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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.07.2021

Teilweise verwirrend

Singularity
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Dieses Buch war etwas komplett anderes, als ich erwartet habe, dennoch hat es mir gut gefallen.

Die Kapitel werden jeweils von anderen Protagonisten erzählt. Da haben wir zum Beispiel James, der eine ...

Dieses Buch war etwas komplett anderes, als ich erwartet habe, dennoch hat es mir gut gefallen.

Die Kapitel werden jeweils von anderen Protagonisten erzählt. Da haben wir zum Beispiel James, der eine Art Diener ist. Er hat mir wirklich gut gefallen, auch wenn ich am Anfang nicht ganz verstanden habe, was er nun eigentlich ist.

Ganz besonders mochte ich aber Adam. Ein sogenannte „Überflüssiger“. Menschen, die man nicht mehr wirklich brauchen kann, da sie mit der Technik unbrauchbar geworden sind. Zu Arm, um sich etwas leisten zu können. Sie leben mehr oder weniger für den „Download“ - so wie ich es verstanden habe ist es eine Simulation, in der sie alles machen können, was sie wollen. Das ist sozusagen ihr Lohn, für die Arbeit, die sie leisten.

Was ich sehr schade fand, war das vieles im Buch nicht wirklich erklärt wurde und ich deshalb auch ab und an nicht mitgekommen bin in der Geschichte. Mir hat oftmals der Hintergrund gefehlt, das fand ich sehr schade. Man hätte viel mehr aus dem Buch machen können.
An sich kann ich aber sagen, es war eine interessante und teils abstoßende Welt, in die uns der Autor geführt hat. Leider, wie ich finde auch recht realitätsnah. Ich könnte mir die Welt so in der Zukunft gut vorstellen.

Veröffentlicht am 20.07.2021

Erkenntnisreicher Roadtrip

Unpregnant - Der Trip unseres Lebens
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Veronica ist eine schlaue Schülerin, die das Zeug zu etwas größerem hat. Wäre da nicht ein Problem: Sie ist schwanger! Und ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin Bailey findet es heraus.
Zusammen mit ...

Veronica ist eine schlaue Schülerin, die das Zeug zu etwas größerem hat. Wäre da nicht ein Problem: Sie ist schwanger! Und ausgerechnet ihre ehemals beste Freundin Bailey findet es heraus.
Zusammen mit ihr startet sie einen emotional aufgetriebenen und leicht verrückten Roadtrip, der sich über fast 1600 km zieht.

Ich mochte Bailey ganz besonders, da sie mich sehr an mich selbst erinnert hat. Sie sagt immer geradeheraus was sie denkt und nimmt dabei oft auch keine Rücksicht vor Gefühlen. Ihr Stil hat mir ebenfalls gut gefallen.

Der Schreibstil war schön zu lesen. Man hatte als Kapitelüberschriften immer wie viele Kilometer bereits hinter den beiden liegen und ich war wirklich gespannt wie das ganze enden würde.
Schön fand ich, das die Emotionalität und Ernsthaftigkeit des Hintergrundes nie überspielt wurde. Ein Kind abzutreiben ist immer noch eine wichtige Entscheidung, die viele Gefühle hochwirbelt. Das haben die Autoren gut gelöst.

Für mich war dieses Buch eine gute Sommerlektüre, die ich sowohl jungen Erwachsenen als auch Jugendlichen empfehlen würde.

Veröffentlicht am 14.07.2021

Überzeugend

Maybe Not Tonight
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Mich konnte der erste Band der Reihe zwar nicht überzeugen, dennoch wollte ich es noch mal mit der Autorin versuchen. Ich kann jetzt sagen, zweite Chancen bringen es manchmal, denn dieses Buch hat mir ...

Mich konnte der erste Band der Reihe zwar nicht überzeugen, dennoch wollte ich es noch mal mit der Autorin versuchen. Ich kann jetzt sagen, zweite Chancen bringen es manchmal, denn dieses Buch hat mir viel besser gefallen als das erste.
Luke macht ein Au pair in Vancouver und ist das erste mal ohne große Verantwortung. Er war mir direkt ein sympathischer Protagonist und ich war gespannt was er alles dort erleben wird.
Der Schreibstil war flüssig und auch die Charaktere waren schön ausgebaut. Der Liebesanteil hat nicht komplett überhandgenommen, was mir gut gefallen hat. Die Handlungen der Charaktere waren authentisch und meist nachvollziehbar.
Auch wenn ich Jackson nicht sonderlich mochte, passte er auch in die Geschichte rein. Er war ein guter Gegenpart zu Luke.
Das Ende war ebenfalls schön gestaltet und konnte mich überzeugen.
Nun freue ich mich auf den dritten Band der Trilogie.

Veröffentlicht am 11.07.2021

Das Leben zweier Schwestern

So wie du mich kennst
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Dieses Buch war eine wilde Fahrt durch meine Gefühle. Trauer, Hoffnung, Belustigung, Freundschaft, alles war dabei.

Karla und Marie sind Schwestern. Sie wissen alles voneinander, doch nun ist Marie tot.
Karla ...

Dieses Buch war eine wilde Fahrt durch meine Gefühle. Trauer, Hoffnung, Belustigung, Freundschaft, alles war dabei.

Karla und Marie sind Schwestern. Sie wissen alles voneinander, doch nun ist Marie tot.
Karla reißt nach New York, dorthin wo ihre Schwester gelebt hat, und erfährt einiges, was sie noch nicht wusste.

Der Schreibstil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen. Es war ein sehr emotionales Buch, das die beiden Schwestern gut gezeigt hat.
Durch die abwechselnden Kapitel, die je Marie oder Karla gehören lernt man das Leben der beiden sehr gut kennen. Sie sind sehr unterschiedlich und das eine oder andre Geheimnis kommt heraus und als Leser fühlt man sich, als wäre man live dabei.

Für mich war es ein großartiges Buch, das ich so schnell nicht aus der Hand legen konnte. Die Autorin hat mich verzaubert und ich kann es nur weiter empfehlen.

Veröffentlicht am 06.07.2021

Liest sich gut

Das erste Gesetz der Magie - Das Schwert der Wahrheit
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Lange habe ich überlegt, ob ich diese Reihe lesen soll. Ich muss sagen, die dicke der Bücher hat mich immer etwas abgeschreckt.
Da sie nun aber neu in dieser wunderschönen Ausgabe herausgebracht wurden, ...

Lange habe ich überlegt, ob ich diese Reihe lesen soll. Ich muss sagen, die dicke der Bücher hat mich immer etwas abgeschreckt.
Da sie nun aber neu in dieser wunderschönen Ausgabe herausgebracht wurden, wollte ich dem Ganzen eine Chance geben.

Es geht um Richard, der durch einen Zufall eine junge Frau rettet und daraufhin die Welt retten soll.
Ich muss sagen ich mochte Richard, auch wenn ich nie ganz alles nachvollziehen konnte, was er tat bzw. warum er manche Dinge überhaupt tat. Sein Charakter war meist aufrichtig und ihm war es wichtig, dass sein Ziel verfolgt wird.
Als Protagonist fand ich ihn sehr gut.

Die anderen Charaktere jedoch kamen mir teilweise etwas flach und klischeehaft daher. Ein alter Zauberer, der Schützend die Hand über Richard hält und eine junge, schöne Frau, die sehr viel Macht hat, aber auch viele Geheimnisse.

Die Welt konnte ich mir gut vorstellen und ich mochte die Karte am Anfang des Buches sehr.

Beim Schreibstil bin ich etwas skeptisch. Ich mag zwar High Fantasy, jedoch hatte ich bei diesem Buch die viele Ausschmückung der Welt irgendwann satt. Auch das Richard ständig „der einzig wahre Sucher“ (oder so ähnlich) genannt wurde, hing mir irgendwann zum Hals raus.
Ich denke man hätte das Buch auch gut in 500 Seiten schreiben können und es wäre dennoch ein gutes Buch geworden, einfach weil der Plot sehr gut gemacht ist und auch spannend war.
Klar, hat man bei dieser Dicke auch mal langatmige Passagen, aber das war für mich nicht so schlimm.

Das Ende hätte ich mir etwas anders gewünscht, aber dennoch kann ich sagen das es zur Story irgendwie gepasst hat.
Für Band 2 lasse ich mir jedoch noch etwas Zeit.