wow!
Wow!
Der zweite Band der Tetralogie „The Elements“ von John Boyne, „Erde“ hat mich genauso gepackt wie der erste („Wasser“).
Evan Mc Keog, talentierter Jungfußballprofi, findet sich gemeinsam mit seinem ...
Wow!
Der zweite Band der Tetralogie „The Elements“ von John Boyne, „Erde“ hat mich genauso gepackt wie der erste („Wasser“).
Evan Mc Keog, talentierter Jungfußballprofi, findet sich gemeinsam mit seinem Mitspieler und Freund Robbie vor Gericht wieder. Die Anklage: Beihilfe zu einer Sexualstraftat (Spoilerumgehung). Während des Gerichtsverfahrens setzt sich Evan mit seiner Jugend und seinen Verletzungen, die er aufgrund seiner Homosexualität erlebt hat, auseinander. Auch dieser zweite Band setzt sich mit dem Thema „Schuld“ auseinander.
John Boyne ist ja ein bisschen eine Neuentdeckung für mich (außer „Boy in the Striped Pyjamas“ hab ich noch nichts gelesen). Wieso eigentlich nicht?!?
Ich mag seinen Schreibstil unfassbar gerne. Jedes Mal, wenn ich anfange zu lesen, kann ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Der Einstieg in die Geschichte ist extrem gut gelungen und hat mich sofort in den Bann gezogen. Die Ungewissheit, worum es hier überhaupt geht, wird gerade lang genug aufrechterhalten, dass sie nicht gekünstelt wirkt.
Der sprachliche Flow, kombiniert mit einer krassen Geschichte, ehrlichen Einsichten, dem dauerhaften Gefühl, die Wahrheit nicht hundertprozentig zu kennen und dem Wechsel zwischen Sympathie und Antipathie für den Protagonisten macht dieses Buch für mich zu einem echten Lesehighlight.
Unfassbar schonungslos, unfassbar gut!
„Nothing disappears. Nothing is forgotten. Everything we say or do these days clings to us forever.”
Hat dich eine Buchreihe zuletzt auch so gefesselt wie mich The Elements? Wenn ja – welches Werk war dein Highlight