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Veröffentlicht am 27.05.2020

Spannende Geschichte

Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.
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Inhalt
Rachel fährt jeden Tag dieselbe Strecke mit dem Zug. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt hält der Zug vor der gleichen Häuserreihe an. Dabei beobachtet Rachel die Häuser und insbesondere ...

Inhalt
Rachel fährt jeden Tag dieselbe Strecke mit dem Zug. Sowohl auf der Hin- als auch auf der Rückfahrt hält der Zug vor der gleichen Häuserreihe an. Dabei beobachtet Rachel die Häuser und insbesondere ein Paar, welches Rachel Jason und Jess nennt. Sie stellt sich vor, wie die Beiden ein perfektes Leben führen. Als sie dann etwas erschreckendes beobachtet und anschließend in der Zeitung liest, dass Jess verschwunden ist, möchte Rachel helfen und erzählt der Polizei, was sie gesehen hat. Damit verwickelt sie sich selbst in die Ereignisse...

Meine Meinung
Ich muss sagen, das Buch konnte mich vor allem am Anfang nicht direkt kriegen und überzeugen. Aber je weiter die Geschichte fort schritt, desto spannender und fesselnder wurde sie.

Die Handlung hat für mich etwas langatmig gestartet. Ich konnte die Protagonistin nicht direkt einschätzen und greifen sowie ihren Gedankengängen nicht wirklich folgen. Nach und nach wurde dann klar woran das lag, allerdings muss ich sagen, dass sie auch nicht wirklich sympathisch war und ich manchmal auch nicht nachvollziehen konnte, warum sie so gehandelt hat. Das hat aber trotzdem zu der Geschichte gepasst und sie dadurch wirklich spannender gemacht. Die Spannung wurde größtenteils sogar durch die teilweise verwirrten Gedanken der Protagonistin erzeugt.
Nachdem die Geschichte richtig los ging, war sie wirklich fesselnd. Es gab viele unerwartete Wendungen und Überraschungen sowie merkwürdig und mysteriöse Geschehnisse, die einen einfach gepackt und neugierig gemacht haben.
Bis zuletzt hatte ich keine Ahnung, wie sich alles auflösen wird und, worauf das Ganze hinauslaufen wird. Das spricht natürlich für die Geschichte und hat sie umso spannender gemacht.

Wie schon angedeutet war mir Rachel nicht sympathisch. Ich bin mit ihrer Art nicht klar gekommen und hatte deswegen so meine Schwierigkeiten mit ihr. Obwohl ich trotzdem sagen muss, dass sie für die Geschichte so sein musste, wie sie war. Das hat auf jeden Fall alles gepasst, es war eben nur schwierig für mich als Leserin mich in sie hineinzuversetzen und mich in sie einzufühlen.
Aber, was mir gut gefallen hat, war, dass, sie eine Protagonistin mit Entwicklungspotenzial war. Ich war neugierig, ob sie sich wirklich weiterentwickelt oder worauf das ganze hinauslaufen wird, was wiederum zur Spannung in der Geschichte beigetragen hatte.

Der Schreibstil war einfach und flüssig gehalten, sodass ich gut voran gekommen bin. Gut hat mir der Aufbau des Buches gefallen. Die Kapitel waren abwechselnd aus Rachels Perspektive und die einer anderen Protagonistin des Buches geschrieben. Außerdem waren sie nochmals in Tageszeiten unterteilt und mit Datumsangaben versehen, sodass man auch bei Zeitsprüngen immer wusste, wo man sich gerade in der Geschichte befindet. Damit hat die Autorin hier auch gespielt und Spannung erzeugt.

Insgesamt ein sehr fesselndes und spannendes Buch, bei dem es sich anfangs etwas gezogen hat, aber zum Ende hin überzeugen konnte.

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Veröffentlicht am 27.05.2020

Ich finde dieses Buch einfach nur fantastisch - ein fulminanter Abschluss einer fantastischen Reihe

Der Ruf der Rache
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Inhalt
Nachdem die Königin von Venda Jase das Angebot und die guten Nachrichten unterbreitet hat, machen sich Jase und Kazi auf den Weg zurück nach Hause. Doch kurz bevor sie ihr Ziel erreichen, erreicht ...

Inhalt
Nachdem die Königin von Venda Jase das Angebot und die guten Nachrichten unterbreitet hat, machen sich Jase und Kazi auf den Weg zurück nach Hause. Doch kurz bevor sie ihr Ziel erreichen, erreicht sie eine schreckliche Nachricht und sie geraten anschließend in eine Falle. Dabei werden sie getrennt und wissen nicht, ob der jeweils andere noch lebt...

Meine Meinung
Ich bin einfach nur absolut begeistert von diesem abschließenden Band. Er hat der Buchreihe noch einmal das Krönchen aufgesetzt und wird auch den Vorgängerbänden gerecht.

Zunächst einmal finde ich dieses Cover einfacht toll. Es passt zu den Vorgängerbänden und strahlt genau das gleiche Geheimnisvolle aus, wie die anderen Bände und spiegelt somit die einzigartige Atmosphäre der Geschichte wider.

Die Geschichte ist von Anfang an absolut spannend und fesselnd. Sie punktet wieder mit Kazis Brillanz in ihren Plänen und Verwicklungen, dass man einfach nur staunen konnte und wodurch es natürlich auch zahlreiche unerwarteten Wendungen gab. Noch dazu hat Kazi in diesem Band einen „würdigen“ Gegner bekommen, der zu der Spannung beigetragen und sie herausgefordert hat. Das Kräftemessen hat einen einfach in Atem gehalten und an das Buch gefesselt.
Natürlich gab es auch hier wieder einige actionreichere Szenen, die so gut dargestellt wurden, dass man das Gefühl hatte, das Geschehen spielt sich vor einem wie ein Film ab. Diese wechselten sich mit ruhigeren, emotionaleren Momenten ab, wo man mit den den Protagonisten mitfiebern und leiden konnte und dementsprechend auch emotional mitgerissen wurde. Da hat einfach die Mischung in dem Buch gestimmt.
Besonders schön war natürlich auch hier wieder das Wiedersehen mit den Charakteren aus „Die Chroniken der Verbliebenen“.

Kazi finde ich einfach nur klasse. Ich bin beeindruckt von ihrer Stärke, ihrem Lebensweg und, was sie nun aus alldem macht. Ich liebe die Szenen, wenn sie anfängt zu jonglieren, wie sie es nennt. Das lese ich genauso staunend, wie die Leute sie wahrscheinlich in dem Moment ansehen.
Sie ist mir einfach unfassbar sympathisch und ich mag es, wie sie und Jase miteinander umgehen. Sie harmonieren einfach perfekt miteinander und haben eine tolle Dynamik.
Ich konnte mich in beide gut hineinversetzen, mich in sie einfühlen und mit ihnen mitfiebern.

Der Schreibstil ist genau, wie ich ihn aus den Vorgängerbänden schon kenne. Ich mag die Atmosphäre, die in diesen Büchern kreiert wird. Gleich auf den ersten Bände habe ich mich direkt wieder in diese Welt versetzt gefühlt und war daher auch direkt in der Geschichte drin und konnte in die Welt eintauchen. Ich mochte es auch hier wieder, dass es Auszüge aus den alten Schriften gab, sodass man dadurch mehr über die Geschehnisse aus der Vergangenheit erfahren hat. Das fand ich ebenfalls sehr spannend und faszinierend für das Worldbuilding der Geschichte. Außerdem hat mir gut gefallen, dass es auch hier wieder ein paar Rätsel gab und die Geschichte abwechselnd aus Kazis und Jase Perspektive erzählt wurde. Gerade in diesem Buch fand ich das sehr spannend, da die beiden getrennt werden und man dadurch immer auf dem Laufenden war, was den Beiden so widerfährt.
Außerdem kamen die Gefühle und Emotionen gut bei mir als Leser an, sodass mich die Geschichte auch berühren konnte.

Insgesamt also wieder ein absolutes Meisterwerk, was einen tollen Abschluss der Reihe bildet.

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Veröffentlicht am 27.05.2020

War leider nicht so meins

All Saints High - Die Prinzessin
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Inhalt
Vor drei Jahren begeht Daria einen folgenschweren Fehler und zerstörte damit das Leben von Sylvia, mit der zusammen sie Tanzunterricht bei Darias Mutter bekommt. Noch heute bereut Daria, was sie ...

Inhalt
Vor drei Jahren begeht Daria einen folgenschweren Fehler und zerstörte damit das Leben von Sylvia, mit der zusammen sie Tanzunterricht bei Darias Mutter bekommt. Noch heute bereut Daria, was sie damals getan hat, denn seit dem ist Sylvia verschwunden. Niemand weiß, was mit ihr geschehen ist, auch nicht Sylvias Zwillingsbruder Penn. Als Penn dann sein zu Hause verlassen muss, kommt er bei Darias Familie unter, wodurch Darias Leben noch einmal eine andere Wendung nimmt...

Meine Meinung
Ich muss leider sagen, dass das Buch einfach nicht meins war. Die Grundgeschichte hatte mir schon gefallen, aber die Ausarbeitung mit den Charakteren usw hat mir leider einfach nicht gefallen.

Zunächst einmal konnte ich leider überhaupt keine Beziehung zu Daria aufbauen. Ich mochte sie einfach nicht und konnte zum großen Teil überhaupt nicht nachvollziehen, warum sie sich so verhält. Das hat es mir sehr schwer gemacht, mich in die Geschichte einzufinden und mich von ihr fesseln zu lassen, denn ich persönlich brauche eine Protagonistin, mit der ich sympathisieren kann, um komplett in die Geschichte eintauchen zu können. Dennoch hat Daria mir auch irgendwie Leid getan, je mehr ich über sie und ihre Familienverhältnisse erfahren hat. Nichtsdestotrotz hat sie sich dem allen immer so verschlossen und quer gestellt, dass ich irgendwann gedacht habe, dass sie selbst Schuld an dem Ganzen ist, was mich wiederum genervt hatte.
Dementsprechend konnte ich mich auch nicht ins sie einfühlen oder mich von der Geschichte berühren lassen.

Gleiches gilt auch für die anderen Protagonisten in dem Buch. Ich konnte irgendwie keine Beziehung zu ihnen aufbauen und sie blieben für mich leider etwas oberflächlich. Grundsätzlich mag ich es ja, wenn Protagonisten ihre Ecken und Kanten haben. Aber hier ist das irgendwie etwas extrem gewesen und daher für mich persönlich negativ aufgefallen.

Die Handlung hat mir von der Sache her gut gefallen. Ich war neugierig zu erfahren, was mit Sylvia geschehen ist und, wie sich die Problematiken rund um Daria und Penn lösen. Das war auch der Grund, warum ich die Geschichte unbedingt zu ende hören wollte. Der Handlungsverlauf allgemein hat mir ebenfalls gut gefallen. Er war abwechslungsreich, sodass es nicht langweilig wurde. Ebenso haben mir die Themen gut gefallen, die hier behandelt wurden, auch wenn diese keine leichte Kost waren. Es hat mir aber gut gefallen, dass sie einfach zur Sprache kamen und thematisiert wurden.

Die Vertonung des Hörbuchs konnte mich ebenfalls überzeugen. Es hat mir gut gefallen, dass Darias und Penns Perspektive jeweils von unterschiedlichen Sprechern gesprochen wurde, sodass man auch ohne Überschriften sofort wusste, aus wessen Perspektive gerade erzählt wird. Außerdem konnte ich der Handlung gut folgen.

Im Übrigen habe ich jetzt erst erfahren, dass es sich hierbei um ein Spin-Off zur Sinner of Saints-Reihe handelt. Vom Inhalt oder etwaigen Vorkenntnissen hatte ich nicht den Eindruck, dass mir etwas gefehlt haben könnte, sodass ich der Geschichte gut folgen und sie verstehen konnte.

Insgesamt war es also leider nicht meins, vor allem, weil ich mit Daria als Hauptprotagonistin nicht warm geworden bin.

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Gruselig und düster – aber leider ohne „Märchenzauber“

Die Chroniken von Alice - Finsternis im Wunderland
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Inhalt
Alice ist seit mehreren Jahren in einer psychiatrischen Einrichtung eingesperrt. Sie selbst erinnert sich nicht mehr an die Geschehnisse, die sie dorthin gebracht haben. Lediglich ein Mann mit Kaninchenohren ...

Inhalt
Alice ist seit mehreren Jahren in einer psychiatrischen Einrichtung eingesperrt. Sie selbst erinnert sich nicht mehr an die Geschehnisse, die sie dorthin gebracht haben. Lediglich ein Mann mit Kaninchenohren geistert in ihrem Gedächtnis herum, weswegen sie alle für verrückt halten. Ihre einzige Bezugsperson an diesem Ort ist der Mann aus ihrer Nachbarzelle, Hatcher, der mehrere Menschen mit einer Axt ermordet hat. Als plötzlich ein Feuer in dem Hospital ausbricht, gelingt es den beiden zu fliehen. Doch auch einem weiteren Insassen gelingt die Flucht und ist ihnen nun dicht auf den Fersen...

Meine Meinung
Ich hatte mich schon riesig auf dieses Buch gefreut, weil ich Neuerzählungen oder Adaptionen von Klassikern einfach liebe – auch wenn diese etwas düsterer sind.

Das Cover und die Aufmachung des Buches gefallen mir unfassbar gut. Der Buchschnitt mit den Pfotenabdrücken ist einfach ein Hingucker und die Farben des Covers sowie das Kaninchen strahlen schon eine gewisse Düsternis aus.

Die Handlung war durchweg spannend und fesselnd gehalten sowie auch irgendwie ein bisschen schockierend. Außerdem muss ich ganz klar dazu sagen, dass sie nichts für schwache Nerven war. Es gab sehr viele brutale und eklige Szenen, geprägt von einer düsteren und gruseligen Atmosphäre. Ich muss sagen, dass ich definitiv nicht gedacht hätte, dass es wirklich so schlimm wird – was jetzt aber nichts schlechtes ist.
Gut hat mir ebenfalls gefallen, dass man eindeutig die Geschichte von „Alice im Wunderland“ wiedererkannt hatte. Es fanden sich alle wichtigen Figuren in der Geschichte wieder.

Das einzige, von dem ich vielleicht ein bisschen enttäuscht war, ist, dass mir so ein bisschen der leichte Zauber von „Alice im Wunderland“ gefehlt hatte. Bei Märchenadaptionen kommt meistens immer noch der leichte Zauber, den Märchen immer versprühen mit rüber. Das hat mir hier gefehlt. Es überwog einfach die Brutalität und Düsternis des Buches.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Neben der einzigartigen Atmosphäre, die hier kreiert wurde, hat der Schreibstil auch wunderbar zu der Geschichte gepasst. Das Buch ließ sich jedenfalls einfach und flüssig lesen und man konnte sich jeden noch so schlimme Szene gut vor Augen führen, da der Schreibstil auch sehr eindeutig war.
Auch die Gefühle und Emotionen von Alice kamen gut rüber.

Insgesamt ein wirklich spannendes, fesselndes und sehr düsteres Buch, was meine Erwartungen aber nicht komplett erfüllen konnte.

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Veröffentlicht am 15.05.2020

Ein wunderschöner und überzeugender Abschluss der Reihe

Redwood Dreams – Es beginnt mit einem Knistern
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Inhalt
Parker ist der Sheriff von Redwood. Während das Drachentrio jeden Single in der Stadt gegen ihren Wunsch verkuppelt, ist Parker der einzige, der tatsächlich gerne verkuppelt werden möchte. Doch ...

Inhalt
Parker ist der Sheriff von Redwood. Während das Drachentrio jeden Single in der Stadt gegen ihren Wunsch verkuppelt, ist Parker der einzige, der tatsächlich gerne verkuppelt werden möchte. Doch das Drachentrio scheint ihn nicht im Visir zu haben. Doch dann trifft Parker auf Maddie, seine ehemalige Schulkameradin, die ständig mit ihm auf Kriegsfuß stand und ein großes Geheimnis hat...

Meine Meinung
Ich liebe diese Buchreihe einfach. Sie bringt einen zum Schmunzeln, zum Träumen, berührt einen und nimmt einen einfach mit auf eine wunderbare Reise in das malerische Redwood. Deshalb stimmt es mich etwas traurig, dass diese Reise nun vorbei sein soll.

Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Ich mochte die Spannung hinsichtlich Maddie's Geheimnis und war die ganze Zeit neugierig auf Parkers Reaktion, wenn er dahinter kommt. Schön fand ich auch die Spannungen zwischen Maddie und Parker. Die beiden hatten eine tolle Dynamik und haben wunderbar miteinander harmoniert, sodass ich ihre Geschichte sehr gerne gelesen habe und mich diese auch gut unterhalten hat.

Maddies Geschichte, muss ich sagen, hat mich wirklich geschockt, fasziniert und einfach berührt und mitgerissen. Ich wusste gar nicht wohin mit meinen ganzen unterschiedlichen Emotionen, weil es einfach so aufwühlend war. Nicht nur, was sie durchgemacht hat, sondern auch, was sie gerade tatsächlich durchmacht ist einfach nur unfassbar. Umso besser hat sie mir aber als Hauptfigur gefallen. Sie ist unfassbar stark und liebenswürdig. Ich mochte sie auf Anhieb und konnte gut mit ihr mitfiebern und mich in sie einfühlen.

Parker ist natürlich einfach eine Wucht. Ich mochte ihn ebenfalls von der ersten Seite an, als er ein kleines „Häufchen“-Problem lösen musste – so sympathisch, herzerwärmend und humorvoll. Das zog sich anschließend auch durch die ganze Geschichte, was mich einfach nur begeistert hat.

Außerdem hat mir gut gefallen, dass es hier ein Wiedersehen mit den bekannten Gesichtern aus den vorherigen Bänden gab. Ich finde die ganze Truppe einfach nur super toll und mag es, wie sie miteinander umgehen. Es war einfach schön zu sehen, wie es ihnen mittlerweile ergangen ist.

Achtung Spoiler
Als klitzekleinen Kritikpunkt würde ich allerdings das Ende noch anbringen wollen. Irgendwie muss ich sagen, dass es mir persönlich ein bisschen zu viel des guten war. Ich kann verstehen, warum es so gewählt wurde und es hat mich auch wirklich gerührt, aber ein bisschen weniger, wäre vielleicht mehr gewesen. Da aber einfach das Gesamtpaket des Buches gestimmt hat, tut das meiner Bewertung trotzdem keinen Abbruch.
Spoiler Ende

Zum Schreibstil und der Atmosphäre des Buches brauche ich gar nicht viel zu sagen, weil ich jedes Mal aufs Neue ins Schwärmen gerate. Die Atmosphäre des Buches ist einfach einzigartig. Es fühlt sich so vertraut und heimelig an, dass man das Gefühl hat, nach Hause zu kommen. Einfach fantastisch und wundervoll.
Der Schreibstil hat mir ebenfalls wieder gut gefallen. Maddies Geschichte ist zwar schwere Kost, was auch genauso rüber kommt und mich deshalb auch berühren konnte, dennoch verliert die Geschichte nicht ihre Leichtigkeit. Es gibt humorvolle Momente, rührende Momente und sehr schöne Momente, die den perfekten Ausgleich zu den ernsteren Tönen bieten.

Besonders toll waren natürlich auch hier wieder die tierischen Protagonisten. Die Autorin schafft es einfach immer wieder, den Tieren so viel Lebendigkeit einzuhauchen, dass man wirklich das Gefühl hat, dass man das Tier tatsächlich gerade vor sich hat – und die sind einfach nur liebenswert.

Insgesamt einfach ein fantastischer Abschluss einer fantastischen Reihe mit tollen Protagonisten und einer einzigartigen Atmosphäre.

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