konnte mich nicht so überzeugen wie Band 1
WaterfallKlappentext
Eureka kann die Welt retten. Doch dafür muss
sie auf alles verzichten.
Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und ...
Klappentext
Eureka kann die Welt retten. Doch dafür muss
sie auf alles verzichten.
Dank Eurekas Tränen hat sich der verlorene Kontinent Atlantis aus der Versenkung erhoben – und mit ihm sein durch und durch böser Herrscher, König Atlas. Jetzt ist Eureka die Einzige, die die Welt vor Tod und Zerstörung retten kann. Zusammen mit dem mysteriösen Ander macht sie sich auf eine atemberaubende Reise, um Solon zu finden – jenen rätselhaften, verschollenen Saathüter, der alle Antworten auf ihre Fragen kennt. Da kommt Eureka hinter ein Geheimnis, das sie vor eine folgenschwere Entscheidung stellt: Ist sie bereit, für den Sieg über Atlas alles aufzugeben – auch die Liebe?
Meine Meinung
Dieser zweite Teil war zwar meiner Meinung nach schwächer als Band 1, hatte aber trotzdem auch seine Stärken.
Die Handlung schließt direkt an Band 1 an, weswegen ich mich auch schnell wieder zurecht gefunden hatte. Dementsprechend ging es auch genauso spannend und fesselnd weiter, wie der erste Band geendet hatte. Trotzdem zog sich die Spannung nicht durch das komplette Buch. Es gab viele Höhen aber auch einige Tiefen, bei denen ich mich doch ein bisschen durchkämpfen musste. Trotzdem fand ich, dass die Handlung nachvollziehbar dargestellt wurde und man ihr gut folgen konnte.
Ein weiterer Kritikpunkt war für mich, dass die neuen Entwicklungen in dem Buch (die Ticks, der Roboter usw.) für mich ein bisschen zu übertrieben und zu weit hergeholt waren. Das wird vor allem gegen Ende des Buches deutlich. Klar, es ist ein Fantasyroman, aber ich fand das kam dann also so plötzlich und mit einem Schlag, dass man zum einen nicht mehr wusste, wo das alles herkam und zum anderen dadurch – auch in dem Kontext des Buches – zu weit hergeholt war. Zumal ich auch fand das diese Dinge – vor allem die Ticks – im Grunde auch nicht wichtig für die Handlung waren.
Gut fand ich – wie auch bei Band 1 – dass das Buch die ganze Zeit von einer sehr düsteren und traurigen Stimmung geprägt ist. Das passt wunderbar zur Handlung und wird auch gut zum Leser transportiert. Damit einhergehend hat es mir auch nicht so gut gefallen, dass dieser zweite Band sehr brutal geworden ist. Ich finde die Stimmung allein hätte gereicht um die Düsternis zu übermitteln, da wären so einige brutale Szenen auch nicht nötig gewesen. Man hat auch so die Entwicklung von Eureka gut nachvollziehen können.
Ebenfalls hat mir die Idee des Buches mit Atlantis usw. gut gefallen. Ich fand es in Band 1 ja so faszinierend, dass es so lange geheim gehalten wurde, dass es um das Auftauchen von Atlantis ging. Das stellt nun in dem Band logischerweise den Mittelpunkt dar und konnte mich überzeugen, weil es einfach mal etwas anderes war.
Eureka gefällt mir auch in diesem Band sehr gut. Sie ist eben nicht die klassische positive Heldin, wie man es sonst kennt, sondern eher von negativen Dingen geprägt, was das Buch und ihre Entwicklung sehr interessant und spannend macht. Auch die Entscheidungen die von Eureka getroffen werden, werden nachvollziehbar dargestellt, sodass man sich auch gut in sie hineinversetzen konnte.
Der Schreibstil hat mir auch hier wieder gut gefallen. Das Buch ist leicht und spannend geschrieben und transportiert alle nötigen Gefühle und Stimmungen zum Leser. Das Buch lebt von seiner Atmosphäre und konnte mich dadurch überzeugen.
Insgesamt hat mir das Buch aufgrund der Idee und dem Handlungsablauf gut gefallen. Trotzdem konnte es mich nicht ganz so überzeugen wie der erste Band, da es doch einige Schwächen gab.