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23,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Alea Libris Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Science-Fiction
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy & Science Fiction
  • Seitenzahl: 456
  • Ersterscheinung: 21.06.2022
  • ISBN: 9783945814895
Juliane Schiesel

Stillstand

Das Ende von Allem
Die Erde, wie sie zur zweiten Jahrtausendwende war, existiert nicht mehr. Die Menschheit ist explodiert und nun, knapp hundert Jahre später, vegetieren vierzehn Milliarden Menschen auf einem Planeten, der für sie nicht ausreichend ist. Die Nachrichten werden von Gewalt, Krankheit und Tod beherrscht. Berichte über Wassermangel und Hygieneengpässen machen Bildern von brutaler Gewalt und grauenvollen Unruhen Platz. Jedes Land ist heillos überfordert, denn die Menschen brauchen Wohnungen, Essen und vor allem Wasser. Die Welt droht an ihren eigenen Bewohnern zu ersticken. Inmitten des drohenden Untergangs steht Olivia.
Vertrauen ist für sie nur ein Wort, Freundschaft kaum noch existent. Und dennoch muss sie sich in ihrer dunkelsten Stunde auf Fremde verlassen.

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Lesejury-Facts

  • Dieses Buch befindet sich bei Rajet in einem Regal.
  • Rajet hat dieses Buch gelesen.

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.06.2022

Ein Ende mit Schrecken – Hoffnung kaum noch möglich!

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Der Schreibstil ist spannend, brutal und die Bilder, die im Kopf entstehen sind nicht für jedermann.

Das Cover ist hauptsächlich in Braun- und Gelbtönen gehalten, als wirkt stumpf und Tod sogar der Himmel. ...

Der Schreibstil ist spannend, brutal und die Bilder, die im Kopf entstehen sind nicht für jedermann.

Das Cover ist hauptsächlich in Braun- und Gelbtönen gehalten, als wirkt stumpf und Tod sogar der Himmel. Am Horizont sieht man die Silhouette von Gebäuden im Dunst dahinter scheint die Sonnen. Vorne sieht man ganz verloren und einsam eine Person stehen. Und dazwischen die Umrisse von Händen die sich aufeinander zu bewegen. Selbst die Schrift scheint dreckig zu sein und ist riesig zu lesen. Das Cover passt hervorragend zum Romaninhalt / -handlung.

Der Klappentext macht neugierig auf einen brutalen und düsteren dystopischen Roman.

Fazit
In diesem knallharten, brutalen und nicht beschönigenden dystopischen Roman der Autorin bekommen wir hautnah unsere Fehler aufgezeigt. Die Klimapolitik aller Länder hat versagt, vielleicht sogar noch die Armut vermehrt, aber nicht den Klimawandel aufgehalten. Die Erde wird immer unfruchtbarer und immer mehr Wüsten entstehen. Die Weltbevölkerung explodiert im Gegenzug und durchbricht die 14 Milliarden Grenze, Wasser, Nahrung und Wohnraum für alle nicht mehr möglich. Gewalt, Krankheit und Tod sind an der Tagesordnung – die Erde droht an ihren eigenen Bewohnern zu Grunde zu gehen. Wassermangel und mangelnde Hygiene führt zu längst in den Griff bekommen Krankheit wie Ruhr, Cholera und Co.
Die Zeichen stehen auf Untergang und Auslöschung der Menschheit – und immer noch gibt es welche die daran ihr Geld verdienen wollen. Sie vergessen das Geld keine Nahrung oder Wasser ersetzen kann.

Ein Szenario, das uns das Fürchten lehrt und entsetzt zurücklässt.

Inmitten dieses Geschehens lernen wir Olivia kennen die mit ihrer Tante in einer Garküche versucht die Mittel- und Obdachlosen wenigstens mit einer Mahlzeit am Tag zu versorgen. Olivia versucht sich, ihre Tante und die Garküche mit ihrem Kurierdienst (per Fahrrad) über Wasser zu halten. Aber auch ihnen bleibt im Laufe der Zeit nur die Aufgabe – denn Nahrungsmittel auch in schlechter Qualität sind unbezahlbar Dabei lernt sie Menschen kennen, denen sie später viel verdankt – vielleicht sogar das Überleben – wenn es diese Möglichkeit überhaupt gibt und wenn sie sich darauf einlässt.

Dieser dystopische Roman ist eine der härtesten die ich bisher gelesen habe, brutal und real – nichts für Weicheier. Es entstehen Bilder im Kopf die noch lange nachhallen – die Frage ist bleibt uns noch die Zeit zu handeln um dieses Szenario nicht Wirklichkeit werden zu lassen. Für diese Dystopie kann man nur 5 Sterne vergeben.

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