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Veröffentlicht am 06.08.2026

Highlight

The Ballad of Falling Dragons
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Ich habe so unfassbar lange darauf gewartet, endlich diesen zweiten Teil in Händen halten zu dürfen, dass ich es doch erstmal einige Tage lang ungelesen liegen gelassen habe. Doch dann ist mir wieder eingefallen, ...

Ich habe so unfassbar lange darauf gewartet, endlich diesen zweiten Teil in Händen halten zu dürfen, dass ich es doch erstmal einige Tage lang ungelesen liegen gelassen habe. Doch dann ist mir wieder eingefallen, wie sehr ich den ersten Teil gemocht habe und dann konnten mich die über 1000 Seiten auch nicht mehr davon abhalten, endlich damit anzufangen.

Und was soll ich sagen? Die ersten 150 Seiten war ich mehr verwirrt als alles andere. Hier haben wir mal wieder ein Buch, bei dem ich um eine kurze Wiedergabe der Geschehnisse gelechzt habe, denn ich konnte mit ganz vielen Namen, Orten und Wesen nicht mehr ganz so viel anfangen, wie ich es mir selbst gewünscht hätte. Geholfen haben allerdings das Namensregister und die Auflistung der Lebewesen am Ende des Buches.

„The Ballad of Falling Dragons“ war eine Explosion aus Emotionen, Charakterentwicklung, an Kämpfen und Spannung, aber ebenso an Dynamik und tiefer Verbundenheit zu Charakteren, die leider nur auf dem Papier existieren. In meinen Augen stand gerade die Charakterentwicklung, insbesondere bei Raeve, im Vordergrund, was wir während des Lesen auch immer wieder deutlich merken. Durchbrochen von eher kleinen Plot Fortschritten sind es gerade die Emotionen und das fortschreitende Wordbuilding, was mich überzeugen können.

Dennoch gab es genug Momente, wo ich Raeve einfach nur packen und schütteln wollte, während ich sie anbrülle, dass sie doch endlich die ganze Wahrheit Preis geben und sich ihren eigenen Ängsten stellen soll. Wofür sie mich wiederrum ganz schnell zum Schweigen bringen würde. Sehe ich aber das große Ganze, kann ich ihre Zweifel und ihre Angst vor ihren eigenen Erinnerungen total verstehen. In ihrem Leben ist sie schon so viel Leid begegnet, hat so viel verloren und ihr Herzschmerz bzw. der Schmerz ihrer Anderen hat mich immer wieder eiskalt erwischt. Doch sie ist genauso bereit für ihre Lieben, ganz besonders Kaan, alles zu geben, bis zum letzten zu kämpfen, jeden Teil von sich selbst zu opfern und sich ganz ihrer Rache hinzugeben, dass die Autorin hier einen schmalen Grat zwischen Liebe und Hass perfekt einfängt.

Kaan ist der ruhige Fels in Raeves Universum. Er liebt so tief und innig, beschützt, ohne einzuengen, verteidigt, wenn er muss und versucht auf seinem Weg das Richtige zu tun, obwohl er ebenso viel verloren hat wie Raeve. Ich mag ihn sehr und denke auch, dass er das perfekte Gegenstück zu unserer leicht durchgeknallten Protagonistin ist. Über die Rückblicke in seine Vergangenheit habe ich mich gefreut, weil wir von ihm und seinem innersten Wesen so noch mehr zu sehen bekommen haben. Vermisst habe ich ein wenig seine Rolle als König, weil wir im Laufe dieses Buch zwar viel rumkommen, uns aber wenig in Burn aufhalten, wo er herrscht.

Das Worldbuilding der absolute Wahnsinn. Selbst jetzt nach diesem dicken Wälzer gibt es immer noch Dinge, die wir nicht wissen, wie Dinge, deren Geheimnisse sich endlich gelüftet haben. Ganz besonders die Liebe zwischen Drachen und Reiter habe ich ins Herz geschlossen, die unterschiedlichen Länder und deren Differenzen, diese Welt voller spannender Lebewesen, aber genauso das viele Leid, sodass die schönen Momente umso wertvoller erscheinen.


Fazit

Weiß ich jetzt wieder mal nicht, was ich mit meinem Leben anfange, bis der nächste Teil erscheint? Jap. Muss ich dann beide Bände nochmal lesen? Wahrscheinlich. Aber das ist es mir wert, denn ich hatte so unfassbar viel Freude, aber genauso Kummer der besten Art beim Lesen, dass ich es kaum erwarten kann.

Von mir gibt es 5 von 5 Sternen.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 05.08.2026

Atmosphärisch, etwas vorhersehbar, aber dennoch sehr gelungen

When Shadows Darken the Sun
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Da ich gerade ein anderes Buch aus dem gleichen Verlag gelesen habe, fiel es mir zur Abwechslung ganz leicht, mich für mein nächstes Buch zu entscheiden. Bisher habe ich noch nichts von dieser Autorin ...

Da ich gerade ein anderes Buch aus dem gleichen Verlag gelesen habe, fiel es mir zur Abwechslung ganz leicht, mich für mein nächstes Buch zu entscheiden. Bisher habe ich noch nichts von dieser Autorin gelesen, werde aber sehnlich auf das Erscheinen des zweiten Teils warten, wie ihr gleich genauer erfahrt.

Wir starten schnell in diese wundersame Welt aus Licht und Schatten, die nicht nur mit wunderschönen Beschreibungen, interessanten Wesen und traumhaften Setting, sondern ebenso mit zwei durchsetzungsstarken wie talentierten Protagonisten glänzt. Sowohl Cass als auch Nox gefielen mir mit jedem voranschreitenden Kapitel immer besser.

Cass ist stur, impulsiv und lässt sich ungern etwas sagen, die Spiele zu gewinnen, ist enorm wichtig für ihr Volk, aber fast noch mehr für ihre strenge Königin. Lange bevor Nox hinter Cass Fassade schauen kann, hatte ich einen wagen Verdacht, welche Rolle sie wirklich spielt und doch fand ich ihr Auftreten gut gemacht. Ich fand ihre Emotionen und Gedanken zu weiten Teilen wunderbar greifbar und doch gab es genauso eine Handvoll Momente, wo ihr Fokus zu einigen Ereignissen zu flatterhaft für meinen Geschmack war. Gerade ihre Sicht auf den Nachthof, der ja nun mal das Gegenteil ihrer Heimat ist, bewies nicht nur wie schön diese Welt ist, sondern auch, dass man trotz aller Dunkelheit immer noch Atemberaubendes zu finden vermag.

Nox mochte ich insgesamt ein wenig lieber. Seine beharrliche, selbstbewusste und doch beschützende Art hat es mir leicht gemacht, zu hoffen, dass es für beide einen anderen Weg als die Spiele gibt. Ich hätte gerne noch etwas mehr von seinem Trauma zu sehen bekommen, weil ich noch einen Hauch Tiefe bei seinem Charakter vermisse.

Eigentlich bringt „When Shadows Darken the Sun“ einige spannende Dynamiken mit, doch hatte ich sowohl bei Cass als auch bei Nox engen Freunden schnell den Eindruck, dass die Freundschaften gar keine sonderlich große Rolle spielen. Hier fehlte es mir an Feinheit diesem Zusammenspiel mehr Leben und mehr Gelegenheiten zum Strahlen einzuhauchen.

Das Setting war perfekt. Ich liebe den Nachthof und die vielen, vielen Beschreibungen dessen Schönheit. Bei diesem Namen erwartet man automisch weniger Kunstfertigkeit und Geschick, doch diesen Zahn konnte mir Nina Schilling schnell ziehen. Die tollen bildgewaltigen Beschreibungen der unterschiedlichen Orte konnten mich mühelos fesseln und zum Träumen bringen.

Ich fand die Geschichte schon vorhersehbar, kann darüber aber hinwegsehen, weil ich emotional dafür auf vielen Ebenen abgeholt worden bin. Bestimmte Momente haben mir die Kehle eng werden lassen, andere konnten mich zum Schmunzeln bringen und auf den letzten 100 Seiten konnte ich das Buch aufgrund der Spannung überhaupt nicht mehr aus der Hand legen.


Fazit


Trotz kleinerer Schwächen findet sich unter diesem wunderschönen Cover ein ebenso tollen Buch und ich werde mit Freuden auf den nächsten Teil warten, in der Hoffnung, dass Cass und Nox mich wieder fesseln können.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 01.08.2026

Typisches Romantasy-Buch

Masked by Nightfall
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Wie immer, wenn ich über ein hübsches Buch wie dieses stolpere, kann ich nicht anders, als einen Blick auf die Rückseite zu werfen. „Masked by Nightfall“ klang wahnsinnig vielversprechend, hat mich sofort ...

Wie immer, wenn ich über ein hübsches Buch wie dieses stolpere, kann ich nicht anders, als einen Blick auf die Rückseite zu werfen. „Masked by Nightfall“ klang wahnsinnig vielversprechend, hat mich sofort neugierig gemacht und deshalb habe ich es letztlich gekauft.

Für mich siedelt sich der Inhalt irgendwo zwischen passabel und war in Ordnung an. Gerade nach dem Hype der letzten Jahre, was das Romantasy-Genre, angeht, habe ich immer wieder die Hoffnung, dass mich ein Buch nochmal so richtig mitreißt und überrascht. Leider bin ich hiervon nur so semi begeistert. Die beiden größten Schwächen sind für mich zum einen die Vorhersehbarkeit und, dass in meinen Augen nicht alles wirklich logisch erschien. Und gleichzeitig bin ich emotional nicht immer abgeholt worden.

Elodie hat mich mit ihrem anfänglichem Verhalten und auch zwischendurch gerne etwas in die Irre geführt. Gerade ihre ersten Tage in der Zeltstadt, umgeben von fremden Männern und Frauen, hat mich ihr krasses Bedürfnis ihr Dasein als Frau zu verschleiern mehr verwirrt als alles andere. Ich meine, es war doch klar, dass ihr unterwürfiges Verhalten und ihre Versuche ihr Antlitz zu verbergen bei allen anderen nur mehr Fragen hervorrufen würden. Und so finden sich immer wieder Momente, wo ich Elodie nicht wirklich verstehen konnte, und das hat meinen Spaß am Lesen doch etwas gehemmt. Ich mochte sie trotzdem. Sie bricht mit der richtigen Intention zu ihrer Reise auf, möchte ihrer Familie helfen, zeigt im Verlauf immer mehr ihren Kampfgeist und ihr Durchhaltevermögen.

Jax ist arrogant, vorlaut, kampferprobt und Elodie ist so sehr damit beschäftigt ihn von sich zu stoßen, ihn anzuschmachten oder ihm wehtun zu wollen, dass seine Geheimnisse eine schockierend geringe Rolle spielen. Wie das Ende wohl beweist. Ich mochte ihn, hatte aber immer das Gefühl, dass er nie alle Karten auf den Tisch gelegt hat.

Ich habe es weiter oben bereits kurz angesprochen, aber für mich war das Buch leider furchtbar vorhersehbar. Es gibt wirklich nur sehr wenige Elemente, die man nicht bereits nach den ersten Kapiteln hätte kommen sehen können. Einerseits hat sich diese Vorhersehbarkeit durch die Briefe zwischen Elodie und Jax sehr schnell eingeschlichen, andererseits kenne ich nun schon so viele Bücher dieses Genres, dass gewisse Dinge mich gar nicht mehr fesseln können.

Grundsätzlich gibt es darüber hinaus, aber auch sehr schöne Aspekte, wie die zögerlich startenden Freundschaften der Anwärter untereinander, ich konnte Elodies Angst entdeckt zu werden verstehen, auch ihre Zweifel gegenüber Jax waren nachvollziehbar, es gab Action und Spannung.

Das Worldbuilding macht auf mich bei genauerem Nachdenken einen sehr blassen und flachen Eindruck, was daran liegt, dass weder das entscheidende Setting – „der Bruch“ -, noch die magischen Fähigkeiten, oder die Erben, oder die Götter oder alles dazwischen wirklich lebendig dargestellt wird.



Fazit

Ich weiß noch nicht, ob ich der Reihe treu bleiben werden, obwohl ich zugeben kann, dass ich gerne wissen möchte, wie es mit Elodie und Jax, aber vor allem der anderen Seite des Bruches weitergeht. Vermutlich werde ich mich spontan entscheiden.

Von mir gibt es 3,5 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 31.07.2026

Mein erster Thriller

Moorland. Die Zwillinge
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Nachdem ich viele Jahre meines Lebens nur Fantasy Bücher und Liebesromane gelesen habe, bin ich vor kurzem in einem hiesigen Bücherschrank über diesen Thriller gestolpert. Habe ich ihn nur in die Hand ...

Nachdem ich viele Jahre meines Lebens nur Fantasy Bücher und Liebesromane gelesen habe, bin ich vor kurzem in einem hiesigen Bücherschrank über diesen Thriller gestolpert. Habe ich ihn nur in die Hand genommen, weil er einen Farbschnitt hatte? Vielleicht. Habe ich ihn mitgenommen, weil einer der beiden Zwillinge den gleichen Vornamen hat wie ich? Wahrscheinlich.

Und für meinen ersten Thriller kann ich sagen, dass ich „Moorland“ wirklich gerne gelesen habe, aber auch einige Schwächen feststellen musste. Grundsätzlich lässt sich dazu sagen, dass ich mich schnell in der Geschichte wiederfinden konnte, der Plot schnell Fahrt aufnimmt und die Geschehnisse sich in der zweiten Hälfte überschlagen. Ich mochte, wie sich immer mehr einzelne Geheimnisse angesammelt haben, bei denen man sich gar nicht sicher war, ob sie etwas mit dem Verschwinden der Zwillinge zu tun haben oder nicht.

Das Buch ist in meinen Augen sehr schnelllebig und ich hätte mir an einigen, wenigen Stellen gewünscht, dass sowohl Spannung als auch die Emotionen unserer Charaktere länger aufrechterhalten worden wären. Gleichermaßen sorgt diese Schnelllebigkeit in der zweiten Hälfte für rasches Vorankommen, Spannung und dem Bedürfnis die Seiten zu verschlingen. Und trotzdem vermisst der logische Teil meines Gehirns einige ausführende Informationen, um diesen Abschluss als rundum zufriedenstellend zu empfinden. Als Beispiel, woher hatte der Täter denn nun die Waffe? Was passiert mit A nach ihrem Geständnis? Und einige weitere Kleinigkeiten, die ich hier nicht schreiben kann, ohne euch zu spoilern.

Auch so kenne ich Protagonisten, die mir sympathischer sind, als Malia es beispielsweise ist. Klar, ein wenig Geheimnistuerei tut der Geschichte ganz gut, doch so lernen wir sie sehr wenig genauer kennen. Gerade die Anspielungen auf ihren verschwundenen Vater oder die Heirat mit einem Narzissten. Da fehlte es mir irgendwie an Lebendigkeit, auch wenn ich ihre gradlinige und entschlossene Art beim Ermitteln sehr gerne mochte.



Fazit

Ich kann mir tatsächlich vorstellen, gegen Ende diesen Jahres, den bereits angekündigten zweiten Band zu lesen, weiß aber noch nicht, ob ich an diesem Plan festhalte. Ich kenne mich in diesem Genre, wie gesagt, nicht so gut aus, kann aber frei herauszugeben, dass es sich für Neueinsteiger wie mich auf jeden Fall eignet und Lust auf mehr macht.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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Veröffentlicht am 30.07.2026

Humorvoll und irgendwie chaotisch. Liebs

Throne in the Dark
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Vor einigen Wochen war ich mal wieder in meiner lokalen Buchhandlung stöbern, dabei bin ich auf dieses Buch gestoßen. Der Inhalt klang super vielversprechend und humorvoll, da habe ich es spontan mitgenommen. ...

Vor einigen Wochen war ich mal wieder in meiner lokalen Buchhandlung stöbern, dabei bin ich auf dieses Buch gestoßen. Der Inhalt klang super vielversprechend und humorvoll, da habe ich es spontan mitgenommen. Trotz kleinerer Schwächen mochte ich es wirklich gerne.

Angefangen bei unserem männlichen Protagonisten Damien, der natürlich das reine Böse ist, nicht lieben kann und überhaupt immer nur das schlechtester aller im Sinn hat. Spaß beiseite, gerade bei ihm hatte ich zu schnell das Gefühl, dass er gar nicht so böse ist, wie er selbst gerne behauptet und uns auch der Klapptext weismachen wollte. Und irgendwie hätte ich mir gewünscht, dass wir uns langsamer und subtiler an seine guten Seiten und guten Taten heranwagen. Doch darüber hinaus? Liebe ich seinen Sarkasmus, seine kleinen Gemeinheiten, aber genauso seinen Umgang mit Amma und den verschiedenen Situationen, in die sie immer wieder unversehens geraten.

Amma ist ein Gutmensch durch und durch – vielleicht sogar einen Ticken zu viel, sodass ich manche ihrer Taten etwas unglaubwürdig fand. Aber hey, umso lustiger waren Damiens und Kaz´s – ein kleiner fliegender Teufel – Verwunderung und Überforderung, wenn sie mal wieder nicht das macht, was man erwarten würde. Ich hatte natürlich schnell einen Verdacht, was es mit Amma auf sich hat, denn als Diebin taugt sie nun nicht wirklich etwas. Gleichermaßen gefiel mir total, wie sie Damien als etwas gesehen hat, dass er selbst nicht gesehen hat, sie war herzlich und freundlich und immer darauf bedacht, allen das bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Der Humor war nicht immer mein Fall, konnte mich manchmal dafür umso mehr überraschen. Der Schreibstil blieb für mich bis zum Ende leider nicht ganz so leicht zu lesen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die vielen langen, verschachtelten Sätze, das Drum herum Geschwafel, die Abgelenktheit der Charaktere, ergeben leider die ein oder andere Länge für mich.

Das Worldbuilding glänzt mit einer schönen Komplexität, die ich ehrlich gesagt, der Geschichte zuerst nicht zugetraut habe. Wir haben nicht nur ganz unterschiedliche Magien, es gibt auch gute wie böse Götter, Abkömmlinge von Göttern und Dämonen gleichermaßen, faszinierend verschiedene Ländereien und Geschöpfe, verbunden durch eine Reise, die viel gradliniger ablaufen könnte, wenn unser ach so böser Blutmagier, denn seinen eigenen Worten Folge leisten würde.



Fazit

Ebenfalls bin ich davon ausgegangen, dass es sich hierbei um einen Einzelband handelt – guess what. Es ist natürlich kein Einzelband, aber das stört mich nicht im Geringsten, denn gerade die langsam ansteigende Anziehung der beiden Protagonisten, die zarte Verbundenheit der kleinen Reisegruppe, aber ebenso Damiens Wandel versprechen ein weiteres spannendes und lustiges Abenteuer. Ich bleibe auf jeden Fall dran.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen.

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