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Feelina06

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 14.08.2019

Purer Nervenkitzel

Mein Herz so schwarz
1

Evelyn White stürzt sich am Abend ihrer Hochzeit von einer Klippe in den Tod. Ihre Leiche wird nie gefunden, doch es gibt Zeugen, die den Sturz beobachtet haben. Ihr Bräutigam und ihre beste Freundin verstehen ...

Evelyn White stürzt sich am Abend ihrer Hochzeit von einer Klippe in den Tod. Ihre Leiche wird nie gefunden, doch es gibt Zeugen, die den Sturz beobachtet haben. Ihr Bräutigam und ihre beste Freundin verstehen nicht, was sie zu dieser Tat gebracht hat und versuchen dem Rätsel auf den Grund zu gehen. Dabei stoßen sie auf dunkle Geheimnisse aus dem Leben der Verstorbenen. Allmählich beginnen sie zu begreifen, dass sie die wahre Evie nie wirklich gekannt haben und dass sie die Vergangenheit besser ruhen lassen sollten.

Dieser Psychothriller stand schon lange auf meiner Wunschliste und ich wurde keineswegs enttäuscht.
Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und die Kapitel sind kurz, sodass man nur so durch die Seiten fliegt.
Die Spannung ist wahnsinnig hoch und es war mir fast nicht möglich das Buch aus der Hand zu legen. Es jagte ein Gänsehautmoment den nächsten.
Es wird abwechselnd aus verschieden Perspektiven erzählt und immer wieder erfahren wir etwas über die Vergangenheit von Evelyn. Die Geschichte ist komplex dargestellt und man erfährt nur Stück für Stück was wirklich hinter dem Ganzen steckt.

Eine wahrlich grandiose Geschichte voller Gänsehautmomente und toller Charaktere. Hier zeigt sich wie beängstigend die menschliche Psyche wirklich sein kann. Eine absolute Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 12.08.2019

Wenn etwas zerbrochenes wieder zusammen gesetzt wird

Perfectly Broken
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Brooklyn verlässt ihre Heimat Manchester um neu anzufangen. Zu viele Erinnerungen hängen mit dieser Stadt zusammen, mit denen sie endlich abschließen will. Denn hier starb ihre große Liebe bei einem schweren ...

Brooklyn verlässt ihre Heimat Manchester um neu anzufangen. Zu viele Erinnerungen hängen mit dieser Stadt zusammen, mit denen sie endlich abschließen will. Denn hier starb ihre große Liebe bei einem schweren Verkehrsunfall. Die Wohnung in Bedford ist ihre letzte Rettung. Sie sieht sogar über die Tür hinweg, die mit der Wohnung ihres Nachbarn Chase verbunden ist. Immer wieder hört sie von nebenan Gesprächsfetzen und Geräusche durch die verschlossen Tür. Brook fühlt sich auf unerklärliche Weise zu ihrem Nachbarn hingezogen und das obwohl sie ihm noch nie begegnet ist. Und dann fängt Chase an ihr zu schreiben und ihr auf dem Klavier vorzuspielen. Sie gerät in einen Strudel widersprüchlicher Gefühle, denn schließlich hat sie ihr Herz doch einem anderen versprochen.

„Perfectly Broken“ von Sarah Stankewitz stand schon sehr lange auf meiner Wunschliste und was habe ich mich gefreut, als ich es endlich in meinen Händen hielt.
Ich habe es dann auch gleich an einem Tag durch gelesen, denn diese Geschichte ist so einfühlsam, ruhig und gefühlvoll, das man gar nicht mehr aufhören konnte zu lesen.
Die Charaktere sind allesamt so sympathisch und authentisch ausgearbeitet worden, dass ich sie sofort in mein Herz geschlossen habe. Ob es nun die ruhige und in sich gekehrte Brook ist oder die direkte und humorvolle Molly, alle Charaktere sind auf ihre Weise etwas Besonderes.
Die Annäherung von Brook und Chase ist eine so wundervolle Idee, das ich am liebsten dahin geschmolzen wäre. Man spürte sofort, das dort etwas ganz magisches entsteht.
Nur der Ausgang der Geschichte hat mich dann leider doch etwas ernüchtert, denn leider hatte ich so etwas einfach schon zu häufig gelesen, aber das ist meine Meinung und natürlich absolute Geschmackssache.

Dennoch habe ich jede einzelne Seite mehr als genossen zu lesen. Das Buch ist etwas ganz besonderes und berührt einen auf eine ganz sanfte Weise. Einfach magisch.

Veröffentlicht am 05.08.2019

Ein Drache, der die Welt verändert

Silberdrache
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Der Waisenjunge Joss traut seinen Augen nicht, als ihm plötzlich ein silbernes Drachenei vor die Füße fällt. Und dabei dachte er immer Silberdrachen seien längst ausgestorben. Bald schon schlüpft der Silberdrache ...

Der Waisenjunge Joss traut seinen Augen nicht, als ihm plötzlich ein silbernes Drachenei vor die Füße fällt. Und dabei dachte er immer Silberdrachen seien längst ausgestorben. Bald schon schlüpft der Silberdrache Lysander aus dem Ei und Joss hat alle Hände voll zu tun, den kleinen Drachen zu verstecken, denn der skrupellose Clan der Lennix ist hinter dem Drachen her und sie Schrecken vor nichts zurück. In einer anderen Welt, zur selben Zeit lebt die elfjährige Sirin. Sie ist zwar mit den Erzählungen über Drachenreiter aufgewachsen, doch als ihre Mutter schwer erkrankt kann sie nicht mehr so recht an diese glauben, bis sie eines Abends einen Silberstreifen am Horizont sieht. Und schon bald stehen Joss, Lysander und Sirin im Mittelpunkt eines Kampfes zwischen den Drachen, welche die Menschheit beschützen wollen und denjenigen, die sie zerstören wollen.

„Silberdrache“ von Angie Sage ist ein spannender Auftakt in eine Welt voller Magie, Drachen und Freundschaft.
Die Geschichte ist spannend geschrieben und die Beschreibungen der Drachen sind sehr gut gelungen, sodass man sie sich bildlich vorstellen konnte.
Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, die Kapitel sind kurz und schnell gelesen, sodass man gut in die Geschichte rein kommt.
Die Charaktere sind zahlreich und es wird immer mal wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was ich ganz angenehm fand, da man so von jedem einzelnen etwas erfuhr. Jedoch wirkten die Protagonisten etwas blass und mir fehlte der Zugang zu ihnen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, das es sich hierbei um ein Kinderbuch handelt und hier steht die Spannung und natürlich die Drachen im Mittelpunkt und davon gibt es in dieser Geschichte wahrlich genug.
Eine tolle, magische und spannende Geschichte, die bestimmt zahlreiche Kinderherzen höher schlagen lässt.

Veröffentlicht am 05.08.2019

Ein Leuchtturm, eine raue Landschaft und eine Liebesgeschichte

Show me the Stars
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Liv braucht dringend eine Auszeit. Nachdem sie aufgrund eines Fehlers bei einem Interview, ihren Job verloren hat und auch im Studium, nie wirklich Zeit für sich hatte, hört sich die Anzeige, in der ein ...

Liv braucht dringend eine Auszeit. Nachdem sie aufgrund eines Fehlers bei einem Interview, ihren Job verloren hat und auch im Studium, nie wirklich Zeit für sich hatte, hört sich die Anzeige, in der ein Housesitter für einen Leuchtturm auf einer einsamen kleinen Insel vor der irischen Küste gesucht wird, genau richtig an. Liv bewirbt sich und nur wenige Wochen später steht sie vor ihrem neuen Zuhause. Und zwar zusammen mit einem gutaussehenden Iren, der ihr Herz gehörig zum Klopfen bringt.

Schon alleine, weil die Geschichte in Irland spielt, musste ich sie unbedingt Lesen, liebe ich dieses wunderschöne und raue Land einfach so sehr. Und ich wurde auch nicht enttäuscht, denn was der Autorin wirklich wahnsinnig gut gelungen ist, sind die fantastischen Beschreibungen des Landschaftsbildes. Sehr oft kam es mir so vor, als währe ich mit Liv auf ihrer einsamen Insel und würde genau wie sie dem Meer und dem Wind lauschen.
Liv fand ich auf Anhieb sympathisch und ich konnte mich in vielen Situationen sehr gut in sie hineinversetzen. Überhaupt sind die Charaktere der Geschichte sehr sympathisch und authentisch dargestellt und ich habe jeden einzelnen sehr schnell in mein Herz geschlossen.
Liv lernt man im Laufe der Geschichte sehr gut kennen und genau das hätte ich mir auch sehr für Kjer gewünscht. Aufgrund seiner tragischen Vergangenheit, ist sein Verhalten absolut nachvollziehbar, aber dennoch fiel es sehr schwer diesen Charakter näher kennenzulernen oder sich in ihn hineinzuversetzen.
Zudem hatte die Geschichte leider einige Längen und mir fehlte zwischenzeitlich etwas die Spannung. Mir ist da einfach zu wenig passiert. Zudem gab es einfach zu wenige Situationen, die mich emotional wirklich mitgenommen oder mich berührt haben.

Trotzdem ist „Show me the Stars“ ein toller Auftakt der Reihe, mit wundervollen Landschaftsbeschreibungen und sympathischen Charakteren. Ich halte auf jeden Fall Ausschau nach dem zweiten Teil.

Veröffentlicht am 31.07.2019

Wunder gibt es wirklich

Wunder & so - Falls ich dich küsse
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Die 15 jährige Lou ist dabei eine unglaubliche Reise zu machen. Mit einem wahren Traumschiff, denn die Galatea ist ähnlich eingerichtet, wie damals die Titanic. Auf Lou warten glitzernde Kronleuchter, ...

Die 15 jährige Lou ist dabei eine unglaubliche Reise zu machen. Mit einem wahren Traumschiff, denn die Galatea ist ähnlich eingerichtet, wie damals die Titanic. Auf Lou warten glitzernde Kronleuchter, Seide und Samt, bedient wird sie von einem echten Butler und beim Dinner trägt man Abendkleid und Frack. Doch kaum ist sie an Bord spürt Lou eine seltsame Verbindung zu einem geheimnisvollen Jungen. Er kommt ihr bekannt vor, und das obwohl sie ihn gar nicht kennt. Kann es sein, dass zwischen den beiden eine uralte Verbindung besteht?
„Wunder und so – Falls ich dich küsse“ von Mara Andeck ist so viel mehr, als der Titel andeutet, denn es handelt sich hier nicht nur um eine romantische Liebesgeschichte.
Alleine schon die Idee, auf einer modernen Titanic über das Meer zu schippern, finde ich fantastisch und ich wäre am liebsten sofort mit an Bord gekommen.
Die Beschreibung von Kulisse, der Kleidung und der Atmosphäre, ist wirklich hervorragend gelungen und der Einblick in ein anderes Jahrhundert ist absolut glaubwürdig rüber gekommen.
Auch die Charaktere habe durch und durch überzeugt und wirkten sympathisch und authentisch.
Diese Geschichte handelt nicht nur von der ersten großen Liebe, sondern es geht auch um Freundschaft und Mut und das es Wunder definitiv gibt.
Ein wundervolles Buch, was definitiv Lust auf mehr macht. Ich freue mich wahnsinnig auf den nächsten Teil, der im Frühjahr 2020 erscheinen soll.