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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.02.2025

Tolles Buch mit Schwächen

Die Schanze
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Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit ...

Meinung: Das Cover hat mich sofort angesprochen, und ich wollte das Buch unbedingt lesen. Sobald ich angefangen hatte, konnte ich nicht mehr aufhören.
Die Ärztin Ellen Roth kehrt an den Ort ihrer Kindheit zurück, um eine Hausarztpraxis zu übernehmen, und hofft auf einen Neuanfang. Doch schon am ersten Abend entdeckt sie einen Toten, der an der Skischanze hängt – und den sie aus ihrer Vergangenheit kennt. Plötzlich kehren verdrängte Erinnerungen zurück.
Der Schreibstil ist so flüssig und leicht, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Die kurzen Kapitel treiben die Spannung zusätzlich voran. Die Handlung ist eher ruhig gestaltet, doch das hat mich überhaupt nicht gestört. Vielmehr hatte ich das Gefühl, dass Lars Menz sich bewusst Zeit nimmt, um die Geschichte behutsam aufzubauen. Besonders gelungen fand ich, wie Ellens Vergangenheit immer wieder angedeutet, aber nie direkt ausgesprochen wurde – die Enthüllungen kamen genau zum richtigen Zeitpunkt.
Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, und ihre Gefühle sowie Ängste waren sehr greifbar. Ich hatte zwar eine Vermutung, wie alles zusammenhängen könnte, aber letztendlich lag ich doch falsch.
Allerdings fand ich das Motiv und die Beweggründe des Täters nicht ganz überzeugend ausgearbeitet, weshalb mich das Ende nicht vollständig zufriedenstellen konnte.

Nichtdestotrotz empfehle ich es gerne weiter

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 07.02.2025

Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen

Allein gegen die Lüge
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Schon das Cover hat sofort meine Neugier geweckt.Auch der Einstieg in die Geschichte hat mich direkt gefesselt: Matt verliert fast seine gesamte Familie während eines Urlaubs in Mexiko – ein Albtraum, ...

Schon das Cover hat sofort meine Neugier geweckt.Auch der Einstieg in die Geschichte hat mich direkt gefesselt: Matt verliert fast seine gesamte Familie während eines Urlaubs in Mexiko – ein Albtraum, den man sich kaum vorstellen kann. Doch die Umstände sind rätselhaft. Während die mexikanischen Behörden von einem tragischen Gasunfall ausgehen, gibt es Hinweise, die auf ein Verbrechen hindeuten. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, sitzt Matts Bruder Danny im Gefängnis – doch ob er wirklich schuldig ist, bleibt unklar. Das alles klang für mich nach einem spannenden Thriller...

Die ersten 100 Seiten haben mich absolut mitgerissen. Die Geschichte startet stark, und ich wollte unbedingt wissen, was wirklich passiert ist. Doch je weiter ich las, desto schwieriger wurde es für mich, den Überblick zu behalten. Die Handlung wird auf verschiedenen Zeitebenen erzählt: Matt schildert seine Erlebnisse in der Gegenwart, während Rückblenden nach und nach die Vergangenheit seiner Familie enthüllen. An sich mag ich solche Erzählstrukturen, doch hier hatte ich das Gefühl, dass die Wechsel nicht immer gut gesetzt waren, wodurch die Spannung nach und nach verloren ging.
Ein weiteres Problem für mich waren die Charaktere. Sie blieben leider sehr blass, und ich konnte keine richtige Verbindung zu ihnen aufbauen.


Dadurch fiel es mir schwer, wirklich mitzufiebern, und irgendwann wurde mir die Geschichte sogar ein wenig gleichgültig.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und gut verständlich, sodass sich das Buch flüssig lesen lässt. Auch die Kapitellänge fand ich passend – nicht zu lang, nicht zu kurz. Trotzdem fehlte mir durchgehend die Spannung. Selbst die Momente, die eigentlich packend hätten sein sollen, wirkten auf mich eher distanziert. Die Geschichte hat definitiv Potenzial, aber die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen.
Letztendlich hatte das Buch für mich mehr von einem Familiendrama als von einem Thriller.

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Veröffentlicht am 05.02.2025

Leider nicht so meins gewesen

Obsession
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Meinung: Heute möchte ich euch ein etwas älteres Buch von Simon Beckett vorstellen: Obsession. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen, und da ich die David-Hunter-Reihe des Autors geliebt habe, war ...

Meinung: Heute möchte ich euch ein etwas älteres Buch von Simon Beckett vorstellen: Obsession. Schon das Cover hat mich direkt angesprochen, und da ich die David-Hunter-Reihe des Autors geliebt habe, war ich sehr gespannt auf dieses Buch.
Ben, Sarah und ihre autistischen Sohn Jacob sind eine scheinbar glückliche Familie. Doch ihr Leben gerät völlig aus den Fugen, als Sarah unerwartet stirbt. Für Ben bricht eine Welt zusammen, und sein einziger Halt ist sein Sohn. Während er sich nach dem Tod seiner Frau um ihren Nachlass kümmert, stößt er auf ein Kästchen mit Zeitungsausschnitten und Jacobs Geburtsurkunde. Doch was zunächst wie eine harmlose Erinnerungssammlung wirkt, entpuppt sich als etwas viel Schockierenderes: Die Zeitungsausschnitte berichten von der Entführung eines Babys – und das Datum dieser Entführung stimmt exakt mit Jacobs Geburtstag überein.
Ben ist schockiert. Ist das ein Zufall? Hat Sarah ihm all die Jahre etwas verschwiegen? Oder gibt es eine andere Erklärung für diese erschreckende Entdeckung? Seine Zweifel lassen ihn nicht los, und er beginnt nachzuforschen. Doch je näher er der Wahrheit kommt, desto größer wird seine Angst. Was, wenn die Antworten, die er sucht, sein Leben endgültig zerstören?

Die Geschichte ist geprägt von Geheimnissen, Misstrauen und der verzweifelten Suche nach der Wahrheit. Leider konnte mich das Buch nicht vollkommen überzeugen. Der Schreibstil ist zwar, wie gewohnt, leicht und flüssig, doch die Charaktere blieben für mich zu blass und distanziert. Ich konnte keine wirkliche emotionale Bindung zu ihnen aufbauen, was es mir schwer machte, mit Ben mitzufühlen. Auch wenn die Grundidee der Handlung sehr spannend ist, empfand ich die Umsetzung als eher langatmig. Die Geschichte zog sich über weite Strecken, sodass ich immer wieder Pausen einlegen musste und insgesamt viel länger für das Buch gebraucht habe, als ich erwartet hatte

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Mega spannend

Die Tochter des Serienkillers
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Meinung: Nachdem mich "Die Frau des Serienkillers" absolut begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten, den Nachfolger in die Hände zu bekommen – und was soll ich sagen? Alice Hunter hat es erneut geschafft, ...

Meinung: Nachdem mich "Die Frau des Serienkillers" absolut begeistert hat, konnte ich es kaum erwarten, den Nachfolger in die Hände zu bekommen – und was soll ich sagen? Alice Hunter hat es erneut geschafft, mich vollkommen in ihren Bann zu ziehen!
Jenny ist Tierärztin, kämpft aber mit unheimlichen Blackouts, die ihr Leben zunehmend aus der Bahn werfen. Diese Momente, in denen sie sich plötzlich in schmutziger Kleidung wiederfindet – ohne jegliche Erinnerung daran, was passiert ist –, haben mir eine Gänsehaut nach der anderen beschert. Als ihre Nachbarin entführt wird und immer mehr Hinweise auftauchen, die auf Jenny hindeuten, war ich genauso ratlos wie sie – und völlig gefesselt.
Der Schreibstil ist schlichtweg grandios! Schon auf der ersten Seite hat Alice Hunter mich gepackt und nicht mehr losgelassen. Die Atmosphäre ist von Anfang bis Ende so düster und intensiv, dass ich stellenweise das Gefühl hatte, mitten in Jennys Albtraum zu stecken. Ich liebe es, wie die Autorin die Spannung langsam, aber unerbittlich aufbaut – wie eine tickende Zeitbombe, die jederzeit explodieren könnte.
Auch die Charaktere sind perfekt ausgearbeitet. Jenny, ihr zunehmend seltsam wirkender Mann und all die anderen Figuren haben so viele Ecken und Kanten, dass sie unglaublich real wirken. Es war unmöglich, nicht mit ihnen mitzufühlen und mitzufiebern.
Und dann die Wendungen – WOW! Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte die Lösung, hat Hunter mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle, die mich komplett überrascht hat – bis hin zum Finale, das absolut genial ist. Der Täter war für mich vollkommen unvorhersehbar, und das Ende einfach perfekt.

Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 31.01.2025

Mega

Deep Fake
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Meinung: Als ich das Cover sah, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, und ich war sofort gefesselt. Kaum hatte ich angefangen, konnte ich das Buch ...

Meinung: Als ich das Cover sah, war mir sofort klar: Dieses Buch muss ich lesen! Der Einstieg in die Story fiel mir leicht, und ich war sofort gefesselt. Kaum hatte ich angefangen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Doch warum? Ganz einfach: Die Geschichte hat mich von der ersten Seite an gepackt.
Mira ist Lehrerin – und dann bricht ihre Welt zusammen. Ein Nacktvideo verbreitet sich im Internet. Es zeigt ihr Gesicht, ihren Körper. Doch sie weiß genau, dass dieses Video eine Lüge ist. Ein Deepfake, gerade einmal vierzig Sekunden lang, doch es droht, ihr gesamtes Leben zu zerstören: ihre Karriere, ihre Ehe, ihr Familienglück. Aber wer steckt dahinter? Wer will sie vernichten? War es ein Schüler? Auf der Suche nach der Wahrheit taucht Mira in ihre eigene Vergangenheit ein. Was damals wirklich geschah, müsst ihr selbst herausfinden.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, sodass man mühelos durch die Seiten fliegt. Besonders gelungen fand ich die Erzählweise: Die Handlung springt zwischen verschiedenen Zeitebenen – Vergangenheit, Gegenwart und Tagebucheinträgen. Gerade diese Tagebucheinträge haben mich besonders fasziniert, da sie nach und nach die Puzzleteile der Geschichte zusammenfügen und für spannende Aha-Momente sorgen.
Auch die Charaktere sind vielschichtig und überzeugend ausgearbeitet. Man leidet, hofft und rätselt mit ihnen. Cleo legt falsche Fährten, sodass man bis zum Schluss im Dunkeln tappt. Immer wieder glaubt man, die Lösung zu kennen – nur um dann von einem unerwarteten Twist überrascht zu werden.
Dieser Thriller ist durchweg spannend, voller unvorhersehbarer Wendungen und absolut fesselnd.

Eine klare Leseempfehlung

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