Wenn Zauber schiefgehen und Herzen Funken schlagen
Zauberei und etwas MagieMagie, Chaos und zwei Zauberer, die sich lieber verfluchen als verstehen – klingt nach einem perfekten Rezept für Spaß, Drama und jede Menge Schmetterlinge im Bauch. Und genau das bekommt man hier serviert, ...
Magie, Chaos und zwei Zauberer, die sich lieber verfluchen als verstehen – klingt nach einem perfekten Rezept für Spaß, Drama und jede Menge Schmetterlinge im Bauch. Und genau das bekommt man hier serviert, mit einem Augenzwinkern und einem Zauberstab voller Charme.
Leovander Loveage ist der Typ, der kleine Zauber liebt: pinke Haare, flatternde Insekten, ein bisschen Glitzer hier und da. Kein Held, kein Auserwählter, eher der, der sich heimlich über die anderen Magier lustig macht, während er seinen Tee umrührt. Dann passiert der klassische Buchmoment: ein schiefgelaufener Zauber, ein verfluchter Rivale – und schwupps muss er Sebastian Grimm gehorchen. Ausgerechnet Grimm! Der Mann, der aussieht, als hätte er „mies gelaunt“ studiert.
Was folgt, ist ein magisches Buddy-Abenteuer mit jeder Menge Schlagabtausch, verpatzter Magie und einem Knistern, das man schon aus zehn Zauberstäben Entfernung spüren kann. Die Dialoge sind spritzig, der Humor schräg (auf die gute Art) und die Dynamik zwischen Leo und Grimm ist einfach köstlich – irgendwo zwischen „lass mich in Ruhe“ und „küß mich endlich“.
Ein paar Stellen ziehen sich minimal, und manchmal ist der Humor so bunt, dass selbst ein Einhorn Sonnenbrille tragen müsste. Aber der Charme überstrahlt das locker. Der Schreibstil ist leicht, lebendig und mit dieser charmanten Ironie, die das Buch zu einem echten Wohlfühl-Fantasy macht.
Fazit: Kein düsterer Zauberepos, sondern eine herrlich schräge Liebeserklärung an das Chaos der Magie – und an zwei Männer, die lieber streiten als zugeben, dass sie sich mögen.