Cover-Bild Die Erste Kommissarin
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20,99
inkl. MwSt
  • Verlag: tolino media
  • Themenbereich: Belletristik - Krimi: Historisch
  • Genre: Krimis & Thriller / Historische Kriminalromane
  • Seitenzahl: 536
  • Ersterscheinung: 28.11.2024
  • ISBN: 9783759252364
Moritz Hirche

Die Erste Kommissarin

- Jettes 1. Fall - Berlin, 1923... Inmitten der brodelnden Hauptstadt wird Jette Adler als erste Frau zur Ausbildung der Kriminalpolizei zugelassen. Doch bald beginnt sie zu ahnen, dass ihr nicht die ganze Wahrheit gesagt wurde. Welches Geheimnis verbergen die Mauern der Roten Burg, des mächtigen Kripo-Präsidiums am Alexanderplatz? Ein rätselhaftes Verbrechen gibt Jette die Chance, ihre Fähigkeiten zu beweisen. Der vermeintliche Kunstraub eines berühmten Diamanten lässt die Kriminalpolizei ratlos zurück. Denn am Tatort wurde die grausam zugerichtete Leiche einer Frau zurückgelassen, mitsamt einer Botschaft, die niemand zu deuten vermag. Gemeinsam mit dem undurchsichtigen Kommissar Rosen nimmt Jette die Ermittlungen auf. Dabei stößt sie auf einen unglaublichen Verdacht, auf den keine Kriminalakademie sie vorbereitet hat. Er führt bis in ihre eigene Familie - und bringt die junge Ermittlerin in tödliche Gefahr… Eine atemlose Jagd durch Glanz und Elend des schillernden Berlins der Zwanziger Jahre beginnt - und darüber hinaus.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.05.2025

Emanzipation

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Moritz Hirche, der Autor dieses sowohl spannenden als auch zeitlich in einer komplizierten Zeit angesiedelten Romans, hat auch jede Menge Humor mit hineingepackt.

Alleine die Vergleiche sind echt ein ...

Moritz Hirche, der Autor dieses sowohl spannenden als auch zeitlich in einer komplizierten Zeit angesiedelten Romans, hat auch jede Menge Humor mit hineingepackt.

Alleine die Vergleiche sind echt ein Hit.

Die Handlung des Romans zeigt auf jeden Fall, dass die deutsche Kriminalpolizei noch nicht ganz reif für weibliche Kriminalbeamtinnen war, kaum ein Mann, der nicht zumindest in Gedanken etwas dagegen zu sagen (denken) wusste.

Aber Jette, die Hauptperson des Geschehens, machte allen ganz schnell klar, dass sie nicht umsonst diesen Beruf ausüben wollte und wurde dann auch zähneknirschend anerkannt.

Für den Fall, den es zu lösen gab, hat man Jette immerhin an die gefährlicheren und ungemütlicheren Orte abgestellt, sie aber hat auch dort ihre Frau gestellt.

Interessant waren für mich als Nicht-Berlin-Kennerin die Wege, die da gefahren und gegangen wurden, Google hat mit hier einige Wissenslücken gefüllt.

Tankstellen zum Beispiel wurden gerade erst installiert, davor musste man sich seinen Treibstoff in der Apotheke oder in der Drogerie besorgen. Auf heute umgesetzt wäre das der Lacher des Jahrhunderts.

Die Armenviertel von Berlin und Hamburg waren wohl Orte des Grauens, nicht nur wegen der Kriminalität, und im Gegensatz dazu der unermessliche Reichtum am anderen Ende der Stadt.

Nicht zu vergessen die Lehrstunde über die samoanischen Kulturgüter, für die der ganze Aufwand im Buch betrieben wurde.

Das Cover zeigt das Brandenburger Tor und davor wohl Jette in Damenkleidung.

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Veröffentlicht am 26.05.2025

Kommissarin Jette Adler ermittelt

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Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. Trilogie um R. Hartmann oder „Die Physikerin“) hat Moritz Hirche nun sein neustes Werk „Die erste Kommissarin“, das im März 2025 bei Amazon Direct Publishing ...

Nach zahlreichen Veröffentlichungen (wie z.B. Trilogie um R. Hartmann oder „Die Physikerin“) hat Moritz Hirche nun sein neustes Werk „Die erste Kommissarin“, das im März 2025 bei Amazon Direct Publishing erschienen ist) vorgelegt. Leider kannte ich weder den Autor, noch habe ich eins seiner Bücher gelesen, aber dies wollte ich ändern. Allein das Cover und der dazugehörige Klapptext haben meine Neugierde mehr als nur geweckt. Dieses Buch musste gelesen werden und so begab ich mich (buchtechnisch) nach Berlin.

Der flüssige und leicht Schreibstil ließ mich sofort in die Geschichte um Jette Adler ein und abtauchen. Während des Lesens merkte ich, wie mich die Handlung mehr und mehr in ihren Bann zog und dadurch fiel es mir unsagbar schwer, diesen Krimi einfach so zur Seite zu lesen. Zu jedem Zeitpunkt wollte, nein, musste ich wissen, wie es weitergeht. Brillant wurde auch das Setting von Berlin und Hamburg eingefangen und wieder gespiegelt. Mein Kopfkino lief auf Hochtouren und wer sich ein wenig in Berlin oder Hamburg auskennt, hat die einzelnen Spielorte (sofern sie noch vorhanden sind) genau vor Augen. Hinzu kommen noch die authentischen und lebendigen Charaktere, die mir sehr gut gefielen. Besonders Jette, eine taffe, ehrgeizige und junge Frau, die weiß, wie man sich in der Männerwelt durchsetzen muss. Zudem unterstreicht der perfekt eingestreute Berliner Dialekt die Authentizität das Ganze.

Die Handlung ist ein historischer Krimi, der in den Zwanziger Jahren in Berlin spielt. Als erste Kriminalassistentin darf Jette Adler in der Roten Burg (Polizei-Präsidium) am Alexanderplatz ihre Ausbildung zur Kriminalpolizistin absolvieren. Bereits am ersten Arbeitstag erfährt sie, dass ihre männlichen Kollegen sie am liebsten wieder loswerden wollen. Als in einem Berliner Museum ein rätselhaftes Verbrechen geschieht, kann Jette ihre Fähigkeiten nun unter Beweis stellen. Am Tatort finden sie und ihre Kollegen eine übel zugerichtete Frauenleiche. Zudem wurde ein historisches Kunstwerk mit einem Diamanten gestohlen worden. Wer ist die Frau und wie konnte die gut gesicherte Kostbarkeit gestohlen werden? Die Ermittlungen laufen in alle Richtungen und je weiter sie in den Fall eindringen, desto verworrener werden die Details. Immer langsamer keimt der Verdacht auf, dass es unter den Kollegen einen Maulwurf gibt. Wer soll dies sein? Trotz emsiger Ermittlungen kann Jette es nicht verhindern, dass ihre eigene Familie zum Spielball des Geschehens wird. Wird Jette mithilfe ihrer Kollegen den Fall lösen können?

Mit „Die erste Kommissarin“ hat Moritz Hirche nicht nur einen historischen, sondern auch einen sehr spannenden Kriminalfall kreiert. Auf Grund, dass die Ermittlungen in alle Richtungen laufen, wird der Leser automatisch an vielen Spielorte geschickt. So trifft er nicht nur auf Glamour und High Society, sondern auch auf Schicksale und findet sich in Armutsvierteln wieder. Obwohl die Grenzen sehr offensichtlich sind, so verschmelzen sie sekundenschnell. Zudem hat der Autor ein Gespür für das, was seine Leserschaft wollen. Er nimmt sie nicht nur auf eine Zeitreise mit, nein, er lässt sie auch am Geschehen teilhaben. Ich hatte das Gefühl, dass ich immer vor Ort war. Der Fall war eine spannende Achterbahnfahrt, die dank der zahlreichen Wendungen immer spektakulärer wurde. Obwohl der Krimi stolze 718 Seiten (laut E-Book Angabe) beinhaltet, wurde es zu keinem Zeitpunkt langatmig geschweige denn langweilig. Eher das Gegenteil war hier der Fall. Im Laufe des Krimis wurde es immer rasanter. Das hohe Spanungslevel hielt bis zur letzten Seite: die Auflösung wird mit Beendigung des Buches bekanntgegeben. So liebe ich es!

Ich würde mich freuen, wenn es einen zweiten Fall mit Jette Adler geben wird. Sie hat definitiv das Potenzial, sich auf dem Krimimarkt zu behaupten (wenn es nicht schon passiert ist).

Klare 5 von 5 Sterne und wer historische Kriminalfälle liebt, sollte diesen unbedingt lesen.

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Veröffentlicht am 19.05.2025

Ein toller Roman!

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Wow, was für eine Geschichte! Ich war von „Die erste Kommissarin“ total begeistert!

Moritz Hirche hat hier einen Roman geschaffen, der einen von der ersten Seite an fesselt und nur so durch die Seiten ...

Wow, was für eine Geschichte! Ich war von „Die erste Kommissarin“ total begeistert!

Moritz Hirche hat hier einen Roman geschaffen, der einen von der ersten Seite an fesselt und nur so durch die Seiten fliegen lässt! Für mich war es schwer, das Buch überhaupt zur Seite zu legen.

Die Geschichte an sich, als auch die Charaktere – hier natürlich allen voran die Protagonistin Jette – haben mich komplett überzeugt. Für mich ist die junge Frau einfach eine sehr starke Persönlichkeit und es war spannend, ihre Entwicklung im Verlauf des Buches zu beobachten.

Der Autor vereint alles, was einen guten Roman für mich ausmacht: Eine perfekt ausgearbeitete Geschichte, interessante und sympathische Charaktere, erzählt in einem Schreibstil der flüssig und einnehmend ist.

Ganz klare Leseempfehlung meinerseits!

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Veröffentlicht am 09.05.2025

Spannende Anfänge

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Berlin, 1923: Jette wird ausgewählt, die Ausbildungslaufbahn bei der Polizei zu durchlaufen. Sie ist fest entschlossen, ihren Weg zu gehen, auch wenn ihre männlichen Kollegen ihr jeden nur möglichen Stein ...

Berlin, 1923: Jette wird ausgewählt, die Ausbildungslaufbahn bei der Polizei zu durchlaufen. Sie ist fest entschlossen, ihren Weg zu gehen, auch wenn ihre männlichen Kollegen ihr jeden nur möglichen Stein in den Weg legen möchten. Dann geschieht ein Verbrechen, welches selbst für langjährige Kommissare sehr brutal ist. Die Ermittlungen kommen einfach nicht in Fahrt und hier sieht Jette ihre Chance, sich als zukünftige Kommissarin zu beweisen.

Das Cover und der Klappentext haben mich sofort angesprochen.
Bereits nach den ersten Seiten war ich dank des ansprechenden und flüssigen Schreibstil des Autors Moritz Hirche schnell mitten in Berlin auf düstern Straßen unterwegs. Die bildliche Beschreibungen der Handlungsorte gaben mir das Gefühl, das Geschehen als Beobachter verfolgen zu können und vor meinem inneren Auge ein gutes Bild zu entwickeln.
Jette finde ich persönlich als Hauptcharakter sehr ansprechend. Ihre Art ist in meinen Augen vielleicht schon etwas zu modern, allerdings könnte dieses auch aus ihrem Elternhaus und dem dort Erlebten zusammenhängen.
Die Entwicklung, welche Jette im Laufe des Buches durchläuft, hat mich auf jeden Fall gefesselt.
Bei dem ein oder andern Kollegen von Jette hatte ich ungute Gefühle, vermutlich waren sie einfach noch nicht bereit für Neues.
Spannend fand ich die Schilderungen in der Gerichtsmedizin und wie Kommissare im Allgemeinen wohl zu dieser Zeit gearbeitet haben. Aus dieser Sicht habe ich das Geschehen noch nie betrachtet.
Die Kluft zwischen der reichen und der armen Bevölkerung wird sehr gut deutlich. Was mich jedoch erschrocken hat, war wie nah diese beiden Bereiche zusammenliegen.
Die Handlung hat mich schnell in ihren Bann gezogen. Der Fall ist brutal und es gibt wenige Hinweise, doch dann kommt Fahrt in den Fall und somit auch in Jettes Leben. Das Ende hingegen ging mir etwas zu schnell, doch es ist in sich schlüssig und beantwortet alle offenen Fragen, die ich mir persönlich stellte.

Alles in allem ein toller historischer Roman, der viel Spannung aufweist, sehr sympathische Charaktere zu bieten hat und der es dem Leser erlaubt, in das schillernde Berlin der Zwanziger Jahre einzutauchen.

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Veröffentlicht am 28.04.2025

Berlin der 20er Jahre und eine tolle Kommissarin.

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Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Jette im Vordergrund und der Hintergrund harmonieren gut miteinander. Ich lese sehr gerne historische Krimis und war gespannt.

Die Handlung spiel in Berlin um ...

Das Cover des Buches gefällt mir sehr gut. Jette im Vordergrund und der Hintergrund harmonieren gut miteinander. Ich lese sehr gerne historische Krimis und war gespannt.

Die Handlung spiel in Berlin um 1923, Jette Adler hat es geschafft, sie wurde ausgewählt die erste Kommissarin in Berlin zu werden. Doch hat die junge Frau aus guten Hause wirklich die richtige Entscheidung getroffen? Erwünscht sind Frauen bei ihrer Dienststelle überhaupt nicht. Doch viel Zeit darüber nachzudenken hat sie nicht, sie wird gemeinsam mit Kommissar Rose zu einem Tatort gerufen. Im Museum wurde eine Frauenleiche gefunden. Auch wurde ein wertvoller Diamant gestohlen, gibt es einen Zusammenhang? Gemeinsam mit dem verschlossenen Kommissar nimmt sie die Ermittlungen auf und gerät dabei in dunkle Winkel der Gesellschaft. Was hat der Tod ihrer Mutter damit zu tun? Und es bleibt nicht bei einer Leiche....Eine rasante Jagd durch Berlin beginnt.

Jette war eine unglaubliche Persönlichkeit. Sie war taff, intelligent und dabei immer sehr sympathisch, auch in schwierigen Situationen hat sie besonnen reagiert. Die Beschreibungen und die Darstellungen der Zeit war sehr bildlich dargestellt. Der Fall war spannend und es gab immer wieder überraschende Wendungen. Ich hoffe sehr auf eine Fortsetzung und empfehle das Buch auf jeden Fall weiter.

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