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Veröffentlicht am 20.11.2017

Für Dystopie Fans

Die Perfekten
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Meine Meinung
Schon als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau gesehen hatte, wusste ich das ich es einfach haben muss. Ich liebe Dystopien und da darf so ein schönes Buch in meiner Sammlung nicht fehlen.

Das ...

Meine Meinung
Schon als ich dieses Buch in der Verlagsvorschau gesehen hatte, wusste ich das ich es einfach haben muss. Ich liebe Dystopien und da darf so ein schönes Buch in meiner Sammlung nicht fehlen.

Das Cover finde ich sehr passend für eine Dystopie gestaltet, auch wenn die Farbe des Titels doch eher ungewöhnlich ist. Mich haben vor allem die grünen Augen der Frau auf dem Cover angesprochen.

Rain war am Anfang eine wirklich tolle Protagonistin. Sie ist mutig und hat einiges auf dem Kasten. Jedoch muss ich sagen das ich während der Geschichte immer mehr das Gefühl hatte, sie verändert sich und entgleitet mir. Ich habe sie irgendwann nur noch Oberflächlich betrachtet, da von ihr keine richtigen Gefühle mehr rüber kamen, das fand ich etwas schade, war jedoch zu verschmerzen. Denn sie muss wirklich viel mitmachen in dieser Geschichte.

Ihr Gegenpol ist Lark, ein Junge, der im gleichen Zirkel wie Rain aufwächst und eine 1 ist, also jemand der gute Gene hat (dazu gleich), er hat eine Schwester die nur eine 3 ist und er versucht alles um sie vor dem System zu beschützen. Man merkt ihm seine Liebe zu ihr richtig an und ich habe sehr mitgefiebert als er seinen Traum Soldat zu werden näher kommt.

Die Geschichte allgemein erinnert mich sehr an die Tribute von Panem. Auch hier im Buch gibt es verschiedene Distrikte, die Zirkel genannt werden. Das Land Hope ist in 10 dieser Zirkel aufgeteilt, wobei der erste Zirkel sehr viel Ähnlichkeit mit dem Kapitol hatte. Mir hat das gut gefallen, denn die Tribute von Panem gehören zu meinen Lieblings-Dystopien. Die Menschen in dieser Welt werden in 5 Kategorien geordnet: Gesegnete, 1er, 2er, 3er und Ghosts. Wobei die ersteren die besten sind und die Ghosts garnicht existieren dürften.
Was ich schade fand ist, das nicht darauf eingegangen wurde wo sich das Land Hope befindet und was außerhalb davon liegt. Es wird immer wieder von "den alten Menschen" geredet, aber leider wurde nicht geklärt was damals passiert ist, das die Menschen nun so leben.

Der Schreibstil an sich war sehr gut geschrieben, man konnte sich in diese Welt gut hinein fühlen und auch die Charaktere waren authentisch. Was mich jedoch unglaublich genervt hat, war das gefluche im Buch, beziehungsweiße nicht das Fluchen an sich sondern das Wort: Kallisto.
Es wird nicht erklärt warum sie dieses Wort benutzen und was es bedeutet. Für mich als jemanden der sehr an Astronomie interessiert ist weiß, das Kallisto der vierte Mond des Planeten Jupiter ist. Aber ob dieser gemeint ist, weiß ich leider nicht.

Des weiteren habe ich noch einen kleinen Vermerk zum Buch an sich: die Seiten sind sehr dünn und ab und zu musste man sich doch schon sehr beim lesen konzentrieren, weil man immer die Buchstaben zur nächsten Seite durchsehen konnte. Da würde ich mir beim nächsten Band gerne dickere Seiten wünschen.

Autorin
Caroline Brinkmann ("Cari") verbrachte in ihrer Kindheit viel Zeit mit dem Veranstalten von Schnecken-Rennen. Eine heikle Angelegenheit! Meistens liefen die Schnecken in die falsche Richtung oder schliefen auf halber Strecke ein. Schnecken auf der ganzen Welt können wieder aufatmen, denn Brinkmann hat seit einigen Jahren ein neues Hobby gefunden: Bücher!

Nun verbringt sie ihre Freizeit mit dem Schreiben von Geschichten. Neben ihrer Autorentätigkeit, ist Brinkmann Gründerin des "Tintenfeder-Autorenportals", welches junge Autoren über die Verlagsbranche aufklärt.

Einzelbewertungen
Schreibstil: 4/5
Charaktere: 4/5
Spannung: 3/5
Ende: 3/5
Cover: 4/5

Fazit
Eine interessante Dystopie, die mich sehr an Tribute von Panem erinnert. Trotzdem konnte mich die Autorin in eine tolle Welt mitnehmen, die dem Leser sehr real vorkommt. Ich bin gespannt auf Band 2

Veröffentlicht am 26.07.2017

Sommerliche Melancholie

Sommerkind
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Cover
Das Cover ist für dieses Buch sehr aussagekräftig, da es um einen Schwimmbadunfall geht. Der leere Pool, der graue Himmel und das Kind das oben sitzt zeigen schon etwas von der Melancholie, die das ...

Cover
Das Cover ist für dieses Buch sehr aussagekräftig, da es um einen Schwimmbadunfall geht. Der leere Pool, der graue Himmel und das Kind das oben sitzt zeigen schon etwas von der Melancholie, die das Buch mit sich bringt.

Protagonistin
Ragna war damals dabei, als die kleine Malou im öffentlichen Schwimmbad verunglückte, sie war es auch, die sie aus dem Wasser holte. Doch sie hat alles verdrängt. Kein Wunder in meinen Augen, denn es war ein schreckliches Erlebnis.
30 Jahre später kommen jedoch Erinnerungsfetzen, denen sie nachgeht, um dann zu erfahren was in der Zwischenzeit passiert ist.
Ragna ist meiner Meinung nach ein sehr labiler Mensch, sie hält nicht zu viele Emotionen aus, egal ob gut oder schlecht. Dennoch mochte ich sie ganz gerne, denn sie will Dingen auf den Grund gehen und wissen was passiert ist. Das macht sie wiederum mutig.

Schreibstil
Der Schreibstil des Buches war sehr melancholisch und hat mich an vielen Stellen traurig und auch nachdenklich gemacht. Es passte aber sehr gut in die Geschichte, denn wie soll man auch ein Buch, in dem ein Mädchen ertrunken ist, fröhlich schreiben?
Die Protagonisten waren sehr gefühlvoll und bei Ragna hat man richtig gemerkt das sie komplett verwirrt ist. Manchmal war ich als Leser sogar selbst etwas verwirrt. Ich finde jedoch, dieses Buch ist mal was anderes und trotzdem die perfekte Sommerlektüre.

Autorin
Monika Held ist Journalistin und Autorin und hat für ihre Arbeiten zahlreiche Preise bekommen. Sie lebt in Frankfurt a.M. Bei Eichborn erschienen bereits Augenbilder, Melodie für einen schönen Mann, der hochgelobte und vielübersetzte Roman Der Schrecken verliert sich vor Ort und 2014 Trümmergöre.

Einzelbewertungen
Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 2/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Fazit
Ein etwas anderes Buch für den Sommer, und eine klare Leseempfehlung von mir

Veröffentlicht am 17.07.2017

Empfehlung!

In der Liebe ist die Hölle los
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Cover
Das Cover hat mich direkt angesprochen, ich finde schwarz und rosa ist eine tolle Kombination und auch die vielen kleinen Dinge die man sieht wie z.B. die Herzen oder die Fledermäuse passen super ...

Cover
Das Cover hat mich direkt angesprochen, ich finde schwarz und rosa ist eine tolle Kombination und auch die vielen kleinen Dinge die man sieht wie z.B. die Herzen oder die Fledermäuse passen super dazu.

Protagonisten
Catalea ist die Tochter des Teufels, aber so garnicht das was man sich von ihr erwartet. Denn sie ist auch zur Hälfte ein Mensch und das wiederum merkt man sehr. Sie hat einen tollen Charakter, sie ist freundlich, nett und leider auch ein bisschen naiv. Dennoch war sie als Protagonistin für dieses Buch die beste Besetzung. Sie hat wunderbar ins Bild gepasst, denn dadurch, das sie so eine freundliche Person ist und man eigentlich auch nicht merkt das sie die Tochter des Teufels ist, ist sie eben auch angreifbar und wird zur Zielscheibe dunkler Machenschaften.

Schreibstil
Mich konnte die Geschichte fesseln und ich hätte nicht erwartet das ich so in diesem Buch versinke. Ich dachte zuerst es ist eine locker-leichte Story, für nebenbei. Denkste! Dieser Roman besitzt nicht nur Tiefe und tolle Charaktere, der Plot ist auch super ausgearbeitet und hat einfach nur Spaß gemacht zu lesen. Besonders Catalea ist mir sehr ans Herz gewachsen und ich konnte ihre Handlungen fast immer nachvollziehen. Auch zu Nebencharakteren habe ich bereits nach kurzer Zeit eine Beziehung aufgebaut, was ich persönlich noch nicht so kannte von mir.

Autor
Benne Schröder moderiert seit 2012 bei 1LIVE, Europas einflussreichster jungen Radiomarke mit täglich über 4 Millionen Hörern. Bücher mag er am liebsten, wenn sie jemand vorliest, aber für seinen Debütroman hat er selbst zur Feder gegriffen. Der gebürtige Bochumer lebt mit Hund Matti und ohne Führerschein im Herzen von Köln.

Einzelbewertungen
Schreibstil: 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 4/5
Ende 4/5
Cover 4/5

Fazit
Ein tolles Buch, das ich gerne weiterempfehle.

Veröffentlicht am 17.05.2017

Macht süchtig

Die Chroniken der Verbliebenen / Der Kuss der Lüge
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Cover
Mir gefällt das Cover richtig gut, allein schon wegen den tollen Sturmwolken, die das ganze etwas düster wirken lassen, denn es ist auch keine Geschichte in der es immer nur allen gut geht. Auch ...

Cover
Mir gefällt das Cover richtig gut, allein schon wegen den tollen Sturmwolken, die das ganze etwas düster wirken lassen, denn es ist auch keine Geschichte in der es immer nur allen gut geht. Auch das Mädchen mit dem Blumenkranz (ich nehme mal an dabei handelt es sich um Lia) passt sehr gut, auch weil sie im Buch einen Blumenkranz für sich kauft.


Protagonist
Lia ist die Prinzessin von Morrighan, dem Königshaus. Da sie das erste Mädchen der Familie ist soll sie einen Prinzen heiraten, den sie garnicht kennt. Das ihr das gegen den Strich geht, können wir glaube ich alle nachvollziehen. Gerade auch das sie denkt der Prinz wäre eher ein alter Kautz, als ein junger Bursche.
Ich mochte ihre Art, das sie etwas aufmüpfig ist und sich auch verbal zu wehr setzen kann. Das hat sehr gut zu ihr gepasst und sie als eine starke, mutige Frau gezeigt. Sie kam mir für ihre 17 Jahre doch schon sehr erwachsen vor, weshalb ich sie mir sehr gut als Oberhaupt eines Königshauses vorstellen konnte.

Schreibstil
Der Schreibstil des Buches war fesselnd und man hat sehr gemerkt das es sich um ein Jugendbuch handelt, was ich keineswegs schlecht finde, sondern so gar sehr gut. Es war ohne große Fremdwörter und leicht verständlich geschrieben. Die vielen Kapitel waren Abwechselnd aus der Sicht der Prinzessin, des Prinzen und des Attentäters geschrieben. Bis etwa zur hälfte des Buches musste man noch Rätselraten wer der beiden Jungs denn nun der Prinz und wer der Attentäter ist. Ich fand es sehr interessant, denn so konnte man die beiden ohne Vorurteile kennen lernen. Die Kapitel hatten sehr unterschiedliche längen, waren aber niemals zu lange, was mir ebenfalls gut gefallen hat.


Autorin
Mary E. Pearson hat bereits verschiedene Jugendbücher geschrieben. Der Kuss der Lüge, Band 1 der Chroniken der Verbliebenen, hat in den USA in Bloggerkreisen geradezu einen Hype ausgelöst. Mit dem zweiten Band der Sage, Das Herz des Verräters, ist die Saga in den USA dann auf die New-York-Times-Bestsellerliste geklettert. Die Autorin lebt mit ihrem Mann und zwei Hunden in Kalifornien.


Einzelbewertungen
Schreibstil 5/5
Charaktere 5/5
Spannung 5/5
Ende 4/5
Cover 5/5

Fazit
Mir hat die Geschichte unglaublich gut gefallen und ich freue mich auch schon sehr auf Band 2 der Geschichte, der Ende Mai rauskommt

Veröffentlicht am 01.03.2017

Erstklassig

Taste of Love - Geheimzutat Liebe
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Oh mein Gott ich liebe dieses wunderschöne Cover. Es sieht aus wie ein Kochbuch und ich bin einfach nur begeistert von der Aufmachung, die mir persönlich total Lust auf Kochen macht :D

Die Protagonisten ...

Oh mein Gott ich liebe dieses wunderschöne Cover. Es sieht aus wie ein Kochbuch und ich bin einfach nur begeistert von der Aufmachung, die mir persönlich total Lust auf Kochen macht :D

Die Protagonisten in dem Buch haben mir auch sehr gut gefallen.
Da haben wir zum einen die forsche und sehr direkte Brooke, die manchmal etwas schwierig sein kann, aber trotzdem ein sehr lieber Mensch ist, der nur gutes im Sinne hat. Besonders wenn es um ihre Familie geht, die für Brooke alles bedeutet. Für das Restaurant, das ihren Vater gehört opfert sie sich regelrecht auf. Sie kocht, arbeitet im Service, putzt das ganze Lokal nachdem die Gäste gegangen sind und wohnt sogar in den Gästezimmern über dem Restaurant um Geld zu sparen.
Auch Andrew - kurz Drew genannt - war mir gleich von Anfang an sympathisch. Er liebt seinen Job, das merkt man sofort, aber das ganze ist auch sehr stressig, sodass man verstehen kann das er einfach mal eine Auszeit braucht. Er hat eine richtige Leidenschaft fürs kochen und stellt sich damit auch gegen seine Familie, die komplett aus Juristen besteht und mit ihm nichts mehr zu tun haben will.
Umso schöner fand ich den Umgang den die beiden Protagonisten miteinander hegen. Sie lachen gemeinsam, keifen sich auch mal an, aber niemals böswillig. Es war für mich selbst als Leserin wie ein kleiner Urlaub, diese Geschichte zu Lesen.

Der Schreibstil konnte mich bereits auf den ersten paar Seiten mitreißen. Ich bin ja nicht so die große Liebesroman-Leserin, aber dieser Roman konnte mich völlig von sich überzeugen. Die Gefühle der Protagonisten waren für mich gut spürbar, egal ob es sich um Wut oder Freude handelte. Ich habe auch richtig mitfiebern können, was denn nun aus dem Restaurant wird, ob Brooke es schaffen kann alles wieder aufzubauen oder ob sie es verkaufen müssen.
Selten hat ein Roman mich so mitgenommen.


Die Autorin:
Poppy J. Anderson hatte schon immer eine große Schwäche für das Geschichtenerzählen, ihre ersten schriftstellerischen Versuche brachte sie bereits mit zwölf Jahren zu Papier. Nach ihrem Studium nahm sie allen Mut zusammen und stellte endlich einen ihrer Texte einem größeren Publikum vor. Mit umwerfendem Erfolg: Ihre witzigen Romane, die alle in den USA spielen und von der großen Liebe handeln, begeisterten so viele Leser, dass Poppy als erste deutsche Selfpublisherin zur Auflagenmillionärin wurde.
Wenn sie nicht gerade schreibt oder über neue Geschichten nachdenkt, reist sie gerne an die abgelegenste Orte der Welt oder spielt zuhause in einer westdeutschen Großstadt mit ihren beiden Hunden Anton und Zipi.


Fazit:
Ein tolles Buch und eine tolle Reihe, die ich sehr gerne weiter verfolge. Ich freu mich auf Band 2