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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.06.2018

Gutes Buch

Der Pflegefall
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Das Cover wirkt auf mich recht düster und auch geheimnisvoll. Den Klappentext des Buches fand ich interessant und war gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. ...

Das Cover wirkt auf mich recht düster und auch geheimnisvoll. Den Klappentext des Buches fand ich interessant und war gespannt auf das Buch.

Klappentext:
Anna Zerbst tritt eine Stelle als Pflegerin an. Sie soll den alten Herrn Brunt betreuen. In der Villa Brunt herrscht von Anfang an eine beklemmende Stimmung. Herr Brunt selbst ist schwer zu ertragen. Er ist mürrisch, greift die Menschen in seiner Umgebung an, beleidigt sie. Anna findet heraus, dass ihn nicht nur Altersbeschwerden, Hilflosigkeit und das lange Warten auf den Tod erbittern, Brunt war immer schon ein problematischer Charakter und in seiner Vergangenheit liegt so einiges im Argen. Das Hausmeisterehepaar, Nella und Markus Schmitts, erzählen Anna schließlich, dass sich Brunt an ihrer behinderten minderjährigen Tochter vergangen hat und er seinen einzigen Sohn, Tobias, ständig quälte. Auch soll es beim Tod von Tobias Mutter nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Herr Brunt hingegen erzählt eine ganz andere Geschichte. Als Anna mitbekommt, dass Nella, Markus und Tobias den alten Herrn schleichend vergiften, ringt sie mit sich, ob sie zur Polizei gehen soll. Hat es ein Monstrum nicht verdient, vergiftet zu weden? Wenn nun aber Herr Brunt doch kein Monstrum ist? Wem soll sie nur glauben?


Der Schreibstil ist flüssig und auch die Spannung baut sich nach und nach auf, wie es bei einem guten Krimi sein soll. Das Buch wird aus der „Ich-Perspektive“ von Anna erzählt, aber dennoch konnte ich mir die handelnden Personen gut vorstellen und auch von den Handlungsorten hatte ich beim Lesen, dank der detaillierten Beschreibungen, ein klares Bild vor Augen, alles natürlich aus der Sicht von Anna. Die Charaktere des Buches sind sehr unterschiedlich und auch die Handlung ist nicht das, was man von einem „typischen“ Krimi erwartet. Aber genau das ist es, was das Buch lesenswert macht.

Mich hat das Buch gut unterhalten und ich vergebe 4 Sterne dafür.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Tolles Porträt von Alma Schindler

Die Muse von Wien
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Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch die Schrift des Covers finde ich sehr passend dazu. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch gerne lesen würde.

Klappentext:
Muse, ...

Das Cover hat mich direkt angesprochen und auch die Schrift des Covers finde ich sehr passend dazu. Der Klappentext hat mich dann endgültig davon überzeugt, dass ich das Buch gerne lesen würde.

Klappentext:
Muse, Künstlerin, Geliebte.

Klimt war ihre erste Liebe, für Gustav Mahler wird sie zur Muse – Alma Schindler wächst inmitten der Wiener Boheme auf, ist in den Salons der schillernden Metropole zu Hause, verfolgt den Aufstieg der Secession, inspiriert und verführt. Und sie ist Künstlerin, ihre Leidenschaft gehört dem Klavierspiel, vor allem der Komposition. Bis sie Gustav Mahler trifft und sich Hals über Kopf in ihn verliebt. Gustav erwidert ihre Liebe, jedoch zu einem hohen Preis: Für ihn soll sie ihre Kunst aufgeben …

Die Geschichte einer der faszinierendsten Frauen im Wien der Jahrhundertwende.


Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen. Die Handlung des Buches hat mich direkt von der ersten Seite an begeistert und ich wollte unbedingt die ganze Geschichte um das Leben von Alma Schindler erfahren. Die handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen von allen ein klares Bild vor Augen. Auch in die Handlungsorte und die damalige Zeit konnte ich mich, dank der detaillierten und bildhaften Beschreibung, gut hineinversetzen. Es ist eine gelungene Mischung aus historischen Roman und der Biografie von Alma Schindler, wenn auch in manchen Teilen etwas langatmig für meinen Geschmack. Man lernt Alma Schindler tatsächlich in zwei Rollen kennen, zum einen die Künstlerin Alma Schindler, aber später auch die Ehefrau und Mutter Alma Mahler – da sind doch große Unterschiede zu erkennen und sie hat sich stark verändert im Laufe ihres Lebens.

Mich hat das Buch gut unterhalten, einen Punkt Abzug gibt es von mir für die teils etwas langatmigen Passagen aber insgesamt ein gutes und lesenswertes Buch.

Veröffentlicht am 27.06.2018

Wirksame Tipps für ein Leben mit der Krankheit

Adieu Colitis – Wirksame Wege aus der Krankheit – Ratgeber zur Selbsthilfe bei Colitis ulcerosa und Morbus Crohn, mit umfangreichen Rezeptteil für Heilnahrung
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Das Cover ist humorvoll gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klang interessant und ich war gespannt auf die Erzählungen der Autorin Michaela Barthel, wie sie es geschafft hat, die ...

Das Cover ist humorvoll gestaltet und hat mich direkt angesprochen. Der Klappentext klang interessant und ich war gespannt auf die Erzählungen der Autorin Michaela Barthel, wie sie es geschafft hat, die Krankheit in den Griff zu bekommen und das durch Ernährungsumstellung.

Klappentext:
Muss man sich mit der Diagnose unheilbare, chronische Darmkrankheit abfinden? Nein. Ich wollte das nicht! So begann meine Suche. Der Zufall zeigte mir den richtigen Weg. Nicht Medikamente brachten den erhofften Erfolg, sondern die konsequente Umstellung meiner Ernährung. Das war nicht einfach, aber es hat sich gelohnt. Ich nehme Sie gern mit auf diese Reise, die mir die Chance für ein zweites Leben gab.


Wenn man an einer chronischen Erkrankung leidet, hadert man immer mit sich selbst und überlegt, zumindest am Anfang, warum ich, oder was habe ich falsch gemacht. Genau aus diesem Grund war auch ich neugierig auf das Buch und wollte erfahren, wie es die Autorin durch Ernährungsumstellung geschafft hat, ohne Medikamente zu leben und vor allem, wie viel besser es ihr damit geht, dass sie ihre Gewohnheiten geändert hat. Michaela Barthel beschreibt sehr detailliert und anschaulich, wie sie es Schritt für Schritt geschafft hat und gibt wertvolle Tipps für den Anfang der Umstellung, denn das ist der schwerste Schritt, sich überhaupt dazu zu entscheiden, das zu machen und dann auch durchzuhalten.
Ich habe durch das Lesen des Buches viel gelernt und werde sicherlich auch immer wieder mal zu dem Buch greifen und manche Passagen nachzulesen und mir wieder ins Gedächtnis zu rufen. Ich werde sicherlich auch noch die anderen Bücher von ihr lesen um mir dadurch weitere hilfreiche Tipps zu holen, wie ein (weitestgehend) unbeschwertes Leben mit der Krankheit möglich ist.

Von mir eine klare Leseempfehlung und verdiente 5 Sterne!

Veröffentlicht am 27.06.2018

Band 2 um Isaiah Quintabe

Stille Feinde
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Der erste Band der Reihe um den Privatdetektiv Isaiah Quintabe – kurz IQ – hat mir gut gefallen und ich war gespannt auf den nächsten Fall des Privatdetektivs.

Klappentext:
Isaiah Quintabe, der geniale ...

Der erste Band der Reihe um den Privatdetektiv Isaiah Quintabe – kurz IQ – hat mir gut gefallen und ich war gespannt auf den nächsten Fall des Privatdetektivs.

Klappentext:
Isaiah Quintabe, der geniale Privatdetektiv ohne Lizenz, der meistens für die einfachen Leute in Long Beach, L.A., Probleme löst, stößt auf das Wrack des Autos, mit dem vor Jahren sein Bruder Marcus getötet worden war. Schnell ist ihm klar: Es war kein Unfall, sondern Mord. Gleichzeitig meldet sich die damalige Freundin seines Bruders – ihre Halbschwester in Las Vegas steckt in Schwierigkeiten. Hoffnungslos spielsüchtig hatte die mit ihrem Freund versucht, die 14K-Triade zu erpressen. IQ und sein Sidekick Dodson machen sich auf nach Las Vegas, um die Situation zu entschärfen. Gleichzeitig regt sich der Verdacht, dass IQs toter Bruder Marcus vielleicht doch kein Heiliger war und Verbindungen zu dem ruandischen Gangster Seb Habimana hatte. IQ muss an mehreren Fronten gleichzeitig kämpfen, denn zudem haben sich noch ein übler Kredithai und die Locos Surenos 13, eine mächtige Gang, an seine Fersen geheftet. Schwerstarbeit für IQ und Dodson, die zur Hochform auflaufen. Und im Hintergrund lauert ein düstrer Feind …


Der Schreibstil und die Spannung haben mir auch bei Band 2 der Reihe wieder sehr gut gefallen und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Die handelnden Personen, allen voran IQ, konnte ich mir sehr gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Auch die Handlungsorte waren detailliert und bildhaft beschrieben. Die Spannung und die Action kommen auch bei diesem Teil der Reihe nicht zu kurz und ich hatte spannende Lesestunden und gute Unterhaltung.
Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Band der Reihe und werde die Bücher dieses speziellen Privatdetektivs sicherlich weiter verfolgen.

Veröffentlicht am 17.06.2018

Fesselnder Psychothriller

Gleis der Vergeltung
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Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen und sie konnte mich bislang mit jedem überzeugen. Bei diesem Buch ist mir sofort das Cover ins Auge gestochen und ich wollte unbedingt wissen, was ...

Ich habe von der Autorin schon mehrere Bücher gelesen und sie konnte mich bislang mit jedem überzeugen. Bei diesem Buch ist mir sofort das Cover ins Auge gestochen und ich wollte unbedingt wissen, was es mit der Frau auf den Gleisen und noch dazu im Brautkleid auf sich hat.

Klappentext:
"Sein Tod hat sich wie Stacheldraht um mich gewickelt. Ich kenne die Wahrheit und ich will Vergeltung ..."
Lynn-Elisabeth von Raaben erlebt den dunkelsten Tag ihres Lebens, der ihr schönster hätte werden sollen. Benedikt, ihr Verlobter, verunglückt tödlich auf dem Weg zu seiner Braut. Sieben Jahre später erhält Lynn den Anruf einer Frau, der sie völlig aus der Bahn wirft und der Benedikts Unfalltod in ein anderes Licht rückt. Sie trifft eine folgenschwere Entscheidung. Als wenig später ein Mord geschieht, stürzt Lynn in den Abgrund ihrer eigenen Vergangenheit ...
Ein erschütternder Psychothriller um Opfer und Täter, um Recht und Unrecht, um Irreführung und Rache. Gleis der Vergeltung handelt von Gleichgültigkeit, Verstörung, Wut und brachialem Hass.


Schon beim Lesen des Klappentextes hatte ich Lust auf das Buch und die Geschichte dahinter. Die handelnden Personen konnte ich mir gut vorstellen und hatte beim Lesen ein klares Bild vor Augen. Der Schreibstil ist, wie ich es von der Autorin gewohnt bin, fesselnd und ich konnte das Buch schon nach wenigen Seiten kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht und wie alles zusammenhängt. Die einzelnen Handlungsstränge verbinden sich erst am Ende des Buches zu einer gesamten Geschichte, aber auch das hält die Spannung während des gesamten Buches hoch. Das Buch ist im Genre „Psychothriller“ genau richtige, denn ich war am Ende über die Auflösung ziemlich fassungslos und habe noch nach Beenden des Buches darüber nachgedacht.
Für mich wieder ein sehr gelungenes Buch der Autorin und verdiente 5 Sterne für diesen fesselnden Psychothriller.