Cover-Bild Der Barmann des Ritz
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25,00
inkl. MwSt
  • Verlag: Insel Verlag
  • Themenbereich: Belletristik - Belletristik: historischer Roman
  • Genre: Romane & Erzählungen / Sonstige Romane & Erzählungen
  • Seitenzahl: 447
  • Ersterscheinung: 20.08.2025
  • ISBN: 9783458645122
Philippe Collin

Der Barmann des Ritz

Roman | Zwischen Liebe, Angst und Widerstand | Ein jüdischer Barmann serviert Nazigrößen Cocktails im Luxushotel
Amelie Thoma (Übersetzer)

Paris, 1940. In der Bar des legendären Hotel Ritz scheint warmes Licht auf die polierte Messingtheke, während Nazis, Kollaborateure und Mitglieder der französischen Elite ihre Cocktails schlürfen – weit entfernt vom Lärm des Krieges. Frank Meier, der berühmte Barmann des Ritz, serviert sie mit routinierter Eleganz. Doch hinter seinem höflichen Lächeln verbirgt sich die Angst. Jeder Drink, den er mixt, könnte sein letzter sein. Denn er hat ein Geheimnis, das ihn das Leben kosten könnte: Er ist Jude.

Hinter seiner Theke hört Frank mehr, als gut für ihn ist. Zwischen perlendem Champagner, prickelnden Cocktails und geflüsterten Absprachen schnappt er Informationen auf – von Verrat, Résistance und den skrupellosen Plänen der Besatzer. Jeder Abend in der Bar wird gefährlicher, jede falsche Bewegung könnte ihn entlarven. Zuschauen oder handeln? Seine Entscheidung wird nicht nur über sein Schicksal bestimmen, sondern auch über das von Luciano, seinem jungen Lehrling, und Blanche, der Frau, die er liebt.

Basierend auf der echten Figur des Frank Meier, entführt Der Barmann des Ritz in eine Welt voller Täuschung, Loyalität und Mut – ein fesselnder Roman über den schmalen Grat zwischen Überleben und Widerstand.

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Lesejury-Facts

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 04.10.2025

Champagner, Spionage & Stil – ein literarischer Volltreffer!

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Ein Mann, ein Shaker, ein Geheimnis – und das mitten im besetzten Paris. „Der Barmann des Ritz“ mixt Spannung, Eleganz und Tragik zu einem literarischen Cocktail, der so gut schmeckt, dass man ihn am liebsten ...

Ein Mann, ein Shaker, ein Geheimnis – und das mitten im besetzten Paris. „Der Barmann des Ritz“ mixt Spannung, Eleganz und Tragik zu einem literarischen Cocktail, der so gut schmeckt, dass man ihn am liebsten in einem Zug runterkippen würde – stilecht mit Zitronenzeste.

Frank Meier, der legendäre Barmann, schüttelt nicht nur Drinks, sondern auch mein Kopfkino ordentlich durch. Da steht er an der Theke, serviert Nazis und Aristokraten mit derselben Coolness, während ihm das Herz bis in die Manschetten schlägt. Zwischen Champagnergläsern und Geflüster liegt eine Spannung in der Luft, die man fast riechen kann – nach Angst, Mut und einem Hauch von Cognac.

Was Philippe Collin hier an Atmosphäre heraufbeschwört, ist schlicht grandios. Man hört das Klirren der Gläser, spürt das Zittern in der Luft, wenn Frank mit einem charmanten Lächeln Geheimnisse aufschnappt, die ihn in den Untergrund führen könnten. Und dann ist da diese leise, bittersüße Liebesgeschichte mit Blanche – nicht kitschig, sondern elegant, wie ein gut gerührter Martini.

Das Buch hat mich völlig überrascht. Kein trockenes Geschichtsgemälde, sondern ein Thriller mit Stil und Seele. Ein bisschen Spionage, ein bisschen Romantik, eine Prise Tragödie – perfekt abgestimmt wie ein Signature Drink, den man nie vergisst. Und ja, am Ende saß ich da, mit offenem Mund und dem dringenden Bedürfnis, selbst an der Ritz-Bar Platz zu nehmen – auch wenn ich vermutlich schon nach dem ersten Drink zu viel verraten würde.

Fazit: Geschüttelt, nicht gerührt – dieser Roman ist ein Hochgenuss für alle, die historische Spannung lieben, aber dabei Stil, Herz und Witz nicht missen wollen. Santé, Frank!

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ein Ort der Illusionen

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Die Geschichte führt ins Jahr 1942, nach Paris, direkt in die Bar des berühmten Hotel Ritz.

Hinter der Bar steht der Jude Frank Meier, der jeden Abend Drinks serviert an die Nazigrößen, Kollaborateure ...

Die Geschichte führt ins Jahr 1942, nach Paris, direkt in die Bar des berühmten Hotel Ritz.

Hinter der Bar steht der Jude Frank Meier, der jeden Abend Drinks serviert an die Nazigrößen, Kollaborateure und Mitglieder der französischen Elite. Immer mit der Angst, dass seine Identität ans Licht kommt.

Eine Autobiographie, die nicht nur das Bild eines Mannes zeichnet, der versucht in den Wirren des Zweiten Weltkriegs zu überleben. Sie macht auch deutlich, was diese Zeit mit und aus den Menschen macht, sie zu Verrätern, Überläufern oder Helden werden lässt, die sich den Besatzern widersetzen.

Ein spannender, beklemmender und auch geschichtlich interessanter Roman, der mich schon nach den ersten Kapitel in seinen Bann gezogen hat.
Es wirkt sehr authentisch und spiegelt diese Zeit gut wieder. Man kann die Ängste, Gefühle und Hoffnungen der Menschen nachvollziehen.

Wer dieses Genre gerne liest, der ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Literarischer Tiefgang

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„Der Barmann des Ritz“ hat mich ab der ersten Seite mitgerissen. Die Handlung spielt in Paris Mitte/Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Nazis gerade in Paris einmarschiert sind. Wir begleiten Barmann ...

„Der Barmann des Ritz“ hat mich ab der ersten Seite mitgerissen. Die Handlung spielt in Paris Mitte/Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Nazis gerade in Paris einmarschiert sind. Wir begleiten Barmann Frank Meier durch diese Grausame Zeit und man wird hineinkatapultiert in eine andere Welt.

Die Erzählstruktur ist geschickt aufgebaut: Rückblenden, Andeutungen und späte Enthüllungen fügen sich zu einem kohärenten, befriedigenden Ganzen zusammen. Die Figuren entwickeln sich glaubwürdig weiter, ihre Motivationen bleiben nachvollziehbar – selbst die dunkleren Seiten gewinnen Zähne und Tiefe.

Schreibstil und Formgebung tragen das Prädikat literarisch hochwertig: klare, eindrucksvolle Sätze, präzise Metaphern und eine souveräne Dosierung von Rhythmus und Stille. Die Thematik – Identität, Loyalität und der Preis des Schweigens – wird intelligent und nuanciert behandelt, ohne platt zu wirken.

Für mich ein Literarisches Werk, dass man gelesen haben muss!

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Veröffentlicht am 24.08.2025

Lebendige Geschichte

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Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert ...

Der Autor nimmt uns mit nach Paris in die Zeit des zweiten Weltkriegs. Fast alle Personen der Handlung haben wirklich gelebt, die historischen Fakten sind korrekt wiedergegeben, und das Buch schildert dann als Fiktion, wie die konkreten Begegnungen und Beziehung sich abgespielt haben könnten.

Diese Mischung ergibt eine faszinierende Geschichte mit faszinierenden Persönlichkeiten. Diese Persönlichkeiten werden dabei sehr differenziert dargestellt, die „Guten“ sind nicht nur gut und die „Bösen“ nicht nur böse.

Der Leser wird spannend unterhalten und fiebert insbesondere mit Frank Meier und Blanche Auzello mit. Die eigentliche Geschichte lässt ihr endgültiges Schicksal offen, der sehr gelungen kleine Dokumentarteil (mit Fotos) am Ende des Buches verrät dann mehr.

Fazit: Sowohl Literaturfreunde als auch geschichtlich Interessierte kommen hier auf ihre Kosten, klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 18.08.2025

Eine neue, sehr gelungene Perspektive

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Von Anfang an hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Auch der Aufbau des Buchs mit den Geschehnissen in der Haupterzählzeit 1940 bis zur Befreiung Paris 1944 und den Rückblenden im Tagebuch des Barmanns ...

Von Anfang an hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen. Auch der Aufbau des Buchs mit den Geschehnissen in der Haupterzählzeit 1940 bis zur Befreiung Paris 1944 und den Rückblenden im Tagebuch des Barmanns ist gelungen. Die Person Frank Meier ist komplex, aber sehr sympathisch und durch seine Brille lernt man die anderen Charaktere und ihre Lebensumstände kennen. Anhand vieler kleiner Details wird eine Spannungskurve aufgebaut, die sich ganz subtil entwickelt. Mir hat gut gefallen, wie sein Überleben im Mikrokosmos beschreiben wird und die andauernde Ungewissheit. Dazu kommt die permanente Veränderung der Rahmenbedingungen, wechselnde Allianzen und politische Gegebenheiten werden interessant nachvollzogen. Mir hat der Fokus auf die Bar und das Ritz sehr gut gefallen. Durch die verschiedenen Gäste wird das Weltgeschehen in die Bar und zu Frank Meier gebracht, der in jeder Situation Haltung und Menschlichkeit bewahrt. Aufschlussreich war der Anhang, in dem man mehr über das Schicksal der verschiedenen Gäste, Persönlichkeiten des Zeitgeschehens, erfahren kann. Insgesamt eine sehr unterhaltsame Lektüre.

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