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Veröffentlicht am 15.01.2021

Kann eine Liebe in Kriegszeiten halten?

Eine Liebe zwischen den Fronten
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Klappentext:
Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen ...

Klappentext:
Berlin, 1870: Die Französin Madeleine und der junge deutsche Arzt Paul feiern gerade ihre Verlobung, als eine schreckliche Nachricht ihre Pläne durchkreuzt: Zwischen Preußen und dem Französischen Kaiserreich ist der Krieg ausgebrochen. Überstürzt brechen Madeleine und ihr Vater in ihre Heimatstadt Metz auf. Paul muss als preußischer Militärarzt zurück zu seinem Regiment nach Coblenz. Von nun an Feinde zu sein und auf unterschiedlichen Seiten zu stehen, ist für Paul und Madeleine unerträglich. Kann ihre Liebe den Krieg überstehen?

Packender historischer Roman über das Schicksal dreier Familien, die der Deutsch-Französische Krieg auseinanderreißt.
Mit vielen Schauplätzen in Deutschland, Lothringen & dem Elsass.

Meine Meinung:
Was für ein geniales und spannendes Buch aus der Feder von Maria W. Peter. Die Autorin hat mich zwar gewarnt, dass es auf Grund des Kriegsgeschehen keine leichte Kost ist, da ich eigentlich nicht so gerne Bücher lese, in denen es um Kriege und die Front geht.
Nichtsdestotrotz habe ich mich auf diesen neuen Roman von Maria W. Peter gefreut, weil ich von ihrem Schreibstil einfach sehr angetan bin.
Wie ich erwartet habe, wurde ich auch hier nicht enttäuscht.
Die Beziehung von Madeleine und Paul hat mich so gefesselt, dass die Szenen an der Front für mich schon fast nebensächlich waren. Klar haben sie mich sehr mitgenommen und beschäftigt, aber die Protagonisten in diesem Buch haben mich einfach zu sehr für sich eingenommen.
Die Autorin hat es wieder mal geschafft, die Charaktere so facettenreich und glaubwürdig erscheinen zu lassen, dass ich mich gerade in Madeleine wunderbar hineinversetzen konnte.
Ich kann jeden, der historische Romane liebt, dieses Buch wärmstens empfehlen.
Eine begnadete Schriftstellerin, die mich wieder einmal überraschen und begeistern konnte.
Ich vergebe hier aus voller Überzeugung 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.12.2020

Ein toller Auftakt der Hotel-Saga

Palais Heiligendamm - Ein neuer Anfang
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Klappentext
Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei der Konkurrenz ...

Klappentext
Heiligendamm, 1912: Die Berliner Hotelierfamilie Kuhlmann hat große Pläne, man will dem berühmten Grand Hotel Konkurrenz machen. Doch die High Society steigt lieber weiter bei der Konkurrenz ab. In dieser schweren Zeit zeigt ausgerechnet die junge Tochter Elisabeth kaufmännisches Geschick, während sich der sensible Sohn Paul für Musik begeistert. Vater Kuhlmann sieht sich gezwungen, dem Emporkömmling Julius Falkenhayn eine Teilhabe anzubieten. Und der hegt recht unkonventionelle Ansichten ...

Fazit:
5 von 5 Sterne
Am Anfang hatte ich ein paar Schwierigkeiten in die Geschichte hineinzukommen. Allerdings hat sich das nach einigen Seiten gelegt und dann konnte mich der 1. Band der Palais Heiligendamm-Reihe so richtig fesseln.
Die Geschichte der Familie Kuhlmann wurde von Seite zu Seite spannender und die Charaktere von der Autorin wunderbar beschrieben, so dass ich die einzelnen Personen direkt vor mir sah.
Besonders gut gefallen hat mir dabei Elisabeth, die Tochter der Kuhlmanns. Für die damalige Zeit (1912) war es undenkbar, dass eine Frau eine Führungsposition in einem Hotel übernahm.
Doch ihr Bruder Paul, der eigentliche das Hotel irgendwann übernehmen soll, hat so ganz andere Interessen und er tut sich schwer damit, als zweiter Geschäftsführer zu fungieren.

Dann bricht der 1. Weltkrieg aus und dem Hotel Palais Heiligendamm fällt es immer schwerer betuchte Gäste einquartieren zu können. Diese steigen lieber bei der Konkurrenz, dem Grand Hotel, ab.
Dem Familienunternehmen Kuhlmann droht das aus, wenn sie das Darlehen der Bank nicht bezahlen kann. Doch Elisabeth gibt nicht auf. Sie kämpft für das Hotel, dass ihr so sehr am Herzen liegt und versucht mit allen Mitteln Lösungen für das Problem zu finden.
Damit sie das Hotel nicht verlieren sieht sich ihr Vater gezwungen, Julius Falkenhayn um Hilfe zu bitten. Er wird der neue zweite Geschäftsführer und seine Ansichten stoßen bei der Familie Kuhlmann nicht immer auf offene Ohren.
Dem Vater Kuhlmann geht es inzwischen gesundheitlich immer schlechter und schließlich führen Julius und Elisabeth das Hotel zusammen. Doch ihre Meinungen gehen oft sehr auseinander und da sind hitzige Diskussionen vorprogrammiert. Wenn da nur das Herz der beiden nicht wäre.
Was für ein 1. Band dieser Hotel-Saga. Die verschiedenen Charaktere und deren Geschichte konnte mich so richtig fesseln. Sei es die Familie Kuhlmann, das Dienstmädchen Minna, der Chefkoch Herr Brandmüller und alle Nebencharaktere, es waren unglaubliche Protagonisten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Charakter, der mir alles andere als sympathisch war, aber genau das machte die Story noch interessanter.

Der Schreibstil von Michaela Grünig ließ sich flüssig und bildhaft lesen und ich freue mich schon auf den nächsten Band der Palais Heiligendamm-Saga.
Ich gebe dem Roman 5 von 5 Sterne und kann ihn wärmstens empfehlen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 22.06.2020

So fesselnd und spannend

Funkenflug
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Rezension:
Der Roman spielt in zwei Zeitepochen. Im Jahr 2010 bis 2011 lernen wir die Journalistin Faye kennen, sie ist mit Constantin verlobt und möchte gerne die Hochzeit auf dem alten Familienschloss ...

Rezension:
Der Roman spielt in zwei Zeitepochen. Im Jahr 2010 bis 2011 lernen wir die Journalistin Faye kennen, sie ist mit Constantin verlobt und möchte gerne die Hochzeit auf dem alten Familienschloss von Constantins Vorfahren feiern. Als sie mit ihm eine Einladung ins Schloss bekommt, ist sie von dem alten Gemäuer mehr als begeistert. Doch ihr zukünftiger Schwiegervater ist alles andere als davon angetan.
Faye und Constantin dürfen die Nacht in den Schlafräumen seiner Urgroßmutter verbringen. Dort hängt ein riesiges Portrait dieser Dame und Faye ist sofort von Clara Henriette fasziniert. Constantin beginnt Faye die Geschichte seiner Urgroßmutter zu erzählen und diese lässt Faye nicht mehr los und sie beginnt zu recherchieren.
Die zweite Epoche beginnt im Jahre 1851. Clara Henriette Gräfin von Beiersdorf, lebt in einem kleinen deutschen Dorf, zusammen mit ihrer Familie im Schloss. Ihr Vater ist der Graf dieses Anwesens und Herrscher über das Dorf. Clara ist mit dem Sohn des hiesigen Pfarrers verlobt und sie liebt Martin von ganzem Herzen.
Bei der Verlobungsfeier hat der Graf eine besondere Überraschung für die zwei Liebenden geplant. Ein großes Feuerwerk soll dieses Fest krönen.
Doch leider passiert ein Unglück und Funken des Feuerwerkes entzünden die Häuser des Dorfes. Fast alles verbrennt und Claras Vater steht vor dem Aus, zumal Alexander, Claras älterer Bruder, wohl Spielschulden gemacht hat und der Graf ist gezwungen, diese Schulden zu begleichen.
Um das Dorf und den Wiederaufbau zu gewährleisten, geht der Graf eine Geschäftsbeziehung mit Henry Ames ein. Einem Engländer, der Claras Vater das Geld für den Wiederaufbau des Dorfes geben möchte. Allerdings unter der Bedingung, dass Clara Henriette einer Hochzeit mit ihm zustimmt.
Was wird Clara machen? Sie liebt Martin, der durch das Feuer verletzt wurde, mehr als alles andere. Wird sie, zum Wohle der Dorfbewohner und ihres Vaters, der Hochzeit zustimmen?



Fazit:
Ich habe schon einige Bücher von Izabelle Jardin gelesen und sie konnte mich immer begeistern.

Auch mit diesem Roman hat sie mich nicht enttäuscht. Ihr wunderbarer Schreibstil hat mich wieder direkt gefesselt.
Sie schafft es wieder, einem die Charaktere lebensecht rüberzubringen und ich begegnete Menschen, die ich liebte, aber auch welche die ich schrecklich fand.
Bei diesem Roman handelt sich um den 1. Band der „Funken der Vergangenheit-Reihe“, der aber in sich abgeschlossen ist und somit auch als Einzelband gelesen werden kann.
Nichtsdestotrotz freue ich mich, in absehbarer Zeit den 2. Band zu lesen, in dem es um die Schwester des erwähnten Henry Ames geht.
Für “Funkenflug” kann ich auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung geben und er bekommt von mir 5 von 5 Sternen.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.06.2020

Ein unglaublicher Roman

Das böse Herz
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Vielen Dank an den Fischer Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
https://www.nadys-buecherwelt.de

Rezension:

Die junge Ermittlerin Meg Dalton wird zu einem Mordfall gerufen.  Ein Mädchen irre durch einen ...

Vielen Dank an den Fischer Verlag für dieses Rezensionsexemplar.
https://www.nadys-buecherwelt.de

Rezension:

Die junge Ermittlerin Meg Dalton wird zu einem Mordfall gerufen.  Ein Mädchen irre durch einen Wald, bekleidet in einem blutbefleckten Nachthemd.   Eine Nachbarin hat sie dabei beobachtet. Doch das ganz wird für Meg und ihren Ermittlungen noch schlimmer.  Im Haus liegt der Vater des zehnjährigen Mädchens tot im Bett.  Nun liegt es an Meg, diesen Mordfall aufzuklären.

Alles weißt auf die kleine Abbie hin, denn warum waren die Blutspuren auf ihrem Nachthemd, die ihres Vaters?
Von Abbies Mutter erfährt Meg dann, dass Abbie erst vor kurzem ein neues Spenderherz erhalten habe. Die Spenderin war ein gleichaltriges Mädchen, welches wohl von ihrem Vater ermordet wurde. Seither hat Abbie Nacht für Nacht Alpträume. Sie schlafwandelt und schreit immer wieder, dass ihr Vater ein Mörder wäre.  Die Eltern versuchen alles, um den Träumen ihrer Tochter auf den Grund zu gehen.  Sie schalten sogar einen Psychologen ein, der Abbie in Hypnose versetzen möchte.

Sobald Abbie aus ihrem Schlaf erwacht, kann sie sich an nichts mehr erinnern.  Alles scheint so, als würde das Spenderherz in Abbie weiterleben und mit ihm die Gefühle und die Angst, die das Mädchen zu Lebzeiten hatte. Doch kann das sein?

Meg glaubt an die Unschuld von Abbie, aber alle Indizien sprechen dafür, dass Abbie ihren Vater im Schlaf ermordet hat.  Oder liegt es an dem relativ neuen Medikament, welches Abbie nach der Transplantation einnehmen muss?  Bei den Medikamentenversuchen an Mäusen, wurde eine unerwartete Aggression der Tiere festgestellt.



Fazit:

Dies war der erste Roman, den ich von der Autorin Roz Watkins gelesen habe und es wird sicherlich nicht der letzte sein.  Die Schriftstellerin konnte mich mit ihrem Schreibstil und der anhaltenden Spannung völlig einnehmen. Die Story ist so unglaublich und ich schwankte selbst immer wieder mit meinen Gefühlen gegenüber der kleinen Abbie.
Roz Watkins hat die Charaktere dieses Romanes wunderbar echt erscheinen lassen.  Wobei mir einige sehr ans Herz wuchsen und andere wieder völlig unsympathisch wirkten. 

Eine tolle Schriftstellerin, die man als Krimi- oder Thriller-Fan nicht übersehen sollte.

4 von 5 Sterne

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.04.2020

Was für ein Auftakt ! Grandios !

Das Grand Hotel - Die nach den Sternen greifen
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https://nadys-buecherwelt.de/caren-benedikt-das-grand-hotel-die-nach-den-sternen-greifen-rezension/

Klappentext:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, ...

https://nadys-buecherwelt.de/caren-benedikt-das-grand-hotel-die-nach-den-sternen-greifen-rezension/

Klappentext:
Ein elegantes Hotel an der Ostsee, ein verruchtes Varieté in Berlin, eine starke Frau, die ihren Weg geht, und ein Geheimnis, das alles in Gefahr bringt.

Rügen, 1924. Weiß und prächtig steht es an der Uferpromenade von Binz: das imposante Grand Hotel der Familie von Plesow. Vieles hat sich hier abgespielt, und es war nicht immer einfach, trotzdem blickt Bernadette voller Stolz auf ihr erstes Haus am Platz. Hier hat sie ihre Kinder großgezogen: den ruhigen Alexander, der einmal der Erbe des Grand Hotels sein wird; Josephine, die rebellische Künstlerin, die ihren Weg noch sucht; und den umtriebigen Constantin, der bereits sein eigenes Hotel, das Astor, in Berlin führt. Alles scheint in bester Ordnung. Natürlich gibt es hier und da Streitigkeiten mit ihrer Tochter, und irgendetwas stimmt auch nicht mit dem sonst so fröhlichen Zimmermädchen Marie -, aber all das ist nichts gegen das, was der unangekündigte Besuch eines Mannes auslösen könnte, der Bernadette damit droht, ihr dunkelstes Geheimnis aufzudecken

Der erste Band einer opulenten Familiensaga.

Rezension:
Bernadette von Plesow führt das Grand Hotel mit eiserner Disziplin. Während sie das Hotel zu einer der besten Adressen an der Ostsee aufbaut, zieht sie auch noch allein drei Kinder groß.
Constantin, der älteste Sohn, hat sich selbst ein Hotel in Berlin aufgebaut und scheint seinen Weg gefunden zu haben.
Alexander, der zweite Sohn, führt mit Bernadette das Grand Hotel zusammen, wobei er bisher nur 30% der Anteile besitzt. Da er eher das ruhigste Kind ist, traut Bernadette ihm die Führung eines so großen und immer ausgebuchten Hotels nicht richtig zu.
Und dann ist da noch Josephine, die unbedingt Künstlerin werden möchte. Bernadette zahlt ihr ein Studium auf einer sehr renommierten Schule in Paris. Doch als Josephine wieder zurückkommt, scheint sie ihre Kunstader verloren zu haben. Sie ist eine junge unruhige Seele, die noch nicht weiß, was sie von ihrem Leben erwartet. Schließlich entschließt sie sich, zu ihrem Bruder nach Berlin zu gehen, um dort das wahre Leben kennenzulernen.
Josephines beste Freundin, Marie, arbeitet als Zimmermädchen im Grand Hotel und Bernadette fällt schnell auf, dass mit der ruhigen jungen Frau etwas nicht stimmt. Doch wird sie sich Bernadette anvertrauen?
Eines Tages taucht ein Mann auf und er droht, ein Geheimnis, welches Bernadette schon seit Ewigkeiten hat, und ihren verstorbenen Mann betrifft, aufzudecken.

Mein Fazit:
Ich kann nur sagen, wow, was für ein Auftakt dieser Familiensaga.
Jeder scheint in der Familie seine Geheimnisse zu haben und Bernadette versucht alles, um das Hotel mit eiserner Disziplin zu führen.
Caren Benedikt hat einen unglaublichen Schreibstil, der einen sofort fesselt. Es sind so viele Genre in dieser Saga vereint: Liebe, Thriller und Drama, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann.
Obwohl es ein sehr komplexer Roman ist, in dem es viele Verwirrungen und Geheimnisse gibt, hat es die Autorin geschafft, mich dermaßen zu fesseln und mit den Charakteren mitleiden, mitfiebern und teilweise ungläubig zurückzulassen.
Ein unglaublich toller Roman und ich freu mich schon sehr auf den 2. Band und kann es kaum abwarten.
Eine klare Leseempfehlung von mir und 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere