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Veröffentlicht am 25.11.2023

Ein Gefühl von Japan und Liebe

Tokioregen
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Durch die wunderhübsche Aufmachung des Buches sowie durch die Blogtour auf Instagram bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Aber auch durch die vielen positiven Meinungen wurde ich immer neugieriger ...

Durch die wunderhübsche Aufmachung des Buches sowie durch die Blogtour auf Instagram bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Aber auch durch die vielen positiven Meinungen wurde ich immer neugieriger auf die süße Geschichte gemacht.

Malu reist zu einem Schüleraustausch nach Japan, um zu vergessen und für Ablenkung zu sorgen. Durch ihre Gastschwester und ihren Mitschüler lernt sie Tokio immer mehr kennen. Dabei trifft sie auch auf ihren Mitschüler Kentaro, der ihr auch anderes Tokio zeigt und durch ihn lernt sie auch eine neue Lebendigkeit kennen. Je mehr Zeit sie miteinander verbringen, umso mehr wachsen die Gefühle beider. Jedoch haben sie nicht mit dieser Katastrophe gerechnet, die sie voneinander trennt. Malu begibt sich auf die Suche nach Kentaro.

Malu ist von Trauer und Schuld getrieben, aber diese zeigt sie nicht jedem. Dadurch wirkte sie nach außen entschlossen und mutig. Sie sagt auch mal Dinge, die vielleicht nicht den Nerv der anderen trifft und mit ihrer tollpatschigen Art manchmal zum Schmunzeln bewegen. Sie ist ihrem Alter entsprechend ein sympathischer Charakter.
Kentaro hat eine wilde und entschlossene Art an sich. Aber auch er hat mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen, mit denen er aber umzugehen weiß. Daher steckt in ihm auch eine tiefgründige Seite.
Malus Gastschwester sowie die anderen Mitschüler bringen außerdem Schwung in die Geschichte.
Ein weiterer erwähnenswerter Nebencharakter ist Bratto Pitto, der einen liebevollen Eigensinn hat.

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen, da die Geschichte locker und angenehm zu lesen war. Außerdem konnte ich mir durch die Beschreibungen von Tokio alles sehr gut bildlich vorstellen. Man hat dadurch ein schönes Gefühl für Japan und die Charaktere bekommen.

Der Verlauf der Geschichte wurde liebevoll und stimmungsvoll erzählt. Die Charaktere sind zwar noch ziemlich jung und daher ist die Geschichte auch jugendlich gehalten, aber dennoch hat sie eine gewisse Tiefgründigkeit durch die Schicksale der Charaktere ergeben. Somit bekam man typische Teenieprobleme geboten, aber auch kleine und größere Katastrophen spielten eine Rolle. Dadurch wurde man mit Trauerbewältigung, Familienproblemen und Naturgewalten konfrontiert.

Die Annäherung zwischen Kentaro und Malu fand ich im richtigen Tempo dargestellt und wirkte nicht aufdringlich. Erst gefunden, dann schon wieder durch die Katastrophe verloren. Dadurch wurde im weiteren Verlauf eine temporeiche Handlung erzeugt und es wurden einige abenteuerliche Szenen eingebaut. Die Geschichte wurde durch die verschiedene Handlungen insgesamt vielfältig gestaltet. Manches wirkte sehr authentisch und emotional, anderes etwas unrealistisch, gerade in Bezug auf die Katastrophe und die Yakuza. Manches wurde wiederum zu leicht aufgelöst, aber trotzdem wurde die Geschichte liebevoll aufgebaut. Der humorvolle Aspekt sowie die Leichtigkeit in einigen Szenen hat mir zudem sehr gut gefallen.

Fazit:
Die Geschichte wurde insgesamt liebevoll gestaltet. Die Orte und Beschreibungen konnten mir ein sehr gutes Bild von Japan vermitteln, sodass ich das Gefühl hatte, alles hautnah mit zu erleben. Die Liebesgeschichte wurde süß dargestellt. Obwohl die Geschichte Humor und eine gewisse Leichtigkeit hatte, ergab sich auch eine Tiefgründigkeit durch die Schicksale der Charaktere. So wurden auch emotionale Themen, u.a. Trauer und Familienkonflikte, angesprochen. Durch die Naturkatastrophe wirkte die Geschichte an manchen Stellen vielleicht etwas unrealistisch, aber dennoch wurde eine insgesamt stimmungsvolle und vielfältige Handlung erzeugt.

Bewertung: 4 / 5

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Veröffentlicht am 20.11.2023

Charme, Anziehung und Spannung

Belle Morte - Rot wie Blut
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Ich mag Vampirbücher sehr und dieses sprach mich sofort an. Daher war ich schon sehr gespannt, was es mit Belle Morte auf sich hat.

In der Geschichte geht es um Renie, die sich als Blutspenderin nach ...

Ich mag Vampirbücher sehr und dieses sprach mich sofort an. Daher war ich schon sehr gespannt, was es mit Belle Morte auf sich hat.

In der Geschichte geht es um Renie, die sich als Blutspenderin nach Belle Morte begibt. Aber eigentlich ist sie den Vampiren nicht zugeneigt. Sie geht nur dorthin, um zu erfahren, was mit ihrer Schwester passiert ist. In Belle Morte stößt sie jedoch auf einige Geheimnisse. Dabei trifft sie immer wieder auf Edmond, der ihr helfen könnte, aber auch ungeahnte Gefühle in ihr weckt.

Renie hat mir gleich gut gefallen. Sie setzt sich den Gefahren aus und greift auch mal durch bzw. lässt sie sich nicht so leicht abwimmeln. Sie handelt dabei auch mal überstützt, aber dennoch ist dies auch nachvollziehbar.
Die Vampire mit ihrem guten Aussehen und Charisma verzaubern die Spender. Vor allem Edmond mit seiner Art sticht hervor. Ich konnte zugleich auch den Zauber verspüren und habe mich zu ihm hingezogen gefühlt.
Aber auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Renie findet auch einige Freunde im Vampir-Haus, die ihr behilflich sind. Die Dynamik zwischen den Charaktere war sehr schön zu lesen.

Die Idee mit den Vampir-Häusern, ihren Regeln und den Blutspendern hat mir super gut gefallen. Es ergab sich dadurch eine rasante und greifbare Geschichte, die vieles offenbart, modern gestaltet wurde und auch einige Geheimnisse parat hält.
Dabei spielt auch die Annäherung zwischen Renie und Edmond eine Rolle. Diese konnte mich für sich einnehmen. Erst zart und voller Misstrauen, aber dann keimten die Gefühle auf. Ich habe von den beiden sehr gerne gelesen.

Durch den schnell lesbaren Schreibstil kam ich sehr gut in der Geschichte voran. Ich konnte teilweise das Buch nicht aus der Hand legen, da die Geschichte einnehmend war. Mit ihren Charakteren und dem Charme wurde man in diese Vampirwelt gezogen.

Zwischenzeitlich wurde in der Geschichte einiges offenbart. Aber es wurde auch auf etwas größeres hingearbeitet, sodass die Handlungen zum Ende hin noch rasanter wurden und sich actionreiche Szenen entwickelten. Der Showdown hatte es somit in sich und man wurde mit einem überraschenden Abschluss des Buches konfrontiert. Dabei bin ich schon sehr neugierig auf die Fortsetzung, vor allem wie es jetzt mit Renie weitergeht und welche weiteren Gefahren noch lauern.

Fazit:
Die Vampire in dieser Geschichte sowie Renie und die weiteren Charaktere konnten überzeugen. Durch den Schreibstil kam man sehr schnell in der Geschichte voran und teilweise konnte ich das Buch auch nicht aus der Hand legen. Der Zauber der Vampirwelt konnte mich einnehmen.
Insgesamt hatte das Buch alles, was eine Vampirgeschichte für mich haben muss. Attraktive Vampire, Charme, Anziehung und spannungsvolle Szenen.
Nach dem spannenden und überraschenden Ende bin ich sehr neugierig, wie es nun mit Renie und den Vampiren weitergeht.

Bewertung: 4+ / 5

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Veröffentlicht am 08.11.2023

Spannung, Spiel und Spice

Blackwell Palace. Risking it all
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Von der Autorin hatte ich bisher nur ihr Erstlingswerk "Haunted Love" gelesen, welches mir gut gefallen hat. Da mir der Auftakt ihrer neuen Reihe sehr zusagte, habe ich mich gefreut, eine weitere Geschichte ...

Von der Autorin hatte ich bisher nur ihr Erstlingswerk "Haunted Love" gelesen, welches mir gut gefallen hat. Da mir der Auftakt ihrer neuen Reihe sehr zusagte, habe ich mich gefreut, eine weitere Geschichte der Autorin lesen zu können.

In der Geschichte geht es um Paola, die nach St. Moritz kommt, um vordergründig im luxuriösen Blackwell Palace zu arbeiten. Aber eigentlich hat sie einen Auftrag zu erledigen und soll hinter die Geheimnisse der Blackwells kommen. Dabei trifft sie auf die heißen Brüder Edward und Charles Blackwell, von denen sich zugleich angezogen fühlt. Sie wird in ein Spiel voller Intrigen, Skandale und Geheimnisse gezogen. Trotzdem darf sie den Blick auf das Wesentliche nicht verlieren, aber die Brüder machen es mit ihrer Anziehung nicht leicht, denn beide haben ihren Reiz.

Paola ist eigentlich eher normal gehalten und kommt ohne viel Komfort aus. Durch Emma, ihrer Mitbewohnerin im Hotel, fügt sie sich gut in das Arbeitsleben des Luxus-Resorts ein. Die kleinen Details und ihre Vorlieben machen sie zudem sympathisch.
Die Blackwell-Brüder sind draufgängerisch. Edward lebt für das Risiko und lässt hier und da nichts anbrennen. Charles engagiert sich mehr für das Hotel und andere Projekte, hat aber im Verborgenen auch eine spezielle Vorliebe. Auf den ersten Blick dürfte man die Brüder eigentlich nicht mögen, trotzdem haben sie ihren Charme und Reiz.

Die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Es entwickelt sich eine schöne Freundschaft zwischen den Angestellten und sie sind ein gutes Team. Auch sie haben ihre Eigenschaften, worin sie sich unterscheiden und die sie besonders machen.
Die andere Seite, die High Society, wurde typisch und klischeebehaftet dargestellt, was aber für die Geschichte sehr passend war.

Durch ihren geheimen Auftrag trifft Paola immer wieder auf die Blackwell-Brüder und rückt zudem in den Fokus der Reichen und der Presse. Dadurch kann sie sich kaum den Intrigen und Skandalen rund um die Brüder entziehen, aber sie kommt den beiden somit auch verdammt und gefährlich nah. Es war daher zwischen ihnen immer wieder ein heißes Knistern zu spüren. Die Leidenschaft sprudelte zwischen beiden Brüdern über, sodass sie sich kaum entscheiden kann, zu wem sie sich mehr hingezogen fühlt. Das konnte die Autorin sehr gut herüberbringen und man folgte dadurch spannungsvoll dem Geschehen und den heißen Szenen.
Trotz dessen verbirgt sich natürlich dahinter auch eine Gebrochenheit bei den Brüdern. Mit der Zeit bekommt man Einblicke hinter ihre Fassade, die dadurch auch etwas tiefgründiger gestaltet wurde.

Der Schreibstil der Autorin konnte mich sehr ansprechen. Die Geschichte ließ sich flüssig lesen und löste an manchen Stellen einen Sog aus. Außerdem konnte ich mir die Charakterdarstellungen und die Schauplätze sehr gut vorstellen. Da die Geschichte aus den Perspektiven von Paola und den Brüdern erzählt wird, werden auch Emotionen mit Tiefe in die Geschehnisse hineingebracht.

Die Geschichte ist eine Mischung aus Gossip Girl, Fifty Shades of Grey und ein wenig Crime, was die Handlungen mit einigen Klischees bestickt hat, aber trotzdem aufregend gestaltet wurde. So konnte man sich den Sog der Geschehnisse kaum entziehen. Doch manchmal war es auch etwas von viel allem. Die Entwicklung der Geschichte wurde trotzdem immer nervenaufreibender und spannungsvoller. Außerdem spiegelte das Setting mit St. Moritz die reiche Gesellschaft perfekt wider.
Die Geschichte besteht aus einem Love Triangle, was zwar manchmal schon zu einem Hin und Her ausartete, aber trotzdem die Handlungen immer wieder vorantrieb. So fieberte man mit Paola mit und fühlte sich zu einem der Bruder mal mehr oder weniger hingezogen. Zurzeit habe ich auch einen Favoriten, aber das könnte sich in der Fortsetzung schon wieder ändern.

Das Ende hatte es dann auch noch einmal ganz schön ins sich. Es wird einiges aufgelöst, aber man erlebt hier nochmals eine Achterbahn der Gefühle und wird mit einem gemeinen Cliffhanger überrascht. Aber zum Glück muss man nicht allzu lange auf die Fortsetzung warten, auf die ich schon sehr gespannt bin.

Fazit:
Die Geschichte besticht durch ihre Mischung aus einer High Society mit reichlich Gossip, einem Love Triangle und einer Portion Crime. Vieles wurde zwar auch klischeehaft dargestellt, was manchmal etwas viel von allem war, jedoch wurde dies auch aufregend und spannungsvoll gestaltet. Die Blackwell-Brüder haben ihren eigenen Charme, der einen gewissen Sog auslöste. Man fieberte daher mit Paola mit. Der Auftakt der Reihe bot viel Spannung, Spiel und sündhafte Leidenschaft. Leider spicy!

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

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Veröffentlicht am 31.10.2023

Märchenhafte und fantasievolle Welt mit starker Protagonistin

Die Tochter der Mondgöttin 1: Die Tochter der Mondgöttin
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Das Buch klang für mich sehr vielversprechend mit der Legende der chinesischen Mondgöttin. Daher war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte.

Xingyin lebt mit ihrer Mutter, der Mondgöttin, auf dem ...

Das Buch klang für mich sehr vielversprechend mit der Legende der chinesischen Mondgöttin. Daher war ich schon sehr gespannt auf die Geschichte.

Xingyin lebt mit ihrer Mutter, der Mondgöttin, auf dem Mond. Aber Xingyin kennt das Geheimnis ihrer Mutter nicht. Doch als Xingyins Magie zum Vorschein kommt, ist die Mondgöttin gezwungen, ihr die Wahrheit zu sagen und sie in Sicherheit zu bringen. Xingyin gelangt ausgerechnet ins Himmliche Königreich zum Kaiser, der ihre Mutter verbannt hat. Dort lernt sie den Kronprinzen Liwei kennen, der ihr einiges beibringt, aber auch eine Leidenschaft in ihr entfacht. Doch diese Gefühle sind ihnen nicht gewährt. Außerdem muss Xingyin ihren Weg gehen, um ihre Mutter aus der Verbannung zu retten.

Xingyin hat mir gleich auf Anhieb gefallen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und geht aus geschwächten Situationen mit einer neuen Stärke heraus. Sie ist manchmal etwas aufmüpfig, geht dadurch aber ihren Weg.
Liwei muss als Kronprinz seinen Prinzipien treu bleiben, aber dennoch setzt er sich auch für Xingyin ein. Er ist sympathisch, zuvorkommend und nicht überheblich. Liwei ist von Xingyins aufmüpfiger Art fasziniert und erheitert. Dadurch entstanden auch humorvolle Szenen, die mich zum Schmunzeln brachten. Ich fand die beide toll zusammen.

Die Geschichte wurde mit einigen Zeitsprüngen gestaltet, die die Beziehungen zwischen den Charakteren trotzdem intensivierten. Die Autorin hat diese gekonnt mit in die Handlung eingebaut, sodass sich dennoch ein roter Faden ergab. Dadurch ging die Annäherung trotz schneller Handlung langsam vonstatten und es ergab sich eine zarte Verknüpfung zwischen Freundschaft und Liebe. Das hat mir sehr gut gefallen, auch wenn es etwas vorhersehbar war.

Der Weltenaufbau vom Leben auf dem Mond, dem Reisen auf den Wolken und dem Himmlichen Kaiserreich sowie die Entwicklung von Xingyin mit ihrer Magie zur Kämpferin hat mir sehr gut gefallen. Man wurde mit Xingyin von einem Abenteuer ins nächste gezogen. Dabei wurde vieles rasant erzählt, was mir aber trotzdem nicht so vorkam. Außerdem wurde dadurch die Geschichte vielfältig und ereignisreich gestaltet.

Durch den Schreibstil entstand eine märchenhafte Leseatmosphäre. Die Orte und Szenen in dieser fantasiereichen Welt konnte man sich bildlich sehr gut vorstellen. Das Erzähltempo war zwar hoch gehalten, aber dennoch ging kein Detail verloren und man konnte den Handlungen trotz der Zeitsprünge gut folgen.

Auch wenn es dann fast auf eine Dreiecksbeziehung hinauslief, fand ich Wenzhi als weiteren Love Interest sehr toll und ich habe mich auch schon fast zu ihm hingezogen gefühlt. Hier wurden dazu überraschende Wendungen mit eingebaut, mit denen ich nicht gerechnet hätte. Dadurch wurde die Geschichte noch spannungsgeladener mit weiteren Gefahren und Kämpfen. Man konnte sich noch mehr in eine Welt voller Fantasy begeben. Diese abenteuerlichen Handlungen zogen sich bis zum Ende durch und brachten die Geschichte zu einer tollen Auflösung. Obwohl die Geschichte mit keinem Cliffhanger endete, freue ich mich im zweiten Band noch einmal in diese fantasievolle Welt eintauchen zu können.

Fazit:
Die Geschichte der Mondgöttin inspiriert nach einem chinesischen Märchen hat mir sehr gut gefallen. Die fantasievolle Welt sowie Xingyin mit ihrer Stärke konnten mich überzeugen. Trotz des rasanten Tempos der Handlungen und der Zeitsprünge ging kein Detail verloren. Dabei wurde man von einem Abenteuer voller Fantasy, Spannung, Gefahren und Kämpfe ins nächste gezogen. Durch Liwei und Wenzhi ergab sich zwar ein Love Triangle, was aber einige Überraschungen bereithielt.
Auch wenn es keinen Cliffhanger gab, kann man sich auf einen zweiten Band freuen, der einen nochmals in die fantasiereiche Welt eintauchen lässt.

Bewertung: 4+ / 5

Vielen Dank an Lovelybooks und dem Carlsen Verlag für das Leserundenexemplar.

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Veröffentlicht am 30.10.2023

Harmonisch und wohlfühlend

New Chances
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Es ist immer wieder schön nach Green Valley zurückzukehren und den Geschichten der liebevollen Bewohner zu folgen. Daher war ich schon neugierig auf die Geschichte von Leonie und Sam.

Leonie wollte eigentlich ...

Es ist immer wieder schön nach Green Valley zurückzukehren und den Geschichten der liebevollen Bewohner zu folgen. Daher war ich schon neugierig auf die Geschichte von Leonie und Sam.

Leonie wollte eigentlich ein Praktikum in einer Brauerei machen, um Erfahrungen beim Craft-Beer-Brauen zu sammeln. Jedoch wird das Praktikum kurzfristig abgesagt, aber Leonie ist bereits in den USA angekommen und landet in Green Valley. Dort lernt sie den Barkeeper Sam kennen, zu dem sich gleich hingezogen fühlt. Aber da sie dringend einen neuen Praktikumsplatz braucht oder wieder zurück nach Deutschland muss, denkt sie, dass sie ihn nie wieder sehen wird. Doch am nächsten Tag bekommt sie ein Jobangebot als Nanny. Nichtsahnend dass es sich dabei um Sams Tochter, Maya, handelt. Als sie den Job antritt und in das Haus zieht, geht Sam aber auf Distanz zu ihr.

Sam kennt man schon aus dem vorherigen Bänden etwas, aber hier lernt man ihn nun noch mehr kennen. Sam ist ein liebevoller Mensch und Vater, der sich behütet um seine Tochter kümmert. Außerdem kocht er gerne und serviert den Gästen des Ollys seine kreativen Burger. Dennoch hegt er einen Traum, den er bisher noch niemanden verraten hat.
Leonie ist anfangs verzweifelt, da sie sich durch die Jobsuche in einem fremden Land erst einmal einfinden muss. Mit im Gepäck hat sich ein paar Familienprobleme und muss zeigen, dass sie ihren eigenen Weg gehen kann. Dadurch gewinnt sie an Stärke und meistert auch den Job als Nanny. Sie ist ebenso liebevoll wie Sam.

Da sich Leonie und Sam immer wieder über den Weg laufen, kommt es zu knisternden Spannungen zwischen ihnen. Jedoch versucht Sam diese immer wieder abzuwehren. Aber Gefühle kann man schlecht abschalten, daher sprühen immer mehr die Funken und die Anziehung ist fühlbar.

Bekannte Nebencharaktere treten auch hier in Erscheinung und machen die gemeinsame Zeit heimelig. Man bekommt die Harmonie und Freundschaftlichkeit von Green Valley zu spüren. Das hat mir wieder sehr gut gefallen.

Das Kleinstadtflair kam auch wieder sehr gut hervor und ich habe mich gleich wieder in Green Valley wohlgefühlt. Man konnte das Geschehen sehr genießen und sich in die Orte und Begebenheiten gut einfügen.
Durch den anschaulichen und einfühlsamen Schreibstil konnte ich ebenso die Geschehnisse sehr gut fühlen. Die verschiedenen Emotionen und romantischen Gefühle der Charaktere kamen dadurch zum Vorschein.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte hat mir gut gefallen. Es wurden ein paar Hindernisse eingebaut, die zwar nicht sehr dramatisch, aber nachvollziehbar waren. Dadurch ist die Geschichte eher ruhig gehalten. Trotzdem passiert immer wieder etwas Drumherum, sodass man den Charakteren näher kam.
Manches hätte vielleicht auch leichter gelöst werden können und es hätte sich nicht weiter hinziehen müssen. Aber so konnte man dem Kleinstadtcharme in Green Valley wieder sehr schön folgen. Das Ende der Geschichte wurde auch gut aufgelöst, aber hier hätte ich mir vielleicht nur einen kleinen Ausblick mehr gewünscht. Aber vielleicht bekommt man im Folgeband noch einmal einen kleinen Einblick in ihre fortschreitende Beziehung. Ich freue mich sehr, dass es noch einen weiteren Band der Reihe gibt und ich somit noch einmal in das kleine Örtchen nach Colorado zurückkehren kann.

Fazit:
Auch dieser Band reiht sich wunderschön in die Green Valley-Reihe ein. Ich habe mich gleich wieder heimelig gefühlt und mich gefreut, der schönen Geschichte an diesem Wohlfühlort zu folgen. Sam und Leonie sind zwei liebevolle Charaktere. Die Liebesgeschichte hatte zwar auch ein paar Hindernisse, aber dennoch ist sie eher ruhig gehalten. Trotzdem konnte man die Anziehung zwischen den beiden sehr gut nachempfinden. Die Entwicklung der Geschichte wurde insgesamt stimmig und harmonisch gestaltet. Ich freue mich schon auf "New Wishes", einen weiteren Band aus der Reihe, der bald erscheint.

Bewertung: 4 / 5

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