Cover-Bild Erdbeeren und Zigarettenqualm
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14,99
inkl. MwSt
  • Verlag: Ecco Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: zeitgenössisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Ersterscheinung: 25.02.2025
  • ISBN: 9783753001272
Madeline Docherty

Erdbeeren und Zigarettenqualm

Roman
Yasemin Dinçer (Übersetzer)

»Der Schmerz, in sich selbst hineinzuwachsen, und die Intensität einer alles verzehrenden Frauenfreundschaft werden wunderbar eingefangen« ROSE WILDING

Du verlierst deine Jungfräulichkeit an einen Jungen aus deinem Gendertheorie-Seminar, und die erste Person, der du davon erzählst, ist Ella.
Ella ist mit dir auf der Party, als du zum ersten Mal ein Mädchen küsst.
Und Ella bringt dich in die Notaufnahme, als du die erste Diagnose erhältst.
In den nächsten Jahren hast du eine Reihe von Beziehungen und Jobs, lebst ein schnelles, unstetes Leben, aber du kannst dich immer darauf verlassen, dass Ella für dich da ist – bis der Alkoholkonsum und die Partys, die Krankenhausbesuche und die nächtlichen Anrufe die Grenzen eurer Freundschaft verwischen und daraus etwas Unausgewogenes und Fragiles entsteht, das Gefahr läuft, ganz zu zerbrechen.
Das Schlimme daran ist, dass du es kommen siehst. Das Schlimmste daran ist, dass du nicht weißt, wie du es verhindern kannst ...

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.03.2025

Eine lebendige Geschichte

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Für mich ist 'Erdbeeren und Zigarettenqualm' eine Geschichte aus dem Leben.

Nicht nur der Titel hat mich verzaubert, auch die Protagonist:innen. Wir begleiten die Erzählerin durch intensive Jahre, mit ...

Für mich ist 'Erdbeeren und Zigarettenqualm' eine Geschichte aus dem Leben.

Nicht nur der Titel hat mich verzaubert, auch die Protagonist:innen. Wir begleiten die Erzählerin durch intensive Jahre, mit vielen Höhen und Tiefen und allem was zu den 20-ern dazu gehört: eine besondere Freundschaft, Liebschaften, die kommen und gehen, das Hinterfragen des eigenen Handelns (oder eben das genaue Gegenteil), der Umgang mit einer Krankheit, die gesellschaftlich viel ignoriert wird... Viele wichtige Themen auf knapp 250 Seiten, ich bin überrascht, wie gut Madeline Docherty dies hinbekommen hat.

Der Schreibstil hat mich komplett überzeugt, die direkte Ansprache an die Leser:innen war mir fremd und vielleicht gerade deswegen noch ein bisschen fesselnder, ohne aber zu intensiv zu sein. Ich bin gespannt auf alles weitere der Autorin und kann diesen Debütroman von ganzem Herzen nur empfehlen!

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Veröffentlicht am 25.02.2025

Scheinbar harmlose Krankheit

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Gleich zu Beginn: ich bin beeindruckt! Dieses Buch lag gestern in meinem Briefkasten, und nun habe ich es direkt beendet.
Im Debüt- Roman der sehr jungen (und beeindruckenden!) Autorin Madeline ...

Gleich zu Beginn: ich bin beeindruckt! Dieses Buch lag gestern in meinem Briefkasten, und nun habe ich es direkt beendet.
Im Debüt- Roman der sehr jungen (und beeindruckenden!) Autorin Madeline Docherty geht es um Ella und "dich". Dieses Buch ist etwas ganz besonderes, denn die Autorin spricht dich an - du spielst also eine Rolle in dem Buch und hast direkt eine intensive Verbindung. Es geht um das Heranwachsen und Ausprobieren einer jungen Generation, um Sex, Drogen und Alkohol. Und es geht um die scheinbar harmlose Frauenkrankheit Endometriose. Diese spielt im Buch von Anfang bis zum Ende eine ganz zentrale Rolle, wir leiden und fühlen mit den Protagonistinnen mit. Wir erleben wir Freundschaften leben und auch zerbrechen und was das mit uns macht. Ich mochte und verstand sie, dann wiederum nicht. Ich durchlebte verschiedenste Gefühlswelten, am Ende jedoch kann ich sagen: ein beeindruckendes Buch! Da ich alterstechnisch noch nicht zu weit von der Generation Z weg bin, kann ich mich noch gut in die Jugendzeit reinversetzen. Was ich allerdings absolut unterschätzt hat (Schande auf mein Haupt!) ist diese Krankheit! Danke für dieses wichtige Buch! Danke für diese beeindruckende Reise. Ein Buch, dass mit definitiv im Kopf bleibt!

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Veröffentlicht am 13.04.2025

Packend

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Erdbeeren und Zigarettenqualm von Madeleine Docherty war großartig! Das Cover gefällt mir sehr gut und passt auch zu den Inhalten des Buches.

In dem Buch geht es um eine Protagonistin, die wir in ihren ...

Erdbeeren und Zigarettenqualm von Madeleine Docherty war großartig! Das Cover gefällt mir sehr gut und passt auch zu den Inhalten des Buches.

In dem Buch geht es um eine Protagonistin, die wir in ihren frühen 20ern begleiten. Sie lernt sich selbst kennen, probiert sich mit Alkohol und Liebschaften aus und wird immer wieder aufgehalten von ihren Schmerzen durch ihre Endometriose. Wir begleiten sie auf ihrem Weg zur Diagnose und erfahren vieles über ihren Leidensweg.

Der Schreibstil war sehr interessant. Die Autorin hat über die Protagonistin immer in zweiter Person Singular gesprochen. Außerdem nutzt sie für die wörtliche Rede keine Anführungszeichen.

Ich kann Kaffe und Zigarettenqualm sehr empfehlen. Das Buch schafft Sichtbarkeit für die Betroffenen der Krankheit Endometriose und den Leiden, die mit dieser Krankheit kommen auch die Liebesgeschichten in dem Buch haben mich gepackt und die Protagonistin ist sehr authentisch. Ich wollte eigentlich die ganze Geschichte über wissen, ob sie noch die Kurve kriegt…

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Pageturner

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"Erdbeeren und Zigarettenqualm" von Madeline Docherty wurde geschrieben, um die Erfahrungen der Autorin mit dem Frausein und chronischer Krankheit zu verarbeiten. Unter dieser Prämisse lässt sich das Buch ...

"Erdbeeren und Zigarettenqualm" von Madeline Docherty wurde geschrieben, um die Erfahrungen der Autorin mit dem Frausein und chronischer Krankheit zu verarbeiten. Unter dieser Prämisse lässt sich das Buch auch gut lesen, das in der eher seltenen Du-Perspektive geschrieben ist. Diese selten genutzte Perspektive war zunächst etwas ungewohnt. lies sich dann jedoch sehr zügig lesen. Auch Dank des angenehmen Schreibstils, in Übersetzung durch Yasemin Dinçer. Durch die Perspektive habe ich mich der Protagonistin gleich viel näher gefühlt. Dennoch blieb sie mir gleichermaßen fremd und viele Entscheidungen konnte ich nur bedingt nachvollziehen. Die Charakterbildung der Protagonistin ist insgesamt jedoch gut gelungen, sie ist nicht zu eindimensional, wirkt authentisch in ihrer Orientierungslosigkeit. Die Auseinandersetzung mit der chronischen Erkrankung Endometriose habe ich bisher noch nicht oft gelesen, daher finde ich diese Perspektive wichtig und notwendig.
Die Handlung als solche ist rasant, fasst eine rastlose und orientierungslose Zeit des Erwachsenwerdens zusammen. Dabei wird jedoch auch ein übermäßiger Alkohol- und Drogenkonsum normalisiert und nicht weiter eingeordnet. Dennoch ist dieses Buch ein echter Pageturner, bei dem ich immer wissen wollte, wie es weiter geht.

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Veröffentlicht am 28.02.2025

Im Zentrum des Romans geht es um Endometriose und mehr.

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Das Cover spricht sicher junge Partygänger:innen an, passend zum Buchinhalt. Der Buchtitel irritiert etwas, da vor allem Erdbeeren überhaupt kein zentrales Thema sind. Die Szenerien spielen in Glasgow, ...

Das Cover spricht sicher junge Partygänger:innen an, passend zum Buchinhalt. Der Buchtitel irritiert etwas, da vor allem Erdbeeren überhaupt kein zentrales Thema sind. Die Szenerien spielen in Glasgow, Edinburgh, Aberdeen, Belgien, Wales etc. mit der Darstellung von Dinnerparties, zügellosen Drogen-schwangeren Studentenfeiern, vielen Krankenhausaufenthalten oft in der Notaufnahme. Eine alles verzehrende Frauenfreundschaft zwischen Ella und einer namenslosen, problembehafteten Person in der zweiten Person Singular, beginnend im Alter von 18 Jahren im Erstsemester ihres Gendertheorieseminars, entwickelt sich bis zu deren Alter von 27 Jahren zu einer schmerzhaften Realität auf deren Weg zur Selbstfindung. Die Hauptperson ist bisexuell, chronisch krank an Endometriose, gepaart mit selbstzerstörerischen Depressionen. Die Beschreibung ihres über die Jahre unsteten Lebens in einer Reihe von mehr heterosexuellen, stets kurzen Beziehungen und Jobs macht verständlich, wieviel an Belastung die Freundschaft mit Ella erträgt. Der Schreibstil erfasst die Fragilität und diese Grenzen überzeugend, realistisch. Das Erwachsenwerden mit familiären Rückblicken und der krankhafte Verlauf dieser Endometriose stellen einen sehr schmerzhaften Prozess dar – unbeschönigt in klarer Wortwahl. Ein tieferer Einblick in Queerness mit diversen Nebencharakteren unterbleibt.
De innere Zerrissenheit und die selbstzerstörerischen Gedanken der Protagonistin berühren.

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