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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.02.2026

Ergreifend & Berührend

Versprich mir, dass du tanzt
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Ein sehr ergreifender Moment, mit dem der Roman von Dani Atkins beginnt.
Lily sitzt an dem Bett ihres Mannes im Hospiz, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die letzten Tage von Adam und Lily beschreibt ...

Ein sehr ergreifender Moment, mit dem der Roman von Dani Atkins beginnt.
Lily sitzt an dem Bett ihres Mannes im Hospiz, der unheilbar an Krebs erkrankt ist. Die letzten Tage von Adam und Lily beschreibt die Autorin sehr gefühlsvoll und man merkt die starke Liebe, die zwischen den Beiden herrscht.
Als Adam merkt, dass er nicht mehr lange lebt, ringt er Lily das Versprechen ab, dass sie nach seinem Tod ihren Kinder- und Jugendfreund Josh aufsucht.
Lily ist nicht begeistert, denn sie wurde vor der Hochzeit mit Adam von Josh sehr enttäuscht.
Nun jährt sich der Tod von Adam zum ersten Mal und Lily flüchtet, um diesen Tag überstehen zu können, zu ihren Eltern. Immer mit dabei, der frühere Hund von Adam. Das Versprechen, dass sie an seinem Bett gemacht hat, hat sie immer noch nicht eingelöst.
Als nun der Hund rüber in den Garten der Nachbarn ausbukst, bleibt ihr nichts anderes übrig, als ihm hinterher zu rennen. Schließlich steht sie vor dem alten Ahornbaum, an dem sie schon in der Kindheit zusammen mit Josh gesessen hat.
Josh war das Pflegekind der Nachbarn und sie erinnert sich daran, dass Josh ihrer beiden Namen in die Rinde des alten Baumes geritzt hat. Sie erinnert sich an ihre erste Begegnung mit gerade einmal 11 Jahren. Doch dann fällt ihr auch der Streit ein, den sie und Josh vor der Hochzeit mit Adam hatte. Dieser war so heftig, dass sie nicht weiß, wie sie Adams letzten Wunsch erfüllen. Schließlich macht sie sich aber doch auf die Suche nach Josh, der inzwischen sehr zurückgezogen in einer Hütte tief in der Wildnis lebt.
Ihre erste Begegnung, nach vielen Jahren, läuft nicht so harmonisch ab. Doch sie möchte herausbekommen, warum es Adams letzter Wunsch war, dass sie sich mit Josh aussöhnen soll.

Fazit:

Was für ein ergreifender, berührender Roman. Gerade am Anfang hat mich das Buch tief berührt. Dani Atkins angenehmer und flüssiger Schreibstil hat mich sofort in die Story hineingezogen. Sehr gefühlsvoll beschreibt sie die letzten Stunden, die Lily mit ihrem Ehemann verbringen durfte und wie sie sich dann auf den Weg begibt, um herauszufinden, was vor ihrer Hochzeit zwischen Adam und Josh geschehen war.
Dani Atkins konnte mich mit diesem Roman fesseln und begeistern. Tolle Charaktere, hervorragende Story und voller Gefühle.
Ich kann „Versprich mir, dass du tanzt“ 100%ig empfehlen. Lass dich nicht von dem tragischen Anfang der Geschichte abhalten, denn die Begegnung zwischen Lily und Josh ist geprägt durch Zuneigung, Abneigung und inneren Kämpfen der Protagonisten.
Von mir bekommt dieser Roman 5 von 5 Sterne, weil er mir wunderschöne, berührende Lesestunden beschert hat.
Ich freue mich schon auf die nächsten Bücher dieser besonderen Autorin, denn bisher konnten mich fast alle ihrer Werke begeistert zurücklassen.

https://nadys-buecherwelt.de/versprich-mir-dass-du-tanzt-von-dani-atkins-rezension/

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Veröffentlicht am 23.01.2026

Kann ich empfehlen

Die Psychoanalytikerin
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Rezension:

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Melanie Metzenthin gefreut.
Im Jahre 1920 lernen wir die in Hamburg lebende Psychoanalytikerin Vera Albers kennen. Da ihr Mann im 1. Weltkrieg gefallen ...

Rezension:

Ich habe mich sehr auf den neuen Roman von Melanie Metzenthin gefreut.
Im Jahre 1920 lernen wir die in Hamburg lebende Psychoanalytikerin Vera Albers kennen. Da ihr Mann im 1. Weltkrieg gefallen ist, übernimmt sie seine Praxis. In der damaligen Zeit war es mehr als ungewöhnlich, dass eine Frau studieren kann und schon gar nicht Medizin. Eigentlich war ihr Leben ganz anders geplant. Wenn es nach ihrem Vater gegangen wäre, hätte sie mal seine Nachfolge antreten sollen und den Zeitungsverlag übernehmen.
Doch sie wollte ihren Traum verwirklichen und so hat sie mehrere Fortbildungen besucht und sich tiefer in die Psychoanalytik beschäftigt. Dabei wird sie bei Fragen immer wieder von ihrem Mentor unterstützt.
Ihr Mentor schickt ihr auch immer wieder Patienten, wobei es sich hauptsächlich um Kriegsheimkehrer handelt. Das Schicksal dieser Patienten geht ihr oft sehr nah, doch sie schafft es, Abstand zu den Schicksalen zu halten.
Eine ihrer Patientinnen nimmt ihre Beratung in Anspruch, weil sie sehr unter ihrem Ehemann, der entstellt aus dem Krieg zurückkehrte, leidet. Das Schicksal dieser jungen Frau, beschäftigt Vera mehr, als es sollte.
Dann kommt es zu einem Mordfall und ein Patient von Vera soll wohl damit involviert sein. Veras Gefühlslage kommt ins Schwanken aber sie versucht den Kommissar Bender zu unterstützen. Allerdings ist sie auch an ihre Schweigepflicht gebunden. Als jedoch noch weitere Morde geschehen, steckt Vera irgendwann in Gewissensbisse.

Mein Fazit:

Man merkt auch in diesem Roman wieder deutlich, dass Melanie Metzenthin auch selbst Psychologie studiert hat und in ihrem Beruf tätig ist.
Der Schreibstil war flüssig zu lesen, was ich aber auch von der Autorin gewöhnt bin. Der Roman ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, so dass ich dem Geschehen gut verfolgen konnte.
Von Anfang an war die Story war spannend und ich fand es großartig in die Geschehnisse der verschiedenen Protagonisten einzutauchen. Da war die Sicht der Analytikerin, des Kommissars und verschiedener Patienten sehr interessant. Dazu kam dann noch eine Reporterin, die durch ihre Neugier selbst in Gefahr schwebt.
Zwischendurch flachte die Spannung etwas ab, um zum Ende hin wieder umso spannender zu werden. Ich habe während der gesamten Lesestunden mit gefiebert, wer denn nun hinter den Morden steckt und wurde dann doch sehr überrascht.
Ich kann den historischen Roman auf jeden Fall empfehlen und vergebe hier 4 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/die-psychoanalytikerin-von-melanie-metzenthin-rezension/

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Ungewöhnlich !

Wir schreiben unsere Namen in den Wind
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Nachdem ich den Roman im Jahr 2025 abgebrochen habe, habe ich jetzt trotzdem nochmal danach gegriffen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir ein Buch von Jodi Picoult nicht gefallen soll.
Doch ...

Nachdem ich den Roman im Jahr 2025 abgebrochen habe, habe ich jetzt trotzdem nochmal danach gegriffen. Irgendwie konnte ich mir nicht vorstellen, dass mir ein Buch von Jodi Picoult nicht gefallen soll.
Doch dieses Mal hatte ich überhaupt keine Probleme, in die Geschichte hineinzukommen.
Der Roman spielt in zwei Zeitepochen:
In der Gegenwart lernen wir Melina Green kennen. Sie liebt es, Theaterstücke zu schreiben und träumt davon, endlich eines ihrer Stücke zu veröffentlichen.
Dabei greift sie auf ihre Vorfahrin, Emilia Bassano, zurück, die im 17. Jahrhundert lebte. Damals waren die Frauen noch viel weniger wert als heute. Melina kämpft und durch eine Unstimmigkeit schmiedet sie ein Plan, damit ihre Geschichte endlich Gehör erlangt.
Dann reisen wir in das 17. Jahrhundert und lernen Melinas Vorfahrin Emilia Bassano kennen. In der damaligen Zeit war es undenkbar, dass eine Frau ein Buch oder ein Theaterstück schreibt und veröffentlicht, ja ihnen wurde das nicht zugetraut. Emilia bleibt nichts anderes übrig, als einen Mann zu finden, der ihre Werke in seinem Namen veröffentlicht. Doch Emilia muss einen hohen Preis dafür zahlen. Dann begegnet ihr der berühmte Dramatiker William Shakespeare, der ihre Werke unter seinem Namen veröffentlicht und sie nur einen geringen Verdienst dafür bekommt. Um ihren Traum zu erfüllen, muss sie kämpfen.

Fazit:

Dieses Mal war es wohl genau der richtige Moment, um den teilweise historischen Roman von Judi Picoult zu lesen.
Ich konnte mich sehr gut in die Story fallen lassen. Es war mal ein anderes Buch, aus der Feder von Picoult.
Die Kapitel, die in der Gegenwart spielen, waren leicht und flüssig zu lesen. Jedoch die Vergangenheit war teilweise nicht einfach zu verstehen. Emilia schreibt sehr viele Gedichte, die für mich nicht einfach zu lesen waren, was der damaligen Ausdrucksweise im 17. Jahrhundert geschuldet ist.
Trotzdem war die Lebensgeschichte von Emilia Bassano sehr interessant und oft dachte ich mir, dass ich froh bin, nicht in dieser Zeit gelebt zu haben.
Ich habe „Wir schreiben unsere Namen in den Wind“ gleichzeitig gelesen und gehört. Dadurch habe ich den Roman viel intensiver wahrnehmen können. Die Sprecherinnen Simone Kabst und Linda Blümchen haben wunderbar und fesselnd vorgelesen, so dass die 19 Stunden und 30 Minuten im Flug vergangen sind.
Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sterne und kann ihn auf jeden Fall empfehlen.

https://nadys-buecherwelt.de/wir-schreiben-unsere-namen-in-den-winde-von-jodi-picoult-rezension/

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Veröffentlicht am 06.01.2026

Einfach genial !

Little Germany - Der Geschmack von Freiheit
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Rezension:

Gleich, nachdem ich den 1. Band der Bäckerinnen von Manhattan-Reihe gelesen habe, habe ich mir den 2. Band direkt vorbestellt. Und auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht.
Über den Inhalt ...

Rezension:

Gleich, nachdem ich den 1. Band der Bäckerinnen von Manhattan-Reihe gelesen habe, habe ich mir den 2. Band direkt vorbestellt. Und auch dieser Teil hat mich nicht enttäuscht.
Über den Inhalt möchte ich nicht so viel erzählen, da ich nicht spoilern möchte. Wir begleiten weiterhin Lissi und Julia 1904 in ihrer Bäckerei. Sie kämpfen mit Höhen und Tiefen und es war wieder sehr interessant. Beide Frauen haben mit ihren Gefühlen und Ängsten vor der Zukunft zu kämpfen.
Maria Nikolai hat es wieder geschafft, die Story überaus spannend zu gestalten, so dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe die Charaktere noch besser kennen und lieben gelernt.
Auch dieser 2. Band hat mir unheimlich gut gefallen und ich gebe sehr gerne 5 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/little-germany-2-der-geschmack-von-freiheit-von-maria-nikolai-rezension/

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Veröffentlicht am 05.01.2026

Wahre Fälle aus der Sicht einer Strafverteidigerin

Dunkle Momente
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Rezension:

Eva Herbergen ist 60ig Jahre alt und Strafverteidigerin. Sie liebt ihren Beruf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mandanten vor Strafen zu bewahren. Zu ihren Klienten gehören zum Beispiel ...

Rezension:

Eva Herbergen ist 60ig Jahre alt und Strafverteidigerin. Sie liebt ihren Beruf und hat es sich zur Aufgabe gemacht, ihre Mandanten vor Strafen zu bewahren. Zu ihren Klienten gehören zum Beispiel eine Schriftstellerin, ein älterer Millionär, eine Stiefmutter und Menschen aus völlig verschiedenen Gesellschaftsschichten. Eva Herbergen ist davon überzeugt, dass jeder Charakter zu einem Verbrechen fähig ist, wenn ihn ein dunkler Moment ereilt. Auch Eva selbst hat ein Geheimnis und kämpft tagein und tagaus mit ihren Grenzen, die sie doch auch schon einmal überschritten hatte.

Fazit:

Elisa Hoven ist selbst Strafverteidigerin und Richterin. Sie erzählt in diesem Roman neun ihrer Fälle, bzw. die Fälle von Eva Herbergen. Ich fand jeden Fall sehr interessant und die Autorin hat mich mein Denken über Straftäter überdenken lassen. Eva Herbergen möchte eigentlich ihre Zulassung als Verteidigerin zurückgeben, um sich in ihren wohlverdienten Ruhestand begeben. Dabei überdenkt sie den ein oder anderen Fall und muss sich selbst die Frage stellen, ob sie immer richtig gehandelt hat. Waren die Mandanten eines Verbrechens schuldig und sie kämpfte für ihre Freiheit, oder waren sie unschuldig und Eva konnte ihnen nicht die Freiheit schenken?
Alle neun Fälle waren sehr unterschiedlich und mit dem Hintergedanken, dass es sich um wahre Fälle handelte, war ich oft hin- und hergerissen. Den ein oder anderen Fall fand ich langatmig, durch andere bin ich nur so durchgerasselt. Es war auf jeden Fall ein interessantes Buch und es erhält von mit 4 von 5 Sterne.

https://nadys-buecherwelt.de/dunkle-momente-von-elisa-hoven-rezension/

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