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Veröffentlicht am 30.05.2018

konnte mich nicht so überzeugen wie Band 1

Waterfall
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Klappentext
Eureka kann die Welt retten. Doch dafür muss
sie auf alles verzichten.

Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und ...

Klappentext
Eureka kann die Welt retten. Doch dafür muss
sie auf alles verzichten.

Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?

Meine Meinung
Dieser zweite Teil war zwar meiner Meinung nach schwächer als Band 1, hatte aber trotzdem auch seine Stärken.

Die Handlung schließt direkt an Band 1 an, weswegen ich mich auch schnell wieder zurecht gefunden hatte. Dementsprechend ging es auch genauso spannend und fesselnd weiter, wie der erste Band geendet hatte. Trotzdem zog sich die Spannung nicht durch das komplette Buch. Es gab viele Höhen aber auch einige Tiefen, bei denen ich mich doch ein bisschen durchkämpfen musste. Trotzdem fand ich, dass die Handlung nachvollziehbar dargestellt wurde und man ihr gut folgen konnte.

Ein weiterer Kritikpunkt war für mich, dass die neuen Entwicklungen in dem Buch (die Ticks, der Roboter usw.) für mich ein bisschen zu übertrieben und zu weit hergeholt waren. Das wird vor allem gegen Ende des Buches deutlich. Klar, es ist ein Fantasyroman, aber ich fand das kam dann also so plötzlich und mit einem Schlag, dass man zum einen nicht mehr wusste, wo das alles herkam und zum anderen dadurch – auch in dem Kontext des Buches – zu weit hergeholt war. Zumal ich auch fand das diese Dinge – vor allem die Ticks – im Grunde auch nicht wichtig für die Handlung waren.

Gut fand ich – wie auch bei Band 1 – dass das Buch die ganze Zeit von einer sehr düsteren und traurigen Stimmung geprägt ist. Das passt wunderbar zur Handlung und wird auch gut zum Leser transportiert. Damit einhergehend hat es mir auch nicht so gut gefallen, dass dieser zweite Band sehr brutal geworden ist. Ich finde die Stimmung allein hätte gereicht um die Düsternis zu übermitteln, da wären so einige brutale Szenen auch nicht nötig gewesen. Man hat auch so die Entwicklung von Eureka gut nachvollziehen können.

Ebenfalls hat mir die Idee des Buches mit Atlantis usw. gut gefallen. Ich fand es in Band 1 ja so faszinierend, dass es so lange geheim gehalten wurde, dass es um das Auftauchen von Atlantis ging. Das stellt nun in dem Band logischerweise den Mittelpunkt dar und konnte mich überzeugen, weil es einfach mal etwas anderes war.

Eureka gefällt mir auch in diesem Band sehr gut. Sie ist eben nicht die klassische positive Heldin, wie man es sonst kennt, sondern eher von negativen Dingen geprägt, was das Buch und ihre Entwicklung sehr interessant und spannend macht. Auch die Entscheidungen die von Eureka getroffen werden, werden nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich auch gut in sie hineinversetzen konnte.

Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen. Das Buch ist leicht und spannend geschrieben und transportiert alle nötigen Gefühle und Stimmungen zum Leser. Das Buch lebt von seiner Atmosphäre und konnte mich dadurch überzeugen.

Insgesamt hat mir das Buch aufgrund der Idee und dem Handlungsablauf gut gefallen. Trotzdem konnte es mich nicht ganz so überzeugen wie der erste Band, da es doch einige Schwächen gab.

Veröffentlicht am 29.05.2018

Stimmungsvoll und spannend

Teardrop
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Klappentext
Eine einzige Träne kann die Welt für immer verändern

Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer ...

Klappentext
Eine einzige Träne kann die Welt für immer verändern

Ein uraltes Medaillon, ein geheimnisvolles Buch und ein Brief, das ist alles, was der siebzehnjährigen Eureka Boudreaux noch von ihrer Mutter geblieben ist, nachdem diese bei einem schrecklichen Unfall ums Leben kam. Und die eindringliche Warnung »Vergieße niemals eine einzige Träne!«. Was das alles zu bedeuten hat, erfährt Eureka erst, als sie dem ebenso attraktiven wie rätselhaften Ander begegnet, der mehr über Eurekas Vergangenheit zu wissen scheint als sie selbst ...

Meine Meinung
Mich hat das Buch wirklich überzeugt. Es hat einen von der ersten Seite an gepackt und mit in Eurekas Leben genommen.

Die Handlung begann zunächst mit einem Kapitel aus der Sicht von Ander. Das lässt einen erahnen worum es gehen könnte, war aber so undurchsichtig geschrieben, dass es einem gleichzeitig auch nichts gesagt, aber das Buch direkt einmal spannend und fesselnd gemacht hat.
Anschließend ging es aus der Sicht von Eureka eher leicht weiter und man wurde langsam an die Geschichte herangeführt. Doch nach und nach nahm dann die Spannung zu und das Buch wurde bis zum Ende hin immer fesselnder. Gut fand ich dabei, dass nie zu viel verraten wurde, sondern gerade so viel, wie nötig war, um die Spannung aufrecht zu erhalten.

Gut hat mir auch gefallen, dass das Buch von Anfang eher eine düstere Stimmung hatte, die auch fantastisch rüber gebracht wurde. Eurekas Leben wird von dem Unfall und dem Tod ihrer Mutter überschattet, was sie auf Schritt und Tritt begleitet. Dadurch entsteht eben eine traurige und düstere Stimmung, die auch trotz der romantischen und schönen Momente, sowie durch die positive und fröhliche Art von Eurekas bester Freundin Cat bestehen bleibt.

Eureka ist eine tolle Hauptfigur. Sie ist überhaupt nicht die Heldin im klassischen Sinne. Sie ist gezeichnet von ihrer Vergangenheit und hat ihre Schicksalsschläge noch nicht verarbeitet. Sie versucht sich so gut wie möglich im Leben zurecht zu finden und will keine Hilfe annehmen. Das macht sie zu einer starken Persönlichkeit, die voll Potenzial zur Weiterentwicklung steckt. Genau das hat mir von vorneherein gut gefallen und macht das ganze sehr interessant.
Auch die anderen Figuren in dem Buch können einen überzeugen. Sie werden zwar nicht so detailliert dargestellt wie Eureka, aber man erfährt dennoch genug über sie (insbesondere aufgrund Eurekas Einschätzungen zu ihrem Charakter), dass man sich gut ein Bild von ihnen machen und auch deren Handlungen nachvollziehen kann.

Das Buch ist leicht und verständlich sowie sehr fesselnd und spannend geschrieben. Es ist sehr emotionsgeladen und stimmungsvoll, sodass der Leser gut abgeholt wird. Das trägt auch dazu bei, dass man sich gut in Eureka hineinversetzen und gut nachempfinden kann, wie es ihr geht. Vor allem kann man auch gut ihre Entscheidungen nachvollziehen, da alles sehr nachvollziehbar und verständlich dargestellt wird.

Insgesamt also ein wirklich toller erster Band, der Lust auf mehr macht.

Veröffentlicht am 28.05.2018

Nicht ganz so meins

Dark Wonderland - Herzkönigin
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Klappentext
Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. ...

Klappentext
Alyssa kann Blumen und Insekten flüstern hören, eine Gabe, die schon ihre Mutter um den Verstand brachte. Denn sie sind die Nachfahrinnen von Alice Liddell – besser bekannt als Alice im Wunderland. Als sich der Zustand ihrer Mutter verschlechtert, kann Alyssa ihr Erbe nicht mehr leugnen, sie muss jenen Fluch brechen, den Alice damals verschuldet hat. Durch einen Riss im Spiegel gelangt sie in das Reich, das so viel finsterer ist, als sie es aus den Büchern kennt, und zieht dabei ihren besten Freund und geheime Liebe Jeb mit sich. Auf der anderen Seite erwartet sie jedoch schon der zwielichtige und verführerische Morpheus, der sie auf ihrer Suche leitet. Aber wem kann sie wirklich trauen?

Meine Meinung
Ich muss sagen, dass ich leider etwas enttäuscht von dem Buch bin. Das Buch hat mich leider einfach nicht gepackt.

Die Idee des Buches, eine Geschichte Rund um eine Nachfahrin von Alice zu erzählen, fand ich wirklich toll, weswegen ich mich auch darauf gefreut hatte. Es hat auch wirklich Spaß gemacht, in die Geschichte einzutauchen. Dennoch hat die Umsetzung das leider etwas gedämpft.

Zunächst einmal hat es etwas gedauert, bis die Geschichte endlich richtig losging. Doch kaum, das Spannung aufkam und die Handlung an Tempo aufnahm, war der Abschnitt auch schon wieder vorbei und die Geschehnisse plätscherten ein bisschen vor sich hin. Dann kamen auch so viele verschiedene Figuren darin vor, dass es zwischenzeitlich ein bisschen verwirrend war und die Geschichte auch ein bisschen undurchsichtig wurde. Es war halt manchmal ein bisschen unverständlich, was gerade passiert ist bzw. gerade passiert, weil aus einer ruhigen Phase heraus ganz plötzlich etwas passierte, was man nicht zuordnen konnte und dadurch ein bisschen gebraucht hatte, um es zu verstehen. Außerdem fand ich manchmal, dass nicht ganz so wichtige Abschnitte länger dargestellt wurden, als unwichtige (gerade z.b. die, in denen es spannend wurde).

Auch gegen Ende hin fand ich, dass die Geschichte eher konstruiert wirkte anstatt durchdacht. Es hatte – ohne jetzt zu viel zu verraten zu wollen – für mich den Eindruck erweckt, dass sich nicht entschieden werden konnte, wie das Buch ausgehen sollte und sich dann quasi – nachdem alles einmal durchgesprochen wurde – für einen Mittelweg entschieden wurde.

Alyssa fand ich zunächst einen sehr interessanten Charakter. Sie versuchte das Beste aus ihrer Situation zu machen und wirkte dadurch zielgerichtet und stark. Doch andererseits fühlte sie sich zunächst auf Jeb und später auf Morpheus angewiesen und traute ihrem eigenen Urteilsvermögen nicht mehr richtig. Außerdem fand ich, dass ihre Entscheidungen teilweise nicht nachvollziehbar waren. Trotzdem konnte sie mich insgesamt von sich überzeugen, da ihr Charakter – auch wenn ich dem ein bisschen zwiespältig gegenüber stehe – sich gut in die Handlung gefügt hat.

Der Schreibstil war einfach und leicht gehalten. Es mangelte zwar an manchen Stellen an Gefühlen und Emotionen, trotzdem fand ich, dass das Buch sehr atmosphärisch geschrieben ist. Das hat mir gut gefallen, da man so gut in das Wunderland eintauchen konnte.

Gut fand ich eben, dass man so ein ganz anderes Wunderland kennen gelernt hat und eben – wie schon erwähnt – die Idee dahinter eine ganz neue Geschichte dazu zu erzählen. Ebenfalls fand ich auch die zahlreichen Parallelen zu Lewis Carrols Buch toll und wie darauf eingegangen wurde. Insgesamt die Handlung und den Handlungsverlauf fand ich auch gut und es war eigentlich auch gut erzählt, nur die Umsetzung hat mir halt nicht gefallen.

Insgesamt also für mich ein Buch mit einer tollen Idee, das mich aber leider nicht so ganz überzeugt hatte.

Veröffentlicht am 24.05.2018

witzig, unterhaltsam und spannend

Wolkenschloss
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Klappentext
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball ...

Klappentext
Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gutaussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Meine Meinung
Auf das Buch habe ich mich schon länger gefreut und konnte es nun endlich lesen. Und ich kann sagen, dass es anders war, als ich erwartet hatte, aber im positiven Sinne.

Ich war zunächst etwas überfordert, weil so viele Figuren genannt wurden und ich mir nicht direkt merken konnte, wer wer ist. Aber am Ende des Buches befand sich ein Personenverzeichnis, das alle Personen aufgelistet hatte mit einem kurzen Hinweis zu deren Charaktereigenschaften. Das war wirklich hilfreich und hat mir auch gut gefallen.

Die Handlung begann zunächst eher leicht und nicht so aussagekräftig. Es passierte zunächst nicht viel, weil das Hotel und seine Mitarbeiter erst einmal vorgestellt wurden. Aber dann passierte von Seite zu Seite immer mehr und das Buch wurde immer spannender und geheimnisvoller, bis sich alles zugespitzt hatte. Das Buch hat also einen tollen Spannungsbogen und konnte damit überzeugen.
Klar erwartet man bei diesem Buch auch eine Liebesgeschichte, die es tatsächlich auch gibt. Zwar steht diese nicht im Fokus der Handlung, aber beschäftigt Fanny neben der Hauptgeschichte trotzdem. Glücklicherweise ist die Liebesgeschichte ganz und gar nicht kitschig, sondern wurde sehr schön dargestellt.

Fanny ist eine tolle Hauptfigur mit einer ganz einzigartigen Persönlichkeit. Sie war einem auf Anhieb sympathisch und wurde auch sehr gut dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen konnte.
Die anderen Figuren blieben dagegen eher oberflächlich und wurden nur in ihren Grundrissen beschrieben. Das war aber nicht weiter schlimm, da bei der Anzahl an Personen das Buch wohl nur noch aus Charakterbeschreibungen bestehen würde. Für die Handlung war das auch ganz und gar nicht schlimm, da alles gesagt wurde, was man wissen musste.

Das Buch ist mir viel Witz und Humor geschrieben, was auch super zu der Fanny gepasst hat, die eine witzige Art zu Denken hat. Das hat das Buch sehr unterhaltsam gemacht.

Insgesamt ein sehr schönes Buch, was einen gut unterhält und einen schmunzeln lässt mit einer für mich sehr überraschenden und abenteuerlustigen Handlung.

Veröffentlicht am 24.05.2018

Fantastischer Abschluss

Der Glanz der Dunkelheit
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Klappentext
Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ...

Klappentext
Lia hat sich entschieden. Statt die Königin an Rafes Seite zu werden, kehrt sie nach Morrighan zurück. Sie muss ihrem Heimatland beistehen, auch wenn das bedeutet, dass sie in die Schlacht ziehen wird. Während sie einer ungewissen Zukunft entgegenreitet, quälen sie viele Fragen. Kann sie den Königreichen Morrighan, Venda und Dalbreck endlich Frieden bringen? Wie soll sie im Kampf gegen den Komizar von Venda bestehen? Und wird es für sie und Rafe eine Zukunft geben?

Meine Meinung
Was für ein toller Abschluss der Reihe! Ich bin einfach begeistert!

Das Cover verspricht genau die Stärke und hat genau den kraftvollen Ausdruck, den man sich von dem Abschluss der Reihe erwartet und ist somit auch vielversprechend für den Inhalt.

Das Buch fesselt einen von der ersten Seite an. Es bleibt bis zum Schluss spannend und hat auch zwischendurch zahlreiche Momente, bei denen man kurz Mal die Luft anhält und einfach weiterlesen muss. Außerdem überzeugt das Buch durch viele Überraschungen und unerwartete Dinge. Man kann das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Vor allem im Vergleich zu Band 3 passiert hier wieder sehr viel, aber ohne, dass man das Gefühl hatte, das die Dinge unbedingt jetzt passieren müssen um die Reihe zum Abschluss zu bringen. Das auf gar keinen Fall. Die Geschehnisse wurden meiner Meinung nach genau richtig und passend gewählt und spiegeln auch wieder, dass jetzt der erwartete Krieg naht. Die Handlung hat einfach auch genau das richtige Tempo, welches an genau den richtigen Stellen zunimmt oder auch mal abnimmt.
Es kann super mit den Vorgänger-Büchern mithalten und rundet die ganze Geschichte ab und bringt sie zu einem tollen Abschluss, der der ganzen Geschichte mehr als gerecht wird.
Außerdem hat es einfach alles, was das Leser-Herz begehrt und, was man sich aus der Reihe einfach erhofft: Romantik, Action, Spannung und Emotionen.

Genauso überzeugend sind aber auch wieder die Charaktere in dem Buch. Besonders Lia ist dabei eine tragende Komponente. Es wird sofort wieder klar, dass sie eine starke und dennoch sehr sympathische und mitfühlende Figur ist. Es wird deutlich, was sie seit Buch 1 gelernt hat und wie sich dadurch ihr Charakter geformt und verändert hat. Sie hat sich von Buch zu Buch immer weiter entwickelt, aber die eigentliche Veränderung wird erst in diesem Buch deutlich, wenn man sich noch einmal vergegenwärtigt, wie sie in Buch 1 war. Das ist wirklich schön zu sehen. Ihre Gefühle und Absichten werden nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich gut in sie hineinversetzen kann und auch stets mit ihr fiebert und hofft, dass alles gut ausgeht.
Doch nicht nur Lia hat eine Entwicklung durchgemacht. Auch die anderen tragenden Figuren wie Pauline, Kaden und Rafe haben sich im Laufe der Bände verändert. Das wird natürlich vor allem in den Passagen deutlich, die aus deren Perspektiven geschrieben sind. Sie sind einem auf ihre eigene Art sympathisch. Es hat einfach Freude gemacht, sie über die Bände hinweg zu begleiten und zu sehen, wie die Geschehnisse sie prägen.
Die Charaktere sind so gut und lebendig mit viel Tiefe dargestellt, dass man auch sagen kann, dass das Buch von ihnen lebt.


Auch der Schreibstil ist, wie man es schon gewohnt ist, einfach gehalten und flüssig, bringt aber die Emotionen und Gefühle der Figuren super rüber und schafft es auch, die Spannung des Buches und die Gänsehautmomente zum Leser zu transportieren.
Wie man es auch schon kennt, ist auch in diesem Buch nicht jedes Kapitel aus Lias Perspektive geschrieben sondern auch aus Kadens, Rafes und Paulines. Das hat mir auch wieder gut gefallen, da man als Leser so immer über alles informiert war und die Figuren auch besser verstehen konnte.

Ebenfalls hat mir wieder gut gefallen – was ich bei Band 3 ja auch vermisst hatte – dass es wieder mehr Auszüge aus den alten Schriften gab. Die runden für mich das Ganze noch einmal schön ab und sind einfach passend zu den Büchern.

Insgesamt also ein toller und überzeugender Abschluss der Reihe.