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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: btb
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: allgemein und literarisch
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 320
  • Ersterscheinung: 11.03.2026
  • ISBN: 9783442775910
Maja Lunde

Für immer

Roman - Stell dir vor, du hättest alle Zeit der Welt – der SPIEGEL-Bestseller
Ursel Allenstein (Übersetzer)

Stell dir vor, du hättest alle Zeit der Welt – der SPIEGEL-Bestseller von Maja Lunde, jetzt im Taschenbuch

An einem Tag Anfang Juni kommt die Zeit leise zum Stehen. Niemand stirbt mehr, niemand wird mehr geboren. Der Ausnahmezustand ändert das Lebensgefühl der Menschen: Die Rentnerin Margo will sofort auf Reisen gehen – doch ihr Ehemann Otto möchte seine geliebten Balkonblumen nicht allein lassen. Die Fotografin Jenny gönnt sich mit ihrer Familie einen verlängerten Aufenthalt im Sommerhaus. Trotzdem plagt sie das Gefühl, etwas Wichtiges zu verpassen. Und die Krankenschwester Eva spürt die große Sorge der Schwangeren. Überall im Land rätselt man, warum die Menschen aus dem Lauf der Zeit herausgefallen sind. Nur in der Natur – bei Pflanzen und Tieren – geht dagegen der Kreislauf von Werden und Vergehen unvermindert weiter. Feinfühlig und mit viel Wärme schreibt Maja Lunde in ihrem neuen großen Roman über das Leben im Jetzt, unsere Verbindung zur Natur und die Zeit, die uns bleibt.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 24.05.2025

Gut geschriebenes, dystopisches Gedankenexperiment, das mich aber jetzt nicht vom Hocker gerissen hat.

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Ein interessantes und durchaus gut geschriebenes, dystopisches Gedankenexperiment, in dem die Menschen quasi in der Zeit einfrieren, während die Natur und die Tiere um sie herum ganz normal weiterleben ...

Ein interessantes und durchaus gut geschriebenes, dystopisches Gedankenexperiment, in dem die Menschen quasi in der Zeit einfrieren, während die Natur und die Tiere um sie herum ganz normal weiterleben und -wachsen und auch altern.

Der Mensch jedoch hat keinen Hunger oder Durst mehr, die Haare und Nägel wachsen nicht mehr, aber auch schwerwiegende Krankheiten, wie Krebs und sonstige Schmerzen und Gebrechen, werden in ihrer Entwicklung gestoppt.

Schwangere können nicht gebären, da auch die Ungeborenen nicht mehr wachsen. Menschen, die Unfälle hatten und längst tot sein müssten, verharren in einer Art Schwebezustand. Sich selbst umzubringen ist dementsprechend auch nicht mehr möglich.

Und in diesem Szenario begleiten wir nun einige Protagonisten während ihres Alltags und in ihren Gedankengängen. Was nützt es einem, wenn man nicht mehr sterben kann, sich aber irgendwann die Langeweile und Perspektivlosigkeit einschleicht?

Warum sollte man überhaupt noch arbeiten gehen? Berufszweige, wie Bestatter oder Lebensmittelhersteller, werden de facto gar nicht mehr gebraucht.

Und wie damit umgehen, wenn die Zeit plötzlich wieder normal läuft und sich der Krebs zurück in den Körper frisst? Was ist wirklich wichtig im Leben und warum ist gerade die Endlichkeit so kostbar?

Der Roman ist definitiv lesenswert, hat mich jetzt aber nicht sonderlich tief berührt oder neue Erkenntnisse geschenkt. Trotzdem regt er natürlich zum Nachdenken an. Maja Lunde hat einen schönen Schreibstil und ich werde noch mehr von ihr lesen.

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