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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.01.2019

Sehr unterhaltsam aber etwas vorhersehbar

Glück ist, wenn man trotzdem liebt
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Inhalt
In Isabelles Leben ist alles wunderbar geordnet: Sie arbeitet in einem Blumenladen, isst jeden Mittag in dem Restaurant von gegenüber Nudelsuppe und schaut jeden Abend ihre Lieblingsserie. Doch ...

Inhalt
In Isabelles Leben ist alles wunderbar geordnet: Sie arbeitet in einem Blumenladen, isst jeden Mittag in dem Restaurant von gegenüber Nudelsuppe und schaut jeden Abend ihre Lieblingsserie. Doch als das Restaurant plötzlich schließt und von dem Koch Jens übernommen wird und der sich weigert, ihr Nudelsuppe zu kochen, geht bei ihr alles den Bach runter. Eine Katastrophe jagt die nächste und Isabelle versucht verzweifelt ihre geliebte Ordnung beizubehalten…

Meine Meinung
Dieses Buch ist einfach herrlich. Ich habe mich beim Lesen köstlich amüsiert.

Die Handlung ist zwar ein stückweit vorhersehbar, aber dennoch spannend gehalten und sehr unterhaltsam. Es ist einfach so unfassbar witzig, wie Isabelle in manchen Situationen handelt und denkt, dass man sich immer mehr von diesen Situationen gewünscht hat.
In dem Buch werden noch dazu viele verschiedene Themen und Problematiken aufgegriffen, die an verschiedenen Stellen zum Chaos in Isabelles Leben beitragen und das Buch dadurch spannend und interessant machen. Durch diese etwas ernsteren Dinge und Töne, die angeschlagen werden, schafft die Autorin einen sehr guten Ausgleich zu dem stets gegenwärtigen Humor und den zahlreichen witzigen Momenten. Noch dazu wurde man durch diese ganzen Ereignisse an das Buch gefesselt und konnte es nicht mehr aus der Hand legen, da man wissen wollte, wie sich nun alles klären wird.
Gut hat mir außerdem noch gefallen, dass das Buch einen auch an manchen Stellen überrascht hat, da Dinge ans Tageslicht kommen, mit denen man so nicht gerechnet hätte.

Die Figuren in dem Buch fand ich ebenfalls toll. An erster Stelle steht natürlich Isabelle. Sie ist so festgefahren in ihrem Tagesablauf, dass es sie komplett aus der Bahn wirft, wenn mal etwas Neues oder Spontanes ansteht. Das führt natürlich zu vielen witzigen Situationen, die durch ihre Gedankengänge noch viel amüsanter werden. Natürlich war ihre Art dadurch etwas anstrengend, aber sie war mir trotzdem total sympathisch, weil diese kleinen Macken, sie einfach liebenswert machten.
Dadurch, dass das Buch aus ihrer Perspektive geschrieben ist, konnte man sich auch gut in sie hineinversetzen und verstehen, was sie an bestimmten Dingen so stört.
Auch Jens trägt zu vielen witzigen Momenten mit Isabelle bei, da er das komplette Gegenteil von ihr ist. Er hat mir auch gut gefallen, wobei natürlich etwas vorhersehbar war, was seine „Aufgabe“ in dem Buch sein sollte.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten und lebt von dem Humor, den er auch fantastisch rüber bringt. Er schafft außerdem eine schöne lockere Atmosphäre, sodass man sich wohl in dem Buch fühlt, aber auch schnell vorankommt. Das einzige, was mich gestört hatte, war, dass Knuts Dialekt ausgeschrieben wurde. Das hat meinen Lesefluss ein bisschen gestört. Zwar konnte man sich dadurch gut vorstellen, wie er sich beim Reden anhört, aber es las sich trotzdem etwas holprig.

Insgesamt also ein wirklich unterhaltsamer, lockerer und witziger Roman, der auch ernstere Töne anschlägt, aber leider auch etwas vorhersehbar war.

Veröffentlicht am 03.01.2019

Ein interessanter Auftakt der Reihe mit ein paar Schwächen

BookLess 1. Wörter durchfluten die Zeit
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Inhalt
Lucy macht ein Praktikum in einer Londoner Bibliothek. Dort stellt sie fest, dass sie mit Büchern reden kann und die Bücher sie verzweifelt um Hilfe bitten. Sie zeigen ihr ein Buch, welches von ...

Inhalt
Lucy macht ein Praktikum in einer Londoner Bibliothek. Dort stellt sie fest, dass sie mit Büchern reden kann und die Bücher sie verzweifelt um Hilfe bitten. Sie zeigen ihr ein Buch, welches von außen noch vollständig erscheint, aber von innen nur noch weiße Seiten aufweist und dabei ist zu verschwinden. Als sie feststellt, dass sie die einzige ist, die sich an den Roman erinnern kann, versucht sie herauszufinden, was dahinter stecken könnte…

Meine Meinung
Meine Erwartungen an das Buch wurden leider nicht ganz erfüllt, aber ich fand das Buch dennoch lesenswert.

Die Handlung war im Großen und Ganzen spannend gehalten, sodass man gerne weitergelesen hatte. Dennoch fand ich, dass alles relativ oberflächlich blieb und man deshalb nicht komplett in die Geschichte eintauchen konnte. Mir hatte es hier etwas an Atmosphäre, Emotionen und einer etwas spannenderen Darstellung gemangelt.
Es gab zwar den einen oder anderen überraschenden Moment bzw. einen Schockmoment, wo ich überhaupt nicht mit gerechnet hätte, da das so plötzlich kam. Doch genauso plötzlich wie er kam, war er auch schon weg und es ging weiter ohne es groß zu thematisieren oder etwas emotionaler darzustellen.
Trotzdem hat mir das Buch von der Idee her sehr gut gefallen. Ich fand es spannend, wie sich nach und nach die einzelnen Puzzlestückchen zusammensetzten und ein Gesamtbild ergaben. Dazu muss ich aber auch sagen, dass man sich vieles schon zusammen reimen konnte und deshalb an manchen Stellen nicht groß überrascht wurde.

Die Figuren blieben leider genauso oberflächlich wie die Handlung. Man erfährt nur wenig über sie und kann sich kein Bild von ihnen machen, was vor allem bei Lucy als Hauptfigur schade war, wobei man von ihr noch mit am meisten mitbekommen hat. So wie sie sich allerdings verhält und was man so aus ihrer gedanklichen Perspektive her mitbekommt, ist sie eine zum Buch passende Figur und man konnte auch gut mit ihr sympathisieren und mit ihr mitfiebern.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten. Er schafft es aber nicht eine stimmungsvolle Atomsphäre zu kreieren oder Gefühle und Emotionen rüber zu bringen. Es gab ein paar romantische, aber auch traurige Momente, dennoch kam leider nichts bei mir als Leser an.

Insgesamt ein sehr interessanter Roman, der mit einem fiesen Cliffhanger endet und dadurch zum Weiterlesen animiert, aber trotzdem ein paar Schwächen hat.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Das Trimagische Turnier

Harry Potter und der Feuerkelch (Harry Potter 4)
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Inhalt
Harry freut sich unheimlich, dass er die Ferien bei seinen Verwandten frühzeitig abbrechen und mit seinen besten Freunden zur Quidditsch-Weltmeisterschaft darf. Doch dieses Ereignis entwickelt ...

Inhalt
Harry freut sich unheimlich, dass er die Ferien bei seinen Verwandten frühzeitig abbrechen und mit seinen besten Freunden zur Quidditsch-Weltmeisterschaft darf. Doch dieses Ereignis entwickelt sich anders als erwartet, denn jemand brennt Lord Voldemorts Zeichen in den Himmel und weist so auf seine mögliche Rückkehr hin. Auch in seinem vierten Jahr in Hogwarts gibt es dieses Mal ein besonders Ereignis: das Trimagische Turnier soll nach vielen Jahr dort noch einmal stattfinden.

Meine Meinung
Dieser vierte Band von Harry Potter ist zwar düsterer und dicker als seine Vorgänger-Bände, doch dafür nicht weniger gut.

Das Cover finde ich auch wieder einfach nur fantastisch. Es zeigt wieder Figuren, die man schon kennt oder das erste Mal in diesem Buch vorkommen (wie z.B. Mad-Eye Moody). Auch die Rückseite des Buches ist sehr liebevoll gestaltet. Alles in allem wirkt es einfach wieder einmal sehr passend für diese Zaubererwelt und macht Lust auf diese Geschichte.

Direkt am Anfang merkt man schon, dass dieser Teil düsterer und gruseliger wird, als Band 1-3. Dadurch bleibt das Buch trotz seiner hohen Seitenanzahl durchweg spannend und fesselnd. Trotz dieser düsteren Stimmung, die das Buch gerade am Anfang, aber auch zwischendurch verbreitet, verliert das Buch den bereits aus den Vorgänger-Bänden gewohnten Humor und Witz nicht, sodass auch hier die Leichtigkeit aus den ersten Büchern vorhanden ist.
Es gibt viele Geheimnisse und Ungereimtheiten, die man mit den 3 Hauptfiguren zusammen gelöst haben möchte, sodass es auch nie langweilig wird. Außerdem punktet auch dieses Buch mit neuen (Alltags-)Problemen, denen sich die Figuren stellen müssen, die man selbst auch aus seinem Leben kennt. Dadurch wirkt das Buch wiederum sehr realitätsnah, was so normal in dieser magischen Welt erscheint, dass man manchmal vergisst, dass es sie gar nicht gibt.
Schön fand ich auch in diesem Buch wieder, dass die Autorin es erneut geschafft hat, neue Elemente zu schaffen (wie das Trimagische Turnier), die man vorher nicht kannte und so das Gefühl hat, dass diese Zaubererwelt so komplex ist, dass man noch lange nicht alles über sie weiß. Sie überrascht einen einfach immer wieder aufs Neue, weswegen man einfach nicht genug davon bekommen kann und immer mehr darüber wissen möchte.

Hat man die Figuren bereits einmal in sein Herz geschlossen, lässt man sie nie wieder raus. Ich weiß gar nicht mehr, was ich noch groß zu ihnen sagen soll. Sämtliche Figuren sind einfach so individuell und detailliert ausgestaltet, dass man einfach nur staunen kann. Man versteht sie und ihre Handlungsweisen und kann sich auch wunderbar in sie hineinversetzen und mit ihnen mit fiebern.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und einfach gehalten. Er schafft eine einzigartige magische (und auch etwas düstere) Atmosphäre und transportiert auch die nötigen Gefühle und Emotionen zum Leser, sodass man von diesem Buch einfach berührt wird.

Insgesamt also überzeugender und gelungener vierter Band, der ein stückweit erwachsener wirkt, als seine Vorgänger.

Veröffentlicht am 27.12.2018

Überzeugender und temporeicher Auftakt

Auf immer gejagt (Königreich der Wälder 1)
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Inhalt
Tessa ist eine geborene Fährtenleserin und Jägerin. Nachdem ihr Vater getötet wurde, ist sie auf sich alleine gestellt und kämpft ums Überleben. Doch dann wird sie beim Wildern verhaftet und hat ...

Inhalt
Tessa ist eine geborene Fährtenleserin und Jägerin. Nachdem ihr Vater getötet wurde, ist sie auf sich alleine gestellt und kämpft ums Überleben. Doch dann wird sie beim Wildern verhaftet und hat nur noch eine Chance: Sie soll im Auftrag des Königs den Mörder ihres Vaters finden. Im Gegenzug darf sie ein Leben in Sicherheit führen. Doch die Entscheidung fällt ihr schwer, denn der Mörder soll Cohen sein, der Lehrling ihres Vaters und ihr bester Freund…

Meine Meinung
Mich hatte dieses Buch positiv überrascht, da es sich doch anders entwickelt hatte, als ich erwartet hatte.

Die Handlung begann schon sehr spannend und fesselnd, was im Laufe des Buches auch nicht nachgelassen hatte. Zudem hatte war die Handlung sehr temporeich. Es gab nur wenige ruhigere Momente, die aber der Spannung keinen Abbruch getan haben. In der Hinsicht hat mir die Mischung sehr gut gefallen und das Buch auch sehr abwechslungsreich gemacht. Außerdem hat mir gut gefallen, dass es viele unerwartete Wendungen gab, mit denen ich so nicht gerechnet hätte.
Ich muss aber auch sagen, dass ich am Anfang ein paar Probleme hatte um ins Buch zu finden, da über viele Begriffe und Gesellschaftsstrukturen gesprochen wurde, die erst nach und nach genau erklärt wurden. Das hatte mich anfangs ein bisschen erschlagen, aber nachdem ich einmal in der Geschichte drin war, hatte ich das auch überwunden.

Tessa hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen. Sie ist tough und geht ihren eigenen Weg. Außerdem hat sie eine besondere Gabe, die sie einzigartig macht und vor allem den Umgang mit anderen Menschen sehr interessant gestaltet. Das Buch ist auch aus ihrer Perspektive geschrieben, sodass man ihre Gedanken- und Gefühlswelt auch miterlebt. Das war vor allem in Bezug auf ihre Gabe sehr interessant, da sie dadurch Situationen und Menschen ganz anders einschätzt. Das fand ich sehr interessant und abwechslungsreich.

Der Schreibstil hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist einfach und flüssig gehalten und hat auch Tessas Gefühle sehr gut zum Leser transportiert. Dadurch konnte man auch gut mit ihr mitfiebern und sich in sie hineinversetzen. Das einzige was mir ein bisschen gefehlt hatte, war eine stimmungsvolle Atmosphäre, obwohl der Schauplatz das schon hergegeben hätte.

Insgesamt also ein gelungener Auftakt der Reihe, bei dem ich zwar ein paar Startschwierigkeiten hatte, der mich aber nach hinten raus trotzdem überzeugen konnte.

Veröffentlicht am 20.12.2018

Etwas witziges für Zwischendurch

Hilfe, ich hab den Prinzen verzaubert!
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Inhalt
Nachdem Heidi herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, unternimmt sie mit ihren beiden Freundinnen Sepia und Sonja einen spontanen Ausflug nach Monaco. Doch diese Reise verläuft nicht so, ...

Inhalt
Nachdem Heidi herausgefunden hat, dass ihr Freund sie betrügt, unternimmt sie mit ihren beiden Freundinnen Sepia und Sonja einen spontanen Ausflug nach Monaco. Doch diese Reise verläuft nicht so, wie sie sich das erhofft hatte…

Meine Meinung
Dieses Buch ist wirklich herrlich erfrischend. Es versprüht einfach gute Laune und man kommt aus dem Schmunzeln gar nicht mehr raus.

Das Cover ist sehr schön mädchenhaft gestaltet. Es lässt schon eine sehr erfrischende Geschichte erwarten, bei der es an Romantik natürlich auch nicht fehlen darf.

Die Handlung ist abwechslungsreich, kurzweilig und spannend gehalten. Man denkt zwar, es wäre alles offensichtlich und klar, doch es kommt dann doch anders als erwartet, sodass die Handlung ein stückweit auch überraschend ist.
Dennoch muss ich sagen, dass ich anhand des Titels und des Klappentextes einen anderen Schwerpunkt der Handlung erwartet hatte. Daher fand ich es ein bisschen Schade, dass dieser Teil (den ich eigentlich erwartet hatte) nur so kurz abgehandelt wurde.
Die Handlung ist zudem eher einfach gehalten, sodass man gut immer wieder zwischendurch weiter lesen konnte, ohne sich groß darauf konzentrieren zu müssen. Daher darf man bei diesem Buch auch keine anspruchsvolle Lektüre erwarten, sondern es ist wirklich eher was ganz nettes für zwischendurch.

Die Figuren sind einfach nur total erfrischend. Sie sind ein bisschen verrückt, aber das auf eine liebenswerte Art und Weise, sodass man gar nicht konnte, als mit ihnen zu sympathisieren. Vor allem Heidis Gedankengänge und ihre darauffolgenden Handlungen sind einfach zum Schießen, weswegen man sich durchweg auch gut unterhalten fühlte.
Manchmal fand ich die Gespräche oder Situationen ein bisschen zu übertrieben lustig dargestellt, dass ich nicht wusste, ob mir das gefällt oder eher nicht, aber das war eher die Seltenheit und es passte trotzdem in den Rahmen der Geschichte, weswegen es mich nicht großartig gestört hatte.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten sowie unfassbar humorvoll und auch ein bisschen ironisch. Dadurch ist man auch schnell und gut vorangekommen und hatte noch dazu stets gute Laune.
Das Buch ist aus Heidis Perspektive geschrieben, sodass man all ihre Absichten und widersprüchlichen Gedanken schon kennt, bevor sie handelt. Man konnte sich auch ganz gut in sie hineinversetzen, obwohl man hier natürlich keine großartige emotionale Darstellung erwarten darf, da der Fokus doch eher auf dem Humor liegt. Daher konnte man sich auch nicht in sie einfühlen und wurde auch nicht von dem Buch berührt.

Insgesamt also ein sehr unterhaltsames und witziges Buch, was ganz nett für zwischendurch ist, aber bei dem man jetzt nichts Anspruchsvolles oder emotional berührendes bzw aufwühlendes erwarten darf.