Cover-Bild Der Garten der Düfte
9,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Knaur Taschenbuch
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 480
  • Ersterscheinung: 03.04.2018
  • ISBN: 9783426521533
Kirsty Manning

Der Garten der Düfte

Roman
Sonja Rebernik-Heidegger (Übersetzer)

Ein Wohlfühl-Roman für alle Sinne über zwei Frauen, zwei Leben und die Liebe zum Kochen: Lassen Sie sich von Kirsty Manning und ihrer charmanten Heldin Pip Arnet auf eine unvergessliche kulinarische Reise in den "Garten der Düfte" entführen.

Die Meeresbiologin Pip liebt ihre Heimat Tasmanien, den Duft nach Meer und Eukalyptus, die Weinberge und die regionalen Köstlichkeiten. Und doch zieht es sie in die Ferne. Von Wissensdurst getrieben heuert die Hobbyköchin bei einem spanischen Spitzengastronom an. Im Gepäck hat Pip wenig mehr als ihre Leidenschaft für vorzügliches Essen und das mittelalterliche Rezepte-Büchlein einer gewissen Artemisia, das sie in einem alten Kupfertopf entdeckt hat. Wer war die geheimnisvolle Frau, die mit großem Einfallsreichtum solch köstliche Rezepte niedergeschrieben hat? Und was ist aus Artemisias Liebe zu ihrem italienischen Gewürzhändler geworden?
Von den windumtosten Stränden Tasmaniens führt Pips Reise ins Baskenland, auf ein Weingut in der Toskana und in die Brasserien von Paris, bis sie in dem verwunschenen Garten eines französischen Klosters auf die Spur von Artemisa trifft ...

"Lässt Ihnen das Wasser im Munde zusammenlaufen!" Australian Women's Weekly

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.05.2018

Mutter aller Kräuter

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Pip steckt in den Vorbereitungen ihrer Hochzeit, als sie in einer Sammlung alter Kupfertöpfe aus Frankreich uralte Rezepte einer Köchin namens Artemesia findet. Pip ist hocherfreut über den Fund, den neben ...

Pip steckt in den Vorbereitungen ihrer Hochzeit, als sie in einer Sammlung alter Kupfertöpfe aus Frankreich uralte Rezepte einer Köchin namens Artemesia findet. Pip ist hocherfreut über den Fund, den neben ihrem eigentlichen Beruf, als Meeresbiologin, hegt sie eine ebenso große Leidenschaft, nämlich dem Kochen gegenüber. Und genau diese Leidenschaft hilft ihr, als sie ihr Leben wieder neu ausrichten muss.

"Der Garten der Düfte" erzählt die Geschichten von zwei Frauen, die in verschieden Zeiten und Ländern gelebt haben und die eines auf magische Weise mit einander verbindet, nämlich das kochen und die Kräuterkunde, sowie die Liebe zu ihrem Land.
Dieses Buch beschreibt nicht nur das Schicksal von zwei Frauen, sondern auch eine kulinarische Vielfalt von verschiedenen Gerichten und Speisen. Die Autorin hat es geschafft mit ihren tollen Beschreibungen der Landschaften und Orte, zu glauben live dabei zu sein, wenn frische Kräuter gesammelt wurden oder Gemüse und Obst geerntet wurden. Man hatte förmlich den Duft dieser Köstlichkeiten in der Nase. Zudem ist dieses Buch eine Hommage an das Leben und das es sich lohnt für seine Wünsche und Träume zu kämpfen. Ein toller Roman den ich nur weiter empfehlen kann.

Veröffentlicht am 18.03.2019

Schöne Liebesgeschichte in Gegenwart und Vergangenheit!

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Dieser romantische Roman erzählt die Liebesgeschichten zweier Frauen, die beide das Kochen und besondere Gewürze und Kräuter lieben. Sie leben aber in ganz unterschiedlichen Zeitaltern: die Meeresbiologin ...

Dieser romantische Roman erzählt die Liebesgeschichten zweier Frauen, die beide das Kochen und besondere Gewürze und Kräuter lieben. Sie leben aber in ganz unterschiedlichen Zeitaltern: die Meeresbiologin Pip und ihr Verlobter, der Winzer Jack leben heute und Artemisia, Köchin in einem französischen Kloster und ihr Verlobter, der Gewürzhändler Andreas lebten im Mittelalter.

Die Lebens- und Liebesgeschichten dieser jungen Frauen werden parallel erzählt und führen uns von Tasmanien über Spanien und die Toskana nach Paris und letzlich auch in das ehemalige Kloster und Schloss, in dem Artemisia gelebt hat. Auf geheimnisvollen Wegen gelangen so die besonderen Rezepte aus dem Mittelalter von Artemisia zu Pip, die davon begeistert ist und bei der sie auch Anwendung finden, denn sie ist ebenso eine begeisterte Köchin wie die Frau aus der fernen Vergangenheit.

Die beiden Hauptpersonen Pip und Artemisia waren mir sehr sympathisch, der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Besonders interessant fand ich die Einblicke in das mittelalterliche Leben und unter welchen unmenschlichen Bedingungen das niedere Volk damals zu leiden hatte.

Veröffentlicht am 01.05.2018

Garten der Düfte

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Sowohl das Cover als auch der Titel lassen auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin war mit bis jetzt vollkommen unbekannt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen ...

Sowohl das Cover als auch der Titel lassen auf einen tollen Roman hoffen. Die Autorin war mit bis jetzt vollkommen unbekannt. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen.
Die einzelnen Personen sind sehr gut ausgewählt. Pip hat sofort meine Sympathie erhalten und Artemisia tut mir irgendwie Leid.
Das Buch ist in zwei Geschichten aufgeteilt. Eine spielt in der Gegenwart, hier ist Pip, die Meeresbiologin die Hauptfigur. Im anderen Teil geht es hauptsächlich um Artemisia, die in der Vergangenheit lebte und sich viel mit Kräutern und Gewürzen beschäftigt hat.
Mir haben beide Geschichten an sich sehr gut gefallen, jedoch hätte ich gerne noch mehr Parallelen und Verknüpfungen untereinander gehabt.
Das Buch ist an sich eine sehr leichte Lektüre, ich habe es während eine Urlaubes genossen. Es hat mir eine schöne Lesezeit und eine gute Unterhaltung geboten. Als leichte Kost kann ich das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 30.07.2019

Ziemlich langatmig, besonders der Handlungsstrang in der Gegenwart konnte mich leider nicht wirklich begeistern

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Die Handlung des Romans spielt auf zwei Zeitebenen. Da ist in der Gegenwart die Australierin und Meeresbiologin Pip, die gerade dabei ist, ihre Doktorarbeit fertig zu stellen. Außerdem hat ihr Freund Jack ...

Die Handlung des Romans spielt auf zwei Zeitebenen. Da ist in der Gegenwart die Australierin und Meeresbiologin Pip, die gerade dabei ist, ihre Doktorarbeit fertig zu stellen. Außerdem hat ihr Freund Jack ihr einen Antrag gemacht. Unter den ersten Verlobungsgeschenken, die in Tasmanien eintreffen, sind einige uralte Kupfertöpfe von Pips Eltern aus Frankreich. In einem dieser Töpfe findet Pip eine alte Papierrolle mit Rezepten in französischer Sprache, die von einer gewissen Artemisia stammen. In der folgenden Zeit kommt es zwischen ihr und ihrem Verlobten immer wieder zu Unstimmigkeiten. Pip fühlt sich unverstanden und setzt sich selbst unter Druck, und letztendlich wird ihr anscheinend alles zu viel. Um sich über ihre Gefühle und ihre Zukunft klar zu werden, reist Pip zu verschieden europäischen Orten und begibt sich auf Artemisias Spuren. Diese führen zu einem französischen Chateau, wo Artemisia im 15 Jahrhundert als Köchin lebt und arbeitet. Das Chateau steht einerseits unter weltlicher Herrschaft, ist aber zugleich auch ein Kloster. Abt Roald mischt sich häufig in Dinge ein, die ihn eigentlich nichts angehen, vor allem nutzt er die Abwesenheit des Chevalier de Boschaud, um seine eigenen Interessen durchzusetzen. Auch wenn der Gutsherr einiges tut, um sein Gesinde und vor allem Artemisia zu schützen, so ist er eben nicht immer zur Stelle, wenn der Abt seine großen und kleinen Grausamkeiten an der Dienerschaft auslässt.

Ehrlich gesagt hatte ich mir mehr von diesem Roman versprochen, der durch ein wunderschönes Cover besticht. Der Handlungsstrang im Mittelalter und vor allem Artemisias Schicksal hat mich zwar berührt, aber es war ein langwieriger Weg, der mich durch die Geschichte führte. Weder Pip noch ihre Schwester Megs in den Abschnitten zur Gegenwart konnten mich wirklich überzeugen. Pip wirkte lange Zeit auf mich so, als wäre sie ziemlich unentschlossen, was ihr Leben angeht. Ihre Handlungen und Entscheidungen waren für mich zum Teil nicht immer nachvollziehbar. Megs steckt irgendwo im Spagat zwischen Karrierefrau und Helikopter-Mutter fest und steuert geradewegs auf eine Krise zu. Eigentlich hat Pip alle Hände voll zu tun, um mit ihrem eigenen Leben und den Problemen ihrer Familie klar zu kommen, so dass Artemisias Geschichte dadurch zeitweilig in den Hintergrund gedrängt wird.

Der Schreibstil der Autorin ist einerseits schön, aber sehr ausschweifend, und sie verzettelt sich, auf Kosten des Handlungsfortschritts, in viel zu vielen unwichtigen Details, was das Ganze zum Teil recht langatmig macht. Eine Zeitlang konnte ich es noch genießen, in Düften und feinen Zutaten zu besonderen Gerichten zu schwelgen, aber schnell war mir das dann doch zu üppig und zu geballt, und ich ertappte mich immer häufiger dabei, beim Lesen abzuschweifen und nicht recht bei der Sache zu sein. Offensichtlich fehlte mir der rote Faden und auch eine schlüssige Verknüpfung zwischen den beiden Handlungssträngen. Pips und Artemisias Geschichte laufen weitgehend parallel, aber letztendlich sind die überlieferten Rezepte und die Liebe zum Kochen und zu feinen Aromen die einzige Verbindung, die sich zwischen den beiden Frauen herausstellt. Ihre Lebenswege sind völlig unterschiedlich und haben kaum Bezug zueinander.
Insgesamt sehe ich dieses Buch als ganz nett für zwischendurch, aber es ist leider weder besonders unterhaltsam noch hat es Tiefgang oder Erinnerungswert.

Veröffentlicht am 20.04.2018

Konnte mich nicht überzeugen

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Die Vorankündigung verspricht einen Wohlfühl-Roman für alle Sinne.

Die zwei Frauen in diesem Roman trennen rund 500 Jahre und gleichzeitig verbindet sie ihre Leidenschaft für das Kochen und für die ...


Die Vorankündigung verspricht einen Wohlfühl-Roman für alle Sinne.

Die zwei Frauen in diesem Roman trennen rund 500 Jahre und gleichzeitig verbindet sie ihre Leidenschaft für das Kochen und für die Kombination der unterschiedlichsten Zutaten.

Pip Arnet ist Meeresbiologin und lebt in Tasmanien, sie steht kurz vor ihrer Doktorarbeit über Muscheln und möchte sich nicht gerne festlegen, das gilt vor allem für ihren Freund Jack. In einen Kupferkessel, ein Verlobungsgeschenk ihrer Eltern, entdeckt sie das mittelalterliche Rezepte-Büchlein einer gewissen Artemisia.
Artemisia ist Köchin an einem französischen Hof im Jahr 1487. Sie verstand es ausgezeichnet, mit Kräutern und besonderen Zutaten außergewöhnliche Gerichte zu kreieren.
Pip versucht auf ihrer Reise durch Europa dieser Artemisia näher zu kommen und etwas über sie in Erfahrung zu bringen. Dabei lernt sie aber auch sich selbst besser kennen...


Dieser Roman wurde als Wohlfühlroman für alle Sinne umworben, ich habe mich auf eine schöne kulinarische Lektüre gefreut und diese mit Einschränkungen auch erhalten.


Man taucht abwechselnd in Pips und Artemisias Leben ein, erfährt etwas von ihren Lebensumständen und ihren Möglichkeiten. Während Pip ihr Leben so ausrichten kann, wie sie es selbst bestimmt, bleibt Artemisia nur die Stelle am Hof als Köchin. Sie ist als Dienstbotin der Willkür des Abtes unterworfen und hat darunter sehr zu leiden. Als sie sich in den jungen Andreas verliebt, ist auch das dem Abt ein Dorn im Auge. Den Hof regiert ein weltlicher Herrscher und für dessen Hochzeit plant und führt Artemisia ein oppulentes Hochzeitsmahl mit mittelalterlichem Prunk.

Mir hat der Einblick ins Mittelalter mit Artemisia sehr gut gefallen. Ihr Leben wird nur über einen kurzen Zeitraum beschrieben und ich habe mit ihr gelitten, wenn sie gepeinigt, gedemütigt sowie misshandelt wurde und ich habe mit ihr Hoffnung geschöpft, als sie sich in Andreas verliebt und mit ihm einen Briefwechsel beginnt. Ihre kulinarischen Köstlichkeiten sind wahre Kunstwerke und sie hat ein großes Wissen über Kräuter, Gewürze und Lebensmittelkunde. Auch ihre Zeitgenossen sind interessant zu beobachten, man kann sich das Leben am Hofe gut vorstellen, besonders die armseligen Zustände des Gesindes. Von früh bis spät wurde gearbeitet, teilweise als Leibeigene und für einen Hungerlohn.


Pip vertieft sich in die Rezepte von Artemisia, sie zieht durch Europa und lernt kochen in erlesenen Restaurants. Doch die Verbindung zu Artemisia reißt irgendwann ab. Sie haben nur das Kochen gemein. Hier verliert sich die Autorin in vielen Gerichten, Besonderheiten der Zutaten und der Zubereitung. Am Anfang konnte ich ihr noch begeistert folgen, doch irgendwann wurde es mir zuviel. Die etlichen Kräuter und Lebensmittel überforderten mich in ihrer Masse und Vielfalt und ich hätte stattdessen lieber nur einige Gerichte vonm Hochzeitsbankett in Rezeptform erhalten. Außerdem wurde in Artemisias Küche Würfelzucker verwendet, eine Erfindung, die ein Franzose erst 1875 auf dem Markt brachte. Solche Fehler sind bei guter Recherche unnötig.


Endlich nähert sich Pip dem Château, in dem Artemisia gelebt hat und ich hoffte auf eine besondere Auflösung oder Verbindung. Das konnte mir die Autorin nicht bieten, es entwickelte sich nicht in dem Maße, wie ich es mir erhofft habe. Ein weiterer Teil der Handlung, in dem es um Pips Schwester Meg geht, konnte mich ebenfalls nicht überzeugen.


Die Verbindung der beiden Frauen blieb für mich ohne eine wichtige Aussage. Pip war mir auch nicht so sympathisch wie Artemisia. Bis zum Ende habe ich auf den entscheidenden Punkt, die wichtige Schnittstelle gehofft, womit sich beide Figuren verbinden. Ich habe den Brautstrauß als solches für mich angenommen.

Schreibtechnisch kann man der Autorin nichts vormachen. Sie beherrscht ihr Handwerk, es liegt allein an der fehlenden Schnittstelle der beiden Figuren, das mich dieser Roman nicht begeistern konnte.


Dieser Roman besticht durch die kulinarischen Gerichte vor etwa 500 Jahren an einem französischen Hof. Die Suche der neuzeitlichen Figur Pipa geht ihre eigenen Wege, sie entwickelt sich und kommt dennoch der historischen Figur nicht richtig nahe.
Ein sehr ausführlicher Roman, von dem ich mir mehr versprochen habe.