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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.11.2022

Weihnachtsfeeling garantiert

Love Songs in London – All I (don’t) want for Christmas
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Anfang November und Weihnachten ist nicht mehr weit, daher war es Zeit, mich mit weihnachtlicher Lektüre langsam einzustimmen. So kam mir All I don’t want für Christmas gerade recht.

Febe fehlt das Geld, ...

Anfang November und Weihnachten ist nicht mehr weit, daher war es Zeit, mich mit weihnachtlicher Lektüre langsam einzustimmen. So kam mir All I don’t want für Christmas gerade recht.

Febe fehlt das Geld, um mit ihrer besten Freundin in den Ski-Urlaub zu fliegen. Daher lässt sie sich auf einen gewagten Deal mit Liam ein. Sie soll in der Weihnachtszeit bei seiner Familie seine neue Freundin spielen, um damit seine Ex, die inzwischen mit Liams Bruder zusammen ist, eifersüchtig zu machen. Im Gegenzug bezahlt er den Urlaub.

Allein dieses Vorhaben verspricht einiges an Verwicklungen, hinzukommt, dass die beiden Protagonisten nicht unterschiedlicher sein könnten. Febe ist sympathisch, voller Selbstzweifel und zitiert gerne Shakespeare; Liam hingegen ist ein Game-Entwickler und ziemlich oberflächlich. Die auch sehr unterschiedlichen Familienmitglieder der Harrisons komplettieren die Charaktere.

Die Vorbereitungen der Familie auf Weihnachten sind turbulent und geprägt von Traditionen, die auch den Leser sehr schnell in Weihnachtsstimmung kommen lassen. Natürlich sorgt die Zusammensetzung auch für ordentlich Zündstoff und reichlich Verwicklungen.

Eine Lovestory mit etwas viel Drama zum Ende hin, die aber sehr gut unterhält und perfekt war für meine Einstimmung auf die Vorweihnachtszeit.

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Veröffentlicht am 08.11.2022

Weihnachtsromantik

Die Weihnachtsfamilie
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Ich mag die Bücher von Angelika Schwarzhuber sehr. Sie schreibt Geschichten aus dem Leben und so ist es auch bei diesem Buch, in dem sie das Thema Scheidungskinder aufgreift.

Die Personenschützerin Emily ...


Ich mag die Bücher von Angelika Schwarzhuber sehr. Sie schreibt Geschichten aus dem Leben und so ist es auch bei diesem Buch, in dem sie das Thema Scheidungskinder aufgreift.

Die Personenschützerin Emily wird engagiert um die siebenjährigen Zwillinge von Hamburg ins Berchtesgadener Land zu bringen. Da ihre Eltern geschieden sind, sind die Kinder über die Weihnachtsfeiertage in diesem Jahr bei ihrer Mutter. Eigentlich ein leichter Job dachte Emily, aber die Kinder möchten verständlicherweise gerne Weihnachten mit beiden Elternteilen verbringen und sie sind sehr kreativ, um ihren Wunsch wahrwerden zu lassen. Aus eigener Erfahrung kennt Emily das Problem und versucht, die Kinder zu unterstützen, ohne an die Konsequenzen zu denken.

Die sehr unterschiedlichen Charaktere sind durchweg sympathisch und wie aus dem Leben gegriffen. Ihre Beweggründe und Handlungen sind nachvollziehbar. Besonders ins Herz geschlossen habe ich natürlich die pfiffigen Zwillinge Stella und Joshua.

Mir gefällt der lockerleichte und bildhafte Schreibstil der Autorin. Ihre Schilderung ist einfühlsam, emotional, teilweise amüsant, aber niemals kitschig. Die Beschreibung der weihnachtlichen Vorbereitungen und Aktivitäten hat mich in weihnachtliche Stimmung versetzt und auch Lust auf einen Winterurlaub im Berchtesgadener Land gemacht.

Und wie es sich für einen weihnachtlichen Wohlfühlroman gehört, gibt es natürlich ein Happy End, das allerdings etwas anders ausfällt als gedacht.

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Veröffentlicht am 06.11.2022

Nichts für Zartbesaitete

Todesprüfung
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Dies ist bereits der zweite Band mit Corinna Dupont aus der Feder von Thomas Matiszik. Obwohl der Fall in sich abgeschlossen ist, denke ich, dass es besser ist, wenn man den Vorgänger ebenfalls kennt. ...

Dies ist bereits der zweite Band mit Corinna Dupont aus der Feder von Thomas Matiszik. Obwohl der Fall in sich abgeschlossen ist, denke ich, dass es besser ist, wenn man den Vorgänger ebenfalls kennt. Ich hatte den Eindruck, dass mir hin und wieder Informationen fehlen, die aber nicht gravierend für den Fall waren.

Die Privatermittlerin Corinna Dupont ist eine toughe Frau, die trotz gesundheitlicher Probleme bei ihren Recherchen bis an ihre Grenzen und teilweise darüber hinaus geht und selbst in Gefahr gerät. Aber auch ihr ehemaliger Kollege Kommissar Schmelzer steckt bis zum Hals in einem verstörenden Mordfall. Außerdem ist sein ungeliebter Chef Hannes Jochimsen wieder im Dienst und sorgt zusätzlich für Störfaktoren.

Beide Ermittler sind zudem mehr oder minder persönlich von diesen unterschiedlichen Fällen betroffen.

Der Thriller ist spannend und rasant, keine Frage, aber für mich laufen hier jedoch zu viele komplett gestörte Personen aus den unterschiedlichsten Gesellschaftsschichten rum. Nähere Ausführungen kann ich ohne zu spoilern dazu nicht machen. Da ich den Plot insgesamt aber gelungen fand, werde ich nach einem weiteren Fall endgültig entscheiden, ob ich die Reihe weiterverfolgen werde.

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Veröffentlicht am 04.11.2022

Die Zauber der Weihnacht

Weihnachtsfest mit einem Engel
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Maria landet nach einem Schwächeanfall im Krankenhaus und wird dort mit dem Engel Georg konfrontiert, der sie „abholen“ soll. Maria möchte noch ein letztes Weihnachtsfest mit ihren Enkeln verbringen und ...

Maria landet nach einem Schwächeanfall im Krankenhaus und wird dort mit dem Engel Georg konfrontiert, der sie „abholen“ soll. Maria möchte noch ein letztes Weihnachtsfest mit ihren Enkeln verbringen und entwischt dem Engel für kurze Zeit. Doch dann beginnt die ganz spezielle Reise der beiden so unterschiedlichen Charaktere von Hamburg nach München. Sie treffen die unterschiedlichsten Menschen und Georg fällt von einer Krise in die nächste, weil Maria sich überall einmischt.

Maria war mir von Beginn an sympathisch. Sie ist eine sehr einfühlsame und mitfühlende Person, die sich selbst zurücknimmt und den anderen Menschen zuhört und nach Lösungen für ihre Probleme sucht. Der Engel Georg ist zu Beginn schon sehr speziell und gewöhnungsbedürftig. Es ist interessant, seine Entwicklung während der gemeinsamen Reise zu beobachten.

In einem lockeren und flüssigen Schreibstil erzählt Anja Marschall uns eine zauberhafte, emotionale, aber auch eine amüsante Weihnachtsgeschichte.

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Veröffentlicht am 02.11.2022

Alte Kamellen

Herzschuss
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Dies ist bereits der 10. Fall für Kriminalhauptkommissar Wallner und Polizeihauptmeister Kreuthner. Obwohl ich nicht alle Vorgänger gelesen habe, sind mir die Protagonisten größtenteils gut bekannt.

Auch ...

Dies ist bereits der 10. Fall für Kriminalhauptkommissar Wallner und Polizeihauptmeister Kreuthner. Obwohl ich nicht alle Vorgänger gelesen habe, sind mir die Protagonisten größtenteils gut bekannt.

Auch wenn mir bekannt war, dass in Miesbach die Polizei mal fünfe gerade sein lässt, so habe ich mich dieses Mal doch schwer mit den gesetzwidrigen Handlungen insbesondere von Kreuthner getan. Er entwickelt schon ziemlich viel kriminelle Energie.

Mit der neuen Chefin von Wallner ging es mir ähnlich wie ihm auch. Zu Beginn fand ich sie ziemlich unsympathisch und übereifrig, aber im weiteren Verlauf konnte sie insbesondere mit ihrer Ironie und ihrem Humor punkten.

Überzogene Darstellungen gehören zu Andreas Föhrs Schreibstil genauso dazu wie der spezielle Humor. Mit seinen Landschaftsbeschreibungen und den teilweise im bayrischen Dialekt erfolgten Dialogen schafft er es, seinen Regionalkrimis das entsprechende Flair des Handlungsortes mitzugeben.

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