Cover-Bild Die Mädchenwiese
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12,99
inkl. MwSt
  • Verlag: epubli
  • Themenbereich: Belletristik - Kriminalromane und Mystery
  • Genre: Krimis & Thriller / Krimis & Thriller
  • Seitenzahl: 420
  • Ersterscheinung: 05.03.2019
  • ISBN: 9783748517511
Martin Krist

Die Mädchenwiese

Thriller
SIE SIND JUNG. SIE SIND SCHÖN. KEINER HÖRT IHREN TODESSCHREI.



Die alte Frau sieht alles kommen. Sie findet die grausam ermordeten Mädchen. Sie kennt ihren Mörder. Aber sie wird schweigen. Der kleine Junge bangt um seine verschwundene Schwester, denn er hat etwas gesehen. Er will reden, doch niemand hört ihm zu ...



Seit Alex Lindner vor Jahren seinen Dienst als Kommissar quittiert hat, lebt er zurückgezogen in der Provinz. Als auch hier ein Mädchen verschwindet, weiß er: Der Mann, den er damals vergeblich jagte, ist zurück. Diesmal muss er ihn fangen, denn der Blutzoll wird steigen.



Der Erfolgsthriller von Bestsellerautor Martin Krist in neuer Ausstattung.



»Garantiert auch bei 36 Grad Gänsehaut.«

(Nina George, Focus)



»Ein kalter Schauer nach dem anderen!«

(Miriam Voßmann, Krimikiste.de)



»Er ist spannend, richtig spannend – der Thriller von Martin Krist. Seite um Seite ein Auf und Ab der Gefühle.«

(Claudia Keikus, Berliner Kurier)



»Beeindruckendes Tempo und steile Spannungskurve ... Ein Thriller, der diese Bezeichnung ohne Zweifel verdient.«

(Martina Turbanisch, Fluchtpunkt Lesen)



»Ein Meisterwerk – atemberaubender, präziser und formvollendeter wie dieses Buch kann ein Thriller kaum sein. Meine Hochachtung.«

(Martha Küppers, Voices of the Street)

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.09.2020

Dominosteine

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„Dinge passieren einfach, ob Sie wollen oder nicht, und sie setzen Ereignisse in Gang, gegen die Sie noch viel weniger ausrichten können.“

„Die Mädchenwiese“ ist ein Thriller von Martin Krist. Er erschien ...

„Dinge passieren einfach, ob Sie wollen oder nicht, und sie setzen Ereignisse in Gang, gegen die Sie noch viel weniger ausrichten können.“

„Die Mädchenwiese“ ist ein Thriller von Martin Krist. Er erschien erstmalig 2012 im Ullstein Verlag und wurde 2019 bei R&K neuaufgelegt.
Im beschaulichen Finkenwerda verschwindet ein Mädchen. Während die Polizei noch daran glaubt, dass das Mädchen weggelaufen ist, steht für den ehemaligen Kommissar Lindner bereits fest: Der Serienmörder, der ihm vor einigen Jahren entkam, ist zurück…

Brutal. Fesselnd. Grausam – „Die Mädchenwiese“ ist definitiv nichts für schwache Nerven.
Spannend und nervenaufreibend beginnt die Suche nach der verschwundenen Lisa und nur langsam reiht sich Puzzlestück an Puzzlestück. Auf geschickte Art und Weise verknüpft Martin Krist unterschiedliche Erzählstränge und -perspektiven miteinander und lässt den Leser in eine grausame Welt, unweit von Berlin, eintauchen. Im Laufe des Romans entsteht dabei ein Gesamtbild, das den Täter aber bis zum Schluss verschleiert. Die Spannung bleibt dabei während der gesamten Handlung auf einem hohen Niveau, die Geschichte unvorhersehbar.
Geschickte Wendungen und ein unglaublich guter Handlungsverlauf stellen eine rhetorische Meisterleistung des Autoren dar und obwohl die Geschehnisse für meinen Geschmack teilweise etwas zu detailliert geschildert wurden, hat der Thriller mich gefesselt und auf makabre Weise gefesselt.
Nicht nur einmal musste ich beim Lesen schlucken und hätte mir am liebsten die Augen zu gehalten und umgeschaltet. Schonungslos werden die Handlungen des Täters beschrieben, gnadenlos die Geschehnisse beschildert, die den Täter erst zu dem machten, was er ist.
Dabei gibt es nicht nur ein Opfer, sondern gleich mehrere, die aus ihrer Rolle einfach nicht herauskommen, wodurch neben dem verschwundenen Mädchen auch das Thema Missbrauch in der eigenen Familie thematisiert wird.
Martin Krist schafft es, den Leser zu fesseln und emotional zu berühren. Obwohl der Thriller an vielen Stellen unglaublich brutal scheint, ist gerade diese Brutalität und Gnadenlosigkeit ein Teil dessen, was dem Thriller sein geniales Auftreten verleiht.
Neben dem gut gestalteten Plot sind auch die Figuren authentisch dargestellt und gut charakterisiert. Konflikte, Sorgen und Gefühle sind anschaulich beschrieben, die Perspektivwechsel zeigen deutlich, wie unterschiedlich Menschen in Stresssituationen reagieren und wie wenig Erwachsene Kindern manchmal zuhören.
Lisas Bruder Sam tat mir an vielen Stellen einfach nur Leid und ich habe mir so sehr gewünscht, dass ihn jemand mal ernst nimmt und sich in der Art um ihn kümmert, wie er es verdient hätte…
Auch mit Berta hatte ich unglaubliches Mitleid und konnte kaum begreifen, wie viel Pech man im Leben haben kann…

Mein Fazit: „Mädchenwiese“ ist definitiv kein Thriller für schwache Nerven, aber unglaublich spannend und rhetorisch geschickt geschrieben - mit garantiertem Gänsehautfaktor. Obwohl ich mich beim Lesen teilweise tatsächlich etwas unwohl gefühlt habe und manche Passagen mit ihrer Schonungslosigkeit jenseits meiner Wohlfühlzone lagen gebe ich dem Thriller 5 von 5 Sternen, da ich ihn für ein großartiges Buch halte, das definitiv für eingefleischte Thrillerfans geschrieben wurde.

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Veröffentlicht am 16.06.2020

Düsterer Thriller: Die Mädchenwiese

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Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar ...

Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar Opfer eines Verbrechens geworden? Ihr Bruder Sam macht sich sorgen und er ist nicht der einzige. Nach und nach breitet sich im gesamten Dorf Finkenwerda immer mehr Panik aus, denn vor drei Jahren ereignete sich eine grausame Tat. Die "Bestie" tötete auf grausame Art ein bildhübsches, junges Mädchen. Und weitere Frauen folgten. Könnte nun Lisa das gleiche Schicksal widerfahren sein?
Der Kneipenbesitzer Alex Lindner, ein ehemaliger Polizist, macht sich auf eigene Faust auf die Suche des Mörders, denn die "Bestie" von damals wurde noch nicht gefasst...
Und was ist mit der alten Berte, die im Dorf als Hexe bekannt ist? Was weiß sie über den Mörder, der sein Unwesen treibt? Berte ist diejenige, die die getöteten Mädchen findet, aber versucht diese zu verstecken, damit sie nicht so schnell gefunden werden. Sie ahnt, wer die "Bestie" ist...

Meine Meinung:
Die Grundstimmung des Buches "Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist durchgehend schaurig-düster gehalten. Dadurch erscheinen die grausamen Taten noch erschreckender. Und genau das macht einen guten Thriller aus.
Erzählt wird die Handlung aus vielen Perspektiven: Berte, Alex Linder, Lisa, Sam und Laura Theis (Lisas und Sams Mutter). Anfangs gerät man dadurch in Verwirrung, da nicht nur die Perspektive wechselt, sondern auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterschieden werden muss. Zudem kommt noch, dass an einigen Stellen des Thrillers die Handlung rasend schnell voran schreitet und sich manchmal jedoch in die Länge zieht. Dennoch werden diese Durststrecken von der Spannung um das Rätsel der "Bestie" überschattet, sodass jeder Thriller-Liebhaber auf seine Kosten. Durch die detaillierte Beschreibung der Schrecknisse aus Bertes Sicht muss aber gesagt werden, dass schwache Nerven hier Fehl am Platz sind.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass "Die Mädchenwiese" wirklich lesenswert ist, auch wenn es kleine Kritikpunkte zu bemängeln gibt...

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Veröffentlicht am 19.03.2019

Spannend

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Mädchenwiese, das klingt nett, harmlos und irgendwie niedlich. Doch die Bedeutung dieses Ortes hat sich gewandelt, plötzlich wird eine Tote dort abgelegt. Und Lisa, die Tochter von Laura, ist verschwunden. ...

Mädchenwiese, das klingt nett, harmlos und irgendwie niedlich. Doch die Bedeutung dieses Ortes hat sich gewandelt, plötzlich wird eine Tote dort abgelegt. Und Lisa, die Tochter von Laura, ist verschwunden. Ist die Sechzehnjährige wirklich nur abgehauen, weil sie die Schnauze voll hat von ihrer ewig nörgelnden, seit Kurzem alleinerziehenden Mutter? Ihr kleiner Bruder Sam weiß etwas, doch er hat versprochen, zu schweigen. Er, der von den großeren Kindern immer nur geärgert wird, ist für mich neben Berta, der „Dorfhexe“, eine der interessantesten Figuren der Geschichte. Wie er sich der Angst um seine Schwester stellt, und, weil ihm niemand zuhört, selbst aktiv wird, ist nachvollziehbar und liebenswert beschrieben. Die Handlung springt immer wieder in die Vergangenheit, als Berta jung war, Träume hatte. So begreift man als Leser langsam, welche Ereignisse von damals ihre bösen, tödlichen Schatten bis in die Gegenwart werfen.

Laura als hoffnungslos überforderte Mutter, die alles richtig machen will und doch das Gefühl hat, nichts wirklich hinzubekommen. Alex, der Expolizist, der nun die Dorfkneipe führt und selbst einen dunklen Fleck in seiner Vergangenheit hat. Frank, Lauras Nachbar, Schwager und ermittelnder Polizist. Lisa, die verschwunden ist ... Fast alle Figuren wirken sehr lebensecht und unverwechselbar mit ihren Sehnsüchten und in ihrer Unperfektheit. Manche Szene wollte in meinem Kopf aber einfach kein schlüssiges Bild ergeben, z.B. Lisas Begegnung mit Silke und wie sie gemeinsam herumkichern. Oder die Auflösung, weil aus meiner Sicht lange nichts an der Figur auf „die Bestie“ hindeutete. Natürlich sollte das, wie die vielen gut platzierten Cliffhanger, die Spannung erhöhen. Aber in so einem Fall fühle ich mich als Leser ein bisschen an der Nase herumgeführt. Auch zeitlich hatte ich ein Problem mit der Einordnung von Berta, der „Greisin“, die lt. meiner Rechnung um die 60 Jahre als sein müsste. Diese kleinen Stolpersteinchen ändern aber nichts daran, dass ich mich richtig gut unterhalten gefühlt habe und das Buch innerhalb von zwei Tagen durchlesen musste.

Fazit: Ein geschickt und spannend konstruierter Thriller. Leseempfehlung. 4****

Veröffentlicht am 18.03.2019

Überzeugend gruslig

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Werbesprüche sind ja oft übertrieben blumig und nicht unbedingt glaubwürdig. Bei "Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist das anders: Auf dem Buchrücken steht "Hochspannung bis zur letzten Seite" und dem ...

Werbesprüche sind ja oft übertrieben blumig und nicht unbedingt glaubwürdig. Bei "Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist das anders: Auf dem Buchrücken steht "Hochspannung bis zur letzten Seite" und dem kann ich uneingeschrenkt zustimmen. Die Geschichte ist sehr spannend und durch die schnellen "Szenenwechsel" entsteht ein hohen Erzähltempo. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Die verschiedenen Handlungsstränge, die zu Beginn anscheinend nur wenig miteinander zu tun haben, werden nach und nach sehr geschickt verknüpft. Martin Krist versteht es außerdem, den Leser irrezuleiten, so dass ich bis zum Schluss nicht geahnt habe, wer der wahre Täter ist.