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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.04.2026

liebevoll geschriebene Enemies to Lovers-Geschichte

Morrighan - Wie alles begann
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Morrigham ist die Vorgeschichte zur Trilogie "Die Chroniken der Verbliebenen". Ich habe diese bisher noch nicht gelesen, habe sie jetzt aber auf meine Wunschliste gesetzt. Morrigham ist eine ruhige Geschichte, ...

Morrigham ist die Vorgeschichte zur Trilogie "Die Chroniken der Verbliebenen". Ich habe diese bisher noch nicht gelesen, habe sie jetzt aber auf meine Wunschliste gesetzt. Morrigham ist eine ruhige Geschichte, in der tatsächlich kaum etwas passiert und mit knapp 200 Seiten auch schnell zu lesen ist. Der Schreibstil ist angenehm. Die Illustrationen haben mir vom Stil nicht ganz so gut gefallen, aber generell finde ich solche Details sehr schön in Büchern. Die Geschichte fokussiert sich auf Morrighan und Jafir, die verschiedenen Lagern angehören. Ihre Wege kreuzen sich über die Jahre immer wieder und aus einer anfänglichen zaghaften Freundschaft entwickeln sich langsam tiefere Gefühle, die beide in große Gefahr bringen können, sollten die falschen Personen davon erfahren. Ich habe die Entwicklung der beiden wirklich genossen und fand es auch überhaupt nicht störend, dass es kaum Action gab. Auf jeden Fall hat mich diese kurze Vorgeschichte neugierig auf die Triloige gemacht.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

leider sehr langweilige Urban Fantasy

Witch of Fate and Poison
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Über die Aufmachung brauchen wir nicht sprechen. Das Buch ist optisch eine 10/10. Leider hört es da auch schon auf. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht: Hexen, Vampire, London. Das hätte wirklich ...

Über die Aufmachung brauchen wir nicht sprechen. Das Buch ist optisch eine 10/10. Leider hört es da auch schon auf. Der Klappentext hat mich neugierig gemacht: Hexen, Vampire, London. Das hätte wirklich gut werden können, aber bereits der Anfang des Buches konnte mich nicht überzeigen, dennoch habe ich durchgezogen. Mich haben drei wesentliche Punkte gestört:

1. Der Schreibstil ist sehr einfach und eher plump. Es gibt viele Wiederholungen in den Beschreibungen und Dialogen, da fehlt mir einfach die sprachliche Vielfalt.

2. Den Charakteren wird kein Raum für Emotionen und Wachstum gegeben. So bekommen weder die Protagonistin, noch die anderen Charaktere Tiefe und bleiben das ganze Buch über flach und eindimensional. Auch die Beziehung zwischen Arina und Henry fühle ich überhaupt nicht. Natürlich ist schon beim Klappentext klar, dass beide zusammenkommen werden, aber die ganze Zeit können sie sich nicht ausstehen, machen blöde Sprüche und vertrauen sich überhaupt nicht und dann, aus dem nichts, knutschen beide wild rum. Die Beziehung wurde emotional und dramaturgisch überhaupt nicht aufgebaut und wirkt dadurch unglaubwürdig. Das die beiden bereits Anfang zwanzig sein sollen, konnte ich mir ebenfalls nicht vorstellen, da sie eher wie Sechzehnjährige angelegt sind.

3. Das Buch hätte sehr gut eine Urban Fantasy Dystopie werden können, da im Zentrum die politisch und gesellschaftlichen Machtspiele einer Gruppierung stehen, gegen die unsere Protagonisten vorgehen möchten. Allerdings bleibt diese Gruppierung sehr abstrakt, da bis kurz vorm Ende keine Personen als Antagonisten auftreten, um sich unseren Protagonisten in den Weg zu stellen. Irgendwie bleibt dadurch alles sehr theoretisch und der Anflug dystopischer Elemente wird überhaupt nicht genutzt und verpufft. Da hätte man einen richtig großen Konflikt aufbauen können, immerhin gibt es Hexen, Schattenwesen, Dämonen und eine Göttin.

Insgesamt plätschert die Geschichte einfach so vor sich hin, Infos werden an zufälligen Stellen fallen gelassen, aber es wird nicht weiter drauf eingegangen und am Ende ist auch überhaupt nichts geklärt. Irgendwann waren nur noch 10 Seiten über und ich hab kurz überlegt, wie das ganze noch aufgeklärt werden soll ... Scheinbar erscheint demnächst ein zweiter Band. Allerdings hört es sich so an, als wäre es eine neue Story zu zwei in diesem Band vorkommenden Charakteren. Wir verlassen in Band zwei auch London und begeben uns nach Japan, daher bin ich nicht sicher, in wieweit die für mich noch offenen Punkte dort aufgegriffen und fortgeführt werden.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Schönes Jugendbuch

Eight Nights of Flirting
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Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz ...

Ich habe das Buch eher zufällig entdeckt und gelesen. Die Geschichte ist gut und leicht geschrieben, was das Lesen wirklich angenehm macht. Die Charaktere sind liebenswert und die Dialoge zu Teilen ganz witzig. Leider ist mir nicht direkt aufgefallen, wie jung die Charaktere sind. Die Protagonistin ist z.B. erst 16,5 Jahre alt. Aus dem Alter bin ich schon etwas länger raus und natürlich erinner ich mich an die Probleme die man als Teenie hatte, aber so wirklich abholen, konnte mich das Ganze leider nicht mehr, daher auch nur 3 Sterne. Wobei mir die Bewertung wirklich schwer fiel, da das Buch für die eigentliche Zielgruppe mit Sicherheit eine tolle Romance ist, vor allem während der Weihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Casino-Setting mit Mafia-Vibes

Casino Durable - All in with the Devil
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Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt ...

Ich habe das Buch in zwei Tagen durchgelesen. Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut in die Geschichte rein. Ich mochte Dawn als Protagonistin sofort, weil sie ruhig, überlegt und kalkuliert handelt und nicht mit sich spielen lässt. Gabriel auf der andern Seite ist eher der schweigsame, mürrische Typ. Die Kombi hat mir gefallen. Das excklusive Casino-Setting wurde sehr atmosphärisch beschrieben und tut viel für das Leseerlebnis.

Das erste Drittel war wirklich stark, wie sich langsam die Bezihungen zwischen den Charakteren und der Spannungsbogen der Handlung aufbaut. Leider ging dieses Gefühl im zweiten Drittel für mich verloren und auch die Beziehung zwischen Dawn und Gabriel hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt. Das letzte Drittel hat dann aber wieder Fahrt aufgenommen und wurde noch einmal richtig spannend. Tatsächlich gab es auch noch einige Wendungen, die ich nicht hab kommen sehen, da ich teilweise Angst hatte, dass sich die Geschichte etwas zu klischeehaft entwickelt. Das war zum Glück nicht der Fall. Nicht desto Trotz bin ich vom Ende, bzw. der Auflösung ein wenig entäuscht. Da hat es mir doch an Raffinesse gefehlt.

Für mich ein gutes Buch für Zwischendurch, dass sich leicht runterlesen lässt.

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Veröffentlicht am 16.03.2026

Wählst du dein persönliches Glück, oder opferst du es für dein Land?

A Song to Drown Rivers
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Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch ...

Das Cover ist wunderschön und ich liebe das historisch, asiatische Setting. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Geschichte ist sehr schön, aber auch traurig und das Ende habe ich so nicht kommen sehen.

Die Länder Yue und Wu führen Krieg, den am Ende Wu gewinnt. Xishi lebt in Yue und hat ihre jüngere Schweser im Krieg verloren, getötet von den Soldaten aus Wu. Da sie von besonderer Schönheit ist, soll sie nach Wu reisen und dort die Konkubine des Königs werden, um alles für einen Umsturzt vorzubereiten.

Mir gefiel sehr gut die Zerissenheit von Xishi, unserer Protagonistin. Obwohl sie Wu und dessen König hasst, muss sie feststellen, dass er nicht so grausam ist, wie sie gedacht hat. Leider wird diesen Gefühlen etwas wenig Raum gegeben und sie hinterfragt auch viel zu wenig die gesamte Mission. Für sie sind die Menschen, Soldaten und der König von Wu Monster, als eine Bedienstete dasselbe über Yue sagt, ist sie verwirrt, aber es wird gar nicht weiter thematisiert. Ich glaube, hier hätte man mehr Fokus drauf legen können, dass Xishi hin und hergerissen ist, dass es nicht die eine Gute und Böse Seite gibt im Krieg. Das wurde aber leider versäumt. Zudem habe ich irgendwie gedacht, Xishi hätte noch irgendwelche besonderen Fähigkeiten, da sie nicht nur unbeschreiblich schön ist sondern auch sehr starke (Alb)Träume hat, die sich zum Teil nach Botschaften anfühlten, aber wohl keine waren. All das wird aber nicht weiter ausgeführt, oder in irgendeinen Zusammenhang gebracht. Alles für sich scheint eher unwichtig zu sein und tut nichts für die Geschichte. Ihre Schönheit scheint im Verlauf der Geschichte soar an Bedeutung zu verlieren. Am Anfang muss sie sich in ihrem Dorf z.B. noch das Gesicht verhüllen, weil es zu gefährlich ist, es zu zeigen, danach läuft sie unverhüllt rum und alle finden sie ganz hübsch, aber das wars auch schon. Auch hier hat die Geschichte ihr Potential nicht wirklich ausgeschöpft. Leider bleiben die Charaktere auch recht flach. Wir erfahren von allen einige Hintergründe, da wäre aber auch Luft nach oben gewesen, um sie und ihre Handlungen greifbarer zu machen.

Trotz all dieser Punkte hat mich die Geschichte gut unterhalten und zum Ende gab es auch noch einige Plot Twists und ein Ende, dass ich nicht erwartet hatte. Ich habe richtig mitgefiebert und war selber hin und hergerissen, was die beiden männlichen Love Interests angeht. Das Ende selbst hat mich ehrlicherweise etwas überfordert, aber ich finde es gut gewählt. Alles andere hätte das doch recht düstere Setting kaputt gemacht. Ich kann aber verstehen, dass nicht alle damit zufrieden sein werden.

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