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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.06.2021

Eine gelungene Geschichte

Tochter des Ozeans
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Hier haben wir eine Fantasy-Unterwasserwelt für Jugendliche. Ich lese selten Geschichten, die mit dem Meer zu tun haben, obwohl ich einen absoluten Faible dafür habe. Als ich dieses Buch entdeckt habe, ...

Hier haben wir eine Fantasy-Unterwasserwelt für Jugendliche. Ich lese selten Geschichten, die mit dem Meer zu tun haben, obwohl ich einen absoluten Faible dafür habe. Als ich dieses Buch entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Mir hat vor allem die Mythologie gefallen,

Cover:

Ansprechend, passt zur Geschichte, BLAU ♥

Schreibstil:

Leicht. Zu leicht für mich. An vielen Stellen hätte ich mir mehr Ausschmückungen gewünscht, um das richtige Kopfkino zu aktivieren. Aber ich kam schnell in die Geschichte und hatte sie auch zügig fertiggelesen.

Charaktere:

Es ist schwierig, eine Geschichte zu mögen, wenn einem die Protagonistin nicht zusagt. Clara hat schon einiges erlebt. Und obwohl ich versucht habe, sie als starke Persönlichkeit zu sehen ... Ich fand sie leider eher hilflos, naiv und unsympathisch, weshalb ich mir ihr leider gar nicht warm werden konnte. Die anderen Figuren hingegen, vor allem Jenna, mochte ich. Clara hat also tolle Charaktere an ihrer Seite, die sie selbst ein wenig in den Schatten stellen können. Zum Glück für mich ;)

Mein Fazit:

Achtung Cliffhanger. Und ich bin froh, dass ich sagen kann, dass er mich berührt hat, obwohl Clara mir nicht gut gefallen hat. Ich konnte keine Nähe zu ihr aufbauen. Insgesamt hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Die Grundidee und die allgemeine Umsetzung haben mir aber gut gefallen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.06.2021

Wieder absolut überzeugt

Winters zerbrechlicher Fluch
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Düster, packend, rührend, märchenhaft!

Ich kann mich anderen nur anschließen: Wer "Die dreizehnte Fee" mochte, wird auch diese Geschichte mögen. Außerdem finden wir im Buch eine tolle Karte (ich liebe ...

Düster, packend, rührend, märchenhaft!

Ich kann mich anderen nur anschließen: Wer "Die dreizehnte Fee" mochte, wird auch diese Geschichte mögen. Außerdem finden wir im Buch eine tolle Karte (ich liebe sowas ja^^). Generell finde ich, dass das Buch wunderschön in Szene gesetzt worden ist.

Cover:

Ähm ... Traumhaft? Ich LIEBE blau. Und dann das Funkeln und Glitzern. Wie ein Mädchentraum, hervorragend passend zum Märchenherz.

Schreibstil:

Wie schon bei der dreizehnten Fee hat mich der Schreibstil von Julia Adrian schon auf der ersten Seite gepackt. Sie schafft es, unzählige Emotionen so leicht und perfekt rüberzubringen; Die Geschichte ist eine zauberhafte Mischung aus düster, emotional, spannend. Wie sie einen in die Irre führt, mit Wendungen überrascht ... Ich fand es spitze! Dann so bildlich, dass man das Gefühl hat, man ist bei den Figuren.

Charaktere:

Wir treffen auf uns bekannten Figuren wie Dornröschen, Rapunzel, Schneewittchen & Co. Sie alle waren auf ihre eigene Weise liebens- oder hassenswert, hatten Tiefe, waren authentisch.

Mein Fazit:
Die Welt konnte mich voll überzeugen. Sie war vielschichtig, spannend und düster, für mich genau richtig. Ich vergebe eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2021

Pure Emotion

Wenn ich nicht genug bin
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Handlung:

Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie ...

Handlung:

Johannas Familie ist arm. Die fünfzehnjährige leidet sehr darunter, vor allem wenn ihre beste Freundin z.B. mit ihr shoppen gehen möchte. Das Mädchen schämt sich für ihre Familie, weshalb sie niemandem von ihren ärmlichen Verhältnissen berichtet. Hinzu kommt die Pubertät, in der einen solche Umstände noch mal mehr belasten, weil man doch nur so sein möchte wie all die anderen.

Cover:

Ich bin ja immer hin- und hergerissen. Eigentlich finde ich diese Art von Cover so unglaublich nichtssagend, aber andererseits sprechen sie mich total an. Auch dieses hier finde ich sehr hübsch.

Charaktere:

Weil Johanna so sehr mit ihrer Situation zu kämpfen hat, begeht sie Dummheiten und verstrickt sich immer mehr. Mir fiel es schwer, ihre Handlungen nachzuvollziehen. Vielleicht, weil meine Prinzipien da anders sind, vermutlich aber am meisten, weil ich das Glück hatte, nie in derselben Situation zu sein. Abgesehen von ihren "Fehlern" habe ich sehr mit ihr mitgefühlt, obwohl ich als Gewissen auf ihrer Schulter vermutlicht ständig gegen ihren Kopf geschlagen hätte^^ Die Familie, ihre Verbundenheit ... Das hat mich sehr berührt.

Schreibstil:

Ich konnte dank des angenehmen Stils sehr leicht in die Geschichte abtauchen.

Mein Fazit:

Ich hatte Schwierigkeiten mit Johannas Entscheidungen und muss sagen, dass sie mir - obwohl ich so viel Mitleid für sie empfunden habe - oft unsympathisch war mit ihrer Einstellung. Der Punkt, an dem sie sich entwickelt, hat mir persönlich etwas zu lange auf sich warten lassen. Auch war mir für das schwere Thema und die anhaltende dunkle emotionale Stimmung das Ende dann doch etwas zu "heiter". Dafür ziehe ich einen Stern ab. Da mich Johannas Geschichte aber unglaublich berührt hat, vergebe ich eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 24.05.2021

Witzige Geister und eine scheinbar unmögliche Liebe

Behind the salt line
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Hope kann mit Geistern sprechen, zählt sogar zwei davon zu ihren engen Freunden. Dann taucht Liam bei ihr auf und schlägt einen Deal vor: Er hilft ihr bei der Suche nach einem Geist, sie bringt ihm bei, ...

Hope kann mit Geistern sprechen, zählt sogar zwei davon zu ihren engen Freunden. Dann taucht Liam bei ihr auf und schlägt einen Deal vor: Er hilft ihr bei der Suche nach einem Geist, sie bringt ihm bei, wie man feste Gegenstände berührt.
Bei ihrem Ausflug springt bei beiden ein Funke über und bringt sie in eine schwierige Situation, denn eine gemeinsame Zukunft sehen die Gegebenheiten nicht vor.

Cover:
Ein wahrer Eyecather. Ich mag die Mischung von hell und dunkel, die Farbgebung, die Schrift. Für mich perfekt.

Handlung:
Ein durchaus tolles Setting. Hope arbeitet bei ihren Großeltern im Bestattungsunternehmen, wo sie regelmäßig von den Geistern der Toten mit Anliegen konfrontiert wird. Da ihre Gabe sie zum Stubenhocker macht, holt Liam sie aus "raus". Für mich ging jedoch alles etwas zu flott. Zu schnell waren da Gefühle, zu schnell sprach man von Liebe. Das Ende war dann etwas sehr unrealistisch (sogar für eine Geschichte mit Geistern), aber man wird mit einem Happy End und einem zufriedenen Gefühl zurückgelassen.

Charaktere:
Ich LIEBE Trudy und Jim. Zwischen den Geistern fliegen die Fetzen, sie sind humorvoll, durchgedreht und absolut liebenswert. Liams Veränderung ging mir anfangs zu schnell, doch ich mochte ihn durchweg. Hope war mir direkt zu Anfang sympathisch, das ließ etwas nach mit der Zeit, weil ich ihre Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen konnte. Gegen Ende war es dann wieder gut. Die zwischenmenschliche(-geisterliche?^^) Beziehung war irgendwie süß, konnte mich aber nicht zu 100% erreichen, weil ich nicht nah genug an die Charaktere herankam (was vermutlich daran lag, wie schnell sich alles entwickelte).

Schreibstil:
Kurze Kapitel, einfache Sätze, bildliche Worte. Kurzum: Perfekt zum lesen.

Mein Fazit:
Eine wirklich schöne Geschichte, die für mich gerne noch länger hätte sein können, um der Liebesgeschichte mehr Raum zu geben. Für die Schnelllebigkeit und das etwas merkwürdige - aber trotzdem zufriedenstellendes - Ende ziehe ich einen Stern ab. Ich vergebe daher eine klare Leseempfehlung und 4 von 5 Sternen!

  • Cover
  • Erzählstil
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Veröffentlicht am 22.05.2021

Suchtfaktor, wenn man erst mal angefangen hat

Haunted Hearts
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Isabelle ist das Oberhaupt von Hiver, floh einst mit gebrochenem Herzen aus Paris. Doch etwas stimmt mit der Magie nicht und so ist sie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und die anderen Häuser zu warnen. ...

Isabelle ist das Oberhaupt von Hiver, floh einst mit gebrochenem Herzen aus Paris. Doch etwas stimmt mit der Magie nicht und so ist sie gezwungen, nach Hause zurückzukehren und die anderen Häuser zu warnen.
Die Geschichte wird uns in zwei Perspektiven erzählt, aus der von Isabelle und aus der von Julien, der ihr das Herz gebrochen hat.

Cover:
Durchaus schön anzusehen, obwohl nicht mein Liebstes von der Autorin. Es passt toll zur Geschichte und mir gefällt, dass es so dunkel gehalten ist.

Schreibstil:
Wie immer konnte ich durch die bildhafte Art zu schreiben super in die Geschichte eintauchen. Nach einigen Büchern der Autorin wusste ich, dass ich auch dieses Mal in diesem Punkt nicht enttäuscht sein würde.

Charaktere:
Von liebenswert bis schwer zu durchschauen; Hier war alles dabei. Ich wusste lange nicht, wen ich nun in welche Schublade stecken soll, das fand ich toll! Sie sind ebenso komplex wie die Geschichte und man muss wirklich aufmerksam lesen, um jede Facette auskosten zu können.

Mein Fazit:
Nicht nur auf eine Weise hat mich diese Geschichte überrascht. Natürlich gab es Wendungen und Ereignisse, die ich nicht habe kommen sehen. Auch die Liebesgeschichte hat mich in Atem gehalten, und bis zuletzt war in meinem Kopf ein durcheinander geratener Haufen von Fäden, die verknüpft werden wollten. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, es hatte regelrecht Suchtfaktor. Insgesamt eine absolut lohnenswerte Geschichte mit tiefen Charakteren, Überraschungen und nachvollziehbaren Emotionen. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und 5 von 5 Sternen!

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