Schwächer als Band 1
Victorian Rebels - Ein Herz voll dunkler SchattenInhalt
Als der Auftragskiller Christopher Argent seinen nächsten Auftrag annimmt, ahnt er noch nicht, dass dieser sein komplettes Leben auf den Kopf stellen wird. Er soll die Schauspielerin Millie LeCour ...
Inhalt
Als der Auftragskiller Christopher Argent seinen nächsten Auftrag annimmt, ahnt er noch nicht, dass dieser sein komplettes Leben auf den Kopf stellen wird. Er soll die Schauspielerin Millie LeCour töten. Doch als er sie das erste Mal sieht, spürt er etwas, was sein kaltes Herz noch nie zuvor gespürt hat. Alles in ihm streubt sich, sie zu töten, weswegen er beschließt, sie zu beschützen...
Meine Meinung
Leider hat mir dieses Buch nicht so gut gefallen, wie der erste Band, obwohl ich anhand des Klappentextes gedacht hätte, dass er mir noch mehr zusagen würde. Vielleicht waren hier einfach meine Erwartungen etwas zu hoch.
Die Handlung war spannend und fesselnd. Es gab viele Geheimnisse und Dinge, die man aufgeklärt haben wollte und auch viele unerwartete Wendungen, die die Spannung Aufrecht gehalten haben. Auch actionreichere Szenen konnten in dem Buch hier punkten.
Jedoch fand ich das hier die Mischung zwischen diesen spannenden Elementen und den ruhigeren bzw eindeutigeren Szenen nicht so gelungen war. Diese Szenen haben für mich persönlich nicht wirklich gepasst. Ich empfand generell den Handlungsstrang zwischen Argent und Millie etwas unglaubwürdig und diese eindeutigeren Szenen im Vergleich zu Band 1 etwas plump und zum großen Teil auch nicht wirklich nachvollziehbar.
Christopher Argent fand ich schon in Band 1 wahnsinnig spannend und interessant. Er hatte etwas geheimnisvolles und unfassbar düsteres an sich, was mich richtig neugierig gemacht hatte. Das hat sich auch in diesem Buch bestätigt. Es war spannend mehr über ihn zu erfahren, vor allem herauszufinden, warum er so ist, wie er ist.
Auch Millie hütet ein großes Geheimnis, von dem man anfangs noch gar nichts geahnt hatte. Umso überraschter war ich, als sich dann etwas angedeutet hatte. Das hat meine Neugier ebenfalls geweckt, weswegen ich unbedingt mehr über sie wissen wollte.
Beide fand ich, waren spannende und interessante Protagonisten. Allerdings muss ich auch sagen, dass sie sich manchmal etwas unglaubwürdig verhalten haben. Ich möchte darauf nicht näher eingehen, da ich dann spoilern könnte, aber ich konnte teilweise einfach nicht nachvollziehen, warum sie sich so verhalten haben, vor allem bei Millie hatte ich das Problem.
Auch dieser Band ist aus der dritten Person, abwechselnd aus der Sicht von Millie und Argent geschrieben. Dadurch wusste man stets, was in den beiden vorging und hatte so einen guten Rundumblick über die Geschehnisse bekommen, ohne dass schon zu viel vorweg genommen wurde. Besonders toll fand ich in dem Buch auch wieder die Atmosphäre. Sie war sehr düster, fast noch düsterer als Band 1, geheimnisvoll und auch historisch angehaucht. Auch hier passt sich der Schreibstil der Vergangenheit an, sodass man sich gut in der Zeit zurückversetzt gefühlt hat.
Insgesamt konnte das Buch meine Erwartungen leider nicht erfüllen. Die Handlung und das Verhalten der Protagonisten war leider etwas unglaubwürdig.