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Veröffentlicht am 20.08.2025

Ferienzeit + Valdombra = perfektes Doppel

Valdombra (Bd. 2)
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Ferienzeit heißt bei uns: abtauchen in fremde Welten, Taschen voller Snacks, Couch erobern und lesen bis die Augen flimmern. Auf diesen zweiten Band von Valdombra haben wir schon richtig hingefiebert. ...

Ferienzeit heißt bei uns: abtauchen in fremde Welten, Taschen voller Snacks, Couch erobern und lesen bis die Augen flimmern. Auf diesen zweiten Band von Valdombra haben wir schon richtig hingefiebert. Band eins hat uns ja schon umgehauen – und jetzt? Nochmal eine Schippe draufgelegt!

Meine Tochter und ich haben uns direkt in die düstere Stimmung von Dunkelberg fallen lassen. Schwarze, sternenlose Winternächte, dazu plötzlich ein geheimnisvoll erstrahlender Lichterturm – das ist doch die perfekte Bühne für ein Abenteuer. Wir haben ständig diskutiert, ob da Geister ihr Unwesen treiben oder ob das Ganze eine richtig verrückte Wendung nimmt. (Spoiler: Wir lagen beide falsch. Klassiker beim Buddyread!)

Gwen, die Erfinderin mit Köpfchen, und Teo, der träumerische Forscher – diese Kombi ist einfach genial. Meine Tochter meinte irgendwann: „Papa, du bist voll der Teo-Typ!“ Danke dafür – ich fühl mich geehrt. Ich hab zurückgegeben, dass sie mindestens so clever ist wie Gwen. Natürlich hat sie sich gefreut wie ein Honigkuchenpferd.

Besonders gefeiert haben wir das Auftreten des Glühwürmchenschwarms. So magisch, so unheimlich, so schön beschrieben, dass wir richtig Gänsehaut bekommen haben. Und plötzlich war klar: Hier geht es nicht nur um ein kleines Geheimnis, hier steht ganz Valdombra auf dem Spiel. Die Spannungskurve? Steil wie eine Achterbahn, ohne Verschnaufpause.

Das Beste: Im Buch steckt wieder dieses tolle illustrierte Reisetagebuch. Da haben wir zusammen geblättert, gelacht, gestaunt und uns Notizen gemacht, als wären wir selbst mitten drin im Abenteuer.

Kurzum: Valdombra 2 ist ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern lebt. Wir haben uns gefühlt, als hätten wir mit Gwen und Teo selbst im Dunkelberg gestanden. Und das ist genau die Art von Ferienerlebnis, die man nicht vergisst. Papa-Tochter-Buddyread mit Suchtpotenzial – bitte Band 3 ganz schnell!

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Veröffentlicht am 20.08.2025

Glitzerstaub fürs Herz und fürs Sofa

Sternenschweif, Magische Mutmach-Geschichten
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Ich hätte ja nie gedacht, dass mich ein Buch mit einem Einhorn so sehr vom Sofa pustet. Aber da saß ich nun, meine Nichte erwartungsvoll neben mir, und ich musste mich zusammenreißen, nicht heimlich schneller ...

Ich hätte ja nie gedacht, dass mich ein Buch mit einem Einhorn so sehr vom Sofa pustet. Aber da saß ich nun, meine Nichte erwartungsvoll neben mir, und ich musste mich zusammenreißen, nicht heimlich schneller weiterzulesen als sie zuhören konnte. Sternenschweif galoppiert direkt ins Herz – und zwar mit funkelnden Hufen, die mehr Glitzer versprühen als jede Geburtstagsfeier mit Einhornkuchen.

Die Geschichten haben genau den richtigen Mix: ein bisschen Magie, ein bisschen Alltagschaos und eine große Portion Mutmach-Glitzerstaub. Das Beste daran? Laura und ihr Einhorn sind nicht einfach nur Zuckerwatte auf vier Hufen, sondern zeigen ziemlich ehrlich, dass Ängste auch dazugehören. Und wie gut es sich anfühlt, wenn man sie gemeinsam überwindet. Meine Nichte hat jedenfalls permanent „nochmal!“ gerufen, während ich schon überlegte, ob ich mir nicht selbst so ein Pony zulege (wobei mein Balkon vermutlich zu klein für ein Einhorn ist).

Die Illustrationen sind übrigens eine eigene Liga – Anna-Lena Kühler hat hier kleine Kunstwerke gezaubert. Jede Seite ist so detailverliebt, dass man sich kaum entscheiden kann, ob man weiterlesen oder länger gucken möchte. Ich musste zwischendurch sogar Fotos schicken, weil meine Schwester wissen wollte, warum wir so laut gekichert haben.

Kurzum: Dieses Buch ist kein stilles Vorleseerlebnis, sondern ein Mini-Abenteuer, das Kinderaugen leuchten lässt und Erwachsene heimlich träumen. Und ja – ich hätte absolut nichts dagegen, wenn Sternenschweif auch mal bei mir klingeln würde. Wer nach einer Kombi aus Fantasie, Freundschaft und ordentlich Mut sucht, wird hier sowas von fündig. Meine Nichte ist Fan, ich bin Fan – und unser Sofa wahrscheinlich auch, das jetzt ein bisschen glitzerstaubig ist.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Literatur, die unter die Haut kriecht

Lilianas unvergänglicher Sommer
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Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen erst fassungslos macht, dann wütend, dann traurig – und schließlich so sehr berührt, dass man es nie wieder loswird. Genau so ging es mir mit Lilianas unvergänglicher ...

Manchmal stolpert man über ein Buch, das einen erst fassungslos macht, dann wütend, dann traurig – und schließlich so sehr berührt, dass man es nie wieder loswird. Genau so ging es mir mit Lilianas unvergänglicher Sommer. Klingt pathetisch? Mag sein. Aber Cristina Rivera Garza hat hier ein Werk geschaffen, das nicht einfach nur Literatur ist, sondern ein Aufschrei, eine Hommage und gleichzeitig ein verdammt mutiger Versuch, das Unaussprechliche in Worte zu fassen.

Die Autorin reist zurück nach Mexiko, fast drei Jahrzehnte nach dem Mord an ihrer Schwester Liliana. Und plötzlich ist da nicht nur die Trauer, nicht nur die Wut auf den Ex-Partner, der bis heute nicht verurteilt wurde, sondern auch diese Sehnsucht, die Person Liliana wieder aufleben zu lassen. Nicht als Opfer, nicht als Akte in einer staubigen Schublade, sondern als junge Frau, die lachte, schwamm, tanzte, studierte und einfach ihr Leben liebte.

Dieses Buch ist kein Krimi, kein Thriller, kein trockener Bericht. Es ist Literatur, die bebt, die weh tut, die gleichzeitig so poetisch leuchtet, dass man sich fragt: Wie schafft man es, Schmerz so schön zu beschreiben, ohne dass er an Schärfe verliert? Rivera Garza schreibt gegen das Vergessen an, gegen die Sprachlosigkeit und gegen eine Gesellschaft, die lieber wegsieht.

Ganz ehrlich: Selten hat mich ein Text so direkt erwischt. Da sitzt man da, denkt an die eigene Familie, an das, was bleibt, wenn jemand nicht mehr da ist – und plötzlich merkt man, dass man längst Teil dieser Geschichte geworden ist. Ein Buch, das bohrt, brennt, flüstert und schreit. Und das man nicht weglegen kann, ohne dass es Spuren hinterlässt.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Vorlesezeit mit Herz, Hund und Happy Tears

Mein größter Wunsch
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Kaum schlägt man die erste Seite auf, ist man mittendrin in einer Welt voller Sehnsucht, Mut und ziemlich viel Herz. Und ich sage es gleich: dieses Buch hat mich eiskalt erwischt! Meine Nichte wollte eigentlich ...

Kaum schlägt man die erste Seite auf, ist man mittendrin in einer Welt voller Sehnsucht, Mut und ziemlich viel Herz. Und ich sage es gleich: dieses Buch hat mich eiskalt erwischt! Meine Nichte wollte eigentlich nur „ein bisschen vorgelesen bekommen“, und am Ende saßen wir beide wie zwei begossene Pudel da – Tränen, Lachen, Herzklopfen, alles gleichzeitig. Das ist nicht einfach nur eine Geschichte über ein Mädchen und einen Hund, das ist ein kleiner Reminder fürs Leben, dass Wünsche nicht einfach Blödsinn sind, sondern manchmal die stärkste Kraft der Welt.

Der Schreibstil von Barbara O’Connor ist federleicht, ohne kitschig zu werden, und Alexandra Ernst hat das Ganze so gut übersetzt, dass man denkt, die Figuren reden direkt mit einem. Die kleine Heldin in der Geschichte ist ein bisschen stur, ziemlich mutig und so herrlich echt, dass man sich sofort in sie verliebt. Und dann dieser Hund! Ein richtiger Kämpfer, der trotzdem so viel Wärme ausstrahlt, dass man am liebsten sofort ins Tierheim rennen würde, nur um auch so einen treuen Fellfreund zu finden.

Meine Nichte hing mir quasi am Arm und wollte gar nicht, dass ich aufhöre vorzulesen. Immer wieder kam dieses: „Noch ein Kapitel! Nur eins!“ – was dann natürlich nie bei einem blieb. Wir haben gelacht, wir haben mitgefiebert, und am Ende hat sie ganz ernst gesagt: „Das war das beste Buch, das du mir je vorgelesen hast.“ Ganz ehrlich? Sie hat recht.

„Mein größter Wunsch“ ist kein Buch, das man mal eben so wegschnupft und dann vergisst. Es bleibt kleben – im Herzen, im Kopf und ein bisschen auch im Alltag. Es macht Mut, an die eigenen Träume zu glauben, egal wie verrückt sie klingen. Und es zeigt, dass Freundschaft manchmal aus den unerwartetsten Begegnungen entsteht. Wer dieses Buch nicht liest, verpasst eine Geschichte, die mehr ist als nur eine nette Hunde-Story. Es ist ein Stück Hoffnung zum Vorlesen, Weitergeben und Behalten.

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Veröffentlicht am 19.08.2025

Ein Liebesbrief an Wien, der satt macht

Wiener Küche
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Wer glaubt, Wiener Küche sei nur Schnitzel mit Kartoffelsalat und Strudel auf Omas Spitzendeckchen, wird hier gnadenlos eines Besseren belehrt. Dieses Buch macht keine halben Sachen – hier wird geklotzt, ...

Wer glaubt, Wiener Küche sei nur Schnitzel mit Kartoffelsalat und Strudel auf Omas Spitzendeckchen, wird hier gnadenlos eines Besseren belehrt. Dieses Buch macht keine halben Sachen – hier wird geklotzt, nicht gekleckert. Schon beim ersten Durchblättern hatte ich das Gefühl, direkt in einem Wiener Kaffeehaus zu sitzen, umgeben von Mehlspeisen, Kellnern mit grantigem Charme und einem Hauch Melange in der Luft.

Susanne Zimmel – oder wie Insider sagen: Frau Ziii – serviert hier eine Sammlung, die einfach mehr ist als ein Kochbuch. Es ist ein Liebesbrief an Wien und an den Genuss. Dabei kriegt man nicht nur die Klassiker wie Tafelspitz oder Kaiserschmarrn aufgetischt, sondern auch herrlich schräge Neuinterpretationen, die man so schnell nicht vergisst. Krautfleckerl karamellisiert? Ja, bitte! Und dann gleich noch die Ingwer-Nuss-Variante hinterher.

Das Beste: Die Rezepte sind nicht abgehoben oder kompliziert. Man muss keine Michelin-Sterne im Ärmel haben, um loszulegen. Die Anleitungen sind so geschrieben, dass man sich beim Kochen fast begleitet fühlt – als würde Frau Ziii einem zwischendurch ins Ohr flüstern: „Trau dich, das wird was!“ Dazu die Fotos, die einem beim Anschauen schon das Hemd verkleckern lassen – so schön, dass man das Kochbuch eigentlich ins Wohnzimmerregal stellen möchte, nur um ständig reinzugucken.

Und weil’s eben nicht nur ums Essen geht, sondern auch ums Lebensgefühl, gibt’s kleine Anekdoten aus Wien obendrauf. Das macht das Ganze so charmant, dass man am Ende fast automatisch in den Schmäh verfällt. Kurzum: Dieses Buch ist ein Must-have für alle, die Wien lieben, essen lieben oder beides gleichzeitig. Und jetzt entschuldigt mich, ich muss Palatschinken machen.

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