Profilbild von bookworm72

bookworm72

Lesejury Profi
offline

bookworm72 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit bookworm72 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 17.02.2020

Eine ergreifende deutsch-türkische Liebesgeschichte in Berlin der 20er Jahre

Die Madonna im Pelzmantel
0

Der Türke Raif Efendi lebt in Ankara und ist ein stiller, unscheinbarer Zeitgenosse. Er arbeitet als Übersetzer für eine Firma, wo man ihn trotz seiner guten Leistungen und seines Fleißes kaum beachtet ...

Der Türke Raif Efendi lebt in Ankara und ist ein stiller, unscheinbarer Zeitgenosse. Er arbeitet als Übersetzer für eine Firma, wo man ihn trotz seiner guten Leistungen und seines Fleißes kaum beachtet geschweige denn schätzt. Auch zu Hause wird er nur geduldet, obwohl er die Familie ernährt und sich um die meisten Angelegenheiten kümmert. Raif erträgt dies ohne zu klagen und scheint diese Behandlung als sein Schicksal zu akzeptieren. Als er eines Tages schwer krank wird, erfährt sein jüngerer Bürokollege durch Zufall, dass der auf den ersten Blick so unscheinbare Mann seit vielen Jahren ein Geheimnis mit sich herumträgt, das mit seiner bewegten Vergangenheit zusammenhängt. Damals lebte der junge Raif Efendi in Berlin, wo er die Liebe seines Lebens traf...

Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und bin sehr glücklich darüber! Es ist eines der Bücher, die wie der Protagonist von Sabahattin Ali sind: Nach außen unscheinbar und langweilig, offenbaren sie doch, wenn man sich näher mit ihnen beschäftigt, ihre Tiefgründigkeit und ihre Schönheit. Die Geschichte Raif Efendis ist wie ein kostbares Juwel in einer schlichten Schachtel. Auch wenn dieser Vergleich sehr pathetisch klingt, so finde ich ihn für dieses Buch angemessen und absolut passend: Eingebettet in eine recht kurze Rahmenerzählung wird hier eine tieftraurige und doch wunderschöne Liebesgeschichte geschildert, die von seltener Originalität ist. Ein junger Türke, der in Berlin die Kunst der Seifensiederei erlernen sollte, um später in der Heimat die Geschäfte seines Vaters besser führen zu können, lernt durch Zufall eine junge, exzentrische Malerin kennen. Raif kennt bereits ihr Gesicht von einem Selbstporträt, das er in einer Galerie entdeckt und das ihn vollkommen in seinen Bann gezogen hat. Die Begegnung mit der realen Maria wird Raifs Leben für immer verändern... Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, aber ich würde gern allen, die beim Lesen auch etwas riskieren und bereit sind, etwas Neues zu entdecken, dieses Buch ans Herz legen. Ich hoffe, sie werden nicht enttäuscht sein! Für mich ist der Autor Sabahattin Ali wie ein Zauberer, der mich in fremde Welten entführt hat: zuerst in die exotische Türkei, nach Ankara und dann nach Deutschland, in das nicht weniger aufregende Berlin der 20er Jahre. Vor dieser Kulisse, die er sehr stimmungsvoll zu schildern vermag, findet die Begegnung von Raif und Maria statt. Ihre Geschichte wird in einer Sprache erzählt, die nicht nur schön, sondern auch von unglaublicher Intensität ist. Dadurch, dass Raif als Ich-Erzähler selbst zu Wort kommt, bekommen wir einen besonders intimen Einblick in seine Gedanken und Gefühle. Ich konnte mich dadurch mühelos in ihn hineinversetzen, fieberte und litt mit. Ja, dieses kleine und soweit ich weiß relativ unbekannte Buch hat es in sich... Mich hat es jedenfalls so richtig in seinen Bann gezogen, von daher: fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung!


Veröffentlicht am 17.02.2020

Komm, ich tröste dich!

Die perfekte Strafe
0

Ein besonders perfider Mörder treibt sein Unwesen in Edinburgh: Er tötet den nächsten Angehörigen einer Person, deren Vertrauen er sich im Vorfeld erschlichen hat und kommt dann als Tröster getarnt, um ...

Ein besonders perfider Mörder treibt sein Unwesen in Edinburgh: Er tötet den nächsten Angehörigen einer Person, deren Vertrauen er sich im Vorfeld erschlichen hat und kommt dann als Tröster getarnt, um sich am Leid der Hinterbliebenen zu ergötzen. Seine letzten Taten – der Mord an einem jungen Mädchen und an der Leiterin einer Wohltätigkeitsorganisation – werden von der Polizei zunächst für tragische Unfälle ohne Fremdverschulden gehalten, doch schon bald weisen merkwürdige Details darauf hin, dass die beiden Frauen in Wahrheit vergiftet wurden. Detective Chief Inspector Ava Turner und Detective Inspector Luc Callanach suchen fieberhaft nach dem Täter, wohl wissend, dass er bald wieder zuschlagen könnte...

Da mich sowohl „Die perfekte Gefährtin“ als auch „Die perfekte Unschuld“ begeisterten und ich nach der Lektüre zum Fan von Helen Fields wurde, habe mich schon riesig auf den dritten Band der Reihe gefreut. Meine Hoffnung, dass ich auch diesmal gut unterhalten werde, hat sich erfüllt. Mit „Die perfekte Strafe“ liefert die Autorin erneut ein Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte. Wie davor punktet es mit einem gut durchdachten, interessanten Plot, rasantem Erzähltempo, überraschenden Wendungen und jeder Menge Spannung. Hinzu kommen die toll gezeichneten Charaktere, allen voran die beiden Ermittler Turner und Callanach, die ich bereits bei den vorausgegangenen Bändern liebgewonnen habe. Die Tatsache, dass wir als Leser den Ermittlern einen Schritt voraus sind, den Einblick in die Gedankenwelt des Mörders bekommen und in seine Pläne eingeweiht werden, schmälert die Spannung nicht im Geringsten. Ganz im Gegenteil: Man fiebert noch mehr mit, weil man weiß, was der Täter vorhat und bangt um Menschen, die er als Opfer auserkoren hat... Es ist auch immer wieder faszinierend, wie gut sich die Autorin in einen Psychopathen hineinversetzen und uns seine gruseligen Gedankengänge vermitteln kann. Ich bin zwar keine Psychologin oder Psychiaterin, aber auf mich wirken ihre Darstellungen sehr überzeugend. Interessant und einfühlsam beschrieben fand ich auch Ava Turners inneren Konflikt, in den sie in diesem Band gerät: Sie entdeckt, dass ihr langjähriger Vorgesetzter und geliebter Mentor, an dessen Selbstmord sie nicht glauben kann, in der Vergangenheit offenbar seine Prinzipien verraten und schwerwiegende Fehler begangen hat. Diese Entdeckung wirft Ava aus der Bahn und stellt sie vor eine äußerst schwierige Entscheidung. Die Autorin versteht es, die moralischen Zweifel und die Zerrissenheit der Protagonistin gekonnt zu schildern und macht sie damit noch lebendiger.

Eine kurze Anmerkung zum Cover: Der schwarze Hintergrund und das Insekt darauf sind inzwischen ein Erkennungszeichen der Reihe und passen aus meiner Sicht perfekt zu der düsteren Atmosphäre der Romane.

Mein Fazit: Ein weiterer hochspannender und toll geschriebener Thriller von Helen Fields, bei dem man als Fan des Genres voll auf seine Kosten kommt – von mir fünf Sterne!



  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 17.02.2020

Spannender Thriller mit einem besonderen Ermittlerduo

Blutige Gnade
2

Fast zeitgleich ereignen sich in Frankfurt zwei rätselhafte Morde. In einer Villa findet man die Bewohnerin tot, erwürgt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Einbruch hin, doch anscheinend wurde ...

Fast zeitgleich ereignen sich in Frankfurt zwei rätselhafte Morde. In einer Villa findet man die Bewohnerin tot, erwürgt. Auf den ersten Blick deutet alles auf einen Einbruch hin, doch anscheinend wurde nichts gestohlen. Dann wird auf einer Baustelle die grausam zugerichtete Leiche eines Mannes aufgefunden. Das Opfer war Enthüllungsjournalist und offenbar einer äußerst brisanten Story auf der Spur, die es demnächst an die Öffentlichkeit bringen wollte. Worum ging es bei seiner Entdeckung, die der Mann mit Folter und Tod bezahlen musste? Die Ermittlungen führen die Kriminalbeamten Mara Billinsky (die aufgrund ihrer äußeren Erscheinung "die Krähe“ genannt wird) und ihren Kollegen Jan Rosen zunächst in einen zwielichtigen Massagesalon, in die Welt der Prostitution, der Drogen und der russischen Mafia. Doch ist diese Fährte tatsächlich richtig? Die Suche nach Antworten und Tätern gestaltet sich äußerst schwierig. Und schon bald geschieht der nächste Mord...

„Blutige Gnade“ war mein erstes Buch aus der Mara Billinsky-Reihe. Ich habe bereits im Vorfeld mehrere begeisterte Kritiken zu den früheren Bänden gelesen und so war meine Erwartungshaltung dementsprechend hoch. Ich muss gestehen, ich war sehr gespannt auf die „Krähe“ und hoffte auf gute Unterhaltung. Meine Hoffnung wurde nicht enttäuscht: Es erwarteten mich ein interessanter, gut durchdachter Plot, angenehmer und abwechslungsreicher Schreibstil und eine ordentliche Portion Spannung. Flottes Erzähltempo und der häufige Perspektivenwechsel tragen ebenfalls dazu bei, dass beim Lesen keine Langeweile aufkommt. Leo Born greift zudem ein hochaktuelles Thema auf, das definitiv nach Aufmerksamkeit in der Gesellschaft verlangt und bietet damit nicht nur die gewünschte Unterhaltung, sondern regt auch zum Nach- bzw. in gewisser Hinsicht sogar zum Umdenken an.

Ganz besonders punktet das Buch mit tollen, lebendig gezeichneten Charakteren. Mit Mara Billinsky und Jan Rosen hat der Autor ein außergewöhnliches Ermittlerpaar kreiert, das unterschiedlicher kaum sein könnte. Der unangepassten, einzelgängerischen „Krähe“, die mit ihrer forschen, sehr direkten Art und dem zuweilen ruppigen Verhalten provoziert und aneckt, steht als Kollege ausgerechnet ein sensibler, vorsichtiger und etwas biederer „Spatz“ zur Seite. Die eine oder andere Auseinandersetzung ist damit vorprogrammiert. Und doch haben Mara und Rosen trotz ihrer Unterschiede eines gemeinsam: beide sind grundehrliche und rechtschaffene Menschen, die Ungerechtigkeit und Verbrechen nicht dulden und alles daran setzen, diese zu bekämpfen. Da ihre Haltung diesbezüglich die gleiche ist, funktionieren sie als Duo überraschend gut. Manchmal ist ihre Andersartigkeit sogar von Vorteil, da sie sich gegenseitig ergänzen und mit ihren Stärken zuweilen die Schwächen des Partners ausgleichen. Durch ihre Ecken und Kanten wirken diese Figuren sehr menschlich und liebenswürdig und wachsen dem Leser ans Herz. Die Passagen mir Mara und Rosen weisen darüber hinaus oft eine Situationskomik auf, die dem Roman zugute kommt. Man muss einfach schmunzeln und diese kurzen humorvollen Momente lockern die ansonsten recht düstere Atmosphäre auf.

Ein Lob verdient auch die Darstellung anderer Charaktere, bei der Leo Born sein Talent beweist, menschliche Regungen und Emotionen nicht nur gut zu beobachten, sondern auch einfühlsam und ausdrucksstark zu schildern. So werden die Figuren für den Leser präsent und ihre Beweggründe nachvollziehbar. Durch den gezielten Einsatz der personalen Erzählperspektive bekommt man einen sehr intimen Einblick in die Gedankenwelt der Figur und man kann sich gut in sie hineinversetzen. Besonders beeindruckend fand ich in diesem Zusammenhang die Textpassagen, in denen es um Pawel geht. Seine Geschichte ist von einer Tragik, die kaum einen Leser kalt lassen dürfte. Ich zumindest konnte nicht anders als mitfühlen und mitleiden...

Zu erwähnen wäre noch die gelungene graphische Gestaltung des Buches. Die Krähe auf dem Cover – die bereits ein festes Erkennungszeichen der Reihe geworden ist - und der dunkle Hintergrund passen perfekt zum Thema des Buches und stimmen den Leser auf die spannende Lektüre ein.

Fazit: Mit „Blutige Gnade“ hat Leo Born einen interessanten und gut geschriebenen Krimi geliefert, der mit seinem aktuellen Thema sehr gut den Nerv der Zeit trifft. Ich für meinen Teil wurde gut unterhalten und bin mir sicher, dass es nicht meine letzte Begegnung mit der „Krähe“ war

  • Spannung
  • Cover
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
Veröffentlicht am 13.01.2020

Sehr unterhaltsam!

Das Fest
0

Weihnachten steht vor der Tür, doch bei Luther Krank will sich die Vorfreude auf das Fest nicht einstellen. Der alljährliche Trubel und Streß sind ihm eher ein Greuel und als Finanzberater weiß er allzu ...

Weihnachten steht vor der Tür, doch bei Luther Krank will sich die Vorfreude auf das Fest nicht einstellen. Der alljährliche Trubel und Streß sind ihm eher ein Greuel und als Finanzberater weiß er allzu gut, dass man vor Weihnachten immer unnötig viel Geld ausgibt. Er nutzt den Umstand, dass sich ihre einzige Tochter Blaire gerade in Peru befindet und überredet seine Frau Nora, dem ganzen Tohuwabohu den Rücken zu kehren und statt zu feiern auf eine Kreuzfahrt in die Karibik zu gehen. Die beiden freuen sich und treffen Vorbereitungen, doch sie haben die Rechnung ohne ihre Nachbarn gemacht. Diese können gar nicht begreifen, dass man Weihnachten einfach ausfallen lassen kann und wollen die Entscheidung der Kranks keineswegs akzeptieren...

Eigentlich habe ich dieses Buch in den Urlaub mitgenommen in dem Glauben, dass es ein typischer Grisham-Roman sein wird, ein spannender Krimi halt, bei dem man mitfiebern kann. Nach den ersten Seiten wusste ich, dass es dem nicht so ist und war zugegebenermaßen etwas enttäuscht. Ich habe aber weiter gelesen und musste feststellen, dass es ein Glücksfall war. Das Buch ist einfach wunderbar - eine tolle Satire auf den weihnachtlichen Konsumwahnsinn, stellenweise zum Brüllen komisch und gleichzeitig ein herzerwärmender Roman über die Kraft der Freundschaft und der Liebe. Die Charaktere sind total sympathisch und wachsen einem ans Herz und obwohl es sich um keinen Krimi handelt, ist die Handlung durchaus spannend, sodass ich irgendwann mit dem Lesen gar nicht aufhören konnte. Auch der Schluss hat mich absolut überzeugt und in eine richtig gute Stimmung versetzt

Alles in allem ist dieser "Grisham mal ganz anders" aus meiner Sicht genauso gelungen wie seine packenden Thriller und ich kann den Roman jedem, der Lust auf einige unterhaltsame Lesestunden ohne Nervenkitzel und Blutvergießen hat, wärmstens empfehlen

Veröffentlicht am 13.12.2019

Spannende Unterhaltung mit viel Atmosphäre

Schattengrund
0

Die 17-jährige Nicola wird aus heiterem Himmel zum Notar bestellt und erfährt, dass sie von ihrer verstorbenen Tante Kiana "Schattengrund", ein Haus im Harz geerbt hat. Doch an die Erbschaft sind merkwürdige ...

Die 17-jährige Nicola wird aus heiterem Himmel zum Notar bestellt und erfährt, dass sie von ihrer verstorbenen Tante Kiana "Schattengrund", ein Haus im Harz geerbt hat. Doch an die Erbschaft sind merkwürdige Bedingungen geknüpft. Nico muss Aufgaben lösen, mit denen sie nichts anfangen kann. Verstörend ist auch die Reaktion ihrer Eltern: Sie sind kategorisch dagegen, dass sie das Erbe annimmt. Nico bekommt mit, dass sie Angst um sie haben und dass sie etwas Schlimmes vor ihr verbergen. Kurz entschlossen und ohne Wissen der Eltern macht sie sich an einem Wochenende auf den Weg, um das geerbte Haus mit eigenen Augen zu sehen. Doch der Aufenthalt in Siebenlehen, einem abgelegenen Dorf, an dessen Rand Schattengrund liegt, wird zu einem Alptraum. Nico wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, es kommen nach und nach Sachen ans Licht , die sie als Kind verdrängt hat. Und es gibt dort jemand, der ihr offenbar alles andere als wohlgesonnen ist und vor nichts zurückschreckt, sodass Nico um ihr Leben bangen muss...

Das Buch macht bereits mit dem Cover auf sich aufmerksam. Das düstere Bild einer Landschaft mit einem einsamen Haus, vor dem sich kontrastvoll die leuchtend rote Kinderschaukel abhebt und die ebenfalls roten, leicht verwischten Titelbuchstaben lassen den Leser ein schlimmes Geheimnis ahnen. Ich war neugierig, noch bevor ich mit dem Lesen angefangen habe. Das Cover verspricht nicht zu viel, im Gegenteil: Der Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen Bann gezogen und verzauberte mich mit seiner Atmosphäre. Ich konnte mir lebhaft ein verschneites Dorf mitten im Harz vorstellen, spürte fast die Kälte und hörte den Schnee unter den Schuhen guietschen... Elisabeth Herrmann gelingt es meisterhaft, die Spannung aufzubauen und bis zum Schluss aufrechtzuerhalten. Auch die Romanfiguren sind gut entworfen und realistisch. Man kann sich sie sehr gut vorstellen und in manche sogar hineinversetzen. Die Protagonistin ist sehr sympathisch und man kann nicht anders, als mit ihr zu fiebern und zu bangen. Auch den Schluss fand ich glaubwürdig und gelungen.

Alles in allem ist "Schattengrund" ein toll geschriebener und packender Thriller, den ich wärmstens empfehlen kann! Mein Tipp: Lesen Sie ihn an einem kalten Abend, warm eingekuschelt auf dem Sofa, am besten wenn draußen ein Unwetter herrscht - ein Genuss