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Athene100776

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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.01.2022

Venedig pur

Aribella und die Feuermaske
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Der Klappentext verrät nicht viel über die Geschichte, nur dass es scheinbar um ein Mädchen geht und Magie im Spiel ist und doch hat mich dieser Text angesprochen, so dass ich das Buch gemeinsam mit meiner ...

Der Klappentext verrät nicht viel über die Geschichte, nur dass es scheinbar um ein Mädchen geht und Magie im Spiel ist und doch hat mich dieser Text angesprochen, so dass ich das Buch gemeinsam mit meiner Tochter ( 13 Jahre) lesen wollte.

Schon auf den ersten Seiten waren wir von den einzelnen sehr bildlich und anschaulichen Charakteren begeistert.

Aribella ist ein Mädchen, welches zwar im Hintergrund steht, aber sicher in der Geschichte noch viele Entwicklungen und unbekannte Seiten ihrer Person zeigen wird.
Theo ist ein toller Junge, der so für seine Freundin einsteht und nichts auf alte Traditionen oder Wahrsagungen gibt.
Allerdings könnte es mit Gian weitere Probleme geben, dieser Charakter erscheint mir boshaft vor Langeweile.

Besonders haben es mir die Beschreibungen Venedigs angetan, es ist so romantisch und doch real beschrieben. Der Zauber Venedigs ist in dem Buch auf jeden Fall vorhanden und nicht nur das Gute sondern auch das Dunkle der Insel.

Ebenso kommt das Geheimnisvolle und die Magie wunderbar zur Geltung. schnell hatten wir als Leser die Orte vor Augen und haben mit Aribella und ihren Freunden ein tolles Abenteuer erlebt.

Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zu lesen.

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Veröffentlicht am 03.01.2022

Wohlfühlroman pur

24 gute Taten
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Vor zwei Jahren ist Emmas Lebensgefährte verunglückt und seitdem nimmt Emma nur noch bedingt am Leben anderer teil. Selbst ihr eigenes Leben ist zum erliegen gekommen, wobei ihr Deko- und Geschenkeladen ...

Vor zwei Jahren ist Emmas Lebensgefährte verunglückt und seitdem nimmt Emma nur noch bedingt am Leben anderer teil. Selbst ihr eigenes Leben ist zum erliegen gekommen, wobei ihr Deko- und Geschenkeladen der einzige Hoffnungsschimmer für sie ist, doch selbst den führt sie nur noch halbherzig.
Ihre Schwester Magda will Emma aus ihrer Versenkung holen und auch den Laden retten, um den es nicht allzu gut steht.

Ich bin normalerweise nicht der Liebesromanleser, doch dieser hier sprach mich gleich vom Klappentext her an und zudem passte er wunderbar in die Vorweihnachtszeit.
Mit dem Roman habe ich einige sehr schöne Stunden verbracht, die ich nicht missen möchte und wurde nicht enttäuscht.

Der Charakter Emma ist jemand, in dem sich jeder in irgendeiner Form wiederfindet, deswegen war es leicht, schnell mit ihre Freundschaft zu schließen und mit ihr auf Augenhöhe zu sein.
Magda ist die typische große Schwester, verständnisvoll und doch leitend , was mir sehr gut gefallen hat. Doch beide haben so ihre Probleme, sowohl miteinander als auch im eigenen Leben.
Durch die Beschreibungen der einzelnen Personen, die nach und nach in der Geschichte auftreten, wird klar, dass sie zusammenleben und doch ihr eigenes Leben mit ihren Glücksgefühlen und Problemen haben. Viele Personen kamen vor, die ich sofort ins Herz geschlossen habe, einfach weil sie so natürlich sind.

Die Geschichte ist relativ voraussehbar und doch war es schön, Emma auf diesem Weg zu begleiten.

Dank des flüssigen Schreibstils der Autorin war das Lasen einfach ein Wohlfühlmoment.

Zuerst hatte ich vor, das Buch als "Adventskalender" zu nutzen, also jeden Tag eine gute Tat, doch daraus wurde nichts, ich war so in der Geschichte gefangen, dass ich einfach immer weiterlesen wollte und zum Schluss enttäuscht war, von den liebgewonnen Freunden Abschied zu nehmen.

Alles in allem ein tolles Buch, dass Herzenswärme ausstrahlt, wunderbar in die Vorweihnachtszeit passt und auch zum Nachdenken anregt, was man selber tun kann.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Kurzweilige Unterhaltung

Winterzauber in der kleinen Teestube am Meer
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Luises Eltern betreiben eine familiengeführte Teestube auf Sylt. Dabei ist es gar nicht so einfach , sich gegen die großen Hotels und Ketten durchzusetzen, um überleben zu können. Ihre Eltern sind am Ende ...

Luises Eltern betreiben eine familiengeführte Teestube auf Sylt. Dabei ist es gar nicht so einfach , sich gegen die großen Hotels und Ketten durchzusetzen, um überleben zu können. Ihre Eltern sind am Ende und benötigen eine Kur, somit springt Luise ein, sie reist aus der Großstadt an und wollte Sylt für immer den Rücken kehren. Gemeinsam mit ihrer uneinsichtigen Großmutter, muss Luise nun versuchen, das Leben der Teestube zu erhalten. Wie gut, dass Moritz auftaucht, der wohl auf der Durchreise ist und sie tatkräftig unterstützt.

Die Geschichte versprüht gerade zur Weihnachtszeit einen herrlichen Wohlfühlfaktor.
Wie es oft bei Liebesromanen ist, ist auch diese Geschichte recht vorhersehbar, dennoch hält die Autorin den ein oder andern Trumpf in Form von Wendungen in der Hand, so dass es einfach Spaß macht, Luisa und Moritz zu begleiten.

Luisa und Moritz sind sehr angenehm und sicher gezeichnet, so dass man sie leicht vor Augen hat und auch ihre Denkweisen waren für mich größtenteils nachvollziehbar, so dass ich das Gefühl hatte, gemeinsam mit ihnen auf Sylt zu sein.
Dazu kamen noch die herrlich romantische und doch bis ins kleinste Detail durchdachte Beschreiben der Teestube, des Strandes,...und man sah sich als Leser plötzlich auf Sylt.

Die Geschichte ist wie erwähnt recht einfach gestrickt, obwohl noch eine Begegnung eine große Rolle spielt, die so für mich nicht direkt vorhersehbar war.

Der Schreibstil ist flüssig, auch wenn viele Wiederholungen in Form von "romantischen" Worten auftreten, die das ganze Geschehen hin und wieder etwas beeinträchtigt haben.

Also gelungen empfand ich, dass das Buch auch zwei Sichtweisen geschrieben wird, einmal aus Luises Sicht und aus der von Moritz, somit war der Leser immer ein klein wenig der anderen Person voraus.

Alles in allem ein schönes Buch für romantische Stunden im Winter auf dem Sofa, welches einem eine kurzweilige und gute Unterhaltung bietet.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Spannend und viel zu schnell zu Ende

Flüsterwald - Durch das Portal der Zeit (Flüsterwald, Bd. 3)
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Lukas und seine Freunde aus dem Flüsterwald möchten Ellas Großvater befreien, doch dazu müssen sie mit einem Zeitzauber in die Vergangenheit reisen, was nicht ungefährlich ist.
Wie gefährlich es ist, spüren ...

Lukas und seine Freunde aus dem Flüsterwald möchten Ellas Großvater befreien, doch dazu müssen sie mit einem Zeitzauber in die Vergangenheit reisen, was nicht ungefährlich ist.
Wie gefährlich es ist, spüren sie bald am eigenen Leib und stellen sich mutig ihren Aufgaben.


Auch der 3. Band konnte uns wieder überzeugen.
Wir haben mitgelitten, uns gefreut und wie die Freunde jede Menge Spaß gehabt.

Die Charaktere sind kindgerecht dargestellt, jeder hat so seine Ecken und Kanten, allerdings auch seine liebenswerten Seiten. Meine Kinder ( 6/10Jahre ) mit denen ich das Buch gemeinsam gelesen habe, haben bereits in den ersten Bänden Freundschaft mit den Bewohnern von Flüsterwald , Lukas und Ella schließen können, so dass der 3. Band das langersehnte Wiedersehen war.

Die Geschichte ist spannend und wir haben mit den anderen mitgefiebert.
Dank der kindgerechten Sprache ist das Vorlesen auch bei Kleineren sehr ansprechend, dennoch ist es nicht zu einfach, so , dass auch der 10 -Jährige seinen Spaß dabei hatte.
Selbst ich als Mutter empfand das Wiedersehen als sehr harmonisch und schön.

Die kurzen Kapitel eignen sich wunderbar zum Selberlesen oder wie bei uns als Gute-Nacht-Geschichte.

Als Mutter empfand ich 2 Punkte ganz wichtig, zum einen die Freundschaft wird groß geschrieben und damit auch das Miteinander , zum anderen die Phantasie der Kinder wird angeregt, denn wer hat schon so einen herrlichen Flüsterwald in seiner Nähe, in dem man so viel zu entdecken hat.

Wir wurden mit diesem Band auf jeden Fall sehr gut unterhalten und freuen uns bereits auf den 4.Band.

Anmerkung: Man sollte die Bücher der Reihe nach lesen, denn nur so hat man einen absolut traumhaften Lesegenuss.

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Veröffentlicht am 02.01.2022

Teilweise spannend

Der Herzgräber
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Nach dem Tod ihrer Mutter möchte Heather in deren Haus den Nachlass verwalten, obwohl sie ein sehr schwieriges Verhältnis hatten und Heather die einzige lebende Verwandte ist. Sie fühlt sich zurückversetzt ...

Nach dem Tod ihrer Mutter möchte Heather in deren Haus den Nachlass verwalten, obwohl sie ein sehr schwieriges Verhältnis hatten und Heather die einzige lebende Verwandte ist. Sie fühlt sich zurückversetzt in ihre Kindheit und findet dann wieder Sachen, die ein ganz anderes Bild von ihrer Mutter zeigen, als sie kennt. Als Heather schließlich Briefe von einem verurteilten Serienmörder findet, mit dem ihre Mutter regen Kontakt hatte, wird ihre Neugier geweckt und sie geht der Sache auf den Grund.

Besonders das Cover und der Klappentext haben mich auf das Buch aufmerksam gemacht und beide Faktoren sprachen mich sehr schnell an. Die Idee des Serientäters, eine unglückliche Kindheit und der Verlust der Mutter waren Stichpunkte für mich, die vor meinem Inneren Auge schon eine spannende und mitreißende Geschichte bildeten.

Doch ich muss gestehen, hätte ich hier lediglich eine Leseprobe der ersten Kapitel gehabt, so hätte ich das Buch vermutlich nicht gelesen.
Zu Beginn der Geschichte zieht sich die Handlung dahin, zudem wurde ich mit Heather als einer der Hauptcharaktere nicht richtig warm. In manchen Situationen erscheint sie naiv und dann wird sie in meine Augen überheblich dargestellt. Ich konnte während des Buches keine Verbindung zu ihr aufbauen, was ich sehr schade fand. Von der Zeichnung und der Beschreibungen her war der Charakter gut ausgearbeitet und ließ dennoch Platz für eigene Ideen, doch ihre Grundeinstellung war nicht mit meiner zu vereinbaren.
Gefreut habe ich mich jedoch, dass die Figur im Laufe der Geschichte eine kleine Entwicklung hatte, so dass Folgebände sicher mehr Heather zeigen werden.

Die Geschichte selber ist vom Grund her ein toller Gedanke und logisch aufgebaut. Zwar sind hin und wieder zu viele Zufälle, aber dafür ist es ja auch nur eine Fiktion, eine Geschichte, die unterhalten soll und genau das hat sie getan.
Durch Rückblenden und Erinnerungen schafft es die Autorin ein Bild der Hauptcharaktere zu schaffen, welches tiefer geht und teilweise sogar Mitleid im Leser hervorruft.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, man spürt als Leser die Dunkelheit, die Angst und vieles mehr.

Besonders angetan hat mir das letzte Drittel des Buches, denn hier wurde es richtig spannend, so , dass ich das Buch auch wenn ich es gewollt hätte, nicht aus der Hand hätte legen können.

Alles in allem ein gutes Buch, welches mich gut unterhalten hat, aber noch einige Kanten hat.

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