fazit:
Ich war sehr gespannt, ob mich der neue Psychothriller von Sebastian Fitzek wieder vollends begeistern können würde.
Ja, ich war von Anfang an völlig in den Bann gezogen. Teilweise lief es mir eiskalt den Rücken runter, wenn die Strafverteidigerin Sarah Wolff wieder unheimliche Situationen und Ungereimtheiten feststellte. Besonders, wenn irgendwelche Dinge plötzlich ganz wo anders lagen und sie sich sicher ist, es dort nicht hingelegt zu haben.
Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und die Spannung hielt sich von Anfang bis Ende immer oben.
Der Schreibstil war so fesselnd und ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen.
Ich freue mich, dem Thriller „Der Nachbar“ 5 von 5 Sterne geben zu können. Endlich mal wieder ein Buch von Sebastian Fitzek, was mich an seinem früheren Schreibstil erinnerte. Hervorragend!

https://nadys-buecherwelt.de/der-nachbar-von-sebastian-fitzek-rezension/

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Veröffentlicht am 12.02.2026

Ergreifend & Berührend

Versprich mir, dass du tanzt
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Ein sehr ergreifender Moment, mit dem der Roman von Dani Atkins beginnt.
Lily sitzt an dem Bett ihres Mannes im Hospiz, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die letzten Tage von Adam und Lily beschreibt ...

Ein sehr ergreifender Moment, mit dem der Roman von Dani Atkins beginnt.
Lily sitzt an dem Bett ihres Mannes im Hospiz, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die letzten Tage von Adam und Lily beschreibt die Autorin sehr gefühlsvoll und man merkt die starke Liebe, die zwischen den Beiden herrscht.
Als Adam merkt, dass er nicht mehr lange lebt, ringt er Lily das Versprechen ab, dass sie nach seinem Tod ihren Kinder- und Jugendfreund Josh aufsucht.
Lily ist nicht begeistert, denn sie wurde vor der Hochzeit mit Adam von Josh sehr enttäuscht.
Nun jährt sich der Tod von Adam zum ersten Mal und Lily flüchtet, um diesen Tag überstehen zu können, zu ihren Eltern. Immer mit dabei, der frühere Hund von Adam. Das Versprechen, dass sie an seinem Bett gemacht hat, hat sie immer noch nicht eingelöst.
Als nun der Hund rüber in den Garten der Nachbarn ausbukst, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihm hinterher zu rennen. Schließlich steht sie vor dem alten Ahornbaum, an dem sie schon in der Kindheit zusammen mit Josh gesessen hat.
Josh war das Pflegekind der Nachbarn und sie erinnert sich daran, dass Josh ihrer beiden Namen in die Rinde des alten Baumes geritzt hat. Sie erinnert sich an ihre erste Begegnung mit gerade einmal 11 Jahren. Doch dann fällt ihr auch der Streit ein, den sie und Josh vor der Hochzeit mit Adam hatte. Dieser war so heftig, dass sie nicht weiß, wie sie Adams letzten Wunsch erfüllen. Schließlich macht sie sich aber doch auf die Suche nach Josh, der inzwischen sehr zurückgezogen in einer Hütte tief in der Wildnis lebt.
Ihre erste Begegnung, nach vielen Jahren, läuft nicht so harmonisch ab. Doch sie möchte herausbekommen, warum es Adams letzter Wunsch war, dass sie sich mit Josh aussöhnen soll.

Fazit:

Was für ein ergreifender, berührender Roman. Gerade am Anfang hat mich das Buch tief berührt. Dani Atkins angenehmer und flüssiger Schreibstil hat mich sofort in die Story hineingezogen. Sehr gefühlsvoll beschreibt sie die letzten Stunden, die Lily mit ihrem Ehemann verbringen durfte und wie sie sich dann auf den Weg begibt, um herauszufinden, was vor ihrer Hochzeit zwischen Adam und Josh geschehen war.
Dani Atkins konnte mich mit diesem Roman fesseln und begeistern. Tolle Charaktere, hervorragende Story und voller Gefühle.
Ich kann „Versprich mir, dass du tanzt“ 100%ig empfehlen. Lass dich nicht von dem tragischen Anfang der Geschichte abhalten, denn die Begegnung zwischen Lily und Josh ist geprägt durch Zuneigung, Abneigung und inneren Kämpfen der Protagonisten.
Von mir bekommt dieser Roman 5 von 5 Sterne, weil er mir wunderschöne, berührende Lesestunden beschert hat.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher dieser besonderen Autorin, denn bisher konnten mich fast alle ihrer Werke begeistert zurücklassen.

https://nadys-buecherwelt.de/versprich-mir-dass-du-tanzt-von-dani-atkins-rezension/

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Kann ich empfehlen

Die Psychoanalytikerin
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Rezension:

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Melanie Metzenthin gefreut.
Im Jahre 1920 lernen wir die in Hamburg lebende Psychoanalytikerin Vera Albers kennen. Da ihr Mann im 1. Weltkrieg gefallen ...

Rezension:

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Melanie Metzenthin gefreut.
Im Jahre 1920 lernen wir die in Hamburg lebende Psychoanalytikerin Vera Albers kennen. Da ihr Mann im 1. Weltkrieg gefallen ist, übernimmt sie seine Praxis. In der damaligen Zeit war es mehr als ungewöhnlich, dass eine Frau studieren kann und schon gar nicht Medizin. Eigentlich war ihr Leben ganz anders geplant. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie mal seine Nachfolge antreten sollen und den Zeitungsverlag übernehmen.
Doch sie wollte ihren Traum verwirklichen und so hat sie mehrere Fortbildungen besucht und sich tiefer in die Psychoanalytik beschäftigt. Dabei wird sie bei Fragen immer wieder von ihrem Mentor unterstützt.
Ihr Mentor schickt ihr auch immer wieder Patienten, wobei es sich hauptsächlich um Kriegsheimkehrer handelt. Das Schicksal dieser Patienten geht ihr oft sehr nah, doch sie schafft es, Abstand zu den Schicksalen zu halten.
Eine ihrer Patientinnen nimmt ihre Beratung in Anspruch, weil sie sehr unter ihrem Ehemann, der entstellt aus dem Krieg zurückkehrte, leidet. Das Schicksal dieser jungen Frau, beschäftigt Vera mehr, als es sollte.
Dann kommt es zu einem Mordfall und ein Patient von Vera soll wohl damit involviert sein. Veras Gefühlslage kommt ins Schwanken aber sie versucht den Kommissar Bender zu unterstützen. Allerdings ist sie auch an ihre Schweigepflicht gebunden. Als jedoch noch weitere Morde geschehen, steckt Vera irgendwann in Gewissensbisse.

Mein Fazit:

Man merkt auch in diesem Roman wieder deutlich, dass Melanie Metzenthin auch selbst Psychologie studiert hat und in ihrem Beruf tätig ist.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen, was ich aber auch von der Autorin gewöhnt bin. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, so dass ich dem Geschehen gut verfolgen konnte.
Von Anfang an war die Story war spannend und ich fand es großartig in die Geschehnisse der verschiedenen Protagonisten einzutauchen. Da war die Sicht der Analytikerin, des Kommissars und verschiedener Patienten sehr interessant. Dazu kam dann noch eine Reporterin, die durch ihre Neugier selbst in Gefahr schwebt.
Zwischendurch flachte die Spannung etwas ab, um zum Ende hin wieder umso spannender zu werden. Ich habe während der gesamten Lesestunden mit gefiebert, wer denn nun hinter den Morden steckt und wurde dann doch sehr überrascht.
Ich kann den historischen Roman auf jeden Fall empfehlen und vergebe hier 4 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/die-psychoanalytikerin-von-melanie-metzenthin-rezension/

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ungewöhnlich !

Wir schreiben unsere Namen in den Wind
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Nachdem ich den Roman im Jahr 2025 abgebrochen habe, habe ich jetzt trotzdem nochmal danach gegriffen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir ein Buch von Jodi Picoult nicht gefallen soll.
Doch ...

Nachdem ich den Roman im Jahr 2025 abgebrochen habe, habe ich jetzt trotzdem nochmal danach gegriffen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir ein Buch von Jodi Picoult nicht gefallen soll.
Doch dieses Mal hatte ich überhaupt keine Probleme, in die Geschichte hineinzukommen.
Der Roman spielt in zwei Zeitepochen:
In der Gegenwart lernen wir Melina Green kennen. Sie liebt es, Theaterstücke zu schreiben und träumt davon, endlich eines ihrer Stücke zu veröffentlichen.
Dabei greift sie auf ihre Vorfahrin, Emilia Bassano, zurück, die im 17. Jahrhundert lebte. Damals waren die Frauen noch viel weniger wert als heute. Melina kämpft und durch eine Unstimmigkeit schmiedet sie ein Plan, damit ihre Geschichte endlich Gehör erlangt.
Dann reisen wir in das 17. Jahrhundert und lernen Melinas Vorfahrin Emilia Bassano kennen. In der damaligen Zeit war es undenkbar, dass eine Frau ein Buch oder ein Theaterstück schreibt und veröffentlicht, ja ihnen wurde das nicht zugetraut. Emilia bleibt nichts anderes übrig, als einen Mann zu finden, der ihre Werke in seinem Namen veröffentlicht. Doch Emilia muss einen hohen Preis dafür zahlen. Dann begegnet ihr der berühmte Dramatiker William Shakespeare, der ihre Werke unter seinem Namen veröffentlicht und sie nur einen geringen Verdienst dafür bekommt. Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie kämpfen.

Fazit:

Dieses Mal war es wohl genau der richtige Moment, um den teilweise historischen Roman von Judi Picoult zu lesen.
Ich konnte mich sehr gut in die Story fallen lassen. Es war mal ein anderes Buch, aus der Feder von Picoult.
Die Kapitel, die in der Gegenwart spielen, waren leicht und flüssig zu lesen. Jedoch die Vergangenheit war teilweise nicht einfach zu verstehen. Emilia schreibt sehr viele Gedichte, die für mich nicht einfach zu lesen waren, was der damaligen Ausdrucksweise im 17. Jahrhundert geschuldet ist.
Trotzdem war die Lebensgeschichte von Emilia Bassano sehr interessant und oft dachte ich mir, dass ich froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ich habe „Wir schreiben unsere Namen in den Wind“ gleichzeitig gelesen und gehört. Dadurch habe ich den Roman viel intensiver wahrnehmen können. Die Sprecherinnen Simone Kabst und Linda Blümchen haben wunderbar und fesselnd vorgelesen, so dass die 19 Stunden und 30 Minuten im Flug vergangen sind.
Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sterne und kann ihn auf jeden Fall empfehlen.

https://nadys-buecherwelt.de/wir-schreiben-unsere-namen-in-den-winde-von-jodi-picoult-rezension/

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