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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 25.03.2026

Spannend

Linda Sventon / Sündenkinder
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Ich liebe skandinavische Krimis und habe mich bei diesem Krimi vom Cover sowie dem Klappentext leiten lassen.

Schon auf den ersten Seiten erwartete mich ein flüssiger und sehr gut zu lesender Schreibstil ...

Ich liebe skandinavische Krimis und habe mich bei diesem Krimi vom Cover sowie dem Klappentext leiten lassen.

Schon auf den ersten Seiten erwartete mich ein flüssiger und sehr gut zu lesender Schreibstil , welcher sich durch das ganze Buch hindurch zog.

Durch die ansprechenden Beschreibungen der Handlungsorte, hatte ich persönlich das Gefühl, Bestandteil der Ermittlungen zu sein. Zudem empfand ich es sehr schön, mehr über die Natur in Schweden zu erfahren und das Leben der Menschen dort.

Die Ermittler empfand ich als sehr sympathisch und realistisch beschrieben. Schnell hatte ich eine Verbindung zu Linda und Alex aufgebaut.

Die Handlung selber wird über verschiedene Zeitebenen und Perspektiven beschrieben, was mir sehr gut gefiel.
Auch wenn ich schon recht früh einen Verdacht hatte, so habe ich es genossen, der Geschichte weiterhin zu folgen, um zu erfahren, ob ich mit meiner Vermutung richtig liege.
Gut durchdachte kleine Einfügungen in die laufenden Ermittlungen und ein sympathisches Ermittlerteam, mehr benötigte es nicht, um mein Leserherz höher schlagen zu lassen und genau das ist der Autorin gelungen.

Alles in allem ein spannender Krimi, bei welchem ich einige sehr angenehme Lesestunden hatte.

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  • Cover
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  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.03.2026

Schwächer als "Der Ausflug"

Die Insel - einer kennt die ganze Wahrheit
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Da mir das Buch " Der Ausflug" des Autors gut gefallen hat und mich das Cover von diesem Buch sehr ansprach, wollte ich diesen Band unbedingt lesen.
In meinen Augen ist "Die Insel" von der Spannung und ...

Da mir das Buch " Der Ausflug" des Autors gut gefallen hat und mich das Cover von diesem Buch sehr ansprach, wollte ich diesen Band unbedingt lesen.
In meinen Augen ist "Die Insel" von der Spannung und dem "ins Buch gezogen werden" jedoch um einiges schwächer.

Der Autor beginnt langsam und ruhig die Geschichte, als Leser hatte ich schnell einen Bezug zu dem Hauptcharakter Isak, den ich mochte und mich hineinversetzen konnte.
Bei den anderen Charakteren hatte ich so meine Probleme, ich konnte sie weder greifen, noch konnte ich ihre Gedanken nachvollziehen. Vielleicht war das jedoch der Plan des Autors, da die Geschichte aus Isaks Sicht geschildert wurde.

Der Schreibstil hingegen konnte mich sofort für sich gewinnen, mich interessierte Isaks Geschichte und sein Leben.
Durch die teilweise recht kurzen Kapitel kam es immer wieder zu Handlungsplatzänderungen oder zu verschiedenen Zeitebenen. Das empfand ich hingegen als sehr spannend und informativ.
Ich persönlich hatte zwischenzeitlich das Gefühl beim Lesen, dass es sich eher um eine Familiensaga statt eines Thrillers handelte. Nicht dass keine Spannung vorhanden war, eher eine andere Spannung als bei einem Thriller, eben etwas mystischer. Mir fehlte dieser kalte Schauer, der mir beim Lesen über den Rücken läuft, dieses Luft anhalten , wenn es spannend wird oder einfach nur den Drang weiterzulesen, selbst wenn es schon viel zu spät ist.

In der Geschichte gibt es immer wieder Wendungen und im Nachhinein gesehen versteckte Andeutungen, welche mich zwar stutzig machten, mich jedoch auf die falsche Fährte lockten.
Zum Ende hin wurde es mir persönlich für meinen Geschmack zu unrealistisch und die Ereignisse überschlugen sich.
Ich empfand das Tempo als zuviel, die Hintergründe als unrealistisch und die Charaktere als sehr künstlich. Selbst meinen liebgewonnen Charakter Isak konnte ich am Ende emotional nicht richtig folgen.

Alles in allem ein sicherlich interessantes Buch, welches mich persönlich jedoch nicht völlig überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 11.02.2026

Kulinarischer Wohlfühlkrimi mit Urlaubsflair

Toskanisches Vermächtnis
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Ich lese gerne Krimis von Orten, an denen andere Menschen Urlaub macht und wenn ich bereits schon mal in der Nähe war, so freut mich dieses umso mehr.

Dieser Krimi hat mich vom Klappentext her schnell ...

Ich lese gerne Krimis von Orten, an denen andere Menschen Urlaub macht und wenn ich bereits schon mal in der Nähe war, so freut mich dieses umso mehr.

Dieser Krimi hat mich vom Klappentext her schnell angesprochen.
Er liest sich sehr angenehm und flüssig. Durch teilweise sehr genaue Beschreibungen, hatte meine eigene Phantasiewelt hier und da recht wenig Platz, dennoch fühlte ich mich in der Geschichte sehr wohl.
Die Charaktere sind wie im echten Leben, manche mag man auf Anhieb, bei anderen dauert es eine gewisse Zeit und einige scheinen zu stören. Die Handlung der Geschichte an sich ist gut strukturiert und lässt sich leicht nachverfolgen. Es handelt sich mehr um einen leichten Urlaubskrimi, den man gemütlich wegliest.
Wichtig zu erwähnen ist, dass dieser Krimi geradezu überfüllt ist mit ansprechenden und landestypischen Rezepten, deren Zubereitung oft und gerne ein oder zwei Seiten in Anspruch nehmen können.
Mir persönlich hat das ganz gut gefallen, da es einfach das leichte, genussvolle Urlaubsflair in mir hervorrief, doch es ist eben nicht jedermanns Ding.
Der Fall selber, der in meinen Augen mehr in die Erzählung des Lebens in der Toskana eingebettet ist, ist interessant, jedoch nicht übermässig nervenaufreibend oder so, dass man als Leser die Nacht zum Tage machen möchte.
Es geht geruhsam zu und so entwickelt sich eben auch die Handlung und die einzelnen Charaktere.

Auch wenn es nicht unbedingt ein Buch ist, welches man unmöglich aus der Hand legen kann, so bescherte mir dieser Krimi einige kurzweilige Lesestunden, in denen ich gedanklich eine Auszeit in der Toskana nahm.

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Veröffentlicht am 06.02.2026

Erschreckend real

Eiskeim
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Dieser Thriller war das erste Werk des mir bis dahin unbekannten Autors, doch ich muss gestehen, ich möchte nun weitere Bücher von ihm lesen, denn der vorliegende Thriller hat mich von Anfang bis Ende ...

Dieser Thriller war das erste Werk des mir bis dahin unbekannten Autors, doch ich muss gestehen, ich möchte nun weitere Bücher von ihm lesen, denn der vorliegende Thriller hat mich von Anfang bis Ende angesprochen.

Die Handlungsorte des Thrillers sind so realistisch und genau beschrieben, dass ich als Leser schnell das Gefühl hatte, mitten im Geschehen zu sein und die Kälte, Angst sowie Erfolge zu spüren.

Durch die Beschreibungen der Charaktere habe ich mir ein Bild der Personen machen können, wobei ich bereits recht früh meine "Lieblinge" der Geschichte gefunden hatte. Während des Lesens hatte ich das Gefühl, ein Teil des Teams zu sein, zwar nur ein stiller Beobachter, aber dennoch dabei.

Der flüssige und lebendige Schreibstil des Autors begleitete mich durch das Buch. Als sehr ansprechend empfand ich, wie der Autor mit den Worten spielte und mal eine freundschaftliche Atmosphäre und dann wieder eine sehr bedrohliche oder gefährliche Situation erschuf.

Es war spannend, der Handlung zu folgen und die ein oder andere Wendung mitzuerleben. Etwas schwierig empfand ich, dass hier und da geologische Fachbegriffe oder spezifische Worte genutzt wurden, die mir so nicht geläufig waren.
Zudem waren sehr viele Charaktere integriert, was mich zu Anfang etwas überforderte, wenn man sich jedoch als Leser auf die Geschichte einlässt und an manchen Stellen mal zurückblätter, dann bekommt man auch dieses in den Griff.

Die Auflösung des Falles war in meinen Augen in Ordnung, auch wenn ich andere Möglichkeiten in der Vordergrund gerückt hätte.

Alles in allem ein spannender und realistischer Thriller, den es sich zu lesen lohnt und der mir persönlich einige angenehme Lesestunden beschert hat.

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Veröffentlicht am 03.02.2026

Temporeich und spannend

Joshua Jackelby
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Dieser Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren ist einfach toll.
Schnell fühlt man sich als Leser in das viktorianische London versetzt. Die dunklen Gassen, in denen an jeder Ecke etwas Unheimliches auftaucht ...

Dieser Abenteuerroman für Kinder ab 10 Jahren ist einfach toll.
Schnell fühlt man sich als Leser in das viktorianische London versetzt. Die dunklen Gassen, in denen an jeder Ecke etwas Unheimliches auftaucht oder der Nebel , welcher durch London schwebt und der Geruch der Abgase aus den Kaminen ist so gut eingefangen, dass selbst ich als erwachsene Leserin mitten im Geschehen war.
Dank des flüssigen und recht temporeichen Schreibstil des Autors, gewann die Geschichte schnell an einer Dynamik, die sich durch das gesamte Buch zog.
Die Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig gezeichnet. Sehr gut gefallen hat mir, dass die Charaktere in die Tiefe gingen und sich im Laufe der Geschichte entwickelt haben.
Ich habe das Buch gemeinsam mit Kindern gelesen und war überrascht, welche Ideen und Vorstellungen die Kinder von den Charakteren und den Handlungsorten hatten.
Durch die kindgerechte Sprache und der ansprechend großen Schrift ist das Buch auch wunderbar zum selber lesen geeignet.
Die Handlung ist gut nachvollziehbar und steckt voller Wendungen und Überraschungen, es wurde uns beim Lesen auf keinen Fall langweilig, am liebsten hätten wir das Buch in einem durch gelesen.

Alles in allem ein toller Abenteuerroman für Kinder, der Tempo, Spannung, Freundschaft und viel viktorianisches London beinhaltet.

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