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Veröffentlicht am 16.06.2020

"Happy Family" von David Safier

Happy Family
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*Inhalt:

Die Wünschmanns sind alles andere als eine glückliche Famile. Während die Mutter Emma ihren eigenen Buchladen kaum davor bewahren kann pleite zu gehen, verbringt ihr Mann Frank viel mehr Zet ...

*Inhalt:

Die Wünschmanns sind alles andere als eine glückliche Famile. Während die Mutter Emma ihren eigenen Buchladen kaum davor bewahren kann pleite zu gehen, verbringt ihr Mann Frank viel mehr Zet mit seiner Arbeit, als mit seiner Familie. Auch bei Tochter Fee läuft es alles andere als rund, denn das pubertierende Mädchen hat keinen Plan für ihr Leben und nimmt die Schule deshalb nicht allzu ernst. Und der überaus intelligente kleine Max taucht lieber in Fantasiewelten aus Büchern ein, als an der übrigen Gesellschaft teilzunehmen. Als die vier nach einem Fest von einer Hexe verflucht werden, beginnt für die Familie ein Alptraum Realtät zu werden. Emma ist eine Vampirin, Frank Frankensteins Monster, Fee eine Mumie und Max ein Werwolf. Nun beginnt eine Jagd nach der Hexe, von der sie wollen, dass die Verwandlung rückgängig gemacht wird. Doch es läuft anders als geplant und die Wünschmanns haben mit einigen Komplikationen zu kämpfen...



Meine Meinung:*

David Safiers neuer Roman, gespickt mit Humor der Extraklasse, lässt sich durch den unglaublich guten Schreibstil schnell lesen. Besonders durch die Gegenwartsbezogenheit (Stefanie-Meyer-Hype, Lady Gaga,...) wird das Buch dem Leser noch faszinerender, fesselnder und attraktiver vorgeführt. Den Lachmuskeln bleibt nichts erspart. Mit den Protagonisten kann man sich gut identifizieren, den die Eigenschaften der Charaktere sind in jeder Familie wiederzufnden. Die Story an sich ist etwas schräg, aber man ist nichts anderes von David Safier gewohnt. Das Buch bringt jedenfalls ein paar heitere Lesestunden, die man nicht so schnell wieder vergisst. Die "Happy Familiy" wird noch lange im Kopf bleiben und daran erinnern, dass die eigene Familie das Wichitgste ist, was es gibt. Mir hat das Buch gut gefallen und werde es auf jeden Fall weiterempfehlen!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2020

Düsterer Thriller: Die Mädchenwiese

Die Mädchenwiese
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Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar ...

Inhalt:
16 Jahre ist sie alt: Lisa Theis. Lisa wird vermisst. Doch was ist passiert? Ist sie von zu Hause einfach nur ausgerissen, oder steckt mehr hinter ihrem Verschwinden? Ist sie vielleicht sogar Opfer eines Verbrechens geworden? Ihr Bruder Sam macht sich sorgen und er ist nicht der einzige. Nach und nach breitet sich im gesamten Dorf Finkenwerda immer mehr Panik aus, denn vor drei Jahren ereignete sich eine grausame Tat. Die "Bestie" tötete auf grausame Art ein bildhübsches, junges Mädchen. Und weitere Frauen folgten. Könnte nun Lisa das gleiche Schicksal widerfahren sein?
Der Kneipenbesitzer Alex Lindner, ein ehemaliger Polizist, macht sich auf eigene Faust auf die Suche des Mörders, denn die "Bestie" von damals wurde noch nicht gefasst...
Und was ist mit der alten Berte, die im Dorf als Hexe bekannt ist? Was weiß sie über den Mörder, der sein Unwesen treibt? Berte ist diejenige, die die getöteten Mädchen findet, aber versucht diese zu verstecken, damit sie nicht so schnell gefunden werden. Sie ahnt, wer die "Bestie" ist...

Meine Meinung:
Die Grundstimmung des Buches "Die Mädchenwiese" von Martin Krist ist durchgehend schaurig-düster gehalten. Dadurch erscheinen die grausamen Taten noch erschreckender. Und genau das macht einen guten Thriller aus.
Erzählt wird die Handlung aus vielen Perspektiven: Berte, Alex Linder, Lisa, Sam und Laura Theis (Lisas und Sams Mutter). Anfangs gerät man dadurch in Verwirrung, da nicht nur die Perspektive wechselt, sondern auch zwischen Gegenwart und Vergangenheit unterschieden werden muss. Zudem kommt noch, dass an einigen Stellen des Thrillers die Handlung rasend schnell voran schreitet und sich manchmal jedoch in die Länge zieht. Dennoch werden diese Durststrecken von der Spannung um das Rätsel der "Bestie" überschattet, sodass jeder Thriller-Liebhaber auf seine Kosten. Durch die detaillierte Beschreibung der Schrecknisse aus Bertes Sicht muss aber gesagt werden, dass schwache Nerven hier Fehl am Platz sind.
Insgesamt lässt sich also sagen, dass "Die Mädchenwiese" wirklich lesenswert ist, auch wenn es kleine Kritikpunkte zu bemängeln gibt...

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.06.2020

Politik mal anders...

Mr. President – Macht ist sexy
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Charlotte Wells möchte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Als Kind bekam sie durch ihren Vater Einblick in die Welt der Politik. Anfangs noch begeistert wuchs ihr die Politik zunehmend zu Kopf. ...

Charlotte Wells möchte eigentlich ein ganz normales Leben führen. Als Kind bekam sie durch ihren Vater Einblick in die Welt der Politik. Anfangs noch begeistert wuchs ihr die Politik zunehmend zu Kopf.
Als sie jedoch nach ihrem Studienabschluss das Angebot erhält dem Wahlkampfteam des jungen Präsidentenanwärters Matthew Hamilton beizutreten, zögert sie nur kurz. Denn solch eine Chance dem gutaussehenden Mann Matthew noch einmal so nahe zu kommen, bekommt sie sicherlich nicht mehr so einfach.
Allerdings gestaltet sich das Ganze schwieriger als gedacht, denn so sehr die Beiden der gegenseitigen Anziehung auch nachgeben möchten, es bringt seine Karriere in Gefahr und das möchte er keinesfalls.

Politik ist zäh und langwierig... das Klischee von dem man ausgeht. Leider kann man dies auch von manchen Abschnitten des Buches sagen. Im Großen und Ganzen ist es dennoch lesenswert. Die Story selbst ist mal etwas anderes, auch wenn die Lovestory, die dahinter steckt dem klassischen Ablauf entspricht.
Der Perspektivenwechsel zwischen Charlotte und Matthew passt gut, so sind beide Sichtweisen erkennbar und nachvollziehbar.

Mal abwarten was der nächste Teil mit sich bringt... eine Steigerung ist jedenfalls möglich!

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Hoher Unterhaltungswert!

Der Duft von Pinienkernen
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Greta und Katrin kann eigentlich nichts trennen. Sie sind beste Freundinnen und teilen so gut wie fast alles miteinander... nämlich eine gemeinsame Wohnung, als auch die Nudelbar im Herzen Münchens. Allerdings ...

Greta und Katrin kann eigentlich nichts trennen. Sie sind beste Freundinnen und teilen so gut wie fast alles miteinander... nämlich eine gemeinsame Wohnung, als auch die Nudelbar im Herzen Münchens. Allerdings wird ihnen gerade diese innige Freundschaft zum Verhängnis. Denn was liegt näher, dass die Beiden auch den gleichen Männergeschmack haben. Und Katrins Freund nutzt diese Gelegenheit zum Leidwesen von Greta aus. Die Freundschaft zwischen Katrin und Greta zerbricht und damit auch das Leben, das sie sich zusammen aufgebaut haben.
Aus diesem Grund versucht sich Greta, indem sie das Angebot ein mediterranes Kochbuch zu schreiben annimmt, an einem Neuanfang. Dieser Weg führt sie nach Italien und lässt sie quasi in die Fußstapfen ihrer geliebten Großmutter treten. Diese Reise führt sie nicht nur durch die Küche Italiens, sondern auch zu sich selbst...

Das wunderschöne, in warmen Farben gehaltene Cover verspricht einen Ausflug in das Land der mediterranen Küche, wodurch man direkt hinweg träumen möchte.

Der Schreibstil ist sehr locker und flüssig, genau wie es in einem Roman der Fall sein sollte.
Ich mag die Protagonistin Greta. Sie ist eine Frau, der es wichtig ist, etwas aus Leidenschaft zu tun, auch wenn der Weg steinig und hart ist. Auf jeden Fall ein Vorbild für jede Frau.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es sich hierbei um einen sehr unterhaltsamen, zum Träumen einladenden Roman handelt, mit dem man der Realität ins schöne Italien entfliehen kann.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 14.06.2020

Mit Liebe, Zimt und Zucker lebt es sich leichter!

Liebe, Zimt und Zucker
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Der Roman "Liebe, Zimt und Zucker" handelt von der Protagonistin Marit Jansen, die in Sachen Beziehungen nicht gerade viel Glück hat.

Marit beschließt nach ihrem Master-Abschluss zu ihrem Freund Toby ...

Der Roman "Liebe, Zimt und Zucker" handelt von der Protagonistin Marit Jansen, die in Sachen Beziehungen nicht gerade viel Glück hat.

Marit beschließt nach ihrem Master-Abschluss zu ihrem Freund Toby zu ziehen, den sie während des Studiums kennengelernt hat. Von der Großstadt Hamburg in das kleine überschaubare Altberg. So packt sie sobald wie möglich all ihre Sachen um ihrer großen Liebe zu folgen, der dort das Familienunternehmen weiterühren wird. Doch als sie vor dessen Tür steht, wird sie von ihm auf eiskalte Weise abserviert.
Unschlüssig wie es nun weitergehen soll, fängt sie in dem einzigen Coffee-Shop der Stadt zu Arbeiten an.
So werden Marits Gefühle nach kurzer Zeit komplett durcheinander gebracht...

Julia Hanel überzeugt mit ihrer unheimlich frischen Art zu Schreiben und schafft mit ihrer Liebesgeschichte einen kurzweiligen Ausflug in das kleine, aber feine Altberg, das auf den zweiten Blick mehr zu bieten hat, als man denkt. Die Figuren sind alle sehr sympathisch dargestellt, vor allem der Senior Emil Tischbein,
Wenn auch etwas vorhersehbar, so ist der Roman dennoch sehr unterhaltsam und man möchte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen bis auch die letzte Seite des Buches zufällt.
Ich bin gespannt auf weitere Romane der Autorin Julia Hanel.

  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere