Cover-Bild Immortal Longings
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14,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Klett-Cotta
  • Themenbereich: Belletristik
  • Genre: Fantasy & Science Fiction / Fantasy
  • Seitenzahl: 432
  • Ersterscheinung: 18.10.2025
  • ISBN: 9783608988925
Chloe Gong

Immortal Longings

Ein Spiel auf Liebe und Tod
Elena Helfrecht (Übersetzer)

Der »Enemies to Lovers«-Fantasyroman von TikTok Sensation Chloe Gong

»Was ist dir wichtiger, Calla? Dein Geliebter oder das Königreich?«
Jedes Jahr strömen Tausende nach San-Er, der gefährlichen, engbesiedelten Hauptstadt des Königreichs von Talin. Dort richtet der Palast jährlich eine Reihe tödlicher Spiele aus. Diejenigen, die sich ihrer magischen Fähigkeit, zwischen Körpern hin- und herzuspringen, sicher genug sind, können dort an einem Kampf auf Leben und Tod teilnehmen – mit der Chance, unvorstellbare Reichtümer zu gewinnen.
Prinzessin Calla ist untergetaucht, seit sie ihre Eltern ermordet hat, weil sie das Volk von Talin von der tyrannischen Königsfamilie befreien will. Nur eine Person steht ihr dabei noch im Weg: ihr extrem zurückgezogen lebender Onkel, König Kasa. Wenn sie die Spiele gewinnt, hat sie endlich die Chance, ihm nahe genug zu kommen, um ihn zu töten. Ihr gegenüber steht Anton, ein junger Mann, der sich tief verschuldet hat. Die Spiele zu gewinnen ist seine letzte Chance, seine im Koma liegende Jugendliebe und sich selbst vor seinen Schuldnern zu retten. Als Anton Calla ein unerwartetes Bündnis vorschlägt, entwickelt sich ihre Partnerschaft schnell zu einer leidenschaftlichen, alles verzehrenden Verbindung. Doch bevor die Spiele enden, muss Calla sich entscheiden, wofür sie spielt – für ihren Geliebten oder ihr Königreich. Denn egal was passiert, nur einer von ihnen kann das Spiel lebend verlassen...

»Immortal Longings ist eines dieser Bücher, die man nicht aus der Hand legen kann.« The Fantasy Hive

»Chloe Gong verwebt meisterhaft eine komplizierte Welt, moralisch vielschichtige Charaktere und eine fesselnde Erzählung« Voice Magazine

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.11.2025

Prinzessin auf der Überholspur

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San‑Er – eine Stadt so eng, dass man fast die Nachbarn beim Schnarchen hört, und gleichzeitig tödlich genug, um jeden Schritt zum Risiko zu machen. Direkt in die Spiele hineingeworfen zu werden, fühlt ...

San‑Er – eine Stadt so eng, dass man fast die Nachbarn beim Schnarchen hört, und gleichzeitig tödlich genug, um jeden Schritt zum Risiko zu machen. Direkt in die Spiele hineingeworfen zu werden, fühlt sich an wie ein Schlag mitten ins Herz, und Immortal Longings hält dich dabei fest wie ein Magnet. Calla ist eine Prinzessin mit mörderischem Plan: tough, clever und gleichzeitig spürbar menschlich, mit Emotionen, die einen packen. Anton, verschuldet und verzweifelt, bringt die nötige Spannung ins Spiel.

Das Körper‑Springen sorgt für ordentlich Verwirrung: Mal bist du du selbst, mal jemand anderes, und plötzlich weiß man kaum, wer gerade die Kontrolle hat. Verrückt, aufregend und genau richtig, um den Adrenalinpegel hochzutreiben. Die Spiele sind brutal, die Action dicht, und zwischen Intrigen, Blut und Schweiß flackert eine Spannung, die fast greifbar ist.

Ein paar Momente wirken etwas gehetzt – Liebe auf den ersten Kampf – aber das passt perfekt zum Tempo der Arena. Man lacht über die absurden Situationen, während das Herz gleichzeitig rast, weil jeder Schritt lebensgefährlich sein könnte.

Die Welt ist intensiv, fast greifbar: San‑Er, die Machtspiele, die engen Gassen, alles ist so dicht, dass man die Hitze spürt. Die Regeln des Körper-Wechselns bleiben manchmal schwammig, aber wer will schon bei so viel Chaos alles analysieren?

Immortal Longings ist ein wilder Mix aus Rache, Liebe, Gefahr und Herzklopfen. Wer Action, freche Dialoge und ein bisschen Chaos liebt, wird hier bestens unterhalten. Ein Buch, das man kaum aus der Hand legen will – perfekt für ein paar Stunden Nervenkitzel, Herzklopfen und jede Menge Spannung.

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Veröffentlicht am 28.04.2026

Naja bis gut

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Boa ist das schwierig zu bewerten. Die Grundidee fand ich richtig gut und das Setting ist der Hammer aber drumherum? Der Schreibstil ist extrem distanziert und so unnahbar, sodass ich mich nie so richtig ...

Boa ist das schwierig zu bewerten. Die Grundidee fand ich richtig gut und das Setting ist der Hammer aber drumherum? Der Schreibstil ist extrem distanziert und so unnahbar, sodass ich mich nie so richtig in die Geschichte und besonders in die Charaktere einfühlen konnte. Die Emotionen kamen nie so ganz rüber und jegliche Gefühlsregung ging völlig an mir vorbei. Auch die ,,Liebesgeschichte" kam doch recht plötzlich und wirkte zu rasch. Ich konnte einfach nicht sagen, wo besagte Gefühle herkamen. Dafür war die Handlung aber insgesamt verdammt gut, was total schade ist, weil ich das Buch trotzdem emotionslos beendet habe. Nur die Plottwist waren wirklich überraschend und haben mich doch direkt trotzdem noch den zweiten Teil beginnen lassen, immerhin. Theoretisch würde ich das Buch jetzt schlechter bewerten, einfach weil es null Gefühlsregung ausgelöst hat, aber das kann ich einfach nicht, weil es objektiv betrachtet doch richtig gut war. Die Ideen rund um das Qi und das Springen waren echt mal was anderes und auch generell hat mir die Welt total gefallen. Den zweiten Teil lese ich direkt im Anschluss.

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Veröffentlicht am 02.01.2026

Zäher Start, dann immer besser

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Cover

Meinem Geschmack trifft dieses Cover nur zur Hälfte. Ich mag die den Inhalt wiederspiegelnde Dunkelheit sowie beiden gegensätzlich dargestellten Personen. Die beiden Gesichter, unten und oben sowie ...

Cover

Meinem Geschmack trifft dieses Cover nur zur Hälfte. Ich mag die den Inhalt wiederspiegelnde Dunkelheit sowie beiden gegensätzlich dargestellten Personen. Die beiden Gesichter, unten und oben sowie die Details entsprechen vom Stil schlicht nicht meinem persönlichen Gefallen.



Meine Meinung

Ich habe bereits vor einigen Jahren eine bekannte Dilogie dieser Autorin gelesen und fand, dass „Immortal Longings“ super ansprechend klang, weshalb ich das Buch letztlich gekauft habe.

Der Einstieg in diese neue Welt gestaltete sich für mich sehr schwierig. Die Erzählweise in Kombination mit dem puren Informationsfluss, gerade was Setting und Worldbuilding angeht, war zu Beginn gar nicht mein Fall. Es fiel mir schwer mich zurecht zu finden, die langen Textblöcke sorgen für einen drögen und langatmigen Einstieg, bei dem ich mir gut vorstellen kann, dass es nicht nur mir so ergangen ist. Aber, je länger ich an der Geschichte drangeblieben bin, desto besser wurde es tatsächlich. Ungefähr ab der Hälfte war ich im total im Geschehen drinnen und fand auch, dass es sich wesentlich einfach las als zu Anfang. Dennoch finde ich das Worldbuilding hier ganz besonders interessant. Gerade die wechselnden Körper, die Magie als solche, aber ebenso die ganzen Pläne und Intrigen, die immer wieder ans Licht kommen. Der Wettbewerb bringt wahnsinnig viel Spannung rein, wenngleich, ich gerne mehr vom menschlichen Aspekt gesehen hätte. Hier werden am laufenden Band Menschen ermordet und bei den wenigsten davon bekommt man als Leser*innen den Eindruck als, dass es sich dabei um mehr handelt als billiger Abfall. Irgendwo passt das zur Geschichte, doch diese Empathielosigkeit bezwingt für mich auch einen Großteil der Lebendigkeit, die ich hier nun mal sehr vermisse.

Was ich bis zum Schluss leider nur so mittelmäßig fand war das Setting. Die Idee dahinter ist gar nicht schlecht, gerade die beiden Zwillingsstädte, deren verwaschene Grenzen ineinander verschwimmen bringen auf jeden Fall alles notwendige mit, um zu überzeugen. Doch die Beschreibungen sind in meinem Kopf irgendwo am Anfang zu einem immergleichen Einerlei verschwommen. Irgendwie reiht sich ein Treppenhaus, eine Wohnungstür, ein Bordell und ein Internet-Café ans nächste. Überall gibt es massenweise Müll, kaum Sonnenlicht und beinahe jedes Aufeinandertreffen endet in blutigem Schweigen. Ich hätte gerne etwas Erinnerungswürdiges, etwas Greifbares und Herausstechendes gehabt, dass mir im Nachhinein im Gedächtnis bleibt.

Calla und Anton, unsere beiden Protagonisten und Teilnehmer der tödlichen Spiele ergeben eine interessante Kombination. Für Calla gilt ähnliches wie für das Worldbuilding, sie gibt so wenig auf das Leben anderer Leute und will um jeden Preis gewinnen, dass es mir lange Zeit schwer fiel andere Emotionen bei ihr zu entdecken. Sie denkt sehr schwarz-weiß und ist unumstößlich davon überzeugt, König Kasa zu ermorden würde sämtliche Probleme des Landes lösen. Was unlogisch ist, wenn man genauer darüber nachdenkt. Anton mochte ich persönlich eine ganze Ecke lieber – gerade seinen Grund an den Spielen teilzunehmen, seinen beißenden Sarkasmus, aber ebenso seine im verborgen liegende Vergangenheit im königlichen Palast machten seinen Charakter für mich so spannend. Beide gemeinsam haben für mich dennoch ganz hervorragend funktioniert, trotz des Misstrauens und den kleinen Streitereien.

Das Ende war spannungsgeladen, aber für mich noch nicht das Nonplusultra. Doch gerade der Plottwist konnte mich tatsächlich überraschen und eigentlich würde ich gerne losziehen und mir den zweiten Teil kaufen, doch leider hänge ich immer noch in meinem selbstauferlegtem Buchkaufverbot fest bzw. Tat ich das letztes Jahr, vielleicht muss ich demnächst doch ein paar neue Bücher kaufen gehen.



Fazit

Trotz eines zähen Starts konnte mich "Immortal Longings" irgendwann richtig fesseln. Gerade die eher düstere und blutige Stimmung, der Plot-Twist am Ende, sowie die beiden sehr morally-grey Protagonisten sind endlich mal wieder was anderes gewesen.

Von mir gibt es 3,5 bis 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 13.12.2025

Ich habe mehr erwartet

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Die Atmosphäre des Buches nimmt den Leser sofort in seinen Bann. Es ist düster, bedrückend und melancholisch. In der sogenannten Zwillingsstadt San-Er leben die Menschen auf kleinstem Raum, es gibt unendlich ...

Die Atmosphäre des Buches nimmt den Leser sofort in seinen Bann. Es ist düster, bedrückend und melancholisch. In der sogenannten Zwillingsstadt San-Er leben die Menschen auf kleinstem Raum, es gibt unendlich viel Armut und nur eine Hoffnung. Die Spiele.
Wir begleiten im Buch mehrere Spieler, was ich anfangs etwas verwirrend fand, mich aber nach und nach mehr daran gewöhnt habe. Außerdem gibt es die Fähigkeit, dass man in andere Körper "springen" kann, um diese zu übernehmen, das ist wirklich cool und hat dem Buch viel Spannung gegeben.
Der Schreibstil hat mich nicht ganz überzeugen können, für mich war zu viel Ausschmückung um die Politik des Landes bzw der Stadt, die zwar auch zu allem beiträgt, aber ich wollte mehr von den Kämpfen und Spielen haben. Mich haben diese Szenen immer wieder herausgerissen, einfach weil es zu viele Informationen waren.Die Protagonisten bleiben größtenteils oberflächlich, was ich sehr schade fand. 
Gegen Ende wird das Buch noch einmal sehr spannend, was mir gut gefallen hat. Aber der Weg dahin war schon etwas mühselig. 

Veröffentlicht am 25.02.2026

hatte wohl zu hohe Erwartungen..

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Immortal Longings von Chloe Gong konnte mich leider nicht fesseln. Die Grundidee, in andere Körper springen zu können, ist interessant, und die ersten Andeutungen über manipulierte Spiele weckten zunächst ...

Immortal Longings von Chloe Gong konnte mich leider nicht fesseln. Die Grundidee, in andere Körper springen zu können, ist interessant, und die ersten Andeutungen über manipulierte Spiele weckten zunächst mein Interesse. Beim Lesen zeigte sich jedoch schnell, dass die Umsetzung für mich nicht funktioniert.

Die Handlung wirkte oft unlogisch und machte es mir schwer, richtig in die Geschichte einzutauchen. Viele Szenen lasen sich wie eine sachliche Schilderung von Abläufen, und die Wechsel zwischen den Körpern wurden sehr technisch und detailliert beschrieben, ohne dass eine emotionale Verbindung entstand. Besonders störend war, dass der Geschichte ein klarer roter Faden fehlte. Längere Passagen konzentrierten sich stark auf Details, während die Handlung kaum voranschritt. Viele Szenen wirkten überladen und zogen sich, statt flüssig und mitreißend zu sein.

Auch die Figuren konnten mich nicht packen. Sie blieben blass, und ich konnte ihre Entscheidungen kaum nachvollziehen. Die Beziehungen zwischen den Charakteren ließen kaum Raum, um sie wirklich zu fühlen, sodass ich mich emotional distanziert fühlte.

Der Schreibstil verstärkte diesen Effekt noch. Vieles wirkte sprunghaft, überladen und unstrukturiert, sodass die Story trotz interessanter Ideen kaum Spannung oder Sog entwickelte. Die technische und detaillierte Herangehensweise an die Körperwechsel hat für mich den Lesefluss zusätzlich gebremst.

Insgesamt hat Immortal Longings mich enttäuscht. Die Idee ist originell und die Welt facettenreich, aber ich konnte keinen Zugang zur Handlung oder zu den Figuren finden. Stilistisch und inhaltlich hat das Buch für mich nicht das gehalten, was ich mir erhofft hatte, und das Lesen fühlte sich eher anstrengend als fesselnd an.

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