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Veröffentlicht am 07.05.2018

Ein schönes Buch, das zum Nachdenken anregt

Das Café am Rande der Welt
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Klappentext
Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der ...

Klappentext
Ein kleines Café mitten im Nirgendwo wird zum Wendepunkt im Leben von John, einem Werbemanager, der stets in Eile ist. Eigentlich will er nur kurz Rast machen, doch dann entdeckt er auf der Speisekarte neben dem Menü des Tages drei Fragen: »Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? Führst du ein erfülltes Leben?« Wie seltsam – doch einmal neugierig geworden, will John mithilfe des Kochs, der Bedienung und eines Gastes dieses Geheimnis ergründen.

Die Fragen nach dem Sinn des Lebens führen ihn gedanklich weit weg von seiner Vorstandsetage an die Meeresküste von Hawaii. Dabei verändert sich seine Einstellung zum Leben und zu seinen Beziehungen, und er erfährt, wie viel man von einer weisen grünen Meeresschildkröte lernen kann. So gerät diese Reise letztlich zu einer Reise zum eigenen Selbst. Ein ebenso lebendig geschriebenes, humorvolles wie anrührendes Buch.

Meine Meinung
Nachdem mir das Buch wärmstens empfohlen wurde, konnte ich gar nicht anders, als es auch mal zu lesen. Und ich muss sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat. Es ist zwar sehr dünn, relativ groß geschrieben und enthält zwischendurch ein paar sehr schön gezeichnete Bilder, trotzdem wurde auf den paar Seiten sehr viel gesagt, dass einen berührt hat.

Das Buch ist sehr schön geschrieben. Es ist sehr tiefgründig, aber dennoch nicht kompliziert. Es spricht die Dinge mehr oder weniger direkt an, sodass man selbst auch ein bisschen nachdenken muss um den Sinn dahinter zu verstehen. Aber das ist etwas, was mir wirklich gut gefallen hat, da genau das auch der Zweck des Buches war. Man selbst als Leser nimmt die Rolle des Autors (der gleichzeitig auch die Hauptfigur war) ein. Daher erlebt man selbst die gedankliche Entwicklung der Hauptfigur mit und macht gleichzeitig auch seine eigene durch. Das war wirklich faszinierend.

Eine Handlung gab es jetzt eigentlich nicht. Das Buch beginnt auf dem Weg zu dem Cafe und thematisiert anschließend lediglich die Gespräche der Hauptfigur mit den anderen Figuren.

Man erfährt nicht viel über die einzelnen Figuren, eigentlich nur das Nötigste, sodass man jetzt schlecht sagen kann, was man von den Figuren hielt. Das fand ich ebenfalls nicht schlecht, da so der Fokus wirklich auf den Gesprächen lag und deren Botschaft und man nicht durch große Charakterbeschreibungen oder Beschreibungen der Umgebung davon abgelenkt wurde. Außerdem hätte das bei den paar Seiten auch gar kein Sinn gemacht.

Der Leser wird einfach gezielt auf die Thematik und die Botschaft des Buches gelenkt ohne groß drum herum zu reden oder eine große, spektakuläre Geschichte drum herum aufzubauen und detaillierte Charaktere zu erschaffen. Das funktioniert in dem Kontext einfach wunderbar und hat mir sehr gut gefallen.
Insgesamt also ein kurzes, aber sehr tiefgründiges Buch, über das man noch sehr lange nachdenken muss und alles Wichtige auf den paar Seiten auf den Punkt bringt.

Veröffentlicht am 02.05.2018

ein schöner Roman, perfekt für den Sommer

Der Sommer der Sternschnuppen
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Klappentext
Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit

Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach ...

Klappentext
Manchmal liegt der Weg zum Glück in der Vergangenheit

Grace Hammond liebt Ordnung über alles. Als sie ihren Job, ihren Freund und auch noch ihre Wohnung verliert, kehrt sie kurzerhand nach Dorset zurück, in die charmante Kleinstadt an der Küste Connecticuts, in der sie aufwuchs. Hier gibt es den besten Apfelkuchen der Welt, einen weiten Himmel voller Sternschnuppen – und die Ruhe, in der Grace herauszufinden hofft, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Doch schon bald holt sie etwas ein, was sie für immer vergessen wollte. Denn in Dorset erlitt Grace einen Verlust, den sie nie verwunden hat. Und hier verliebte sie sich einst in Peter Brooks. Als Grace nun erfährt, dass er ebenfalls zurück in der Stadt ist, treffen Vergangenheit und Gegenwart aufeinander ...

Meine Meinung
Ein schönes Buch mit einer leichten Handlung, wobei man einfach mal abschalten konnte.

Das Buch beginnt mit Grace’s Gedanken zu ihrer derzeitigen Situation: Sie hat innerhalb kürzester Zeit alles verloren, was man nur verlieren kann: Ihre Wohnung, ihren Freund und ihren Job. Was sie aber offenbar nicht verloren hat, ist ihre leicht ironische Denkweise. Diese zieht sich durchs gesamte Buch und macht es dadurch sehr unterhaltsam. Außerdem ist sie sehr schlagfertig, obwohl sie das selbst nicht so zu sehen scheint. Trotzdem scheint sie in ihrer ein bisschen naiven Art und Weise festgefahren zu sein: sie muss einfach jeden Rechtsschreib- oder Grammatikfehler korrigieren. Das ist noch ein Punkt, bei dem man als Leser stets schmunzeln muss. Insgesamt ist Grace ein toller Charakter, in den man sich gut hineinversetzen kann und der einem einfach sympathisch ist.
Vor allem fand ich ihre Auseinandersetzungen mit ihrer Rivalin Regan toll. Die waren herrlich erfrischend und haben einen gleichzeitig auch tierisch aufgeregt.

Die Handlung ist leicht und locker gehalten, hat aber trotzdem ernsten/traurigen Beigeschmack, auf den ich jetzt nicht näher eingehen möchte. Diese Kombination hat mir jedenfalls sehr gefallen hat, da die Handlung und die Spannung dadurch ihre Höhen und Tiefen hatte. Positiv überrascht hat mich außerdem, dass, obwohl ich eine klassische Liebesgeschichte erwartet hatte, das Buch jetzt nicht ausschließlich eine Liebesgeschichte war, sondern viel mehr thematisiert wurde. Das hat mir gefallen.

Ich habe schon viele Bücher gelesen, bei denen einzelne Kapitel Episoden aus der Vergangenheit schildern, um dem Leser nach und nach zu zeigen, was damals passiert ist. Dies gefällt mir an sich auch immer sehr gut. Allerdings hat es mich in diesem Buch positiv überrascht, dass die Autorin einen ganz anderen Weg gefunden hat, das Vergangene darzustellen. Das fand ich persönlich mal erfrischend anders und hat richtig gut in die Handlung gepasst, da der Handlung an sich dadurch keinen Abbruch getan wurde, sondern diese dadurch noch vorangekommen ist. Zudem wurde auf die Weise stets die Spannung hochgehalten und die Geheimnisse nicht so früh gelüftet.

Wie schon angedeutet, hat mir auch der Schreibstil gut gefallen. Dieser ist leicht und einfach gehalten, sodass man gut vorangekommen ist. Dennoch werden alle nötigen Gefühle (und davon gab es hier einige) gut zum Leser transportiert.

Einziger kleiner Kritikpunkt meinerseits ist, dass außer Grace selbst, alle Charaktere eher oberflächlich auftauchen. Sie ist die Einzige, die sehr detailliert herausgearbeitet wurde. Alle anderen Figuren blieben mehr oder weniger blass.

Insgesamt also ein toller Roman, der mich sehr gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 27.04.2018

nicht ganz, was ich erwartet hatte

Kein Mann für eine Nacht
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Klappentext
Wunderschön, glamourös und erfolgreich: die junge Schauspielerin Fleur Savagar schien perfekt. Doch hinter der schillernden Fassade verbarg sich eine verwundete Seele. Jetzt, sechs Jahre nachdem ...

Klappentext
Wunderschön, glamourös und erfolgreich: die junge Schauspielerin Fleur Savagar schien perfekt. Doch hinter der schillernden Fassade verbarg sich eine verwundete Seele. Jetzt, sechs Jahre nachdem sie plötzlich aus der Öffentlichkeit verschwand, kehrt Fleur nach New York zurück und stellt sich ihren Dämonen: der lieblosen Familie, den intriganten Feinden und vor allem Jake Koranda. Der Mann, der ihr Herz für immer brach. Und der sie auch heute noch in seinen Bann zieht …

Meine Meinung
Ich bin ein bisschen zwiegespalten, was dieses Buch angeht. Einerseits war ich ein bisschen enttäuscht, weil ich mir anhand des Klappentextes etwas anderes erhofft hatte. Aber andererseits hat es mir insgesamt trotzdem ganz gut gefallen.

Das Buch stellt das komplette Leben von Fleur dar und beginnt sozusagen mit dem Kennenlernen ihrer Mutter und ihres Vaters. An sich hat mir ihre Geschichte auch gut gefallen. Sie hat ihre Höhen und Tiefen sowie viele Emotionen und Gefühle. Aber auch zahlreiche Geheimnisse und Intrigen. Das hat es wirklich spannend und fesselnd gemacht. Aber es war eben nicht das, was ich mir anhand des Klappentextes erhofft hatte. Ich hatte mich mehr auf eine schöne Liebesgeschichte gefreut. Klar kam die Liebesgeschichte auch darin vor, aber ich fand nicht, dass sie im Mittelpunkt der Handlung stand, sondern eben nur ein Teil von Fleurs Leben darstellte. Für mich stand eher die Beziehung von Mutter und Tochter im Vordergrund. Ich finde das hat auch gut ins Gesamtbild gepasst, hätte aber meiner Ansicht nach auch so im Klappentext erwähnt werden können.

Fleur ist eine starke Persönlichkeit, die ihre Schwächen und Stärken hat. Man kann gut mit ihr mitfiebern und findet sie auch auf Anhieb sympathisch. Fleur als Figur im Buch ist wirklich gut herausgearbeitet und wird nicht nur oberflächlich dargestellt. Das hat mir gut gefallen.
Das Buch hat natürlich noch viele andere interessante Charaktere, wie zum Beispiel Fleurs Mutter. Auch sie ist eine ganz tolle Figur und wird ebenfalls gut dargestellt.
Ebenfalls hat mir die Beziehung von Fleur zu ihrer Mutter gut gefallen, vor allem, wie diese dargestellt wurde.

Die Handlung ist chronologisch gehalten, sodass man über die Jahre hinweg einen Eindruck bekommen hatte, was Fleur gemacht hat. Dementsprechend gab es eben hin und wieder auch Geschehnisse, die eben nicht so spannend waren, sondern eher erzählend dargestellt wurden. Das fand ich jetzt aber auch nicht so tragisch, da die Haupthandlung bzw. im Hintergrund die Spannung durch die Geschehnisse drum herum aufrechterhalten wurden.

Der Schreibstil ist flüssig und einfach gehalten, sodass man gut vorangekommen ist. Auch die zwischendurch eingeworfenen französischen Begriffe haben mich nicht weiter gestört, da diese auch erklärt wurden und den Lesefluss nicht gestört haben.
Gut hat mir ebenfalls gefallen, dass nicht alles aus Fleurs Sicht geschildert wurde, sondern beispielsweise auch mal aus Jakes, Belindas oder Alexis Perspektive. Man hatte dadurch als Leser einen Rundumblick und die Spannung wurde dadurch noch einmal gesteigert.

Insgesamt hat mir das Buch also ganz gut gefallen, aber es war halt nicht das, was ich aufgrund des Klappentextes erwartet hatte.

Veröffentlicht am 23.04.2018

Kann mit Band 1 mithalten!

DARK LOVE - Dich darf ich nicht finden
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Klappentext
Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie ...

Klappentext
Vor genau dreihundertneunundfünzig Tagen hat Eden ihn zuletzt gesehen – ihren Stiefbruder Tyler. Den Jungen, den sie heimlich liebt. Den sie aber eigentlich nicht lieben darf, weil ihre Familie strikt dagegen ist. Doch nun endlich werden sie einen herrlichen Sommer gemeinsam verbringen: in New York, der Stadt, die nie schläft. Mit tausend Schmetterlingen im Bauch kommt Eden am Flughafen an, und als sie in Tylers smaragdgrüne Augen blickt, ist es auch schon um sie geschehen. Gemeinsam streifen sie durch den Big Apple, und es wird immer klarer, dass die beiden nicht voneinander losgekommen sind. Werden sie ihren verbotenen Gefühlen widerstehen können?

Meine Meinung
Nach dem offenen und nicht ganz zufriedenstellenden Ende von Band 1, war ich schon ganz gespannt auf den zweiten Band. Ich kann zwar immer noch nicht ganz verstehen, was es für ein Problem sein soll, dass Tyler und Eden zusammen sind, da sie ja nicht einmal blutsverwandt sind (ich meine wenn sie zusammen gekommen wären, bevor ihr jeweiliges Elternteil das andere geheiratet hat, hätte es auch keinen gekümmert), aber nichtsdestotrotz ist es unterhaltsam zu lesen, wie sie versuchen, damit umzugehen.

Genau wie in Band 1, hatte ich allerdings auch in Band 2 Schwierigkeiten mit dem Anfang des Buches. Irgendwie hatte es mich am Anfang noch nicht richtig gepackt. Das Geschehen plätscherte so vor sich hin und es passierte nicht wirklich was, sodass ich zunächst überhaupt nicht wusste, wo das alles hin führen sollte. Doch dann nach ein paar Seiten hat es mich wieder gefesselt. Es wurde spannend und es folgte eine unerwartete Wendung nach der anderen. Es traten alte und neue Charaktere auf, die einen zwar mehr oder weniger überzeugten, aber super in die Handlung passten.

Leider muss ich aber auch sagen, dass es eine Stelle in dem Buch gab, bei dem die Entscheidung von Eden für mich überhaupt nicht nachvollziehbar war. Da hatte ich mich wirklich gefragt, was das denn nun soll. Das hätte man bestimmt geschickter lösen können, zumal sich das dadurch entstandene Problem nach ein paar Seiten ohnehin erübrigt hatte, weswegen diese ganze Situation für mich noch unverständlicher war.
Außerdem gab es leider noch weitere Stellen in dem Buch, die für mich irgendwie nicht ganz zu Edens Charakter bzw. der Handlung in dem Buch passte. Da hatte ich das Gefühl, dass hier einfach noch ein paar Seiten im Buch gefüllt werden mussten.

Eden und Tyler sind hier älter als in Band 1 und scheinen auch erwachsener geworden zu sein. Das hat mir gut gefallen, da sie dadurch auch realistischer an die Dinge heran gehen und vor allem Tyler anfangs nicht mehr so impulsiv reagiert.

Dean mochte ich in Band 1 sehr, da er sehr ruhig, romantisch und liebenswürdig war. Im Vergleich zu den anderen aus der Clique schien er schon erwachsener zu sein. Leider kamen diese Charaktereigenschaften in Band 2 nicht mehr zum Vorschein. Ich fand ihn eher anhänglich und streitlustig. Das hat zwar gut in die Handlung gepasst, aber es hat einen als Leser eher gegen ihn aufgebracht, anstatt mit ihm zu fiebern.

Der Schreibstil war wie gewohnt flüssig und einfach gehalten. Man ist gut vorangekommen und konnte der Handlung auch gut folgen.

Im Großen und Ganzen hat mir das Buch also wirklich gut gefallen. Es kam keine Langeweile auf und hat mich gut unterhalten. Vor allem die unerwarteten Wendungen und das tolle Finale konnte alles noch einmal rausreißen.

Veröffentlicht am 17.04.2018

hat mich nicht ganz überzeugt

Im Schatten der Lady Cumberland
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Klappentext
Die Friseurin Lara bekommt von einem Unbekannten Blumen und Tickets nach London geschenkt. Der Kunde entpuppt sich als der junge Lord Daniel Cumberland von Somerset. Wird Lara die Reise in ...

Klappentext
Die Friseurin Lara bekommt von einem Unbekannten Blumen und Tickets nach London geschenkt. Der Kunde entpuppt sich als der junge Lord Daniel Cumberland von Somerset. Wird Lara die Reise in die unbekannte Welt antreten oder ist ihre Angst zu groß? Die 14-jährige Emma und ihr Zwillingsbruder Henry kommen viele Jahre zuvor aus Amerika mit dem Schiff nach England. Im Herrenhaus von Somerset bekommen beide eine Anstellung. Doch schon bald spürt Emma, dass eine ungeheure Spannung unter den Angestellten herrscht, und schon bald erfährt sie mehr über die Geheimnisse des herrschaftlichen Anwesens.

Meine Meinung
Ich muss ehrlich sagen, ich weiß nicht so genau, was ich von diesem Buch halten soll.
Einerseits fand ich es recht spannend mit den ganzen Geheimnissen und Intrigen, aber andererseits auch sehr seltsam, weil es teilweise auch wirklich unglaubwürdig war. Vor allem fand ich es sehr schräg, dass Daniel Lara sofort zu sich nach England eingeladen und ihr seine Liebe gestanden hat, nachdem sie nur kurz durch das Schaufenster im Friseursalon gesehen hatte und sich dann von ihr die Haare schneiden lassen wollte. Und wer lernt innerhalb von ein paar Tagen so gut deutsch? Das und noch so ein paar andere Kleinigkeiten fand ich unglaubwürdig, weswegen ich mich damit nicht so anfreunden konnte.

Der Aufbau des Buches hat mir wirklich gut gefallen. Teilweise spielt die Geschichte um 1956 rum und teilweise 2012. So erfährt man zum einen die Geschehnisse aus der Vergangenheit der Cumberlands mit Emma als Hauptfigur und zum anderen, wie Lara in der Gegenwart versucht mehr über die Familie zu erfahren. Als Leser bekommt man also von allen Seiten ein paar Häppchen und versucht so, sich ein Gesamtbild zu verschaffen. Es ist gut gemacht und fesselnd.

Die Geschichte und die Handlung ein sich haben mir dementsprechend ebenfalls gut gefallen. Es passiert viel und man hat nicht das Gefühl, das etwas unnötig in die Länge gezogen wurde. Gut am Anfang hätten ein paar Seiten mehr wirklich nicht geschadet, um das Kennenlernen von Lara und Daniel ein bisschen realistischer zu gestalten. Ebenfalls hat es mir doch ein bisschen an richtigen Emotionen und Gefühlen gemangelt. Vor allem von Laras Seite aus kam da im Grunde nicht viel und von Daniels Seite wurde das alles sehr kitschig und schmalzig dargestellt, sodass es für mich auch eher übertrieben und unglaubwürdig rüber kam.

Der Schreibstil ist einfach gehalten und flüssig. Man kommt im Buch gut voran.

Insgesamt fand ich, dass das Buch viel Potenzial hat, aber alles doch eher oberflächlich blieb. Trotzdem war es aufgrund der zahlreichen Geheimnisse und Intrigen spannend gehalten.