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Veröffentlicht am 23.07.2025

Mit Paulus auf Reisen – Kindgerechte Bibelgeschichte zum Erleben und Staunen

Paulus - Sagt es der ganzen Welt
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Was für ein wunderschön gestaltetes Buch! „Paulus – Sagt es der ganzen Welt!“ hat mich wirklich begeistert – nicht nur als Vater, sondern auch als jemand, der sich schon lange mit den Geschichten der Bibel ...

Was für ein wunderschön gestaltetes Buch! „Paulus – Sagt es der ganzen Welt!“ hat mich wirklich begeistert – nicht nur als Vater, sondern auch als jemand, der sich schon lange mit den Geschichten der Bibel beschäftigt. Dieses BOOKii-Buch schafft es auf ganz besondere Weise, die spannende Lebensreise des Apostels Paulus für Kinder erlebbar zu machen. Die Kombination aus Bildern, Geräuschen, Liedern und interaktiven Inhalten ist einfach gelungen.

Gerade für den Kindergottesdienst ist dieses Buch ein echter Schatz. Die Kinder tauchen förmlich ein in die Zeit der ersten Christen: Sie hören den Sturm auf dem Meer, staunen über die antiken Städte und begleiten Paulus durch Höhen und Tiefen – von Damaskus bis Rom. Besonders die Lieder mit Ohrwurmcharakter sind wunderbar geeignet, um Themen auch emotional zu vertiefen und nachhaltig im Gedächtnis zu behalten.

Die Illustrationen von Mousam Banerjee sind liebevoll und detailreich, und die Ausklappseiten sorgen immer wieder für große Augen. Es macht Freude, gemeinsam mit Kindern zu entdecken, zu hören und zu staunen – und dabei ganz nebenbei auch noch wichtige biblische Inhalte zu vermitteln. 

Was mir besonders gefällt: Das Buch spricht Kinder auf Augenhöhe an, ohne die Tiefe der biblischen Botschaft zu verlieren. Es weckt Neugier, regt Gespräche an und vermittelt auf kindgerechte Weise die frohe Botschaft, die Paulus in alle Welt getragen hat.

Ein rundum gelungenes Werk, das ich sowohl für Familien als auch für die Gemeindearbeit wärmstens empfehlen kann. So wird die Bibel lebendig – zum Hören, Mitmachen und Staunen.

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Veröffentlicht am 23.07.2025

Zylinder, Zoff und Zunder – ein Krimi der besonderen Art

Holmes & Moriarty
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Wenn mir jemand vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass ich freiwillig ein Buch lese, in dem Sherlock Holmes und Professor Moriarty zusammenarbeiten, hätte ich laut gelacht und den Tee verschüttet. Aber ...

Wenn mir jemand vor ein paar Wochen gesagt hätte, dass ich freiwillig ein Buch lese, in dem Sherlock Holmes und Professor Moriarty zusammenarbeiten, hätte ich laut gelacht und den Tee verschüttet. Aber hier bin ich – völlig begeistert von diesem absurden, herrlich verdrehten Abenteuer!

Gareth Rubin hat da wirklich was Feines aus der Baker Street gezaubert. Holmes ist gewohnt spitzfindig, Watson leicht überfordert (wie immer), und Moriarty? Der ist hier fast schon charmant – also auf seine skrupellose, leicht psychopathische Art. Ich hätte nie gedacht, dass ich mal beim Lesen Sympathie für diesen Schurken entwickle. Der Mann hat Stil. Und einen verdammt trockenen Humor.

Die Geschichte beginnt ganz harmlos mit einem Schauspieler und einem Publikum, das sich aufführt wie ein Kostümball auf Speed. Und dann? Zack – Mord, Verschwörung, Verfolgungsjagden und ein geheimer Strippenzieher, der Holmes und Moriarty fast an die Wand spielt. Ich kam beim Lesen kaum zum Durchatmen, was aber nicht schlimm war – ich hatte eh zu viel Kaffee intus.

Was mir besonders gefallen hat: Die Dialoge! Die strotzen nur so vor Witz, Boshaftigkeit und brillantem Schlagabtausch. Es ist wie ein intellektuelles Boxduell mit Zylinder und Monokel. Man merkt, dass Rubin den Geist von Conan Doyle ehrt, aber gleichzeitig mutig neue Wege geht. Respekt!

Klar, manches ist ein bisschen drüber, ein paar Zufälle sehr… naja, zufällig. Aber bei dem Tempo und dem Spaßfaktor drück ich da gern ein Auge zu – oder beide, wenn Watson wieder mal mit einem Schirm wedelt. Wer klassische Detektivgeschichten liebt, aber auch mal über sich selbst lachen kann, ist hier goldrichtig.

Fazit: Skurril, rasant, clever – und eine wunderbare Hommage an zwei der größten Gegenspieler der Literaturgeschichte. Vier glühende Sternchen von mir – mit einer ordentlichen Portion Theaterschminke obendrauf.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Galopp durchs Bücherregal – Ein Vater-Tochter-Abenteuer mit Hufgetrappel

WAS IST WAS Pferde. Freunde, Freiheit, Abenteuer
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Ich hätte nie gedacht, dass ich mal freiwillig ein Buch über Pferde lese – geschweige denn, dass ich es verschlinge wie ein Pony seinen Hafer. Aber dann kam meine Tochter um die Ecke mit glänzenden Augen, ...

Ich hätte nie gedacht, dass ich mal freiwillig ein Buch über Pferde lese – geschweige denn, dass ich es verschlinge wie ein Pony seinen Hafer. Aber dann kam meine Tochter um die Ecke mit glänzenden Augen, Buch in der Hand und dem Satz: „Papa, das lesen wir zusammen.“ Und was soll ich sagen? Ich bin jetzt offiziell Pferdeflüsterer 2.0 (zumindest theoretisch).

Dieses Buch ist kein trockenes Lexikon-Gedöns, sondern eher wie ein Ritt durch eine richtig gute Doku, nur eben zum Mitblättern. Wir sind durch Konik-Herden galoppiert (haben sie so genannt, als wären es Superhelden), haben beim Hufschmieden fast den Schweiß gerochen und festgestellt, dass Pferde verdammt gute Nasen haben – sogar besser als meine Tochter, wenn ich heimlich Schokolade esse.

Jeder Abschnitt hat uns irgendwie zum Lachen, Staunen oder Debattieren gebracht – zum Beispiel darüber, ob Pferde wohl auch von Möhrenbäumen träumen. Und immer wenn ich dachte, ich hätte jetzt echt alles über Pferde gelesen, kam meine Tochter mit einem „Papa! Hör mal DAS!“ – und dann wurde wieder vorgelesen, diskutiert und wild mit den Armen gefuchtelt (okay, das war meistens ich).

Die Texte sind mitreißend und herrlich unverkopft geschrieben – man merkt sofort, dass da jemand nicht nur Ahnung, sondern auch richtig Bock aufs Thema hat. Und die Fotos? Ein Traum für alle, die Pferde lieben oder es nach Seite 12 plötzlich tun.

Kurz gesagt: Dieses Buch ist ein Abenteuer, das man gemeinsam erleben will. Es hat mir und meiner Tochter nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch ziemlich viele Lacher, WTF-Momente (in der pferdigen Variante) und einen sehr klaren Entschluss gebracht: Wir brauchen ein Abo auf die komplette WAS IST WAS-Reihe.

5 von 5 Hufeisen – äh, Sternen!

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Ein Ermittler, ein Chaos, kein Plan B

Die Stunde des Löwen
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Was für ein wilder Ritt – und ich dachte, ich hätte schon alles gelesen. Aber dann kam Bennie Griessel, der Mann, der mehr Probleme anzieht als ein Gratisbier in der Wüste. Eigentlich wollte er nur seine ...

Was für ein wilder Ritt – und ich dachte, ich hätte schon alles gelesen. Aber dann kam Bennie Griessel, der Mann, der mehr Probleme anzieht als ein Gratisbier in der Wüste. Eigentlich wollte er nur seine Freundin heiraten – klingt romantisch, oder? Denkste. Kaum steckt er den Ring ein, liegt schon eine Studentin am Radweg, und alles eskaliert wie ein Braai mit zu viel Schnaps.

Meyer schickt seinen Antihelden durch ein südafrikanisches Chaos deluxe – mit Mord, Raub und mehr falschen Fährten als in einem schlechten Krimi. Nur dass dieser hier verdammt gut ist. Ich bin reingekippt wie in ’ne Tüte Chips: „Nur noch ein Kapitel“ – und zack, 3 Uhr morgens. Der Spannungsbogen? Straff wie ein Drahtseil über’m Abgrund. Die Figuren? Lebendig, fehlerhaft, menschlich – sogar der Löwe hat mehr Charakter als manche Menschen, die ich kenne.

Was mir besonders taugt: Die Dialoge knallen, Bennies trockener Humor ist Gold, und dieser raue südafrikanische Ton macht die Geschichte so authentisch wie schweißnasse Safari-Hemden. Und dann dieser Raubüberfall – wie ein Tarantino-Film in Buchform, nur mit mehr Herz.

Ganz ehrlich: Ich habe gelacht, geflucht, mitgefiebert – und am Ende wollte ich nur, dass Bennie es lebend zur Hochzeit schafft. Ob er’s schafft? Sag ich nicht. Lies selbst. Aber schnall dich an – Die Stunde des Löwen brüllt laut, wild und absolut genial.

5 von 5 Sternen – und das mit einem fetten Grinsen im Gesicht.

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Veröffentlicht am 22.07.2025

Bletchley Park, Drachencode und ein Hauch Wahnsinn

Die Sprache der Drachen
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Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass ich mal mitten in einem Drachen-vs.-Oberschicht-vs.-Geheimcode-Wirrwarr hängen würde, hätte ich höflich gelacht und weiter meinen Tee getrunken. Aber dann kam ...

Wenn mir jemand vorher gesagt hätte, dass ich mal mitten in einem Drachen-vs.-Oberschicht-vs.-Geheimcode-Wirrwarr hängen würde, hätte ich höflich gelacht und weiter meinen Tee getrunken. Aber dann kam dieses Buch. Und was soll ich sagen? Ich bin reingefallen wie ein Dackel in einen Zaubertrankkessel. Vivien Featherswallow (ja, der Name klingt wie aus einem viktorianischen Vogellexikon, aber ich liebe ihn) hat mich mit ihrer Mischung aus Chaos, Cleverness und sturer Entschlossenheit direkt geködert.

Die ganze Nummer in Bletchley Park – Drachensprache entschlüsseln, während die halbe Welt Kopf steht? Genial! Ich hätte nie gedacht, dass Linguistik so spannend sein kann. Und dass Drachen nicht nur feuerspuckende Klischees auf zwei Flügeln sind, sondern... na ja, das verrate ich besser nicht.

Der Schreibstil? Ein bisschen wie ein Nachmittagstee mit Jane Austen, während Tolkien durch das Fenster feuert und Terry Pratchett kichert. Ich habe gelacht, den Kopf geschüttelt, mitgefiebert – und das Bonuskapitel? Wie Karamell auf einem warmen Apfelkuchen: absolut nicht nötig, aber herrlich.

Was mich besonders begeistert hat: Diese Mischung aus Fantasy, Gesellschaftskritik und einer Prise absurdem britischen Humor. Und ja, ich gebe es zu – ich will jetzt auch Drachisch lernen. Für alle Fälle.

Kurz: „Die Sprache der Drachen“ ist ein literarisches Feuerwerk mit Hirn, Herz und Schuppen. Pflichtlektüre für alle, die sich zwischen Zauber, Zivilisationskritik und einem guten Geheimnis pudelwohl fühlen. Ich bin begeistert. Fünf Sterne, mindestens.

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