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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.05.2025

Freundschaft bis in den Tod...

Du hast mich zuerst getötet
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Zum Buch: Als Liv mit ihrem Mann Brandon und ihren zwei Kindern in die schicke Vorortsiedlung zieht, freunden sich die Nachbarinnen Anna und Margot mit ihr an. Während Anna Liv richtig toll findet, stellt ...

Zum Buch: Als Liv mit ihrem Mann Brandon und ihren zwei Kindern in die schicke Vorortsiedlung zieht, freunden sich die Nachbarinnen Anna und Margot mit ihr an. Während Anna Liv richtig toll findet, stellt sich bei Margot ziemlich schnell der Neid ein. Liv sieht toll aus, hat viel Geld und einen tollen Mann. Außerdem macht sie sich gerade mit einem Wellnessstudio selbständig. Oberflächlich sind die drei Freundinnen, doch man merkt auch als Leser schnell, dass hier nicht alles so ist wie es auf den ersten Blick scheint. Auch Anna hat ein großes Geheimnis…

Meine Meinung: Das Buch beginnt und endet damit, dass eine Frau in einem Feuer gefangen ist. Der Weg dorthin führt uns als Leser durch das Buch. Aus der jeweiligen Sicht der drei Frauen erfahren wir von ihren Geheimnissen. Auch die, die sie sich gegenseitig antun. Und ich kann nur sagen, hier wird keinem etwas geschenkt!

Stark ist hier die Charakterzeichnung von John Marrs. Man lernt Margot, Anna und Liv so gut kennen und doch platzt hin und wieder eine Bombe und man ist als Leser fassungslos. Wie eine Walze überrollt einen die Geschichte! Hier geht es um Lügen, Intrigen und abgrundtiefen Hass. Ein wenig viel „Desperate Housewive-Feeling“, gerade zu Beginn, lässt mich hier einen Stern abziehen. Aber sonst zieht einen die Story derartig in den Bann, dass man das Buch wirklich nur schwer aus der Hand legen kann!

Mein Fazit: Ein spannender Thriller, der gleichzeitig auch eine Charakterstudie ist! Geschickt zieht der Autor hier Fäden, die man gar nicht in der Hand hatte! Sehr gut gelungen und wirklich sehr unterhaltsam! Ich vergebe hier gerne 4 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Temporeich mit vielen Überraschungen!

Die Kollegin – Wer hat sie so sehr gehasst, dass sie sterben musste?
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Zum Buch: Als Natalie Farrell eine neue Kollegin ins benachbarte Büro bekommt, merkt sie schnell, dass Dawn Schiff anders ist. Es ist nicht nur ihre Liebe zu Schildkröten, sondern auch ihre zwanghaften ...

Zum Buch: Als Natalie Farrell eine neue Kollegin ins benachbarte Büro bekommt, merkt sie schnell, dass Dawn Schiff anders ist. Es ist nicht nur ihre Liebe zu Schildkröten, sondern auch ihre zwanghaften Verhaltensweisen, die sie so andersartig machen. Als Dawn morgens nicht wie gewohnt an ihrem Schreibtisch sitzt, weiß Natalie sofort, dass da etwas nicht stimmt. Niemand scheint ihre Sorge ernst zu nehmen, also fährt sie zu Dawns Haus und findet einen Tatort vor. Wenig später findet die Polizei eine bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Frauenleiche…

Meine Meinung: Diese Geschichte hat mich sofort in den Bann gezogen! Man bekommt schnell eine gute Charakterdarstellung aller Protagonisten! Natalie scheint etwas egozentrisch und auf ihren Vorteil bedacht. Dafür setzt sie auch gerne ihre Schönheit ein. Ihr Chef Seth scheint ihr sehr zugeneigt und verteidigt Natalie bis aufs Letzte. Natalies Freund Caleb ist ein ruhiger Vertreter, der für Natalie der Fels in der Brandung ist. Und Dawn, ja, sie bekommt die allerbeste Rolle. Denn ihr Charakter ist sehr vielschichtig. Schon als Kind hat sie Mobbing erfahren, da sie halt anders ist als ihre Mitschüler. Einzig ihre Freundin Mia war immer für sie da. Ja, und jetzt ist sie verschwunden. Handelt es sich bei der Leiche um Dawn? Und wer hat sie auf dem Gewissen?

Unheimlich trickreich führt uns die Autorin durch die Story. Anhand von Emails erfährt der Leser, wie der Büroalltag so war und wovon Dawn geträumt hat. Denn Dawn schreibt regelmäßige Mails an ihre Freundin Mia. Natalie erzählt aus der Ich-Perspektive und mit ihr wird man immer weiter in den Sog hineingezogen…

Die Auflösung hatte ich zwar ein wenig vorausgeahnt, aber dennoch gab es durchaus noch Überraschungen! Ich mag den prägnanten Schreibstil von Freida McFadden einfach sehr gerne, man fliegt nur so durch die Seiten!

Mein Fazit: Das war mal wieder eine Glanzleistung der Autorin und ich freue mich jetzt schon wahnsinnig auf den nächsten Streich! Für mich ist Freida McFadden DIE Entdeckung des letzten Jahres! Volle Punktzahl von mir!

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Veröffentlicht am 25.04.2025

Hiermit konnte mich der Autor nicht restlos überzeugen...

Sie sehen dich
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Zum Buch: Kurz nach dem Selbstmord des Teenagers Spencer Hill ist sein Freund Adam Baye verschwunden. Die Eltern, Mike und Tia, haben vor kurzem ein Spionageprogramm auf Adams Rechner installiert, weil ...

Zum Buch: Kurz nach dem Selbstmord des Teenagers Spencer Hill ist sein Freund Adam Baye verschwunden. Die Eltern, Mike und Tia, haben vor kurzem ein Spionageprogramm auf Adams Rechner installiert, weil ihnen Adam immer mehr entgleitet. Darüber können sie eine Spur verfolgen, mit der keiner vorher gerechnet hätte…

Meine Meinung: An sich hat mir die Story schon gefallen, aber hier hat Harlan Coben sich wirklich Zeit gelassen, um auf den Punkt zu kommen. Rundherum geschehen auch einige Dinge, die erst einmal gar nichts mit der eigentlichen Sache zu tun haben. Zum Beispiel zwei grausame Morde an Frauen, die der Leser überhaupt nicht einsortieren kann. Oder der Nachbarssohn, der dringend eine Spenderniere braucht, aber niemand dafür in Frage kommt. Am Ende kommen zwar alle losen Fäden zusammen, bis dahin zieht sich die Geschichte aber etwas…

Die Kapitellänge ist okay, der Schreibstil auch, nur etwas ausschweifend. Fast hätte ich das Buch weggelegt, aber letztendlich wollte ich dann doch wissen, wie alles zusammenhängt. Ich mag den Autor sonst eigentlich gerne lesen, doch hiermit konnte er mich leider nicht erreichen.

Mein Fazit: Eigentlich eine ganz gute Geschichte, aber der Spannungsaufbau zog sich für mich einfach zu lange hin. Ich musste mich ein wenig hindurchquälen. Letztendlich ist das Ende aber schlüssig. Ich vergebe drei Sterne und hoffe, dass das nächste Buch des Autors mich wieder so richtig packt!

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Veröffentlicht am 19.04.2025

Wenn sich der Horror von unten anschleicht...

DER JUDAS-SCHREIN
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Zum Buch: Der Wiener Ermittler Alexander Körner und seine Kollegen werden zu einem grausigen Todesfall in den kleinen Ort Grein gerufen. Ein 14-jähriges Mädchen ist dort unter kuriosen Umständen zu Tode ...

Zum Buch: Der Wiener Ermittler Alexander Körner und seine Kollegen werden zu einem grausigen Todesfall in den kleinen Ort Grein gerufen. Ein 14-jähriges Mädchen ist dort unter kuriosen Umständen zu Tode gekommen. Während die Obduktion des Mädchens seltsame Dinge ans Tageslicht befördert, schweigen sich die Dorfbewohner allesamt aus. Irgendetwas geht in dem kleinen Dorf vor. Für Alex kommt erschwerend hinzu, dass er in dem kleinen Ort aufgewachsen ist, bis ein verheerendes Feuer seine Eltern in den Tod riss. Er wollte eigentlich nie wieder dorthin und nun hängt er auch noch da fest, weil der Dauerregen Grein von der Außenwelt abschneidet. Langsam nähert sich Alex der grausamen Wahrheit und das Morden hört nicht auf…

Meine Meinung: Langsam nähert sich der Leser dem Horror an, der sich heranschleicht! Und das im wahrsten Sinne des Wortes! Dass da irgendetwas Unerklärliches passiert, merkt man ziemlich schnell. Doch wie der Mensch nun einmal ist, braucht es etwas, um das zu akzeptieren. So auch die Ermittler hier. Sie hätten schneller sein müssen, um das große Unglück zu verhindern. Immer tiefer versinkt Alex in der Geschichte des Ortes Grein und des Nachbarorts Heidenhof. Zur besseren Vorstellung und Orientierung gibt es vorne in der Klappe eine tolle Zeichnung des Dorfes.

Was mir hier besonders gut gefallen hat, ist, dass sich die Geschichte von drei Seiten an das Ende annähert. Einmal erleben wir die actionreichen Szenen in der Gegenwart – überschwemmte Häuser, wahnsinnige und verschwiegene Dorfbewohner, Stromausfälle, abgerissene Brücken. Und auf der anderen Seite wird in einigen Kapiteln des Buches der Ursprung der Geschichte im Jahr 1937 im angrenzenden Stollen erzählt. Außerdem erfährt Alex viel aus dem Tagebuch eines Messdieners aus dem Jahre 1864. Und so führt letztlich alles zu einem logischen Ende. Obwohl… eigentlich ist es kein richtiges Ende, aber das müsst ihr selbst herausfinden!

Mein Fazit: Im Mittelteil fand ich die Geschichte etwas langatmig, aber dann wurde es wieder super-spannend! Ich wurde sehr gut unterhalten, habe mitgefiebert und kann dieses Buch auf jeden Fall an Horror-Leser weiterempfehlen!

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Veröffentlicht am 14.04.2025

Hier werden so einige Geheimnisse verborgen...

Verborgen
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Zum Buch: Bei einem Hausbrand in Akranes wird ein toter Jugendlicher aufgefunden. Schnell ist klar, dass es sich hier um Brandstiftung handelt. Doch wer hat ein Interesse, den jungen Marinó umzubringen? ...

Zum Buch: Bei einem Hausbrand in Akranes wird ein toter Jugendlicher aufgefunden. Schnell ist klar, dass es sich hier um Brandstiftung handelt. Doch wer hat ein Interesse, den jungen Marinó umzubringen? Während Elma und Saevar ihre Ermittlungen im Umfeld beginnen, stellt sich heraus, dass das junge Au-Pair-Mädchen Lise, was bei einer befreundeten Familie gewohnt hat, verschwunden ist. Ist sie wieder nach Hause gefahren? Und warum so voreilig? Viele Fragen türmen sich für die Ermittler auf und irgendwie scheint jeder irgendetwas zu verheimlichen…

Meine Meinung: Ich habe mich gefreut, gedanklich wieder in Island zu sein und zusammen mit Elma und Saevar zu ermitteln! Wie alle Island-Krimis der Autorin ist auch dieser hier ein ruhiger Krimi ohne viel Blutvergießen. Dafür belohnt sie den Leser mit tausend Fragen, die einem während des Lesens durch den Kopf schießen, weil man immer wieder neue Erkenntnisse serviert bekommt, die aber noch keinen Sinn ergeben! Es geht hauptsächlich um zwei Familien, deren Kinder schon von klein auf befreundet sind. Doch wie so oft, gibt es auch hier viele Familiengeheimnisse, von denen auch einige enge Familienmitglieder nichts wissen. Und das erzeugt die Spannung beim Lesen!

Der Schreibstil ist wirklich gut, man kann flüssig durchlesen. Für die vielen Charaktere gibt es am Ende des Buches ein Personenregister, das ist gerade anfangs sehr hilfreich. In einigen Kapiteln, die hier kursiv geschrieben sind, wird aus der Sicht von dem jungen Au-Pair-Mädchen erzählt. Sie liefert auch letztlich die Auflösung für das ganze Durcheinander!

Mein Fazit: Mir hat auch der dritte Band von Eva Björg Aegisdóttir wieder sehr gut gefallen und es hat Spaß gemacht, zusammen mit Elma und Saevar den Geheimnissen auf den Grund zu gehen! Von mir gibt es für Liebhaber des nordischen Krimis auf jeden Fall eine Leseempfehlung!

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