Cover-Bild Teufelsspring
Band 4 der Reihe "Kriminalhauptkommissar Wim Schneider"
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15,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Gmeiner-Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Cosy Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 384
  • Ersterscheinung: 12.02.2025
  • ISBN: 9783839208236
Mario Bekeschus

Teufelsspring

Niedersachsen-Krimi
Der Mord an der jungen Joelle Winter erschüttert die Öffentlichkeit. Der Leichenfundort direkt neben dem historischen Pissoir im Braunschweiger Museumpark sorgt für Aufsehen und Gerüchte. Kommissar Wim Schneider und seine Kollegin Rosalie Helmer nehmen die Ermittlungen auf und stoßen auf Parallelen zu einem mysteriösen Cold Case aus dem Jahr 1993. Gibt es eine Verbindung nach Hannover? Die Spuren führen zur düsteren Sage vom „Teufelsspring“ und einem gut gehüteten Geheimnis.

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.09.2025

Der brisante letzte Fall für Wim

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Der vierte Fall für Wim Schneider und Rosalie Helmer hat es wieder in sich. Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen, denn es ist der letzte Teil einer tollen Reihe von ...

Der vierte Fall für Wim Schneider und Rosalie Helmer hat es wieder in sich. Ich habe dieses Buch mit einem lachenden und einem weinenden Auge gelesen, denn es ist der letzte Teil einer tollen Reihe von Niedersachsenkrimis mit viel Lokalkolorit und sehr lebensechten Figuren. Auch der Bezug und die Orte in Braunschweig gefallen mir wieder gut und ich war mit dem Buch mal wieder in der Stadt wandern.
Der Autor hat, wie in jedem Buch der Reihe, ein gesellschaftlich nicht einfaches Thema, gut recherchiert und in den Kriminalfall verwoben. Eigentlich sind es hier sogar zwei wichtige Themen, nämlich Missstände in der Pflege und queere Sichtbarkeit in der Gesellschaft. Beide Themen werden tiefgründig beleuchtet und regen sehr zum Nachdenken. Der Schreibstil ist wie gewohnt klasse und die Verknüpfung mit einem Cold Case finde ich wunderbar. Ich werde die Charaktere, die ich lieben gelernt habe, sehr vermissen und der nicht ganz verknüpfte Faden Wim und Biggi ist - schade. Da hätte ich mir so sehr ein anderes Ende gewünscht. Doch das tut dem tollen Buch keinen Abbruch. Ich kann es einfach nur weiter empfehlen für sehr spannende Lesestunden. Danke dafür!

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Veröffentlicht am 13.05.2025

Prost, Gemeinde!

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Die junge Joelle Winter wird ermordet aufgefunden, Kommissar Wim Schneider nimmt zusammen mit seiner Kollegin Rosalie Helmer die Ermittlungen auf. Zufällig stößt Wims frühere Partnerin auf einen Cold Case ...

Die junge Joelle Winter wird ermordet aufgefunden, Kommissar Wim Schneider nimmt zusammen mit seiner Kollegin Rosalie Helmer die Ermittlungen auf. Zufällig stößt Wims frühere Partnerin auf einen Cold Case aus dem Jahr 1993 und findet Parallelen zum aktuellen Fall, die nach Hannover führen.

„Es begann mit »Gaußberg« im Frühling, setzte sich fort mit »Hinter Liebfrauen« im Sommer, zeigte mit »Im Eichtal« Wims düsterste Momente im nebeligen Herbst und bildet nun einen Abschluss mit »Teufelsspring« in einem hartnäckigen Winter.“ (Seite 372)

Beim vorliegenden Buch handelt es sich um den vierten Teil der Reihe mit Kommissar Wim Schneider, die mich seit unglaublichen vier Jahren begleitet. Die Fälle selbst sind hierbei in sich abgeschlossen, aufgrund der immer tiefergehenden Verflechtungen der Personen miteinander möchte ich jedoch dazu raten, die Reihenfolge einzuhalten. Besonders dieser Band bezieht sich auf einige zurückliegende Ereignisse und das Lesen ohne Vorwissen würde dazu führen, dass bestimmte Situationen einfach nicht richtig gedeutet werden können.

Bereits zum vierten Mal durfte ich dem speziellen, aber durchaus liebenswerten Kommissar Wim Schneider über die Schulter schauen, ihm und seinen Kollegen sowie anderen mal mehr, mal weniger sympathischen Figuren dabei zusehen, wie sie Fälle aufklären, Freundschaften schließen oder sich verkrachen, Spuren verfolgen, falsche Wege einschlagen, echte Indizien finden und Erfolge erzielen, indem sie den oder die Täter aufspüren und der gerechten Strafe zuführen. Besonders gefiel mir, dass der Fokus nicht ausschließlich auf Kommissar Wim Schneider lag, sondern permanent ein Wechsel der Perspektive erfolgte, der einen Einblick möglich machte, der weit über die Ermittlungsarbeit hinausging. Dies und der großartige Humor machten die Lektüre zu einem unvergleichlichen Erlebnis.

Wieder einmal bin ich begeistert, wie gut der Autor es geschafft hat, die verschiedenen Erzählstränge so passend miteinander zu verbinden, dass zuletzt alles phantastisch zusammenfand und keine Fragen offen blieben. Einige falsche Fährten und überraschende Wendungen später steuerte die Geschichte auf ein Finale zu, das mich vollständig zufriedenstellte, sogar auf den letzten Seiten kam keine Langeweile auf. Der Abgang mit einem Paukenschlag war typisch für den Protagonisten, ich hoffe sehr, dass nach den vier Jahreszeiten noch ein Nachspiel folgt, schließlich habe ich noch lange nicht genug. Für mich der absolute Höhepunkt der tollen Reihe, die mich wunderbar unterhalten hat.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Ein spannungsgelqdener vierter Fall für Wim und Co.

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Inhalt: Ein neuer Fall für die Braunschweiger Ermittler Wim Schneider und Rosalie Helmer: Die Leiche der 20-jährigen Joelle Winter wird im Museumspark aufgefunden. Während Wim und Rosalie sich tiefer in ...

Inhalt: Ein neuer Fall für die Braunschweiger Ermittler Wim Schneider und Rosalie Helmer: Die Leiche der 20-jährigen Joelle Winter wird im Museumspark aufgefunden. Während Wim und Rosalie sich tiefer in die – nicht einfache – Vergangenheit von Joelle graben, erhalten sie unverhofft einen Anruf von Wims ehemaliger Kollegin Biggi Höfgens (die jüngst vorläufig den Kontakt zu Wim abgebrochen hatte): Zufällig ist sie auf einen bereits seit 30 Jahren ungelösten Cold Case gestoßen, der sich im Braunschweiger Land zugetragen hat und auffällige Ähnlichkeiten zum aktuellen Mordfall aufweist…

Persönliche Meinung: „Teufelsspring“ ist der vierte Niedersachen-Krimi von Mario Bekeschus, der sich um den Ermittler Wim Schneider dreht. Die einzelnen Fälle der Bände sind in sich abgeschlossen, sodass sich die Krimis unabhängig voneinander lesen lassen. Da in der Reihe aber das Privatleben der auftretenden Figuren eine große Rolle spielt, ist es für ein besseres Verständnis sinnvoll, die Reihe chronologisch zu lesen. Die Handlung besteht aus mehreren Erzählsträngen: einerseits die Ermittlung im aktuellen Mordfall um Joelle, andererseits die Ermittlungen im Cold Case. Daneben findet ein weiterer Strang in der Seniorenresidenz „Leugärten“ statt, in der – während Wims Schwester dort temporär untergebracht ist – Merkwürdiges geschieht. Alle drei Erzählstränge haben ihren ganz eigenen Spannungsbogen und besonderen Reiz, sodass „Teufelsspring“ eine abwechslungsreiche und kurzweilige Lektüre ist. Erzählt wird die Handlung aus einer Vielzahl von Perspektiven, was für ein schönes Tempo sorgt: Neben Wim, Rosalie und Biggi kommen u.a. Mads (ein Polizeianwärter), Hinnerk (ein Bekannter von Mads) und verschiedene Angestellte der Seniorenresidenz zu Wort. Dabei scheinen einzelne Figuren mehr zu Wissen, als sie preisgeben, wodurch weiter Spannung entsteht. Die Handlung generell ist fesselnd und endet mit kaum zu erwartenden Aufdeckungen. Insgesamt ist „Teufelsspring“ ein spannender und unterhaltsamer Kriminalroman, der für einige kurzweilige Stunden sorgt.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Beziehungen, Seniorenwohnheim, Mord im Park

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Dieses Mal haben Kriminalhauptkommissar Wim Schneider und seine Kollegin Rosalie Helmer gleich mehrere „Baustellen“. Ein Mord, der Parallelen zu einem Cold Case aufweist.
Mysteriöse Vorkommnisse in einem ...

Dieses Mal haben Kriminalhauptkommissar Wim Schneider und seine Kollegin Rosalie Helmer gleich mehrere „Baustellen“. Ein Mord, der Parallelen zu einem Cold Case aufweist.
Mysteriöse Vorkommnisse in einem Seniorenheim, die von den Bewohnern nicht näher benannt werden. Und dann ist da auch noch das Privatleben, welches bei den Beiden eher zu kurz kommt, was natürlich auch zu Problemen führt.
Mario Bekeschus schreibt sehr spannend und hat seine Figuren sehr gut charakterisiert. Er schafft tolle Spannungsbögen und verbindet wichtige Themen mit dem aktuellen Kriminalfall.
Ich mag seinen Erzählstil und seine einfühlsame Beschreibungen. Ein Krimi, der auch zum Nachdenken und Hinschauen auffordert.

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Veröffentlicht am 19.03.2025

Wieder grandios geschrieben

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Rezension zu Teufelsspring von Mario Bekeschus

Ein guter Krimi ist mehr als nur eine spannende Geschichte – er kann ein Spiegel der Gesellschaft sein. Genau das schafft Teufelsspring, der vierte und vorerst ...

Rezension zu Teufelsspring von Mario Bekeschus

Ein guter Krimi ist mehr als nur eine spannende Geschichte – er kann ein Spiegel der Gesellschaft sein. Genau das schafft Teufelsspring, der vierte und vorerst letzte Band der Krimireihe um Kommissar Wim Schneider. Von der ersten Seite an hat mich die Geschichte gepackt: Der Mord an Joelle Winter und die düstere Verbindung zu einem Cold Case aus den 90ern sorgen für eine durchweg fesselnde Ermittlung.

Doch dieses Buch ist weit mehr als nur ein packender Kriminalfall. Mario Bekeschus hat es geschafft, gesellschaftlich relevante Themen wie queere Sichtbarkeit und Missstände in der Pflege authentisch in die Handlung einzubinden. Die queeren Figuren stehen nicht nur am Rand, sondern sind tief in die Geschichte verwoben.

Der Schreibstil ist packend, die Charaktere authentisch und mit einer großartigen Dynamik versehen. Wim Schneider und Rosalie Helmer haben sich für mich als grandioses Ermittler-Duo etabliert, und ich hoffe inständig, dass dies nicht ihr letzter Fall gewesen ist.

Teufelsspring ist ein Krimi, der nicht nur Spannung bietet, sondern auch Mut beweist – für Themen, die im Literaturbetrieb oft zu kurz kommen. Ein Buch, das fesselt, berührt und lange nachhallt. Ein absolutes Must-Read für alle Krimi-Fans!

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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