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Veröffentlicht am 08.06.2021

Wundervolles Buch voller Abenteuer und Magie, mit einer starken afroamerikanischen Protagonistin

Amari und die Nachtbrüder
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Ich habe schon einige Bücher im Bereich der (Jugend-)Fantasy gelesen und bisher war kaum eine der Protagonistinnen schwarz oder PoC. Daher war ich umso begeisterter, als ich Amari entdeckte und im gleichen ...

Ich habe schon einige Bücher im Bereich der (Jugend-)Fantasy gelesen und bisher war kaum eine der Protagonistinnen schwarz oder PoC. Daher war ich umso begeisterter, als ich Amari entdeckte und im gleichen Atemzug realisierte, dass auch der Autor schwarz ist und somit seine eigenen Erfahrungen in die Geschichte mit einfließen lassen konnte.
Ich bin für viel mehr Diversität auf dem (Kinder-)Buchmarkt und freue mich daher riesig über jedes Buch, das diesen Markt bereichert.
“Amari und die Nachtbrüder” bereichert den Buchmarkt auf alle Fälle. Ein wirklich großartiges Buch, das es geschafft hat zu einem meiner Jahreshighlights zu werden.

Ursprünglich sollte die Protagonistin Amari tatsächlich gar nicht schwarz werden und auch kein Mädchen sein. Dass es doch so gekommen ist, finde ich ganz wunderbar. Nichts gegen Kinder- und Jugendbücher mit männlichen Protagonisten, die können genauso großartig sein. Ein toughes Mädchen, finde ich persönlich jedoch sehr wichtig für die junge Leserschaft.
Schauen wir uns das Buch etwas genauer an

Im Buch geht es um die 12-jährige Amari, die zusammen mit ihrer Mutter in einem der gefährlichsten Viertel der Stadt wohnt.
Amari hat es, trotz der nicht gerade idealen Bedingungen, geschafft ein Stipendium für eine angesehenen Privatschule zu erhalten, auf der sie allerdings keinen Anschluss findet und nur gemobbt wird.
Als dann ihr Bruder Quinton eines Tages spurlos verschwindet, bricht für Amari die Welt zusammen. Die meisten glauben, er sei in etwas Dubioses hineingeraten und mittlerweile nicht mehr am Leben.

Amari ist sich aber sicher, dass Quinton noch lebt! Den Beweis dafür erhält sie eines Nachts, als sie entdeckt, dass ihr Bruder ihr eine Einladung hinterlassen hat. Eine Einladung in eine Welt voller übernatürlicher Fähigkeiten und magischen Kreaturen.

Amari findet heraus, dass Quinton in der magischen Welt ein Star ist und hier immer noch nach ihm gesucht wird.
Sie beschließt ihren Bruder zu finden, doch dafür muss sie ein kompliziertes Auswahlverfahren bestehen. Das wird jedoch nicht einfach, denn auch an diesem Ort begegnen ihr Hass und Mobbing. Amari trägt nämlich verbotene Magie in sich, von der sie bis vor kurzem noch nichts ahnte. Diese Magie lässt sie zwischen die Fronten eines uralten Kampfes geraten.

“Amari und die Nachtbrüder” ist B.B. Alstons Debütroman und ich muss sagen, dass ihm das Schreiben wirklich im Blut liegt. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und habe jetzt (Wochen nach Beendigung des Buches) noch Bilder im Kopf, die der Autor mit seinen Worten in meinen Kopf gezaubert hat. Die Übersetzerinnen haben definitiv auch ganz wundervolle Arbeit geleistet. Das Buch lässt sich super flüssig, locker und leicht lesen, auch wenn es zwischendurch nicht ganz einfache Themen behandelt.

Amari ist nicht einfach nur ein Buch zum Weglesen und Spaß haben. Es behandelt wichtige Themen wie Mobbing, Rassismus, Ausgrenzung wegen Herkunft und Hautfarbe und Vorurteile und die behandelt es gut. Meiner Meinung nach ist es wichtig, dass diese und andere Themen gerade in Kinder- und Jugendbüchern Platz finden, damit schon früh ein Bewusstsein dafür entsteht.

B.B. Alston ist eine großartige magische Welt gelungen, in die ich so bald wie möglich zurückkehren möchte. Ich freue mich schon riesig auf den zweiten Band und kann kaum erwarten, dass dieser auf deutsch erscheint.

Fazit

“Amari und die Nachtbrüder” ist ein ganz wundervolles Buch voller Abenteuer und Magie mit einer starken afroamerikanischen Protagonistin. Amari kämpft für ihre Träume, lässt sich nicht unterkriegen, durchbricht Beschränkungen und ist dabei alles andere als auf den Mund gefallen.

Ein längst überfälliges Buch, das Probleme anspricht, die PoC bewegen. Mit Schlagfertigkeit, Humor und einer gendergerechten Sprache hat dieses Buch mich vollauf von sich überzeugt.

Von mir gibt es verdiente 5 von 5 Sternen!

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 08.05.2021

Liebenswerte Charaktere, eine wunderbar ausgearbeitete Welt und eine spannende Story

Lia Sturmgold – Das Geheimnis der Meereselfe
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Endlich zurück im Elfeninternat Springwasser! Ich habe den ersten Lia Sturmgold – Band geliebt und mich schon sehr auf den zweiten Band gefreut.

Lia ist nun schon eine ganze Weile in Springwasser und ...

Endlich zurück im Elfeninternat Springwasser! Ich habe den ersten Lia Sturmgold – Band geliebt und mich schon sehr auf den zweiten Band gefreut.

Lia ist nun schon eine ganze Weile in Springwasser und sie liebt es hier. Sie möchte sich gar nicht vorstellen, wie es sein wird, wenn sie ihre neuen Freundinnen zurücklassen muss, um wieder in ihren Menschenkörper zurückzukehren. Doch dafür braucht sie die Taukristalle und um die zu bekommen, muss Lia unbedingt die Flugprüfung bestehen. Zwar befindet sie sich im Körper der Luftelfenprinzessin Asalia, doch mit Höhenangst lässt es sich nicht gut fliegen.
Lia muss sich jedoch nicht nur mit ihrer Höhenangst auseinandersetzen. Als Springwasser von magischen Wasserfluten überschwemmt wird, gerät Lias Freundin Serafina, als einzige Meereselfe auf der Schule, unter Verdacht. Lia ist sich sicher, dass ihre Freundin nichts damit zu tun hat und macht sich zusammen mit ihren besten Freundinnen aus der Nachtflugwabe auf eine riskante Suche nach dem Verantwortlichen.

Ich liebe Internatsgeschichten, habe ich irgendwie schon immer und wenn sie dann auch noch im Reich der Elfen spielen, kann fast nichts mehr schief gehen. Der erste Band der Lia Sturmgold – Reihe gehörte 2020 zu einem meiner Highlights aus dem Kinderbuchbereich. Daher habe ich mich sehr auf das Erscheinen des zweiten Bandes und die Rückkehr nach Springwasser gefreut.

Ohne großes Vorgeplänkel und Wiederholungen startet die Autorin mitten in die Geschichte um Lias und Asalias Body Switch. Um Anschluss zu finden, muss man also unbedingt den ersten Band gelesen haben. Generell sollte diese Reihe in chronologischer Reihenfolge gelesen werden, da die Bücher stark aufeinander aufbauen.

Auch im zweiten Band treffen wir wieder auf unser Quartett aus der Nachtflugwabe – Lia, im Körper der Luftprinzessin Asalia; Blo, die kämpferische Pixie; die schüchterne Erdelfe Merla und die scharfzüngige Undine Serafina. Neben diesen vier liebgewonnenen Charakteren, begegnen uns noch viele weitere bekannte Gesichter.
Wie im ersten Band überzeugt die Autorin mit der liebevollen und detaillierten Ausarbeitung ihrer Figuren. Ein ganz großer Pluspunkt für mich.

Während mich der Auftaktband der Lia Sturmgold-Reihe vollständig fesseln konnte, muss ich hier leider sagen, dass mich die Geschichte dieses Mal leider nicht vollständig packen konnte. Der Spannungsbogen ist zwischenzeitlich immer mal wieder etwas abgeflacht, so dass ich keinen großen Drang verspürt habe, das Buch sofort weiterzulesen.
Nichtsdestotrotz habe ich ein paar großartige Lesestunden mit Buch verbracht und werde die Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen.

Fazit

Nicht ganz so stark wie der erste Band, doch definitiv lesenswert. Liebenswerte Charaktere, eine wunderbar ausgearbeitete Welt und eine spannende Story versprechen ganz viel Lesespaß für Kinder ab 10 Jahren.

Von mir gibt es gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 21.04.2021

Spannend, temporeich und komplex – ein wirklich gelungenes Finale

Elbendunkel 2: Kein Weg zu dir
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Ein aktuelles, gesellschaftskritisches Thema, verpackt in einen dystopischen Urban-Fantasy Jugendroman – auch der finale Band der Elbendunkel-Dilogie konnte mich überzeugen.

Ash ist zusammen mit Darel ...

Ein aktuelles, gesellschaftskritisches Thema, verpackt in einen dystopischen Urban-Fantasy Jugendroman – auch der finale Band der Elbendunkel-Dilogie konnte mich überzeugen.

Ash ist zusammen mit Darel bei den Dunkelelben-Rebellen angekommen und wie erwartet, wurde sie nicht gerade herzlich willkommen geheißen. Doch Ash wäre nicht Ash, wenn sie diese Herausforderung nicht für sich nutzen würde. Auf Anweisung des Rebellen-Anführers Dusk absolviert sie eine harte Ausbildung zur Kriegerin. Dusk versucht Ash für seine Zwecke zu nutzen, doch die junge Halbelbin hat ihre eigenen Pläne.

Bereits Rena Fischers erster Band der Elbendunkel-Dilogie hat mir sehr gut gefallen. Den zweiten Band fand ich noch um einiges besser.
Während ich im Auftaktband noch arge Schwierigkeiten mit den Charakteren hatte, besonders mit Ash und Darel, hatte ich dieses Mal so gar keine Probleme mit den beiden. Auch die anderen Charaktere waren mir viel sympathischer als im ersten Band und, was ganz wichtig ist, alle waren wesentlich greifbarer für mich.
Die Figuren haben allesamt eine großartige Entwicklung durchgemacht, sind gewachsen, reifer geworden und waren nicht mehr so undurchschaubar wie zu Beginn. Ein ganz großer Pluspunkt für mich.

Zusätzlich zu den Charakteren fand ich den finalen Band der Dilogie auch spannender als den ersten. Ich brauchte zwar auch hier etwa 100 Seiten, um Anlauf zu nehmen, doch danach wollte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Zwischendurch flaute der Spannungsbogen kurzzeitig ein wenig ab, fing sich jedoch relativ schnell wieder. Neben doch recht vorhersehbaren Wendungen, hatte die Autorin auch einige Überraschungen in petto.

Bereits im ersten Band wurden gesellschaftskritische Themen, wie Fremdenhass, Diskriminierung und Rassismus behandelt. In diesem Band werden diese Themen noch viel mehr in den Vordergrund gerückt und auch gezeigt, dass es andere, sinnvollere und bessere Wege gibt als Hass und Gewalt.

Ein weiterer großer Pluspunkt ist Rena Fischers Schreibstil. Ich mag ihn sehr. Er lässt das Gelesene lebendig werden. Sie schafft es gleichzeitig poetisch und ruhig zu schreiben und nur ein paar Seiten später rau, schnell und spannend. Ich mag diese Mischung sehr.

Auch dieser Band ist an einigen Stellen recht blutig und nicht nur ein Mal hat es mir das Herz aus der Brust gerissen. Die Altersempfehlung von 14 Jahren kann ich daher nur unterstützen. Doch auch mir als erwachsene Leserin hat das Buch sehr gut gefallen.

Fazit

Spannend, temporeich und komplex – ein wirklich gelungenes Finale der Elbendunkel-Dilogie. Trotz einiger Jugendbuch-Klischees konnte mich das Buch von sich überzeugen.

Ich vergebe sehr gerne gute 4 von 5 Sternen.

Veröffentlicht am 01.04.2021

Interessante Lesestunden mit kleinem Durchhänger in der Mitte

Der Zwillingscode
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Künstliche Intelligenzen (KI’s) werden immer bekannter und immer präsenter – nicht nur in der Welt der Bücher, sondern auch in der Realität. Nur was, wenn so eine KI unsere gesamt Realität in einer virtuellen ...

Künstliche Intelligenzen (KI’s) werden immer bekannter und immer präsenter – nicht nur in der Welt der Bücher, sondern auch in der Realität. Nur was, wenn so eine KI unsere gesamt Realität in einer virtuellen Welt simuliert und alles dort einen virtuellen Zwilling hat? Merkwürdige Vorstellung? Vielleicht sogar ein wenig beängstigend?

Der 17-jährige Vincent lebt in so einer Welt. Alles, was es in der Realität gibt, gibt es als Kopie in der Simulation und sogar noch mehr. Fast alle Tiere sind mittlerweile ausgestorben und werden on mechanischen Tieren, die niemandem schaden können, ersetzt.
In dieser Welt werden alle Menschen nach ihrem Sozialpunktestand eingruppiert. Die Doppel-AA Seelen leben in Reichtum und ohne Sorgen, wohingegen die D-Seelen zum Tode verurteilt werden. Vincent ist eine Doppel-C Seele und nur noch wenige Punkte vom Abstieg entfernt. Da er mit so einem niedrigen Punktestand keinem Studium oder einer ordentlichen Arbeit nachgehen kann, repariert er heimlich mechanische Haustiere der Firma Copypet und riskiert damit einiges.
Seit dem Tod seiner Mutter vor sieben Jahren kümmert er sich auch mehr oder weniger um seinen Vater, den dieser hat den Tod seiner Frau nie richtig überwunden. Als den Beiden nun der Verlust ihres Hauses droht, gerät Vincent auf eine Spur, die die Zukunft der Menschen verändern wird.

Ich mag Bücher, die in der Zukunft spielen ja sehr gerne, besonders die, die einen eher kritischen Blick auf die Gesellschaft und die zukünftige Technologie werfen. So sprach mich der Klappentext vom Zwillingscode auch sofort an.
Da es sich hier um ein Jugendbuch mit einer Altersempfehlung ab 14 Jahren handelt, hatte ich schon bereits vor dem Lesen einen angenehm leichten Schreibstil erwartet. Margit Ruiles Schreibstil ist aber mehr als das. Er ist leicht zu lesen, bleibt dabei aber anspruchsvoll, ist bildhaft und lässt so ein Kopfkino entstehen. Ich mag ihren Schreibstil sehr.

Das Buch fängt recht rasant an und ich bin zu Beginn regelrecht durch die Seiten geflogen. Zur Mitte hin verliert es allerdings etwas an Fahrt und ich bin nur noch langsam vorangekommen. Es braucht dann leider auch eine ganze Weile, um wieder an Geschwindigkeit und Spannung zu gewinnen und endet recht schnell mit einem teiloffenen Ende, das Raum für Spekulationen und eigene Gedanken lässt. Mir hat das Ende gefallen, da es, meiner Meinung nach, auch einen leicht philosophischen Touch hat.

“Der Zwillingscode” ist mein erstes Buch von Margit Ruile und es wird nicht das letzte bleiben. Trotzdem einer gewissen Langatmigkeit im Mittelteil des Buches, konnte mich die Autorin mit ihrem Schreibstil und Ideenreichtum von sich überzeugen.

Fazit

“Der Zwillingscode” hat mir, trotz einiger Kritikpunkte, ein paar interessante Lesestunden beschert. Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen, so dass ich gerne zu einem weiteren Buch der Autorin greifen werde.

Von mir gibt es solide vier von fünf Sternen.

Veröffentlicht am 27.03.2021

Kurz, prägnant, eher für Neulinge in dem Thema

Automatisch abnehmen
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Wenn man, wie ich, bereits jahrelang dabei ist für sich einen Weg zu finden, um endlich Gewicht zu verlieren, hat man schon so einige Bücher zu diesem Thema gelesen.
“Automatisch Abnehmen” von Dr. med. ...

Wenn man, wie ich, bereits jahrelang dabei ist für sich einen Weg zu finden, um endlich Gewicht zu verlieren, hat man schon so einige Bücher zu diesem Thema gelesen.
“Automatisch Abnehmen” von Dr. med. Dominik Dotzauer bietet da leider auch keine neuen Erkenntnisse – was nicht bedeuten soll, dass das Buch für Abnehm-Neulinge nicht trotzdem ein Gewinn sein kann.

In seinem Buch erläutert der Autor kurz und prägnant warum Diäten auf Dauer einfach nicht funktionieren können, welche Methode zu einer dauerhaften Abnahme führen kann und wie man den mühsamen Anfang des Abnehm-Weges zu einer Gewohnheit werden lassen kann – denn genau darum geht es in dem Buch – automatisch abnehmen durch neu erlernte Gewohnheiten.
Ein Ansatz, den ich mir auch gleich zu Nutze gemacht habe, um mir eine neue Gewohnheit anzutrainieren. Nach der Arbeit war ich beispielsweise häufig so hungrig, dass ich zum Bäcker gefahren bin, um mir dort ein süßes Teilchen zu holen. Das mache ich nun nicht mehr. Ich fahre direkt nach Hause und habe das Bäckerteilchen durch eine leckere Tasse schwarzen Tee mit Sojamilch ersetzt. Ich süße den Tee leicht und fühle mich damit nun pudelwohl. Die Kalorienzufuhr ist um einiges niedriger und trotzdem bin ich gesättigt und zufrieden.

Ich könnte mir – wie gesagt – gut vorstellen, dass das Buch, gerade Neulingen, eine gute Hilfe für den Start sein kann. Für mich gab es leider nicht sehr viel Neues aus dem Buch rauszuholen und insgesamt war es mir auch zu oberflächlich behandelt. Das Kurze und Prägnante hat allerdings schon seinen Sinn – es soll tatsächlich eine Zusammenfassung vieler Seiten sein, die Dr. Dotzauer auf seiner Webseite viel ausführlicher behandelt.
Mir kamen dadurch nur viel zu viele Hinweise auf seinen Mitgliederbereich im Buch vor, für den man sich natürlich anmelden muss und dann regelmäßig E-Mails bekommt. Diese dauernden Hinweise haben meinen Lesefluss doch erheblich gestört.

Der Schreibstil an sich ist gut verständlich und einfach aufgebaut. Fachwörter werden erläutert und vieles wird anhand eines Beispiels erklärt, was mir persönlich gut gefallen hat.

Neben der Erkenntnis mit der Gewohnheitsänderung, habe ich noch eine weitere Sache aus dem Buch mitgenommen: Abnehmen ist nicht zwangsläufig Sache eines eiserneren Willens; kindliche Traumata und anderes haben einen erheblichen Einfluss darauf wie gut (oder nicht gut) man in der Lage ist sich auf den Weg zum eigenen Wunschgewicht zu machen. Und meine persönliche Vergangenheit hält so einige Hürden für mich bereit, die ich sehr wahrscheinlich nicht ohne professionelle Hilfe in Angriff werde nehmen können.

Fazit

Auch wenn das Buch das Rad nicht neu erfunden hat und erfinden kann, habe ich dennoch nützliche Informationen für mich mitgenommen. Für diejenigen, die es gerne kurz und prägnant zusammengefasst haben wollen, ist dieses Buch einen Blick wert. Wer Wert auf mehr Ausführlichkeit legt, muss entweder im Mitgliederbereich des Autors nach mehr Informationen such oder sich auf die Suche nach einem umfangreicheren Buch machen.

Von mir gibt es knappe 4 von 5 Sternen.