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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 21.05.2019

in 80 Tagen um die Welt trifft Zeitreisende

Auf ewig mein
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Ich bin eigentlich so gar nicht der Typ für historische Romane. Aber wenn es dabei um Zeitreisende geht, dann ist es wieder ganz was anderes. Ich mag es, wenn auch immer mal wieder gegenwärtige Denkweisen ...

Ich bin eigentlich so gar nicht der Typ für historische Romane. Aber wenn es dabei um Zeitreisende geht, dann ist es wieder ganz was anderes. Ich mag es, wenn auch immer mal wieder gegenwärtige Denkweisen hinter den Charakteren sind. Wobei, vielleicht sollte ich mich doch mal an durch und durch historische Romane wagen?
Das Cover dieses Buches ist einfach wunderschön. Es passt super zur Story und ich konnte gar nicht aufhören es anzusehen. Ich könnte mir vorstellen, dass es bei manchen Leuten bestimmt auch zur Kaufentscheidung beiträgt.
Der Schreibstil ist wie erwartet locker-flockig und flüssig zu lesen. Das ist auch nicht mein erstes Buch von Eva Völler. Ich habe schon die 'Zeitenzauber' Trillogie nur so verschlungen. Man muss die Bücher aber nicht gelesen haben um die Time School zu verstehen. Aber natürlich wäre es angebracht um zu erfahren wie sich Stefano und Anna kennen gelernt haben.
Erzählt wird die Geschichte aus Sicht von Anna. Wenn sie jedoch bei irgendeinem Geschehen nicht dabei war, dann wird ein Tagebucheintrag oder ein Bericht eines Charakters eingebracht, der diese Szene erlebt hat. Diese Idee fand ich wirklich super, so bekommt man auch alles genau mit, obwohl Anna es nicht erfährt, bzw nur durch die Erzählungen der Charaktere. Ich finde sie auch alle super beschrieben und jeder bleibt in seinem Charakter. Es war nichts dabei, was ich unnötig fand. Das Buch hatte von vorne bis hinten Spannung und ich konnte es nicht aus der Hand legen.
Ich mochte die Story mit den 80 Tagen um die Welt auch sehr. Das ist mal ein Buch in einem Buch.
Es gibt von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung.

Veröffentlicht am 21.05.2019

verschenktes Potential

Blackwood
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Zu allererst: Dieses Cover ist ja mal mehr als nur traumhaft. So viele schöne Einzelheiten, die man darauf entdecken kann. Da ist man schon mal eine Weile beschäftigt um alles genau in Augenschein zu nehmen. ...

Zu allererst: Dieses Cover ist ja mal mehr als nur traumhaft. So viele schöne Einzelheiten, die man darauf entdecken kann. Da ist man schon mal eine Weile beschäftigt um alles genau in Augenschein zu nehmen. Ich fand es auch sehr schön, dass die Libelle nicht nur auf dem Cover sondern auch in der Geschichte ihren Platz gefunden hat. Zuerst fragte ich mich schon, was es damit auf sich hatte, aber die Erklärung bekam ich dann im Buch.

Der Schreibstil ist auf jeden Fall super und es war voll mein Lesefluss, weswegen ich das Buch auch schnell weglesen konnte. Ich mochte die Idee der Radiosendung, wenn auch den Reporter dahinter nicht so sehr. Einfach seine Art fand ich äußerst nervig und ich hätte sicherlich umgeschalten, wenn ich den Sender gehört hätte. Aber die Idee an sich, dass man in einem kleinen Dörfchen seinen eigenen Radiosender hat in dem man Klatsch und Tratsch weitergibt finde ich einfach nur super. Gesine mochte ich als Charakter sehr gerne. Man merkte, wie sehr sie der Tod ihrer Mutter mitgenommen hat. Man leidet am Anfang richtig mit ihr und freut sich, als sie schnell Teil des Miteinanders wird und auch Freunde findet. EInzig und allein ihre Tollpatschigkeit nervte mich an manchen Stellen. Einige waren sehr witzig und haben mich zum lächeln gebracht. Die Idee mit den Briefen aus der Zukunft fand ich sehr interessant. Man hätte aber weitaus mehr machen können, als die Autorin daraus gemacht hat. Außerdem hat mir ein bisschen die Erklärung und das drumherum gefehlt. Dafür gab es auch Sterneabzug. Ich finde, die Autorin hat es sich viel zu einfach gemacht. Als ob ihr keine richtigen Erklärungen für die Sachen eingefallen sind. Ich möchte jetzt auch nicht zu viel verraten. Aber auch was Arians Mutter angeht. Da war mir die Erklärung auch viel zu einfach. Man hätte einfach viel mehr in die fantastische Richtung gehen können, wenn da schon Züge da sind.

Alles in allem finde ich es sehr schade. Potential und die richtige Idee sind auf jeden Fall da, nur die Umsetzung hapert.

Veröffentlicht am 19.05.2019

tolle leichte Liebesstory

With your Eyes
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Sutton hat erfahren, dass sie bald erblinden wird. Ihre Eltern wollen natürlich nur ihr bestes und schleppen sie von einem Arzt zum nächsten, aber niemand kann ihr helfen. Um mit der Sache besser umgehen ...

Sutton hat erfahren, dass sie bald erblinden wird. Ihre Eltern wollen natürlich nur ihr bestes und schleppen sie von einem Arzt zum nächsten, aber niemand kann ihr helfen. Um mit der Sache besser umgehen zu können, geht sie regelmäßig zu einer Psychologin. Eines Tages trifft sie dort ihren Schwarm Blake, der auch sein Päckchen zu tragen hat. Es entwickelt sich langsam eine tiefe Bindung zwischen den Beiden und mit einem Roadtrip besiegeln sie ihre Gefühle.

Ich habe das Buch nur so verschlungen. Ich selbst kann mir gar nicht vorstellen, wie schlimm es sein kann, wenn man gesagt bekommen, dass man eine Krankheit hat und bald erblinden wird.
Das Buch ist toll geschrieben und dadurch kann man die Seiten nur so inhalieren. Ich habe es sehr gemocht, dass sich die Beziehung der beiden Hauptcharaktere nur langsam aufbaut und eher auf die Gefühle der beiden Wert gelegt wird und nicht auf ihre Sexualität. Denn das hätte irgendwie alles kaputt gemacht. Ich liebe es, dass die Kapitel auch von den beiden Charakteren erzählt wird. So bekommt man mehr Einblick in ihre Gedanken und Gefühle, so baut sich auch die Story langsam für die Leser auf. Man ist immer auf dem gleichen Wissensstand wie die Charaktere. Auch die Freunde von Sutton haben mir sehr gefallen. Sie hatten ihre eigene kleine Story und vielleicht bekommt man ja auch mal was von ihnen zu hören.
Mit dem Ende hätte ich so gar nicht gerechnet. Aber davon möchte ich hier nicht viel erzählen. Also lasst euch überraschen und lest dieses Buch, es lohnt sich!

Veröffentlicht am 16.05.2019

So schöne Lügen

So schöne Lügen
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Ich war von Anfang an von diesem Buch begeistert. Mich hat das Cover sofort angesprochen. Es passt auch super zum Inhalt. Zu dieser goldenen, reichen Welt, in die Louise für ein paar Monate eintaucht. ...

Ich war von Anfang an von diesem Buch begeistert. Mich hat das Cover sofort angesprochen. Es passt auch super zum Inhalt. Zu dieser goldenen, reichen Welt, in die Louise für ein paar Monate eintaucht.
Ich mochte es, dass die Kapitel nochmal in so kleine Abschnitte eingeteilt waren, die dann verschiedene Situationen beschrieben. Ich konnte wirklich schnell Seite um Seite lesen, was nicht zuletzt am super Schreibstil lag. Er war flüssig und gut geschrieben. Ich fand das Buch auch von der ersten Seite her sehr spannend. Man erfährt zwar nicht so viel von den Charakteren, aber irgendwie hat das bei mir diesen Reiz ausgemacht. Immerhin lernen Lavinia und Louise sich auch erst kennen und so die Geschichte ihre Form annimmt.
Das Buch konnte mich immer wieder überraschen. Nichts war für mich wirklich vorhersehbar, außer natürlich, das was schon im Klappentext verraten wurde. Der Schluss hatte für mich schon Züge eines Thrillers, was ich sehr schön fand, da ich auch Thriller sehr mag. Es war auf jeden Fall von der ersten bis zur letzten Seite unglaublich spannend und ich kann das Buch nur empfehlen.

Veröffentlicht am 13.05.2019

spannender Pageturner

Liebes Kind
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Das Cover des Buches passt super zum Inhalt. Besser hätte man es auch nicht treffen können. Es ist auch nur in schwarz/weiß gehalten und somit sehr atmosphärisch.

Der Schreibstil war einfach und man ...

Das Cover des Buches passt super zum Inhalt. Besser hätte man es auch nicht treffen können. Es ist auch nur in schwarz/weiß gehalten und somit sehr atmosphärisch.

Der Schreibstil war einfach und man konnte locker flockig Seite um Seite lesen. Ein richtiger Pageturner durch und durch. Ich selbst habe vielleicht 24 Stunden daran gelesen, weil ich das Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe es sehr gemocht, dass immer mal Zeitungsartikel eingearbeitet waren. Dies hat den Eindruck erschaffen, dass die Story so wirklich passiert ist. Auch, dass die Kapitel aus der Sicht von verschiedenen Personen waren, hat mir sehr gefallen. So hat man etwas mehr Einblick in die ganze Story erhalten. Ich hätte mir vielleicht noch ein paar Kapitel aus der Sicht des Täters gewünscht. Das hätte der ganzen Sache noch etwas mehr Pepp gegeben. Am Anfang der Lektüre konnte ich mir schon denken, in welche ungefähre Richtung die Story geht. Es waren zum Glück noch ein paar Wendungen eingebaut, mit denen ich so nicht gerechnet hatte und zum Schluß gab es auch einen Täter, an den ich nie gedacht habe. Sowas macht einen Thriller aus. Aber dennoch hat mir irgendwie etwas gefehlt um wirklich ein super perfekter Thriller zu sein. Aber nichts desto trotz, kann ich ihn empfehlen.