Bittersüß - und manchmal traurig und doch voller Hoffnung.
Chopin in KentuckyDas Cover gefällt mir sehr gut, ich finde den Retrostil total passend und der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Haptik des Hardcover Buches gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte ...
Das Cover gefällt mir sehr gut, ich finde den Retrostil total passend und der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Die Haptik des Hardcover Buches gefällt mir sehr gut.
Die Geschichte spielt in Kentucky im Jahr 1977, Marie ist 10 Jahre alt und hat einen großen Traum, sie möchte Tänzerin werden. Jedoch hat sie es mit ihrer Familie nicht einfach, dort herrscht eine angsteinflößender Vater und eine lethargische Mutter erduldet alles. Hilfe bekommt Marie nicht, sie flüchtet sich zu ihrem imaginären Freund Frederic Chopin, der ihr immer wieder eine neue Sicht ermöglicht. Als sie dann die reale Misty kennenlernt, die als Elvis Double überzeugen kann, beginnt Marie´s Entwicklung. Sie versucht immer wieder, Platz für Kunst in ihrem Leben zu schaffen. Es gibt immer wieder sehr humorvolle Szenen aber auch erschütterliche, die im Kopf bleiben. Marie´s Traum eine Tänzerin zu werden bleibt aber über die gesamte Geschichte.
Mir hat der Schreibstil sehr gut gefallen, ich konnte mir die einzelnen Szenen gut vorstellen. Marie war ein sympathischer Charakter, das Kleinstadtleben wurde gut dargestellt. Mir hat die Freundschaft zu Misty gut gefallen. Die Höhen und Tiefen waren immer wieder überraschend und haben das Buch lebendig gemacht. Ein berührendes Buch welches mit gefesselt hat, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.