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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.10.2018

konnte mich leider nicht überzeugen

Falling - Ich kann dich nicht vergessen
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Inhalt
Kenzie hatte seit der schicksalshaften Nacht vor einem Jahr nichts mehr mit Jaden zu tun gehabt. Doch dann kreuzen sich ihre Wege wieder und alte Gefühle kommen auf. Können sie ihre Vergangenheit ...

Inhalt
Kenzie hatte seit der schicksalshaften Nacht vor einem Jahr nichts mehr mit Jaden zu tun gehabt. Doch dann kreuzen sich ihre Wege wieder und alte Gefühle kommen auf. Können sie ihre Vergangenheit überwinden und neu anfangen?

Meine Meinung
Die „Dark Love“-Trilogie hatte mir wirklich gut gefallen, weshalb ich natürlich mit hohen Erwartungen auch an dieses Buch heran getreten bin. Leider konnten diese Erwartungen nicht ganz erfüllt werden.

Die Handlung fand ich leider ein Stück weit vorhersehbar, was natürlich dann der Spannung so ein bisschen einen Abbruch getan hat. Man erfährt meiner Meinung nach direkt am Anfang schon sehr viel aus ihrer Vergangenheit und das, was man nicht erfährt, kann man sich dann zusammen reimen.
Es gab trotzdem ein paar Momente (vor allem zum Ende hin), die mich dann doch noch überrascht haben und die letzten Seiten noch spannend gemacht haben, sodass mich das Buch noch gepackt hatte und ich es noch in einem Rutsch zu Ende gelesen habe.
Außerdem fand ich die Geschichte zwischen Kenzie und Jaden sehr schön. Die beiden sind echt süß zusammen und ich habe die ganze Zeit auf ein Happy End für die Beiden gehofft. Deren miteinander und wie sie versuchen mit ihrer Situation klar zu kommen, war einfach schön zu lesen und hat mir richtig warm ums Herz werden lassen.

Kenzie muss ich sagen, hat mir am Anfang nicht so gut gefallen. Ich konnte ihre Entscheidungen nicht so ganz nachvollziehen und habe auch nicht immer verstanden, warum sie sich so verhält, wie sie es getan hat. Das Buch ist zwar aus ihrer Perspektive geschrieben und man erfährt viel über ihre Gefühle und Absichten, aber so ganz verstehen konnte ich sie trotzdem nicht. Nach und nach konnte mich Kenzie aber noch von sich überzeugen – warum, das wäre an der Stelle zu viel verraten – und ich konnte dann auch gut mit ihr mitfiebern und bangen.

Jaden erlebt man eigentlich nur durch Kenzie. Ich habe ihn trotzdem sofort ins Herz geschlossen, denn er scheint ein wirklich herzensguter Mensch zu sein und das obwohl er so etwas Schreckliches miterleben musste. Er hat mir wirklich gut gefallen im Umgang mit Kenzie, seiner Schwester und generell mit den anderen Figuren des Buches.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten und bringt auch die Emotionen und Gefühle gut rüber. Auch die Stimmung des Buches wurde gut eingefangen. Dennoch konnte mich das Buch gerade zu Anfang nicht fesseln, da es mir an der nötigen Spannung gefehlt hatte.

Insgesamt eine schöne Geschichte mit sehr schönen Momenten, aber leider ein bisschen vorhersehbar.

Veröffentlicht am 22.10.2018

Herzzereißend und berührend

Und wenn es kein Morgen gibt
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Inhalt
Lena und Sebastian sind die besten Freunde seit sie denken können. Doch Lena merkt, dass sie mehr für Sebastian empfindet, als nur Freundschaft. Als sie sich endlich traut, ihm das zu sagen, passiert ...

Inhalt
Lena und Sebastian sind die besten Freunde seit sie denken können. Doch Lena merkt, dass sie mehr für Sebastian empfindet, als nur Freundschaft. Als sie sich endlich traut, ihm das zu sagen, passiert etwas, womit niemand gerechnet hätte und sich ihr komplettes Leben verändert…

Meine Meinung
Mich konnte das Buch von der ersten Seite an fesseln und mitreißen. Es hat mich wirklich berührt und in seinen Bann gezogen, sodass ich es fast nicht aus der Hand legen konnte.

Die Handlung beginnt etwas rätselhaft, da man nicht so recht weiß, was los ist und was passiert sein könnte. Dadurch war natürlich die Neugier geweckt und die Grundspannung da, die auch nicht nachgelassen hat. Man war sofort in der Geschichte drin und von ihr gefesselt. Man lernt Lena und Sebastian kennen und, wie sie zueinander stehen. Da das Buch aus Lenas Perspektive geschrieben ist, weiß man natürlich, was in ihr vor geht und wie sie in Wirklichkeit über Sebastian denkt. Das hat mir gut gefallen, da man dadurch natürlich stets mit ihr hofft und bangt, dass es zu einem Happy End kommen wird.
Lena und Sebastian sind einfach so süß zusammen, dass einem richtig das Herz aufgeht, wenn man die beiden miteinander erlebt. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass Lenas Gedanken von Sebastian bestimmt werden. Er steht bei ihr im Mittelpunkt. Doch dann verändert sich mit einem Schlag alles und es kommt zu einem drastischen Wendepunkt, der auch gleichzeitig ein richtiges Überraschungsmoment in diesem Buch ist. Die Autorin hat diesen Kontrast zwischen „vorher“ und „nachher“ sowohl inhaltlich als auch schreibtechnisch einfach fantastisch hinbekommen. Das hat mir sehr gut gefallen und konnte mich wirklich überzeugen. Es gibt sehr viele tragische und berührende Momente, die einfach toll dargestellt werden, sodass man einfach nur in der Geschichte drin ist und mit Lena und Sebastian mit fühlt. Da ist es auch nicht verwunderlich, dass das eine oder andere Tränchen fließt. Außerdem fand ich es toll, wie die Autorin dieses wirklich schwere Thema dieses Buches einfach sehr gut aufgearbeitet und umgesetzt hat. Nicht nur die Problematik aus Lenas Perspektive konnte einen überzeugen, sondern auch die ihres ganzen Umfelds war verständlich dargestellt.

Lena als Hauptfigur hat mir sehr gut gefallen. Sie ist sympathisch, hat aber ihre Ecken und Kanten. Trotzdem ist sie eine starke Persönlichkeit und konnte mich von sich überzeugen. Ihre Gefühle und Absichten werden fantastisch und nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte. Vor allem durch die Darstellung ihrer Gefühle konnte mich das Buch überzeugen und für sich einnehmen. Es ist einfach so emotional berührend und hat mich komplett mitgerissen.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, transportiert aber jegliche Emotionen, Stimmungen und Gefühle des Buches zum Leser. Wie schon erwähnt, war das – neben einer fantastischen Geschichte – einer der Gründe, weswegen mich das Buch überzeugen konnte.

Insgesamt einfach ein tolles und berührendes Buch, bei dem kein Auge trocken bleibt.

Veröffentlicht am 18.10.2018

Besser als der Vorgänger-Band!

The Ivy Years – Was wir verbergen
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Inhalt
Scarlet beginnt am Harkness College zu studieren um Abstand zu ihrer Familie zu kriegen. Gleich am ersten Tag lernt sie Bridger kennen. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch beide haben ...

Inhalt
Scarlet beginnt am Harkness College zu studieren um Abstand zu ihrer Familie zu kriegen. Gleich am ersten Tag lernt sie Bridger kennen. Sofort fühlt sie sich zu ihm hingezogen. Doch beide haben Geheimnisse, die sie voreinander verbergen und die ihre Liebe auf eine harte Probe stellen…

Meine Meinung
Ich muss sagen, ich fand dieses Buch viel besser, als seinen Vorgänger und bin wirklich begeistert von dem Handlungsverlauf und wie sich die Geschichte entwickelt hat.

Das Buch begann schon spannend und geheimnisvoll. Nach und nach fesselte es einen immer mehr, sodass man es kaum mehr aus der Hand legen konnte, da man gespannt war, was wohl als nächstes passieren wird. Die Perspektiven wechseln hier zwischen Scarlet und Bridger, sodass man als Leser über so gut wie alles aus deren Leben Bescheid weiß, aber die Beiden eben voneinander nichts wissen. Das macht es noch einmal interessanter, da eben dadurch eine gewisse Spannung in der Luft liegt.
Mir hat es gut gefallen, dass das Buch viel pepp hatte und es nicht ausschließlich um die Beziehung zwischen Scarlet und Bridger ging, sondern noch um so viel mehr drum herum. Das hat es wirklich abwechslungsreich und unterhaltsam gemacht.
Außerdem fand ich die ganzen überraschenden Wendungen ganz toll, da ich eben mit so einer Entwicklung nicht gerechnet hätte und dadurch positiv überrascht wurde.

Mir hat es gefallen, dass Hartleys Freund Bridger hier eine der Hauptfiguren ist. Man kannte ihn aus dem Vorgängerband nur als Aufreißer. Doch hier lernt man noch eine ganz andere Seite von ihm kennen, mit der man so gar nicht gerechnet hätte. Das hat mir sehr gut gefallen.
Schön fand ich auch das Wiedersehen mit Hartley und Corey. Es hat mich riesig gefreut zu sehen, wie es den beiden in der vergangenen Zeit ergangen ist.

Scarlet hat mir als Hauptfigur sehr gut gefallen. Sie ist durchsetzungsstark und geht ihren eigenen Weg, wobei sie versucht, das Beste aus ihrer Situation zu machen. Ihre Absichten und Gedanken wurden nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich auch gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern konnte. Sie hat im Laufe des Buches sehr viele Entscheidungen getroffen, die nicht jeder gut heißen würde, aber aus ihrer Perspektive wurde das dennoch verständlich ausgeführt, sodass man Verständnis für sie hatte.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten. Leider fand ich aber auch in diesem Buch, dass mir hier ein bisschen die emotionale Seite gefehlt hat. Es gab viele Stellen, die an sich sehr emotional waren bzw wo viele Gefühle der Figuren im Spiel waren, die mich aber von der Darstellung her dann nicht wirklich berührt hatten. Das war mir leider ein bisschen zu oberflächlich dargestellt oder auch zu schnell abgehandelt.

Insgesamt eine wirklich überzeugende Geschichte mit einer tollen Handlung, der es meiner Meinung nach aber an ein paar Stellen an einer gefühlvolleren und emotionaleren Darstellung gemangelt hatte.

Veröffentlicht am 15.10.2018

schönes Buch aber konnte mich nicht ganz für sich gewinnen

The Ivy Years – Bevor wir fallen
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Inhalt
Corey hatte einen schweren Unfall und sitzt seit dem im Rollstuhl. Trotzdem erfüllt sie sich ihren Wunsch und beginnt an der Uni ihres Bruders zu studieren. Sie zieht in ein barrierefreies Wohnheimzimmer ...

Inhalt
Corey hatte einen schweren Unfall und sitzt seit dem im Rollstuhl. Trotzdem erfüllt sie sich ihren Wunsch und beginnt an der Uni ihres Bruders zu studieren. Sie zieht in ein barrierefreies Wohnheimzimmer und lernt direkt am ersten Tag ihren Nachbarn von gegenüber kennen: Hartley, der ebenfalls dort ein barrierefreies Zimmer bewohnt, weil er sich das Bein gebrochen hat. Für Corey hätte es nicht besser laufen können, da Hartley sie ganz normal behandelt und sie beginnt Gefühle für ihn zu entwickeln…

Meine Meinung
Mir hat das Buch gut gefallen. Es erzählt eine tolle Geschichte und hat eine tolle Botschaft. Allerdings konnte es mich leider nicht ganz überzeugen.

Die Handlung beginnt mit Coreys Umzug ins Wohnheim. Man lernt mit ihr die neue Umgebung kennen und erfährt ein bisschen was über sie und ihr Umfeld. Vieles wird aber noch verheimlicht, was mir sehr gut gefallen hat, da so die Spannung stets aufrechterhalten wurde und es ein paar Überraschungsmomente gab. Erst nach und nach setzen sich die Puzzlestücke zusammen und man hat ein Gesamtbild bekommen.
Auch im weiteren Verlauf der Handlung konnte das Buch mich fesseln, da es zum einen einfach spannend war, wie sich alles weiter entwickelt und zum anderen auch unterhaltsam war.
Leider fand ich aber auch, dass es mir manchmal einfach alles ein bisschen schnell ging. Es passiert sehr viel in dem Buch, weswegen vieles auch schnell und kurz abgehandelt wurde, sodass es manchmal ein bisschen abgehakt wirkte. An den Stellen hätte ich mir einfach ein paar Seiten mehr gewünscht.

Corey ist eine starke Persönlichkeit und war mir direkt sympathisch. Sie hat einiges mitmachen müssen und ist trotzdem positiv geblieben. Mir gefällt ihr Umgang mit anderen Menschen und ihre Schlagfertigkeit sorgt für viele witzige Momente.
Vor allem aber die Momente zwischen Corey und Hartley fand ich toll, weil die Beiden so süß miteinander umgehen, dass mir einfach das Herz aufging.
Ich fand es allerdings ein bisschen schade, dass nicht so viel an Gefühlen und Emotionen ins Spiel gebracht wurden. Es ging da alles sehr schnell, weil sie alles direkt in ihrem innersten vergräbt und nichts ihre Gedanken bestimmen lässt. Daher bekommt man (bis auf 1 oder 2 Momente) nur selten mit, wie es wirklich in ihr aussieht bzw es kamen keine Gefühle bei mir an.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten, sodass man gut und schnell vorangekommen ist. Wie schon erwähnt fand ich es schade, dass der emotionale Aspekt (für mich persönlich) ein bisschen vernachlässigt wurde. Wenn es mal zu einem emotionalen Moment kam, war der leider wieder so schnell vorbei, dass gar nichts bei mir angekommen ist.

Insgesamt ein schönes Buch mit einer schönen Geschichte, die mich aber nicht ganz überzeugen konnte, da mir die Handlung einfach zu schnell ging.

Veröffentlicht am 15.10.2018

herzerwärmende und fesselnde Geschichte

Wenn gestern unser morgen wäre
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Inhalt
Sara erlebt die schlimmsten Tage ihres Lebens. Eins kam zum anderen und endete im reinsten Chaos. Zu guter Letzt hat sie dann auch noch einen Autounfall – und wacht 10 Tage vorher wieder auf. Noch ...

Inhalt
Sara erlebt die schlimmsten Tage ihres Lebens. Eins kam zum anderen und endete im reinsten Chaos. Zu guter Letzt hat sie dann auch noch einen Autounfall – und wacht 10 Tage vorher wieder auf. Noch nichts von alle dem ist passiert und sie bekommt die einmalige Gelegenheit, ihre Fehler wieder gut zu machen…

Meine Meinung
Dieses wunderschöne Cover hatte mich direkt auf den ersten Blick verzaubert, sodass ich gar nicht anders konnte, als dieses Buch zu kaufen und zu lesen.

Die Handlung fesselt einen von der ersten Seite an. Man lernt Sara und ihr Leben kennen, bis sich alles nach und nach weiter zuspitzt. Es hat zwar etwas gedauert, bis es zu dem Unfall, also dem „Wendepunkt“ kam, aber dadurch, dass ich gerade darauf hingefiebert hatte und, um den Kontrast zwischen „vorher und nachher“ deutlich zu machen, passte das sehr gut und hielt sich auch im Rahmen. Außerdem war die Handlung durchweg unterhaltsam und spannend, sodass ich nur so durch die Seiten geflogen bin – vor allem nach dem Unfall.
Gut fand ich auch, dass man sowohl Matt als auch Oliver nur aus Saras Perspektive erleben konnte. Dadurch wusste man überhaupt nicht, wie die beiden das Ganze wahrnehmen und, was ihre Absichten waren, weswegen das Buch durchweg spannend blieb und immer für eine Überraschung gut war.

Sara als Hauptfigur hat mir sehr gut gefallen. Man merkte gleich, dass da Entwicklungspotenzial vorhanden ist und war die ganze gespannt darauf, was mit ihr noch geschehen würde. Ihr Gefühlschaos wurde nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen und mit ihr mitfiebern konnte.
Außerdem fand ich ihre Gedankengänge einfach nur herrlich. Was sie sich manchmal im Kopf zusammenreimt und mit sich selbst in Gedanken diskutiert ist einfach witzig und unterhaltsam.

Der Schreibstil ist einfach und flüssig gehalten und punktet durch eine teilweise sehr humorvolle und teilweise auch sehr ernste und gefühlvolle Darstellung der Geschehnisse.
Es wird eine schöne Wohlfühl-Atmosphäre mit zahlreichen schönen Momenten geschaffen, weswegen ich der Handlung und Sara einfach gerne gefolgt bin und mich gut unterhalten und geborgen gefühlt hatte.

Insgesamt ein sehr schöner Roman, bei dem man wirklich gut einfach mal abschalten konnte.