Nicht nur optisch 1a!
The art of foodKaum eine Seite lässt Essen im Internet so sexy aussehen wie veganer.wandel, die Videos von Kevin Leeder sind für mich auf Instagram zu einem absoluten Highlight geworden, die ich vor allem durch den vielfältigen ...
Kaum eine Seite lässt Essen im Internet so sexy aussehen wie veganer.wandel, die Videos von Kevin Leeder sind für mich auf Instagram zu einem absoluten Highlight geworden, die ich vor allem durch den vielfältigen Einsatz von Gemüse lieben gelernt habe. Mittlerweile ist die Autorin des Kochbuchs als linnslittlekitchen mit ihren Rezepten unterwegs und natürlich auch einen Besuch wert.
Durch die vielfältigen, farbenfrohen und schmackhaften Gerichte, die bereits im Internet gestreut wurden, war für mich klar, dass ich auch das Kochbuch The art of food unbedingt haben möchte. Dieses gliedert sich in einem Vorwort, das nicht nur den Werdegang, sondern auch die Einkaufsliste beinhaltet. Gerichte werden in sieben weiteren Kategorien unterteilt: 1. Brot & Aufstriche, 2. Frühstück, 3. Hauptgerichte, 4. Salate & Bowls, 5. Snacks, 6. Suppen & Eintöpfe und 7. Süßes & Gebäck. Eine Unterteilung die bereits die bunte Mischung andeutet.
Die Mengenangaben der Gerichte haben für mich perfekt gepasst, selbst die (Menge der) Gewürze haben meistens genau meinen Geschmack getroffen. Besonders praktisch finde ich die Auflistung der Utensilien, die für das Rezept gebraucht werden und mir damit direkt einen perfekten Überblick geben. Portionenangaben, die Zeitangaben, welche auch in ihren einzelnen Schritten (bspw. Zubereitung, Geh- und Backzeit) unterteilt ist und Nährwertangabe runden den ersten Überblick perfekt ab. Die Zubereitung ist feingliedrig aufgeschrieben, sodass auch Anfänger nicht überfordert sein dürften. Durch eine grobe Einteilung der einzelnen Schritte wird auch hier ein guter Überblick erzielt, der das Folgen des Rezepts erleichtert.
Auf den ersten Blick wirken wenige (!) Rezepte sehr simpel. Belegte Brote hätte ich im ersten Moment nicht in einem Rezeptbuch erwartet und doch haben genau die Dinge mir am Ende auch sehr gut gefallen. Nicht weil sie besonders innovativ sind, sondern weil sie das eigene Muster durchbrechen können und im Buch auch ganz einfach als ‚Idee‘ tituliert werden, also auch seitens der Autorin eben nicht den Anspruch eines Rezeptes haben.
Hervorragend gefallen haben mir der wilde Mix der Rezepte, von Indien nach Asien und wieder zurück nach Europa, gibt es einfach eine Menge zum ausprobieren. Wir lieben das Kashmiri Tofu, aber auch viele andere. Ein Buch, das in allen Belangen überzeugen kann und dessen Fotos bereits den Hunger wecken. Inspirierend, lecker und innovativ.