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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.11.2019

Eine nette Geschichte für zwischendurch

100 Gründe nicht zu heiraten
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An der Realität aber vorbeigeht. Ich hab fast alle Bücher von dieser Autorin gelesen und fand diese auch echt lesenswert. Nur dieses hier ist mir zu unrealistisch und teilweise auch sehr albern mit den ...

An der Realität aber vorbeigeht. Ich hab fast alle Bücher von dieser Autorin gelesen und fand diese auch echt lesenswert. Nur dieses hier ist mir zu unrealistisch und teilweise auch sehr albern mit den Musketieren als Beispiel. Einige Passagen kamen mir auch bekannt vor, die ich teilweise woanders gelesen habe. Die Sache mit der besten Freundin Connie schien mir so übertrieben, da hab ich mit dem Kopf geschüttelt. Auch das Nellie einfach mir nichts dir nichts Adels Mutter alles erzählte, obwohl man sich gar nicht kannte.

Nun ja schlecht ist die Geschichte um die heiratsunwillige Adel von Gemseck und die Romantikerin Nellie nicht. Die ausführlichen Sexszenen bei Elles sind bekannt und auch immer das bekannte Ende.

Ich mache es kurz, ich hab von Lo Jakob schon viel bessere Bücher gelesen. Das hier finde ich nur bedingt empfehlenswert.

Veröffentlicht am 17.08.2019

Ich will nach Freiburg

Tintenträume
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Vorab gleich eines vorweg. Die Stadt Freiburg steht nach dem Lesen dieses Buches auf meiner to do Liste. Ich möchte unbedingt mal die Bächle - in die man nicht reintreten soll - sehen. Das Cover gefällt ...

Vorab gleich eines vorweg. Die Stadt Freiburg steht nach dem Lesen dieses Buches auf meiner to do Liste. Ich möchte unbedingt mal die Bächle - in die man nicht reintreten soll - sehen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Passend zum gut gewählten Titel.

Die Unternehmensberaterin Susanne Wolff wird von ihrer Mutter gebeten den Schreibwarenladen ihres Onkels in Freiburg vor dem Ruin zu retten. Susanne wehrt sich, da ihr die Stadt zu klein ist. Sie sei an Metropolen wie Chicago oder London gewöhnt sagt sie ihrer Mutter. Da es nur für drei Monate ist, willigt sie schließlich doch ein. Sie fährt nach Freiburg und gleich am ersten Tag regnet es und sie tritt in die Bächle.

Am Anfang noch die kühle Susanne die den Laden ihres Onkels vor dem Bankrott retten will. Das die einzige Angestellte ihren Chef beim Vornamen nennt passt ihr überhaupt. Dann wird sie auch noch von ihr per du und Vornamen angesprochen. Sie besteht auf ihren Nachnamen und Anja findet sie sehr arrogant.

Der Umsatz ist schlecht. Von einem Notizbuch oder hier und da ein Kugelschreiber kann man nicht leben. Hier muss sich was ändern und das schnell. So rücken die beiden notgedrungen enger aneinander.

Die Liebesgeschichte der beiden beginnt sehr langsam, das kennt man von Jae. Sie hat einen wunderbaren Schreibstil, aber auch in diesem Buch ist das Ende sehr vorhersehbar. Susannes Zwillingsschwester in die Geschichte mit einfließen zu lassen finde ich gelungen. Sehr süß die Story mit Müsli der Katze. Sehr schön das ihre Geschichte dieses Mal im eigenen Land stattfindet und nicht, wie so oft, in Amerika. Davon hätte ich gerne mehr Jae.

Ich bin ja ein Füllerfan, hier wurde mir aber ein wenig zu viel darüber geschrieben. Auch das eine Sechsjährige schon weiß sie will keinen Mann im Leben, das finde ich etwas übertrieben. Aber sonst wie immer ein Vergnügen in Jaes Geschichten einzutauchen.

Veröffentlicht am 14.08.2019

Spannende Geschichte mit sehr viel Sex

wie Gewitter
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Anna und Beate sind seit 10 Jahren in einer harmonischen Partnerschaft. Die Anwältin Beate wird durch ihren Beruf so stark beansprucht, das sie mehrmals den geplanten Urlaub absagen musste. Anna fühlt ...

Anna und Beate sind seit 10 Jahren in einer harmonischen Partnerschaft. Die Anwältin Beate wird durch ihren Beruf so stark beansprucht, das sie mehrmals den geplanten Urlaub absagen musste. Anna fühlt sich vernachlässigt, weil das Liebesleben immer weniger wird. Bei einem Event lernt sie Charlotte kennen und verbringt eine heiße Nacht mit ihr. Sie erlebt wahnsinnig tollen Sex. Charlotte verliebt sich in sie und das geheime Liebesleben geht weiter. Es wird viel Wein getrunken.

Beate merkt nichts von Annas fremd gehen. Sie denkt Sie macht wie so oft Überstunden. Anna wiederum genießt die Aufmerksamkeit, welche Charlotte ihr entgegenbringt und sie bei Beate so sehr vermisst. Charlotte will noch mehr und hat bereits eine Wohnung ausgesucht und will mit Anna Möbel kaufen. Anna will Schluss machen. Das Drama nimmt seinen Lauf.

Frau Voss hat hier eine spannende Geschichte geschrieben, der Sex wird teilweise stark hervorgehoben. Ähnlich wie der Buchtitel schon sagt; wie Gewitter. Wer auf solche Szenen steht ist hier richtig. Was mir nicht so gefallen hat war der Schluss mit dem obszönen Gerede Anna und Charlotte auf der Toilette. Das musste nicht sein und ist sehr unglaubwürdig. Deshalb ziehe ich einen Stern ab. Ansonsten eine gute Geschichte die flüssig zu lesen war. Empfehlenswert.

Veröffentlicht am 07.06.2019

Starke Freundschaft

Im Freibad
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Das Freibad welches 1937 in Brixton eröffnet wurde soll nach 60 Jahren geschlossen werden. Eigentumswohnungen und ein Fitnessclub für die Wohlhabenden soll errichtet werden. Rosemary die ihr ganzes Leben ...

Das Freibad welches 1937 in Brixton eröffnet wurde soll nach 60 Jahren geschlossen werden. Eigentumswohnungen und ein Fitnessclub für die Wohlhabenden soll errichtet werden. Rosemary die ihr ganzes Leben morgens im Bad verbracht hat ist sehr bedrückt. Auch für viele Kinder des Ortes ist das Freibad der einzige Strand, den sie überhaupt kennen. Das Freibad ist auch für sie mehr als nur ein Loch im Boden mit viel Wasser drin. Paradise Living ist nur an Profit interessiert, die Menschen vor Ort sind denen egal.


Mit einem Flyer will Rosemary die Leute in Brixton aufrütteln um gegen die Schließung zu demonstrieren. Ein großes Gemeinschaftsgefühl entsteht. Die junge Journalistin Kate Matthews wird beauftragt einen Bericht über das Schwimmbad zu schreiben.

Es treffen zwei Generationen aufeinander. Die Eine 86 und die Andere 26. Kate die Schüchterne trifft auf die vor Lebensfreude sprühende Rosemary. Trotz des Altersunterschied freunden sich die beiden an und wollen gemeinsam den Erhalt des Freibads erzwingen.

Der Roman hat mich sehr berührt, hier sieht man was wahre Freundschaft doch erreichen kann. Das hat nichts mit dem Alter zu tun. Mit so einer Protagonistin wie Rosemary wäre ich auch gerne befreundet. Die Autorin hat einen sehr guten flüssigen Schreibstil. Die Charaktere sind mir sehr sympathisch. Bewundernswert wie die Seniorin der jungen Kate die Angst vor dem Schwimmen nimmt.

Das Buchcover mit den Schwimmbahnen finde ich sehr gelungen. Vielen Dank an Libby Page für die lesenswerten Stunden. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen.

Veröffentlicht am 29.05.2019

Spannender Provence Krimi

Schatten der Provence
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Commissare Albin Leclerc ermittelt in seinem vierten Fall. Eigentlich sollte er sich seinen Ruhestand gönnen, doch der pensionierte alte Sack kann es nicht lassen. Ein Transport mit sehr wertvollen Kunstgemälden ...

Commissare Albin Leclerc ermittelt in seinem vierten Fall. Eigentlich sollte er sich seinen Ruhestand gönnen, doch der pensionierte alte Sack kann es nicht lassen. Ein Transport mit sehr wertvollen Kunstgemälden wird auf dem Weg zur Cezanne Ausstellung überfallen und ausgeraubt. Obwohl alles per GPS überwacht wurde und an die Polizei weitergeleitet wurde. Obwohl das Fahrzeug mit Panzerglas ausgestattet war, gibt es plötzlich eine Explosion. Es gibt Tote.

Die Polizisten Theroux und Castel ermitteln und sind alles andere als erfreut, als sich Leclerc ungefragt in die Ermittlungen einmischt. Dazu auch noch der Mops. Kurz darauf gibt es wieder einen Toten. Der Antiquitätenhändler Rainier Tourney wird ermordet. Mit welchem Werkzeug wohl? War es der Knauf des Gehstocks? Der Kommissar außer Dienst hat einen Verdacht. Aber Verdächtige gibt es viele. Seine Freundin Berthe muss ihm aushelfen.

Leclerc gerät selbst in höchste Gefahr, als er tiefer und tiefer sich in den Fall einarbeitet. In einem Bergwerk will man ihn umbringen, um es dann wie einen Unfall aussehen zu lassen.

Ein spannender Krimi aus der Provence Reihe um Commissaire Leclerc. Der Schreibstil des Autors gefällt mir gut, da kommt keine Langeweile auf. Ich fühlte mich gut unterhalten, die Spannung hielt fast bis zum Schluss an. Das Ende hab ich so nicht wirklich erwartet. So muss ein guter Krimi sein.