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Veröffentlicht am 04.01.2026

Das weirdeste, was ich je gesehen habe?

The Cloisters
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Ich glaube das ist das weirdeste, was ich je gelesen hab…

Im Prinzip gibt es nur vier Charaktere:
Ann - seltsame Protagonistin, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist. Aus ihr wurde ich wirklich gar ...

Ich glaube das ist das weirdeste, was ich je gelesen hab…

Im Prinzip gibt es nur vier Charaktere:
Ann - seltsame Protagonistin, aus deren Sicht das Buch geschrieben ist. Aus ihr wurde ich wirklich gar nicht schlau. Ich empfand sie als extreme langweilig und unemotional.
Rachel - seltsame toxische Freundin, die natürlich Geheimnisse hat
Leo - seltsamer Gärtner und Love Interest, der natürlich Geheimnisse hat
Patrick - seltsamer Kurator und Chef von Ann

Die ersten 100 Seiten habe ich echt überlegt, ob ich abbreche. Unter anderem weil Ann einfach NICHT REDET! Manche situationen waren so seltsam, weil Ann den Mund nicht aufmacht, man aber auch nichts von ihren Gedanken erfährt. Und wir reden hier nicht von “sie spricht Missverständnisse nicht an”, nein, sie spricht einfach gar nichts. Sie existiert einfach und guckt ihrer eigenen Geschichte zu.
Dabei merkt man als Lesende*r direkt, dass Rachel absolut toxisch ist. Nur Ann rafft das natürlich nicht.

Ich glaube Im Endeffekt wurde mir das Buch auch als magische Fantasy verkauft, aber das ist es eigentlich nicht. Dadurch hatte ich ganz andere Erwartungen
Und Was das Legen der Tarot Karten damit zu tun hatte? Ich hab keine Ahnung. Immer wieder kamen zum Kapitelende Sätze, die mich vermutlich schocken sollten, dabei hab ich ehrlich gesagt meist gar nicht verstanden worum es ging…

Naja und das Ende… Ich fands überhaupt nicht nachvollziehbar, dass Ann da jetzt ebenfalls als Mörderin durch die Gegend rennt und glaubt, das wollte das schicksal halt so. Während sie das bei Rachel ankreidet.

Aber vielleicht verstehe ich die tieferen Ebenen dieses Buches auch einfach nicht…

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Veröffentlicht am 04.01.2026

Leider nicht so stark wie Band 1

This could be home
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Kann man machen… das ist leider das ehrlichste, was ich zu diesem Buch sagen kann 😕

Wie schon im bei Band 1 gäbe es von mir volle Punkte für das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil. Nur leider ...

Kann man machen… das ist leider das ehrlichste, was ich zu diesem Buch sagen kann 😕

Wie schon im bei Band 1 gäbe es von mir volle Punkte für das Setting, die Atmosphäre und den Schreibstil. Nur leider reicht das nicht.

Tristan und Laurie bleiben leider völlig farblos und bedienen nur ihre Klischees: Er grumpy, sie Sonnenschein. Dabei ist mir bis heute völlig schleierhaft warum Laurie Rettungsschwimmerin werden will. Ja, das Thema ist absolut cool, aber ihr Motiv ist nicht greifbar. Ein anderer Background hätte ihr da einfach gut getan. Aber ich weiß auch weiterhin nicht, ob Laurie und Tristan freunde haben, Hobby’s, etwas das sie mögen…

Die Geschichte dümpelt recht offensichtlich vor sich hin. Auch der third act break up war absehbar, wirkte dazu aber leider total gestellt. Kimi fand ich so cool, ich hab kurz überlegt ob ich die Seiten wechsel.

Was ich immer sehr schade finde ist, wir doll die Charajtere aus den Vorbänden verblassen. Ob ich da nun Lou aus Hawaii Oder Lena aus Green Valley sitzen habe, würde ich nicht merken.

Btw: Tower-Kuschel-Szene fand ich schon etwas creepy

Alles in Allen aber trotzdem 3 sterne und zwar aus den oben genannten gründen:
1. Setting
2. atmosphäre
3. Lässt sich dank tollem Schrribstil gut und schnell lesen

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Veröffentlicht am 05.01.2025

Jacks & Evangelines Happy End… mit wenig Jacks

A Curse for True Love
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Zugegeben: Das mit mir und den finalen Bänden ist ja schon immer so eine Sache gewesen. Ich bin da immer sehr schwer zufrieden zu stellen, ich gebs ja zu! Auch dieses Mal bin ich nicht vollends glücklich ...

Zugegeben: Das mit mir und den finalen Bänden ist ja schon immer so eine Sache gewesen. Ich bin da immer sehr schwer zufrieden zu stellen, ich gebs ja zu! Auch dieses Mal bin ich nicht vollends glücklich mit dem Happy End.

Es sollte das Finale von Jacks und Evangeline sein. Schade nur, dass Jacks in seiner eigenen Geschichte nur eine kleine Rolle zu spielen scheint. In seinem großen Happy End spielt der Prinz der Herzen eine Nebenrolle und wirkt blasser als in den vorherigen Teilen oder sogar in Caraval. Sein gesamter Charme ist irgendwie … weg. Evangeline war von Anfang an nicht meine liebste Protagonistin, sie bleibt sich hier treu, kämpft aber zumindest für sich und die Wahrheit.
Apollo ist nur noch nervig. Aber sein Ende ist toll und schlüssig 😇
Leider bleiben mir auch zu viele Fragen offen. Was ist eigentlich mit Luc passiert? Haben Scar und Tella Evangeline schon vergessen? Warum hat Evangeline keinen kurzes Spitznamen? Hat LaLa jetzt doch kein Happy End? Und was hat es eigentlich mit den ganzen Äpfeln auf sich?
Es bleibt aber der wunderschöne schreibstil und die magic mache Fantasy-Welt, die Garber immer wieder aufs neue Schafft. Für mich hat das Caraval-Universum da noch unendliche möglichkeiten.

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Veröffentlicht am 28.12.2024

Ausnahmsweise mal nicht mein Kristoff

Das Babel Projekt – Lifelike
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Irgendwas stimmt hier nicht, denn ich muss schweren Herzens zugeben: wir haben hier einen J. Kristoff der mich nicht überzeugen konnte 🥺
Es hat allein drei Anläufe gebraucht bis ich dabei geblieben bin, ...

Irgendwas stimmt hier nicht, denn ich muss schweren Herzens zugeben: wir haben hier einen J. Kristoff der mich nicht überzeugen konnte 🥺
Es hat allein drei Anläufe gebraucht bis ich dabei geblieben bin, das sagt irgendwie schon einiges aus. Dabei fühlt sich das Buch so sehr nach Kristoff an … und dann eben wiederum gar nicht. Die derbe Sprache ist aber wie immer da! 😅 allerdings wirkte vieles hier gewollt cool. Da stellt sich für mich aber wie immer die Frage wie es sich im Original lesen lässt.
Die NebenCharaktere sind gewohnt liebenswert und lustig. Eve ist gewohnt tough aber auf andere Wiese als eine Mia oder Yukiko. Eve war mir dabei irgendwie nicht… genug? Mir fehlt hier ein außerordentlicher Charakter.
Vor allem aber fehlen mir außerordentliche Plottwists, die mich sonst immer überzeugen konnten. Dieses Mal konnte ich einen sehr früh erraten und der zweite war wenig überraschend.
Und trotzdem ist das Buch nicht schlecht, deshalb auch die 3 ⭐️. Es hat mich unterhalten und der Cliffhanger hätte mich fast zum weiterlesen gebracht. Aber eben nur fast, denn leider interessieren mich die Figuren und die Lovestory doch zu wenig, um an der Reihe hängen zu bleiben. Letzten Endes wurde ich vom Autor bisher wohl einfach verwöhnt. Aber da ich bisher bei jedem meiner liebsten Autor:innen ein Buch dabei hatte, was mir weniger gefiel, war es nur eine Frage der Zeit 😂

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Veröffentlicht am 24.02.2024

Court of Dreiecksbeziehung

Court of Sun 2: Court of Moon
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Der Fluch der zweiten Bände von Dilogien hat hier mal wieder zugeschlagen 🙈
Band 1 hat mir gut gefallen, mir kam zwar so einiges bekannt vor ACOTAR, aber es war auch genug neues dabei, sodass es interessant ...

Der Fluch der zweiten Bände von Dilogien hat hier mal wieder zugeschlagen 🙈
Band 1 hat mir gut gefallen, mir kam zwar so einiges bekannt vor ACOTAR, aber es war auch genug neues dabei, sodass es interessant blieb. Band 2 hat mich ehrlich gesagt an vielen Stellen zum Verzweifeln gebracht und mir fehlte einfach der Plot.

Beginnen wir mal mit der verratenen Brie. Ok, ich verstehe den Vertrauensbruch, aber wollen wir wirklich komplett vergessen, dass sie definitiv auch nicht ehrlich war? Nicht immer treu und loyal? Na gut, dann haben wir ja zumindest einen Grund warum wir Typ A in den Wind schießen und Typ B weiter anschmachten können. Auch wenn Bash sich extrem unsympathisch und ekelhaft besitzergreifend benimmt und Finn und Brie deshalb noch keine Ruhe bekommen. Trotzdem geht es im Buch eigentlich weniger um das Königreich als mehr um die Frage: “Wie und wann können Finn und Brie endlich, endlich zusammen sein”. Der Rest des Plots dümpelt da eher vor sich hin.

Am meisten genervt hat mich hier aber wirklich Bries Rolle als Special Snowflake. Die meisten Dialoge bestanden aus “Aber war bin doch nur ein einfacher Mensch und hab alles zerstört 🥺👉🏼👈🏼” gefolgt von der Antwort “du bist magisch und wunderbar und hier weitere Komplimente einfügen und die eine, die alle rettet”.

Tatsächlich wurde hier mMn leider ganz viel verschenkt. So grandiose Figuren wie Lark oder Misha bleiben blass, weil Brie Bash und Finn so viel Raum für die immer gleichen Dialoge und Gefühle bekommen. Das Ende ist fast schon zu einfach. 30 Seiten vor Ende habe ich mich noch gefragt wie man das nun zu einem Schluss bringen soll. Hat funktioniert, aber mehr schlecht als recht.
Bei all den negativen Punkten: der Schreibstil ist wirklich gut und ich mag die Welt. Leider bin ich trotzdem eher enttäuscht. Ich lande bei 2,5 ⭐️ und runde auf.

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