Herzensbuch
Henry, Quin und Josh gehören zu diesen broken bookish Teens, die einem nur das Herz brechen können. Ich könnte mir eine Verfilmung so gut vorstellen Richtung Perks of beeing a Wallflower, mit NZ Setting. ...
Henry, Quin und Josh gehören zu diesen broken bookish Teens, die einem nur das Herz brechen können. Ich könnte mir eine Verfilmung so gut vorstellen Richtung Perks of beeing a Wallflower, mit NZ Setting.
Das Buch schwingt Tage später noch so so nach.
Jedes Mal, wenn wieder einer von ihnen aus dem Leben der anderen verschwunden ist, hätte ich mit ihnen zerbrechen können. Josh und Quin wissen, mind. einer von ihnen trägt die Krankheit ihrer pflegebedürftigen Mutter in sich und sitzt mit 60 im Rollstuhl - am Ende macht das das Verhalten, das ich zuerst nicht nachvollziehen konnte, sooo verständlich und erneut brach mein Herz.
Die Krankheit wird explizit nicht benannt, weil der Fokus auf der Charakterentwicklung liege soll.
Auch die Lovestory zwischen Henry und Quin, die dazu bestimmt sind, sich ihr Leben lang zu finden und zu verlieren, hat mich unglaublich tief berührt.
Oder Quin selbst, die sich nie so ganz gefunden hat, aber unter heftigen Traumata der Highschool leidet, die ich an dieser Stelle nicht spoilern möchte.
Auch mit ihrem Bruder Josh habe ich am Ende wirklich mitgelitten und den Grund für sein teilweise sehr harten Verhalten verstanden. Ich wünsche ihm so sehr seine eigene Art von Happy End.
Einziger Kritikpunkt: Das Setting Neuseeland wird nicht beschrieben, es hätte damit für mich überall spielen können. Ich schätze, der Fokus sollte gezielt auf den Dreien liegen.
Das Cover passt PERFEKT und ich habe nicht damit gerechnet, dass dieses Buch sooo viel mit mir macht.
Auf fast jeder Seite habe ich Quotes markiert.
Alles an dem Roman ist so tragisch und cute und deep und schön wie eine Endsommererinnerung, die man nicht loslassen will.
Es tut weh und es heilt.
Gleichzeitig, nacheinander, ich weiß nicht.
Aber eines tut es ganz bestimmt: Es bleibt