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Veröffentlicht am 23.03.2022

Ein neuer Fall für ein ausgezeichnetes Ermittlerteam

Wo niemand dich rettet
1

Stephen Berry möchte seinem Leben ein Ende setzen, als er von einem Sozialarbeiter° gerettet wird. Doch einige Tage später wird Berry tot aufgefunden, innerhalb kürzester Zeit vermehren sich die Selbstmorde ...

Stephen Berry möchte seinem Leben ein Ende setzen, als er von einem Sozialarbeiter° gerettet wird. Doch einige Tage später wird Berry tot aufgefunden, innerhalb kürzester Zeit vermehren sich die Selbstmorde und wecken immer mehr Aufmerksamkeit der Ermittler. Handelt es sich um einen Zufall oder steckt mehr hinter den vermeintlichen Selbstmorden? Ava Turner und Luc Callanach machen sich auf die Suche nach Zusammenhängen.

Wo niemand dich rettet ist der 5. Teil der Reihe um das Ermittlerteam Ava Turner und Luc Callanach von Helene Fields. Der Band lässt sich auch einzeln lesen, jedoch würde ich empfehlen, die vorherigen Bänder zuerst zu lesen, um die Handlungen der Charaktere besser nachvollziehen zu können. Leider passt das Cover so gar nicht mehr zum Rest der Reihe.

Auch in diesem Teil werden zwei Straftaten zeitgleich geklärt, wobei der Ermittlerfokus auf die Suizide gelegt wird. Deren Tätersuche spannend dargestellt wurde und geschickt den Verdacht auf andere gelenkt hat, auch wenn ich den Täter vermutet hatte, konnte mich der Fall überzeugen.

Luc Callanach wird einmal mehr von seiner Vergangenheit eingeholt und wir erfahren noch mehr aus seiner Kindheit, was ihm auch im fünften Band noch mehr Tiefe verleihen kann.
Diesen Zugewinn habe ich bei Ava Turner etwas vermisst, sodass ich einige Handlungsweisen nicht vollends nachvollziehen konnte, dennoch bleibt sie eine Sympathieträgerin.
Generell empfand ich die Gruppendynamik der Abteilung in diesem Fall besonders gut gelungen.

° Im Klappentext hat sich an dieser Stelle ein Fehler eingeschlichen.

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Veröffentlicht am 23.03.2022

Überragender Reihenauftakt!

Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)
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Die bestialisch verstümmelte Leiche einer Frau wird in Los Angeles aufgefunden und es finden sich keinerlei Spuren am Tatort, doch der Täter hinterlässt ein Zeichen: Er ritzt dem Opfer ein Doppelkreuz ...

Die bestialisch verstümmelte Leiche einer Frau wird in Los Angeles aufgefunden und es finden sich keinerlei Spuren am Tatort, doch der Täter hinterlässt ein Zeichen: Er ritzt dem Opfer ein Doppelkreuz in den Nacken. Das Erkennungszeichen eines hingerichteten Serienmörders. Detective Robert Hunter wird klar, dass der Kruzifix-Killer noch unter den Lebenden weilt und sein Morden weitergeht. Doch der Killer ist Hunter immer einen Schritt voraus, wird er ihn dennoch stoppen können?

Mit Der Kruzifix-Killer hat Chris Carter einen fulminanten Reihenauftakt hingelegt, der mit einem packenden Fall, sympathischen Ermittlern und einem grandiosen Schreibstil von der ersten bis zur letzten Seite überzeugen konnte.

Robert Hunter und sein neuer Kollege Carlos Garcia arbeiten im Morddezernat des LAPD. Während Hunter bereits durch seine jahrelange Arbeit für das Morddezernat gezeichnet ist, startet Garcia voller Elan in seine neue Arbeitswelt. Beide Charaktere sind so unterschiedlich gezeichnet und dennoch konnten beide volle Sympathiepunkte ergattern, sowohl Hunter als auch Garcia sind auf ihre Weise absolute Sympathieträger und in der Kombination für mich schon jetzt kaum zu toppen.

Der Fall war von der ersten Seite an interessant, den Täter hatte ich zwar ziemlich schnell unter Verdacht, jedoch konnte Carter immer wieder für Zweifel sorgen und das Motiv blieb für mich bis zuletzt im Verborgenen. Ansonsten hat Chris Carter durch seinen Schreibstil und die kurzen Kapitel auch dafür gesorgt, dass die Spannung (trotz richtigem Riecher) zu keiner Zeit abbrach. Hervorragend hat mir vor allem gefallen, dass die Psyche eine große Rolle spielte und auch das Motiv näher beleuchtet wurde. Das hat für mich das Buch zu einem Highlight gemacht und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Teil!

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Veröffentlicht am 21.03.2022

Die Einsame im Meer - lediglich ein Lückenfüller!

Disney Villains 3: Die Einsame im Meer
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Ursula möchte Rache an ihrem Bruder, den Meereskönig Triton, nehmen. Dafür macht Ursula Arielle zu einer Menschenfrau und bekommt im Gegenzug ihre Stimme – ein Pakt der nur durch die wahre Liebe gebrochen ...

Ursula möchte Rache an ihrem Bruder, den Meereskönig Triton, nehmen. Dafür macht Ursula Arielle zu einer Menschenfrau und bekommt im Gegenzug ihre Stimme – ein Pakt der nur durch die wahre Liebe gebrochen werden kann.

Die Einsame im Meer ist der dritte Teil der Villians-Reihe, die auch in der vorhergesehenen Reihenfolge gelesen werden sollte, da die Bücher aufeinander aufbauen. Bereits die geringe Seitenzahl hat meine Stimmung etwas betrübt, da ich auf die Geschichte von Ursula am meisten gespannt war. Leider konnte auch der Inhalt nicht dazu beitragen, dass mein Stimmungsbild sich verändert.

Denn die knapp 193 Seiten haben nur selten etwas mit der Geschichte der Seehexe zu tun und dabei war der Gedankengang ein durchaus interessanter, der mit deutlich mehr Tiefe eine sehr interessante Geschichte hätte werden können.
Stattdessen fühlt sich Die Einsame im Meer nach einem Lückenfüller an, der lediglich eine Verbindung zwischen Band Zwei und Vier schaffen soll. Leider auf Kosten von Ursula, deren Geschichte nur lieblos runtererzählt und zwischengeschoben wird.

Obwohl ich den Schreibstil und die Grundidee der Reihe mag, kann ich diesem Buch lediglich 1* geben. Mir fehlt die Liebe zum Detail und der thematische Bezug - Wo Ursula draufsteht, sollte auch Ursula drin sein. Sehr schade, da die Autorin eine tolle Idee hatte, die sie leider nicht ausgeschöpft hat.

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Veröffentlicht am 19.03.2022

Absolutes Lesevergnügen für jede Altersgruppe!

Mitternachtskatzen, Band 1 - Die Schule der Felidix
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Nova und Henry sind die Neulinge in ihrem Internat und sich deswegen besonders nahe. Zusammen erfahren sie bald, dass sie mit Katzen sprechen können und mehr noch, die beiden sollen gemeinsam die Katzenkönigin ...

Nova und Henry sind die Neulinge in ihrem Internat und sich deswegen besonders nahe. Zusammen erfahren sie bald, dass sie mit Katzen sprechen können und mehr noch, die beiden sollen gemeinsam die Katzenkönigin Quinn aus den Fängen der machtbesessenen Siamkatze Penelope befreien.
Dafür müssen die Zwei einen Weg durch eines der sichersten Gefängnisse finden,…

Auf 317 Seiten erzählt die Autorin Barbara Laban die Geschichte der Felidix, dabei stehen vor allem Nova und Henry im Mittelpunkt. Der Schreibstil ist super angenehm und den Rezipienten entsprechend einfach gehalten, dennoch sorgt dieser auch für eine sich aufbauende Spannung.
Nova und Henry sind zwei tolle Charaktere, in die sich Kinder sehr gut einfühlen können und auch Horatio ist ein Sympathieträger. Doch vor allem schaffen es die Katzen, die Stimmung dieses Buches auf eine magische Atmosphäre anzutreiben. Egal ob Straßenkatze, Mitternachtskatze oder Untertanen der Siamkatze Penelope, alle haben ihren eigenen Kopf und sorgen für Sym- und Antipathie!

Die Storyline mag für Erwachsene vorhersehbar sein, da das Buch aber das Kind als vorwiegenden Rezipienten ansieht, sollte das auch kein Kriterium sein. Viel mehr war die Geschichte von Seite 1 schön durchdacht und hat nie ihren roten Faden verloren, die Umsetzung war wunderschön!

Die Illustrationen von Jérôme Péllisier passen wunderbar in dieses Werk und vergolden die Geschichte.

Für mich gibt es daher keinen Kritikpunkt, weswegen ich es jedem empfehlen kann. Egal ob Klein oder Groß, Katzenliebhaber oder nicht – dieses Buch macht Spaß.

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Veröffentlicht am 07.03.2022

Steigerung zum ersten Teil, jedoch weiterhin mit Luft nach oben

Jigsaw Man - Der tote Priester
6

DI Anjelica Turner wird zu einem neuen Tatort gerufen. In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein brutal ermordeter Pastor aufgefunden. Bei der genaueren Betrachtung des Tatorts findet das Team einen halbtoten ...

DI Anjelica Turner wird zu einem neuen Tatort gerufen. In einer kleinen Londoner Kirche wurde ein brutal ermordeter Pastor aufgefunden. Bei der genaueren Betrachtung des Tatorts findet das Team einen halbtoten Mann in einem kleinen Nebenraum. Doch wer hat den jungen Mann so zugerichtet und wer hat den Pastor ermordet? Auf der Suche nach Antworten stößt das Team auf weitere Leichen, die immer mehr Fragen aufwerfen.

Mit Jigsaw Man – Der tote Priester erscheint der zweite Teil der Reihe um Anjelica Henley und Salim Ramouter. Ein Teil, der aufgrund des Abschlusses von Teil 1 und dem Titel „Jigsaw Man“ bei mir die Hoffnung geschürt hat, dass Peter Olivier eine entscheidende Rolle einnehmen würde. Jedoch findet sich Olivier in diesem Teil nicht wieder und dennoch war es für mich eine Steigerung zum ersten Teil.

Anjelica Henleys private Angelegenheiten sind zwar in ¾ des Buches weiterhin ein sehr präsentes Thema, was ich generell gar nicht für schlimm erachten würde, jedoch ist Henley in der privaten Kommunikation auf der Höhe einer 15-jährigen und in 6 Monaten (die Zwischenzeit im Buch) hat sich dahingehend leider wenig verändert. Dafür wurde mir in diesem Teil aber auch der Gegenpart bewusst und die Kommunikation im Team/mit Verdächtigen/Zeugen wirkte größtenteils angenehm und dem Alter/der Position entsprechend.

Das private Angelegenheiten auch interessant und mitfühlend gestaltet werden können, beweist Henleys Partner Salim Ramouter. Seine angenehme, ruhige Art und seine privaten Schicksalsschläge machen ihn für mich zu einem großen Sympathieträger dieser Reihe.
Jigsaw Man – Der tote Priester bietet eine spannende Grundstory, die auf eine angenehme Weise auch gesellschaftskritische Themen anspricht. Die einzelnen Charaktere haben jedoch weiterhin (großes) Entwicklungspotenzial.

Nadine Matheson schafft eine gute Atmosphäre zum spekulieren und miträtseln. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich schnell lesen. Auch auf der Suche nach den Täter*innen schafft Matheson eine spannende Wendung. Allerdings fehlt mir an einer Stelle wieder das Tätermotiv, das ein großes Potenzial für weitere interessante Seiten geboten hätte. Da dies aber (im Gegensatz zum ersten Teil) nicht komplett außeracht gelassen wurde, ist für mich auch hier eine Steigerung erkennbar.

Außerdem muss ich noch anmerken, dass sich viele Logikfehler eingeschlichen haben. Da ich das auf die Übersetzung schiebe, wirkt sich das natürlich nicht auf die Bewertung aus.

Alles in allem ist es ein interessanter Thriller, der aber weiterhin noch Luft nach oben hat und bei dem meine Hoffnung weiterhin bleibt, dass das Potenzial des Charakters ‚Peter Olivier‘ ausgenutzt wird.

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