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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.05.2026

toller Thriller

Meine tote Schwester: Psychothriller
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Meine tote Schwester von Catherine Shepherd ist ein spannender (Jugend)Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Schon das Cover passt perfekt zum Genre – düster, geheimnisvoll.
Der Schreibstil ...

Meine tote Schwester von Catherine Shepherd ist ein spannender (Jugend)Thriller, der mich von der ersten Seite an gefesselt hat. Schon das Cover passt perfekt zum Genre – düster, geheimnisvoll.
Der Schreibstil der Autorin ist wie gewohnt einfach großartig: angenehm leicht zu lesen, flüssig und so fesselnd, dass man regelrecht durch die Seiten fliegt. Besonders die kurzen Kapitel sorgen dafür, dass die Spannung konstant hoch bleibt und man immer wieder denkt: „Nur noch ein Kapitel.“ Genau das macht ihre Bücher für mich jedes Mal zu echten Pageturnern.
Sehr gelungen fand ich außerdem die verschiedenen Perspektiven der Protagonisten. Dadurch wirkt die Handlung deutlich authentischer und man kann viel besser mit den Figuren mitfiebern. Gleichzeitig steigert dieser Perspektivwechsel die Spannung enorm, weil man als Leser immer nur einzelne Puzzleteile erhält und ständig versucht, die Wahrheit hinter allem herauszufinden.
Die Handlung selbst ist spannend aufgebaut und voller Geheimnisse. Während des Lesens rätselt man permanent mit, wer hinter den Ereignissen steckt und wem man überhaupt noch vertrauen kann. Catherine Shepherd versteht es einfach, falsche Fährten zu legen und den Leser bis zum Schluss im Unklaren zu lassen.
Trotzdem muss ich sagen, dass mir ihre anderen Bücher persönlich noch eine Spur besser gefallen haben. Dort waren die Protagonisten erwachsen, was mich etwas mehr angesprochen hat als die jugendlichen Figuren in diesem Buch. Das hat dem Lesevergnügen aber keinen großen Abbruch getan, denn insgesamt ist auch dieses Werk wieder ein sehr gelungener und atmosphärischer Thriller. Von mir gibt es starke 4,5 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2026

guter Thriller

DARKROOMS
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Schon das Cover von Darkrooms hat mich sofort angesprochen: düster, geheimnisvoll und perfekt passend zum Genre. Die gruselige Atmosphäre zieht sich auch durch die Handlung und sorgt immer wieder für unangenehme, ...

Schon das Cover von Darkrooms hat mich sofort angesprochen: düster, geheimnisvoll und perfekt passend zum Genre. Die gruselige Atmosphäre zieht sich auch durch die Handlung und sorgt immer wieder für unangenehme, spannende Momente.
Mit dem Schreibstil hatte ich anfangs allerdings etwas zu kämpfen. Er wirkte zunächst recht gewöhnungsbedürftig, wurde im Verlauf des Buches aber immer stärker und angenehmer zu lesen. Besonders gut gefallen haben mir die unterschiedlichen Erzählperspektiven. Dadurch konnte ich die Figuren und ihre Beweggründe besser verstehen und ihre Handlungen deutlich besser nachvollziehen.
Schwieriger fand ich hingegen die Charaktere selbst. Gerade zu Beginn wirkten viele von ihnen sehr unsympathisch und dadurch entstand für mich eine gewisse Distanz zur Geschichte. Ich hatte deshalb Probleme, richtig in die Handlung hineinzufinden, und musste mich teilweise motivieren weiterzulesen.
Zum Ende hin hat mich das Buch dann aber doch noch etwas begeistern. Die Auflösung war gut durchdacht, authentisch und hat die Geschichte stimmig abgeschlossen.
Insgesamt ist Darkrooms für mich ein solider Thriller mit starker Atmosphäre und interessanten Perspektivwechseln, auch wenn mir der Einstieg durch die unsympathischen Charaktere etwas schwer gefallen ist.
Ich vergebe für das Buch 3,5 von 5 Sterne.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 03.05.2026

guter Thriller

Vernichtende Begierden
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Das Cover ist hervorragend gestaltet und passt perfekt zum Genre. Es knüpft optisch gelungen an Band 1 an und besitzt dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Farbwahl und Motiv erzeugen sofort eine düstere, ...

Das Cover ist hervorragend gestaltet und passt perfekt zum Genre. Es knüpft optisch gelungen an Band 1 an und besitzt dadurch einen hohen Wiedererkennungswert. Farbwahl und Motiv erzeugen sofort eine düstere, spannende Atmosphäre und wecken die Erwartung auf einen packenden Thriller.
Der Schreibstil von Franley ist durchweg angenehm zu lesen. Besonders hervorzuheben sind die wechselnden Erzählperspektiven, die der Geschichte zusätzliche Dynamik verleihen. Dadurch wirkt die Handlung lebendiger und vielschichtiger, was die Spannung konstant aufrechterhält.
Allerdings hatte ich zu Beginn Schwierigkeiten mit den Charakteren, was den Einstieg erschwert hat. Im Verlauf der Geschichte wurde dies zwar besser, dennoch konnte keine Figur wirklich starke Sympathiepunkte bei mir sammeln, da es mir dadurch schwerfiel, emotional mitzufiebern oder eine tiefere Bindung zu den Charakteren aufzubauen.
Die Handlung selbst ist jedoch durchgehend spannend gestaltet und punktet vor allem mit einer unerwarteten Auflösung, die dem Thriller eine gelungene Wendung verleiht. Besonders positiv hervorzuheben ist erneut der Ermittler Ruben Hattinger, der schon im ersten Band überzeugt hat. Seine Ermittlungsarbeit wirkt nachvollziehbar und authentisch, und er bringt eine angenehme Konstanz in die Reihe.
Auch wenn mir Band 1 insgesamt etwas besser gefallen hat, ist „Vernichtende Begierden“ dennoch ein gelungener Thriller, der Fans des Genres gut unterhalten wird.
Ich vergebe 4 von 5 Sterne für das Buch.

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 19.04.2026

tolle Sommerlektüre

Summer Tides
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Summer Times von Sarah Fulmar ist ein Roman, der schon auf den ersten Blick Lust auf Sonne, Meer und lange, unbeschwerte Tage macht. Das Cover fängt diese sommerliche Leichtigkeit perfekt ein und vermittelt ...

Summer Times von Sarah Fulmar ist ein Roman, der schon auf den ersten Blick Lust auf Sonne, Meer und lange, unbeschwerte Tage macht. Das Cover fängt diese sommerliche Leichtigkeit perfekt ein und vermittelt genau die Stimmung, die einen auch im Buch erwartet.
Sarah Fulmar schreibt angenehm locker und flüssig, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht. Die Seiten lesen sich fast von selbst.
Besonders gelungen sind die wechselnden Perspektiven. Sie sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern machen die Handlung lebendiger und authentischer. Dadurch bekommt man einen intensiveren Einblick in die Gedanken und Gefühle der Charaktere, versteht ihre Entscheidungen besser und kann stärker mit ihnen mitfühlen. Diese Erzählweise trägt maßgeblich dazu bei, dass die Figuren greifbar und echt wirken.
Das Setting ist ein absoluter Traum – bildhaft beschrieben und voller Atmosphäre. Man spürt förmlich die Wärme, hört das Rauschen des Meeres und fühlt sich selbst ein Stück weit wie im Urlaub. Diese Kulisse bildet den perfekten Rahmen für die Geschichte und verstärkt das sommerliche Leseerlebnis enorm.
Auch die Charaktere sind insgesamt sehr gelungen ausgearbeitet. Besonders Jonah sticht hervor: Seine Art, seine Entwicklung und seine Tiefe machen ihn zu einer Figur, die im Gedächtnis bleibt. Er wirkt authentisch und vielschichtig, was ihn umso sympathischer macht.
Ein kleiner Kritikpunkt ist jedoch Scarlett. Mit ihr wird man weder zu Beginn noch im Verlauf der Geschichte wirklich warm. Ihre Naivität wirkt stellenweise überzogen und leider findet hier auch keine spürbare Weiterentwicklung statt.
Ein sommerlich-leichter Roman für den ich 4,5 von 5 Sterne vergebe.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

leider zu konstruiert

Doppelspiel
4

Das Cover mit Farbschnitt ist definitiv ein Highlight und macht optisch einiges her. Auch der Schreibstil ist insgesamt gut lesbar und zugänglich, sodass man grundsätzlich angenehm durch die Seiten kommt. ...

Das Cover mit Farbschnitt ist definitiv ein Highlight und macht optisch einiges her. Auch der Schreibstil ist insgesamt gut lesbar und zugänglich, sodass man grundsätzlich angenehm durch die Seiten kommt. Besonders gefallen hat mir der Wechsel der Perspektiven zwischen den Charakteren in den einzelnen Kapiteln – das bringt Dynamik in die Geschichte und sorgt zunächst für Spannung.
Leider konnte ich zu den Figuren bis zum Schluss keine wirkliche Verbindung aufbauen. Die Charaktere bleiben auf Distanz, wodurch es schwerfällt, emotional in die Handlung einzutauchen. Zusätzlich wird der Lesefluss immer wieder durch eine Fülle an unnötigen Details und zahlreichen Straßennamen gebremst, die wenig zur eigentlichen Geschichte beitragen und eher störend wirken.
Am meisten enttäuscht hat mich jedoch das Ende: Es wirkt stark konstruiert und wenig glaubwürdig, was den insgesamt positiven Ansatz der Story deutlich abschwächt.
Insgesamt bleibt ein gemischter Eindruck zurück. Trotz guter Ansätze überwiegen für mich die Schwächen, sodass ich die weiteren Teile der Trilogie nicht lesen werde.
Ich vergebe für das Buch leider nur 2,5 von 5 Sterne.

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