Cover-Bild Waldnacht
Band 1 der Reihe "Sakka-Pienni-Reihe"
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17,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Penguin
  • Genre: Krimis & Thriller / Sonstige Spannungsromane
  • Seitenzahl: 368
  • Ersterscheinung: 20.05.2026
  • ISBN: 9783328113256
Lina Bengtsdotter

Waldnacht

Thriller - Der packende Thriller der schwedischen Bestsellerautorin
Sabine Thiele (Übersetzer)

Eine eigensinnige Ermittlerin aus dem hohen Norden, die stets am Rande des Abgrunds tanzt, ermittelt im vornehmen Stockholmer Vorort — der erste Fall für Sakka Pienni!

In einer Frühlingsnacht wird eine junge Mutter erschossen in ihrer Luxusvilla im Stockholmer Vorort Djursholm aufgefunden. Kriminalinspektorin Sakka Pienni von der Polizei Stockholm, die mit dem Fall betraut wird, sieht sich einem dichten Geflecht aus Geheimnisse und Lügen gegenüber. Und je weiter die Ermittlungen sie einnehmen, desto mehr kehren auch Sakkas eigene Kindheitserinnerungen zurück. Erinnerungen an den dunklen Norden Schwedens. Während sie alles dafür tut, den Mord in Djursholm aufzuklären, wird ihre Angst, sich selbst zu verlieren, immer größer. Und dann geschieht ein weiteren Mord …

»Waldnacht« ist der packende Auftakt der neuen Krimiserie um Kriminalinspektorin Sakka Pienni, in der Lina Bengtsdotter gekonnt die Kultur der Sami mit dem pulsierenden Leben der Hauptstadt Stockholm verbindet.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 06.06.2026

Der Preis des Schweigens

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Worum geht’s?
Eine junge Mutter wird im Luxusviertel Djursholm erschossen. Zurück bleibt ihr 2 Wochen alter Sohn. Sie hatte das perfekte Leben. Keine Feinde. Wer also wollte ihren Tod? Oder geht das Motiv ...

Worum geht’s?
Eine junge Mutter wird im Luxusviertel Djursholm erschossen. Zurück bleibt ihr 2 Wochen alter Sohn. Sie hatte das perfekte Leben. Keine Feinde. Wer also wollte ihren Tod? Oder geht das Motiv weiter zurück in die Vergangenheit? Sakka Pienni nimmt die Ermittlungen auf und schon bald gibt es einen weiteren Mord.

Meine Meinung:
Mit „Waldnacht“ lesen wir den ersten Fall um Sakka Pienni und für mich ist es zugleich das erste Buch von Lina Bengtsdotter. Und was soll ich sagen? Dieser Kriminalroman hat mich von der ersten Seite an gepackt. Der Schreibstil ist klar, präzise und schnörkellos, gleichzeitig aber unglaublich atmosphärisch. Bengtsdotter versteht es, Stimmungen einzufangen und zwischen den Zeilen eine unterschwellige Unruhe wachsen zu lassen, die einen durch das gesamte Buch begleitet. Die Wechsel zwischen Damals und heute sind dabei ebenso aufschlussreich wie verwirrend und setzen die Puzzleteile Stück für Stück zusammen, ohne zu viel preiszugeben.

Besonders gefallen haben mir die Figuren. Sakka ist eine spannende Protagonistin, die mit ihren manischen Depressionen und ihrer Synästhesie aus dem Rahmen fällt, ohne dass diese Eigenschaften ständig in den Vordergrund gedrängt werden. Eddie bildet dazu einen angenehm bodenständigen Gegenpol. Gemeinsam mit Liv und Maggie entsteht ein Ermittlerteam, das neugierig auf die kommenden Bände macht. Auch die Nebenfiguren bleiben im Gedächtnis. Filip als Sakkas Freund, aber vor allem Eugen, ihr Mentor, der trotz seiner vergleichsweise kleinen Rolle eine bemerkenswerte Präsenz entwickelt.

Obwohl wir bereits im ersten Band viel über die Figuren und ihre Hintergründe erfahren, hatte ich nie das Gefühl, dass der eigentliche Fall darunter leidet. Im Gegenteil. Die Ermittlungen bleiben durchgehend spannend und bewegen sich stellenweise fast auf Thrillerniveau. Immer wieder gibt es Momente, in denen das Tempo anzieht, neue Hinweise auftauchen oder sich scheinbar sichere Annahmen plötzlich als Irrweg entpuppen. Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung von Vergangenheit und Gegenwart. Die kurzen Rückblicke werfen lange Schatten auf die Gegenwart und ergeben erst nach und nach ein vollständiges Bild. Alte und neue Verbrechen verweben sich zu einer Geschichte über Schuld, Macht und Vergeltung. Mehr möchte ich dazu gar nicht verraten. Gleichzeitig wirft der Roman einen faszinierenden Blick hinter die makellose Fassade der Wohlhabenden. Exklusive Clubs, Privatschulen, gesellschaftliche Netzwerke und die Frage, wie viel Einfluss Geld tatsächlich kaufen kann. Es ist gleichermaßen faszinierend wie verstörend zu beobachten, wie Privilegien Menschen schützen, formen oder manchmal auch zerstören können.

Die Ermittlungen wirkten auf mich durchweg authentisch. Es gab mehrere Verdächtige, einige falsche Fährten und Wendungen, die mich immer wieder in die falsche Richtung gelenkt haben. Auf die tatsächliche Lösung wäre ich jedenfalls nicht gekommen. Als sie schließlich offenbart wurde, war sie überraschend, aber zugleich vollkommen stimmig. Auch Cecilia hat mir als Figur sehr gefallen. Mit ihrer psychischen Erkrankung bringt sie eine leicht unheimliche, beinahe mythische Atmosphäre in die Geschichte, die perfekt zu den dunklen Untertönen des Romans passt. Vor allem aber macht dieser Reihenauftakt neugierig auf Sakka selbst. Auf ihre Vergangenheit. Auf ihre Mutter. Auf den Tod ihrer Schwester. Und auf all die Schatten, die sie bis heute begleiten.

Fazit:
„Waldnacht“ ist ein atmosphärischer, vielschichtiger Kriminalroman, der weit mehr bietet als einen klassischen Mordfall. Zwischen den glänzenden Fassaden von Djursholm lauern alte Geheimnisse, verdrängte Schuld und menschliche Abgründe. Mit einer starken Ermittlerin, einem spannenden Fall und vielen offenen Fragen für die Zukunft macht Lina Bengtsdotter große Lust auf die Fortsetzung. Für mich ein rundum gelungener Reihenauftakt.

5 Sterne von mir.

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Veröffentlicht am 12.06.2026

Unblutiger, ruhiger Kriminalroman, der auf Atmosphäre, moralische Dilemma und innere Konflikte statt auf Effekthascherei und actionreiche Fallaufklärung setzt

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ine junge Frau wird in ihrem Wohnhaus, einer Villa im wohlhabenden Stockholmer Stadtteil Djursholm, tot aufgefunden. Im Schlafzimmer befindet sich ihr neugeborener Sohn.
Kriminalinspektorin Sakka Pienni ...

ine junge Frau wird in ihrem Wohnhaus, einer Villa im wohlhabenden Stockholmer Stadtteil Djursholm, tot aufgefunden. Im Schlafzimmer befindet sich ihr neugeborener Sohn.
Kriminalinspektorin Sakka Pienni der Regionalen Ermittlungsgruppe in Stockholm nimmt zusammen mit ihrem Kollegen Eddie die Ermittlungen in dem Mordfall auf. Sie versuchen ein Motiv für die Tat zu finden und stoßen dabei zunächst auf mehrere in Frage kommende Täter, die jedoch alle ein Alibi vorweisen können.
Sakka ermittelt unermüdlich weiter, wahrend der Fall durch ein weiteres Opfer unübersichtlicher wird und wird dabei zunehmend mit dunklen Erinnerungen an ihre Kindheit in der Heimat in Norrland konfrontiert. Zudem kostet sie der Kampf gegen ihre bipolare Störung, die sie vor ihren Kollegen und selbst ihrem Partner verbirgt, Kraft.

"Waldnacht” ist der erste Band der skandinavischen Krimireihe um Kriminalinspektorin Sakka Pienni, die einen Mord aufklären soll und zeitgleich mit einem Kindheitstrauma und einer angeschlagenen psychischen Gesundheit umgehen muss.

Der Roman schildert in der Gegenwart die Verbrechensaufklärung, die vom Schweigen einer streng religiösen Familie und dem abgeschotteten Leben des Opfers behindert wird. Dabei sind die Ermittlungen stark von der Hauptfigur Sakka geprägt, die an ihre psychischen Grenzen gerät und gefährlich nah ab einer manischen Phase impulsiv handelt.
Daneben gibt es einzelne Kapitel aus der Vergangenheit, die von einer einsamen Teenagerin aus unsicheren Familienverhältnissen handeln, die sich einer elitären Gruppe Jugendlicher annähert .

Das Setting auf beiden Erzählebenen ist düster, rau und melancholisch - typisch nordic noir - und verleiht der Geschichte eine beklemmende Atmosphäre. Sowohl der aktuelle undurchsichtige Fall der grausamen Hinrichtung einer jungen Mutter und die Umstände eines weiteren Todesfalls, als auch die Frage, in welchem Zusammenhang der Erzählstrang um das 14- jährige Mädchen in der Vergangenheit mit diesen Ereignissen steht, sorgen für anhaltende Spannung.

"Waldnacht” ist ein unblutiger, ruhiger Kriminalroman, in dem nicht allein die Fallaufklärung im Vordergrund steht. Der Roman ist charaktergetrieben, setzt auf Atmosphäre, moralische Dilemma und innere Konflikte statt auf Effekthascherei und actionreiche Fallaufklärung und lässt in Bezug auf nachfolgende Bände Raum für Entwicklung der Hauptfigur, deren Erkrankung gleichzeitig Stärke und Schwäche bei der Arbeit ist

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Veröffentlicht am 04.06.2026

Hinter perfekten Fassaden

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Inhalt: Eine junge Mutter wird in einer Villa in einem wohlhabenden Stockholmer Vorort erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Kommissarin Sakka Pienni. Doch wer könnte ein Motiv haben, eine ...

Inhalt: Eine junge Mutter wird in einer Villa in einem wohlhabenden Stockholmer Vorort erschossen aufgefunden. Die Ermittlungen übernimmt Kommissarin Sakka Pienni. Doch wer könnte ein Motiv haben, eine Frau zu töten, die nach außen hin ein perfektes Leben führte und scheinbar keine Feinde hatte?

Mein Leseeindruck: Die Reihe um Charlie Lager von Lina Bengtsdotter lese ich sehr gerne. Deshalb war ich neugierig auf ihre neue Krimireihe und wollte unbedingt die Ermittlerin Sakka Pienni kennenlernen.

Sakka ist eine außergewöhnliche und vielschichtige Protagonistin. Als Samin wird sie von ihrer Herkunft geprägt, zugleich beeinflussen ihre manische Depression, ihre Synästhesie und traumatische Kindheitserinnerungen ihre Wahrnehmung und ihr Handeln. Sie gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden, sondern geht den Dingen beharrlich auf den Grund, auch wenn sie dadurch immer wieder mit ihren Kollegen aneinandergerät.

Auch der Schreibstil der Autorin hat mich erneut überzeugt. Flüssig und atmosphärisch führt er durch die Handlung. Rückblicke in die Vergangenheit sorgen dafür, dass sich die Hintergründe des Falls Stück für Stück erschließen. Gleichzeitig wirft der Roman einen interessanten Blick hinter die Fassaden einer vermeintlich perfekten Welt aus Luxusimmobilien, Privatclubs und exklusiven Internaten, hinter denen sich zahlreiche Geheimnisse verbergen.

Der Krimi lebt vor allem von sorgfältiger und analytischer Ermittlungsarbeit und setzt weniger auf Action oder spektakuläre Wendungen. Das hat mich gut unterhalten, auch wenn ich relativ früh eine Vermutung zur Auflösung hatte, die sich letztlich bestätigt hat.

Fazit: Ein atmosphärischer Kriminalroman mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin und einem interessanten Blick auf die Abgründe hinter perfekten Fassaden. Wer charakterstarke Figuren und klassische Ermittlungsarbeit schätzt, wird mit diesem Reihenauftakt gut unterhalten.

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Veröffentlicht am 31.05.2026

Neue Reihe der Autorin

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Der Krimi hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Es war sehr gut zu lesen und sehr unterhaltsam. Die Schreibweise war flüssig und auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Aber mir war es ...

Der Krimi hat mich mit gemischten Gefühlen zurückgelassen. Es war sehr gut zu lesen und sehr unterhaltsam. Die Schreibweise war flüssig und auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Aber mir war es bisschen zu viel 08/15. Von mir gibt es 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Für jemanden, der nicht so viele Bücher liest, wahrscheinlich ein 5 Sterne Buch. Dieser Krimi war übrigens der Auftakt der Sakka Pienni Reihe. Ich freue mich bereits auf die Fortsetzung.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Neue Reihe

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Sikka arbeitet bei der Mordkommission in Stockholm. Ein neuer Fall betrifft eine junge Frau, die seit zwei Wochen Mutter ist und in einer reichen Gegend wohnt. Angeblich ist die Ehe glücklich und sie hat ...

Sikka arbeitet bei der Mordkommission in Stockholm. Ein neuer Fall betrifft eine junge Frau, die seit zwei Wochen Mutter ist und in einer reichen Gegend wohnt. Angeblich ist die Ehe glücklich und sie hat keine Feinde. Alle in Frage kommenden Personen haben ein sicheres Alibi. Die Ermittlungen treten auf der Stelle. Als kurz darauf der Stiefsohn Selbstmord begeht, scheint der Fall klar. Allerdings nicht für Sikka.

Das Buch ist der Beginn einer neuen Reihe. Es ist nicht schlecht. Wie von der Autorin gewohnt, ist es sehr gut lesbar. Die Ermittlungen sind nachvollziehbar. Die handelnden Personen teilweise sehr interessant. Allerdings war die Hauptperson für mich ziemlich zwiespältig und, auch wenn es die Handlungen erklärt, war es mir deutlich viel zu viel Privates dabei. Ich mag eher Bücher, die sich rein um die Ermittlungen drehen und wo weniger das Private im Vordergrund steht. Trotzdem gibt es von mir eine Leseempfehlung.

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