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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2026

guter Thriller

Vernichtende Begierden
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Das Cover ist hervorragend gestaltet und passt perfekt zum Genre. Es knüpft optisch gelungen an Band 1 an und besitzt dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Farbwahl und Motiv erzeugen sofort eine düstere, ...

Das Cover ist hervorragend gestaltet und passt perfekt zum Genre. Es knüpft optisch gelungen an Band 1 an und besitzt dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Farbwahl und Motiv erzeugen sofort eine düstere, spannende Atmosphäre und wecken die Erwartung auf einen packenden Thriller.
Der Schreibstil von Franley ist durchweg angenehm zu lesen. Besonders hervorzuheben sind die wechselnden Erzählperspektiven, die der Geschichte zusätzliche Dynamik verleihen. Dadurch wirkt die Handlung lebendiger und vielschichtiger, was die Spannung konstant aufrechterhält.
Allerdings hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten mit den Charakteren, was den Einstieg erschwert hat. Im Verlauf der Geschichte wurde dies zwar besser, dennoch konnte keine Figur wirklich starke Sympathiepunkte bei mir sammeln, da es mir dadurch schwerfiel, emotional mitzufiebern oder eine tiefere Bindung zu den Charakteren aufzubauen.
Die Handlung selbst ist jedoch durchgehend spannend gestaltet und punktet vor allem mit einer unerwarteten Auflösung, die dem Thriller eine gelungene Wendung verleiht. Besonders positiv hervorzuheben ist erneut der Ermittler Ruben Hattinger, der schon im ersten Band überzeugt hat. Seine Ermittlungsarbeit wirkt nachvollziehbar und authentisch, und er bringt eine angenehme Konstanz in die Reihe.
Auch wenn mir Band 1 insgesamt etwas besser gefallen hat, ist „Vernichtende Begierden“ dennoch ein gelungener Thriller, der Fans des Genres gut unterhalten wird.
Ich vergebe 4 von 5 Sterne für das Buch.

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Veröffentlicht am 19.04.2026

tolle Sommerlektüre

Summer Tides
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Summer Times von Sarah Fulmar ist ein Roman, der schon auf den ersten Blick Lust auf Sonne, Meer und lange, unbeschwerte Tage macht. Das Cover fängt diese sommerliche Leichtigkeit perfekt ein und vermittelt ...

Summer Times von Sarah Fulmar ist ein Roman, der schon auf den ersten Blick Lust auf Sonne, Meer und lange, unbeschwerte Tage macht. Das Cover fängt diese sommerliche Leichtigkeit perfekt ein und vermittelt genau die Stimmung, die einen auch im Buch erwartet.
Sarah Fulmar schreibt angenehm locker und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Die Seiten lesen sich fast von selbst.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven. Sie sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern machen die Handlung lebendiger und authentischer. Dadurch bekommt man einen intensiveren Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere, versteht ihre Entscheidungen besser und kann stärker mit ihnen mitfühlen. Diese Erzählweise trägt maßgeblich dazu bei, dass die Figuren greifbar und echt wirken.
Das Setting ist ein absoluter Traum – bildhaft beschrieben und voller Atmosphäre. Man spürt förmlich die Wärme, hört das Rauschen des Meeres und fühlt sich selbst ein Stück weit wie im Urlaub. Diese Kulisse bildet den perfekten Rahmen für die Geschichte und verstärkt das sommerliche Leseerlebnis enorm.
Auch die Charaktere sind insgesamt sehr gelungen ausgearbeitet. Besonders Jonah sticht hervor: Seine Art, seine Entwicklung und seine Tiefe machen ihn zu einer Figur, die im Gedächtnis bleibt. Er wirkt authentisch und vielschichtig, was ihn umso sympathischer macht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch Scarlett. Mit ihr wird man weder zu Beginn noch im Verlauf der Geschichte wirklich warm. Ihre Naivität wirkt stellenweise überzogen und leider findet hier auch keine spürbare Weiterentwicklung statt.
Ein sommerlich-leichter Roman für den ich 4,5 von 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

leider zu konstruiert

Doppelspiel
4

Das Cover mit Farbschnitt ist definitiv ein Highlight und macht optisch einiges her. Auch der Schreibstil ist insgesamt gut lesbar und zugänglich, sodass man grundsätzlich angenehm durch die Seiten kommt. ...

Das Cover mit Farbschnitt ist definitiv ein Highlight und macht optisch einiges her. Auch der Schreibstil ist insgesamt gut lesbar und zugänglich, sodass man grundsätzlich angenehm durch die Seiten kommt. Besonders gefallen hat mir der Wechsel der Perspektiven zwischen den Charakteren in den einzelnen Kapiteln – das bringt Dynamik in die Geschichte und sorgt zunächst für Spannung.
Leider konnte ich zu den Figuren bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung aufbauen. Die Charaktere bleiben auf Distanz, wodurch es schwerfällt, emotional in die Handlung einzutauchen. Zusätzlich wird der Lesefluss immer wieder durch eine Fülle an unnötigen Details und zahlreichen Straßennamen gebremst, die wenig zur eigentlichen Geschichte beitragen und eher störend wirken.
Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Ende: Es wirkt stark konstruiert und wenig glaubwürdig, was den insgesamt positiven Ansatz der Story deutlich abschwächt.
Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck zurück. Trotz guter Ansätze überwiegen für mich die Schwächen, sodass ich die weiteren Teile der Trilogie nicht lesen werde.
Ich vergebe für das Buch leider nur 2,5 von 5 Sterne.

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  • Charatere
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Veröffentlicht am 02.04.2026

leider enttäuschend

Liebe kennt keine Feiertage
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Schon beim ersten Blick auf das Cover von „Liebe kennt keine Feiertage“ entsteht eine warme, festliche Stimmung. Die Gestaltung ist wirklich gelungen: Mit seinem dezenten Glitzereffekt versetzt es einen ...

Schon beim ersten Blick auf das Cover von „Liebe kennt keine Feiertage“ entsteht eine warme, festliche Stimmung. Die Gestaltung ist wirklich gelungen: Mit seinem dezenten Glitzereffekt versetzt es einen sofort in Weihnachtslaune und weckt die Erwartung einer berührenden, romantischen Geschichte für die Winterzeit.
Der Schreibstil von Maria Ernestam ist angenehm und flüssig zu lesen. Man kommt gut durch die Seiten, ohne sich an komplizierten Formulierungen oder einer sperrigen Sprache aufzuhalten. Allerdings fehlt es dem Stil an besonderer Tiefe oder Ausdruckskraft – er bleibt insgesamt eher schlicht und kann mich emotional nicht wirklich mitreißen.
Leider konnten mich die Charaktere nicht überzeugen. Sie wirken über weite Strecken blass und wenig greifbar, wodurch es schwerfällt, eine Verbindung zu ihnen aufzubauen. Auch Sympathie entsteht kaum, was sich stark auf das Leseerlebnis auswirkt. Wenn die Figuren nicht berühren, verliert auch die Handlung an Wirkung.
Die Geschichte selbst bleibt ebenfalls hinter den Erwartungen zurück. Es mangelt an Spannung, an emotionaler Intensität und an Momenten, die wirklich fesseln. Mir erschient die Handlung oft gekünstelt und eher belanglos. Gerade bei einem Roman mit weihnachtlichem Setting hätte man sich mehr Gefühl, Tiefe oder besondere Wendungen gewünscht. Ein optisch wunderschön gestaltetes Buch, das perfekt zur Weihnachtszeit passt – inhaltlich jedoch leider enttäuscht. Abgesehen vom gelungenen Cover konnte mich das Buch nicht abholen, leider nur 2 von 5 Sterne.

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Veröffentlicht am 21.03.2026

interessante Story

Fall into Dreams
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Schon auf den ersten Blick hat mich Fall into Dreams begeistert: Das edle Cover in Schwarz und Gold trifft genau meinen Geschmack und vermittelt sofort eine gewisse Eleganz und Tiefe, die sich auch im ...

Schon auf den ersten Blick hat mich Fall into Dreams begeistert: Das edle Cover in Schwarz und Gold trifft genau meinen Geschmack und vermittelt sofort eine gewisse Eleganz und Tiefe, die sich auch im Inneren des Buches widerspiegelt.
Amy Baxter bleibt ihrem angenehmen und flüssigen Schreibstil treu. Wie bereits aus ihren anderen Werken bekannt, lässt sich die Geschichte leicht lesen und zieht einen schnell in ihren Bann. Die Autorin versteht es, eine stimmige Atmosphäre zu erschaffen und den Leser durch die Handlung zu führen, ohne dass es an Spannung oder Interesse mangelt.
Die Grundidee der Geschichte ist wirklich interessant und hebt sich positiv hervor. Die Handlung ist insgesamt gut durchdacht und bietet einige fesselnde Momente, die neugierig machen und zum Weiterlesen motivieren.
Allerdings sehe ich bei den Charakteren noch etwas ungenutztes Potenzial. Besonders die Beziehung zwischen Amber und Raymond hätte für meinen Geschmack tiefgründiger ausgearbeitet sein können. Die Emotionen wirkten stellenweise etwas zu oberflächlich – ich hätte mir gewünscht, ihre Verbindung intensiver zu spüren und stärker mitzufühlen.
Trotz dieser kleinen Schwäche bleibt Fall into Dreams ein gelungenes Buch mit einer spannenden Idee und einem sehr angenehmen Schreibstil. Ich vergebe für das Buch 4 von 5 Sterne.

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