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Veröffentlicht am 18.03.2024

Lustiges Abenteuer mit sympathischen Figuren

Henriette Huckepack – Die verflixt-verhexte Suche nach dem Fungus Muffelkuss
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Die junge Nachwuchshexe Henriette Huckepack und ihre Großtante Martha starten eine Expedition in die dunkle Miefenthal-Höhle auf der Suche nach einem ganz bestimmten Pilz. Mit von der Partie sind auch ...

Die junge Nachwuchshexe Henriette Huckepack und ihre Großtante Martha starten eine Expedition in die dunkle Miefenthal-Höhle auf der Suche nach einem ganz bestimmten Pilz. Mit von der Partie sind auch in Band drei das niedliche Eichhörnchen Fussel und die Katze Ludmilla, beides Hexentiere. Hätte Henriette gewusst, was alles passiert, hätte sie niemals ihr Hexenbuch aus dem Rucksack genommen.

Ich begleite Henriette nun schon seit Band eins und ich mag die kleine Nachwuchshexe, die lieber mit ihrem Werkzeugkasten unterwegs ist und an irgendetwas schraubt als ihre Hexen-Zaubersprüche zu lernen. Daher bricht auch regelmäßig das Chaos aus, wenn Henriette versucht zu hexen.

Ihre Großtante Martha ist eine etwas herbe Persönlichkeit, so nach dem Motto harte Schale, aber weicher Kern. Ihren Anweisungen sollte man aber besser Folge leisten.

Eine spannende Geschichte aus der Feder von Andrea Lienesch, bei der man oft lachen kann. Aber man erfährt auch, dass man nie, niemals alleine in eine Höhle gehen sollte, denn es kann allerhand passieren. Wenn man aber doch so eine Expedition startet, ist es hilfreich, eine gewisse Grundausstattung dabeizuhaben.

Auch Band drei wurde von Sabine Sauter mit ganz vielen und durchweg farbigen Illustrationen ausgestattet. Schon auf dem farbenfrohen Cover kann man sehen wie detailliert und aussagekräftig diese Zeichnungen sind.

Eine tolle Abenteuergeschichte für große und kleine Leseratten, die ihre fünf leuchtenden Sterne voll verdient hat.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Eine ganz besondere Geschichte mit ganz besonderen Charakteren

Das Mädchen mit dem Porzellangesicht
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Im Jahr 1888 wird der Puppenmacher Kazuki Kobayashi Vater der kleinen Tochter Miyo. Vor Jahren hat er leider einen nicht ganz eindeutigen Vertrag mit einem dubiosen Anwalt abgeschlossen. Da dieser nun ...

Im Jahr 1888 wird der Puppenmacher Kazuki Kobayashi Vater der kleinen Tochter Miyo. Vor Jahren hat er leider einen nicht ganz eindeutigen Vertrag mit einem dubiosen Anwalt abgeschlossen. Da dieser nun die Tochter fordert, muss Kobayashi seine schöne Tochter verstecken. Hierfür muss er eine ganz besondere Porzellanmaske schaffen. Damit beginnt Miyos Leidenszeit.

Die Protagonisten sind teilweise sehr speziell. Es handelt sich um Menschen, Tiere und durch KI gesteuerte Roboter. Sie reichen von liebenswert über seltsam bis mega fies und bösartig. Alles in allem eine facettenreiche Mischung. Mit Miyo habe ich gelitten, sie aber auch bewundert. Trotz ihres ganzen Leids, das sie ertragen musste, behält sie ein gutes Herz und findet in kleinen Dingen ihre Freude und Hoffnung. Neben Miyo waren mir die Roboter am sympathischsten, denn sie waren oft menschlicher als die Menschen.

Mit dem Schreibstil habe ich zu Beginn ziemlich gehadert, aber irgendwann störte mich dieser nicht mehr. So eine Geschichte habe ich bisher noch nie gelesen. Sowohl das Thema als auch die Protagonisten fand ich besonders. Mir fehlte es in der Geschichte nur etwas an Tiefe und manche Szenen wurden mir zu zügig abgehandelt. Ein paar Seiten mehr hätten dieser Geschichte m. E. gutgetan.

In diesem speziellen Fall muss ich einfach auch noch auf das Cover zu sprechen kommen. Der dunkelblaue Einband mit den silbrigen und feinen Illustrationen und ebensolcher Schrift wirkt sehr hochwertig und macht das Buch neben der einzigartigen Geschichte zu etwas Besonderem.

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Veröffentlicht am 14.03.2024

Verzwickter Frankreich-Krimi

Mörderisches La Rochelle
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Auf einem abgelegenen Parkplatz wird ein durch Kopfschüsse getötetes Ehepaar in seinem Auto aufgefunden und nicht weit entfernt liegt ein ebenfalls erschossener Radfahrer. Diese Konstellation gibt dem ...

Auf einem abgelegenen Parkplatz wird ein durch Kopfschüsse getötetes Ehepaar in seinem Auto aufgefunden und nicht weit entfernt liegt ein ebenfalls erschossener Radfahrer. Diese Konstellation gibt dem Kommissar Chevalier in seinem Fall einige Rätsel auf. Gibt es ein verbindendes Element zwischen den Opfern oder war der Radfahrer nur ein Zeuge, der beseitigt werden musste?

Chevalier war mir auf Anhieb sympathisch! Er ist nicht nur ein gründlicher Ermittler, sondern auch ein liebevoller Vater und Ehemann, der trotz dieser Mordfälle noch Zeit für seine Familie abzwackt. Sein Team ist aufgrund persönlicher Vorkommnisse etwas abgelenkt und sein neuer Vorgesetzter behindert die Ermittlungen eher, als dass er hilfreich wäre.

Jean-Claude Vinet hat einen ruhigen Schreibstil, was der Spannung aber keinen Abbruch tut. Der Plot weist zahlreiche Wendungen auf. Mit jeder neuen Information meinte ich, den Mörder ausgemacht zu haben, aber so schnell wie ich ihn/sie verdächtigte, so schnell musste ich die Person wieder von der Liste streichen. Und am Ende war alles ganz anders als vermutet.

Mir hat diese Mischung aus Ermittlungen, Privatleben sowie Beschreibungen von Landschaft und kulinarischen Köstlichkeiten sehr gut gefallen. Letztere und das Cover mit der Hafeneinfahrt von La Rochelle weckten Urlaubserinnerungen bei mir. Gerne werde ich auch in Zukunft mit Chevalier und seinem Team ermitteln.

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Veröffentlicht am 12.03.2024

Spannende Fortsetzung

Blutrot
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In ihrem zweiten Fall beschäftigen sich Áróra, die eigentlich im Bereich Wirtschaftskriminalität ermittelt und ihr Freund, der Polizist Daníel mit einer Entführung, die allerlei Fragen aufwirft.

Nach ...

In ihrem zweiten Fall beschäftigen sich Áróra, die eigentlich im Bereich Wirtschaftskriminalität ermittelt und ihr Freund, der Polizist Daníel mit einer Entführung, die allerlei Fragen aufwirft.

Nach „Höllenkalt“ war ich schon sehr gespannt auf die Fortsetzung und ob sie mich so fesseln könnte, wie der erste Band. Ich wurde nicht enttäuscht! Mir hat „Blutrot“ sogar noch etwas besser gefallen.

Bei den Protagonisten ist mein Verhältnis zu Áróra etwas distanziert. Ganz anders geht es mir da mit Daníel, der sowohl mit den Opfern als auch den Tätern Mitgefühl zeigt. Sein Anteil verschiebt sich bei diesem Fall zugunsten seiner jungen und ehrgeizigen Kollegin Helena.

Kurze Kapitel, wechselnde Perspektiven und nicht zuletzt der Spannungsaufbau sorgen für einen guten Lesefluss, so dass die Seiten bei mir nur so dahinflogen. Mir gefällt die Mischung aus Ermittlungsarbeit und Privatleben der Ermittler sehr gut. Die bildhaften Beschreibungen ließen die karge Landschaft Islands vor meinem inneren Auge entstehen.

Eine gelungene und spannende Fortsetzung, die auch ohne Vorkenntnisse gelesen werden kann. Trotzdem halte ich es für sinnvoll, den Vorgängerband zuerst zu lesen.

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Veröffentlicht am 11.03.2024

Bunt und lecker soll es werden

Die Stadtgärtnerin, Band 1 - Lieber Gurken auf dem Dach als Tomaten auf den Augen!
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Mich hat das bunte Cover, das genau wie die Illustrationen im Buch von Daniela Kohl stammt sofort angesprochen. Es passt sehr gut sowohl zum Titel als auch zur Geschichte und die haptischen Elemente mag ...

Mich hat das bunte Cover, das genau wie die Illustrationen im Buch von Daniela Kohl stammt sofort angesprochen. Es passt sehr gut sowohl zum Titel als auch zur Geschichte und die haptischen Elemente mag ich auch sehr.

Toni und ihre Freunde sind ganz normale Kinder, oder vielleicht doch nicht? Denn obwohl die wenigsten von ihnen Ahnung vom Gärtnern haben, wagen sie ein Experiment. Mir gefällt mit welchem Elan und welcher Begeisterung die Jungen und Mädchen dieses Projekt angehen. In der Umsetzung beweisen sie auch einen großen Einfallsreichtum.

Gina Mayer hat sehr unterschiedliche und facettenreiche Protagonisten für diese Geschichte ins Leben gerufen. Mit unterschiedlichen Lebens-Modellen, die heutzutage eigentlich selbstverständlich sein sollten, ist das Buch auf der Höhe der Zeit.

Der Schreibstil ist einfach und entspricht der Zielgruppe ab ca. 7 Jahre. Aufgelockert wird es durch die Aufzeichnungen von Toni in ihrem Notizbuch. Dort gibt es informative und wichtige Infos rund ums Gärtnern sowie Bastelanleitungen. Den Schwierigkeitsgrad für die Umsetzung würde ich als niedrig und gut machbar bezeichnen.

Mir hat der erste Band der Reihe gut gefallen und ich bin schon auf die Fortsetzung gespannt.

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